Word: das
Books containing this word
- Nikomachische Ethik (1842)
- Apologie des Sokrates (105)
Occurrences
-
Wir werden die physikalische Seite der Sache, als der gegenwärtigen Untersuchung fremd, aus dem Spiele lassen, dagegen das, was den Menschen angeht und mit der Sinnesweise und den Affekten zusammenhängt, erörtern, also z.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Auf dieses und ähnliches scheint die Verweisung auf früheres, das έμπροσθεν, bei Ar.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
zu zielen, das sonst den Ausleger in Verlegenheit bringt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Vielleicht können wir hierüber ins klare kommen, wenn wir zuvor erkannt haben, was das Liebenswerte istDas Liebenswerte, φιλητόν.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn nicht alles wird geliebt und ist demnach Gegenstand der Freundschaft, sondern nur das Liebenswerte, dieses aber ist entweder gut oder lustbringend oder nützlich.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Nützlich aber kann man nennen woraus uns ein Gutes oder eine Lust zufließt, und so ist als Zweck nur das Gute und das Lustbringende liebenswert.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Nützlich aber kann man nennen woraus uns ein Gutes oder eine Lust zufließt, und so ist als Zweck nur das Gute und das Lustbringende liebenswert.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn beides widerstreitet sich manchmal; und die gleiche Frage trifft das Lustbringende.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Es liebt also jedermann scheints was ihm gut ist, und schlechthin liebenswert ist das Gute, und für den Einzelnen liebenswert das dem Einzelnen Gute.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Es liebt also jedermann scheints was ihm gut ist, und schlechthin liebenswert ist das Gute, und für den Einzelnen liebenswert das dem Einzelnen Gute.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Aber das trägt nichts aus: wir können eben sagen: liebenswert ist was als gut erscheint.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Dem Freunde aber, sagt man, muß man um seiner selbst willen das Gute wünschen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denjenigen aber, der jemanden in dieser Weise das Gute wünscht, nennt man wohlwollend, wenn nicht seitens des anderen dasselbe geschieht; denn erst gegenseitiges Wohlwollen nennt man Freundschaft.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Diese Wohltaten zeigen uns, wie gut und der Liebe würdig, φιλητός, Er an sich ist, und machen das Gemüt am ehesten für diese Liebe empfänglich.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Daher sind solche Freundschaften leicht lösbar, wenn die Personen sich nicht gleich bleiben: sind sie nicht mehr angenehm oder nützlich, so hört man auf, sie zu lieben; das Nützliche aber bleibt nicht dauernd dasselbe, sondern bald ist dieses nützlich, bald jenes.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Eine derartige Freundschaft kommt wohl zumeist unter alten Leuten vor, da es solchen nicht um das Lustbringende, sondern um das Vorteilhafte zu tun ist, bei reifen Männern und jungen Leuten nur dann, wenn sie auf ihren Vorteil aus sind.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Eine derartige Freundschaft kommt wohl zumeist unter alten Leuten vor, da es solchen nicht um das Lustbringende, sondern um das Vorteilhafte zu tun ist, bei reifen Männern und jungen Leuten nur dann, wenn sie auf ihren Vorteil aus sind.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Freunde dieses Schlages pflegen auch auf das Zusammenleben nicht eben viel zu geben; denn manchmal erwecken sie nicht einmal bei dem anderen Gefallen; daher vermissen sie den gegenseitigen Verkehr gar nicht, wenn ihnen kein Nutzen daraus erwächst, da ihre ganze Anziehungskraft darin besteht, daß sie die Aussicht auf einen Vorteil gewähren.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Mit den Jahren wird aber auch das Lustbringende ein Anderes, daher die Jugendfreundschaften sich schnell schließen und lösen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
So lange dieselbe aber anhält, wollen sie mit dem Freunde zusammen sein und zusammen leben; denn so gestaltet sich bei ihnen das Freundschaftsverhältnis.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn in ihr stimmt auch sonst alles zusammen, und das schlechthin Gute ist auch schlechthin lustbringend.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Da eben dieses auch das Liebenswerteste ist, so wird auch Liebe und Freundschaft dann am größten und am besten sein, wenn sie auf ihm, dem schlechthin Guten, fußt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die sich schnell auf freundschaftlichen Fuß mit einander stellen, wollen wohl Freunde sein, sind es aber nicht, wenn sie nicht zugleich auch liebenswert sind und das von einander wissen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Diese Freundschaft also ist hinsichtlich der Zeit und der übrigen Bedingungen vollkommen; in ihr wird jedem seitens des anderen in allweg Dasselbe und das Gleiche zu teil, wie es bei Freunden sein muß.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Aber auch unter solchen Menschen, deren Neigung auf Lust oder Vorteil beruht, haben die Freundschaften den längsten Bestand, wenn jedem von dem anderen das Gleiche, z.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Lust, zu teil wird, und nicht blos das, sondern auch seitens des gleichen lustbringenden Gegenstandes, wie z.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
In dieser Freundschaft herrscht auch das Vertrauen und stete Enthaltung von Kränkungen sowie alles andere, was zur wahren Freundschaft erfordert wird.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Da nämlich die Leute sowohl diejenigen, die der Nutzen zusammenführt, Freunde nennen, wie dies auch die Staaten tun, die sich doch wohl in ihren Bündnissen durch den Vorteil bestimmen lassen, als auch diejenigen, deren Neigung auf der Lust beruht, wie das die Knaben tun, so müssen vielleicht auch wir solche Menschen Freunde nennen, dagegen aber mehrere Arten der Freundschaft aufstellen, und zwar zu oberst und in eigentlichem Sinne die Freundschaft unter Tugendhaften, insofern sie tugendhaft sind, und dann die anderen Freundschaften, insofern sie jener ersten ähnlich sind; denn da ist man sich Freund, insofern als ein Gut oder ein ihm Ähnliches in frage kommt; auch das Lustbringende ist ja für die Liebhaber der Lust ein Gut.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Da nämlich die Leute sowohl diejenigen, die der Nutzen zusammenführt, Freunde nennen, wie dies auch die Staaten tun, die sich doch wohl in ihren Bündnissen durch den Vorteil bestimmen lassen, als auch diejenigen, deren Neigung auf der Lust beruht, wie das die Knaben tun, so müssen vielleicht auch wir solche Menschen Freunde nennen, dagegen aber mehrere Arten der Freundschaft aufstellen, und zwar zu oberst und in eigentlichem Sinne die Freundschaft unter Tugendhaften, insofern sie tugendhaft sind, und dann die anderen Freundschaften, insofern sie jener ersten ähnlich sind; denn da ist man sich Freund, insofern als ein Gut oder ein ihm Ähnliches in frage kommt; auch das Lustbringende ist ja für die Liebhaber der Lust ein Gut.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Das Verhalten derer aber, die an einander Geschmack finden, aber doch nicht mitsammen leben, hat eher den Charakter des Wohlwollens als der Freundschaft.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn nichts ist Freunden so eigen als das Zusammenleben.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Tägliche Lebensgemeinschaft aber ist nur möglich unter Menschen, die einander angenehm sind und an denselben Dingen Freude haben, und das findet sich in der Freundschaft derer, die zusammen aufgewachsen sind.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn für liebens- und begehrenswert gilt das schlechthin Gute oder Lustbringende, für den Einzelnen aber was für ihn solches ist, und der Tugendhafte für den Tugendhaften aus beiden Ursachen zugleichDer 1.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die Guten eignen sich am besten zur Freundschaft, weil ihnen das Zusammensein den größten Genuß bietet.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Das Lieben scheint aber den Charakter eines sinnlichen Gefühls, die Freundschaft den eines Habitus zu haben.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Sie darf nicht mit der φίλησις, dem aktuellen Gefühl der Liebe, das auch blos sinnlich sein kann, verwechselt werden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Und die Liebe als bloß sinnliches Gefühl geht auf das, was dem Liebenden selbst gut ist, die Freundschaft aber will das Wohl des anderen; und so gehört denn zur Freundschaft Verstand und freier Wille, und diese deuten vielmehr auf einen Habitus, nicht auf ein sinnliches Gefühl.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Und die Liebe als bloß sinnliches Gefühl geht auf das, was dem Liebenden selbst gut ist, die Freundschaft aber will das Wohl des anderen; und so gehört denn zur Freundschaft Verstand und freier Wille, und diese deuten vielmehr auf einen Habitus, nicht auf ein sinnliches Gefühl.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Daher liebt da jeder das, was für ihn selbst gut ist, und vergilt doch auch dem Freunde mit Gleichem durch die Gesinnung, die er für sein Wohlergehen hegt, und die Lust, die er ihm gewährt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn solche Freundschaft hat etwas vom Übermaße an sich, und das Übermaß der Neigung ist seiner Natur nach auf einen gerichtet.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Auch geschieht es nicht leicht, daß viele gleichzeitig dem nämlichen in hohem Grade gefallen, und auch das trifft sich wohl nicht leicht, daß viele tugendhaft sind.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wohl aber kann man, wo es Vorteil und Vergnügen gilt, vielen gefallen; denn der Leute, die das bieten können, hat man manche, und Dienste zu erweisen kostet wenig Zeit.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Sie müssen mit anderen zusammenleben; was einem aber widerwärtig ist, mag man eine Zeitlang ertragen, auf die Dauer hält es niemand aus, selbst nicht das sittlich Gute der Tugendübung, wenn es ihm widerwärtig oder beschwerlich ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Vielmehr verlangen sie auf der einen Seite, wenn sie das Angenehme im Auge haben, nur gute Gesellschafter, auf der anderen Seite nur brauchbare Werkzeuge zur Vollführung ihrer Befehle.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Das aber findet sich nicht leicht in einer Person zusammen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
In ihnen leisten und wünschen sich beide Teile dasselbe, oder tauschen eines gegen das andere, wie z.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
So leisten denn hier beide Teile einander nicht das Gleiche, und man darf das auch nicht verlangen; wenn vielmehr die Kinder den Eltern erweisen was den Erzeugern gebührt, und die Eltern ihren Söhnen was denen, die sie erzeugt haben, zukommt, dann wird die Freundschaft unter solchen beständig und von rechter Art sein.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
So leisten denn hier beide Teile einander nicht das Gleiche, und man darf das auch nicht verlangen; wenn vielmehr die Kinder den Eltern erweisen was den Erzeugern gebührt, und die Eltern ihren Söhnen was denen, die sie erzeugt haben, zukommt, dann wird die Freundschaft unter solchen beständig und von rechter Art sein.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
In allen diesen auf einer Überlegenheit beruhenden Freundschaften muß die Liebe eine verhältnismäßige sein, muß der Bessere, Nützlichere und sonst Überlegene mehr geliebt werden als liebenEr müßte das, so weit die Forderungen der Billigkeit in betracht kommen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Man sieht das deutlich, wenn unter verschiedenen Personen ein großer Abstand bezüglich der Tugend oder Schlechtigkeit, des Wohlstandes oder sonst einer Sache herrscht: da ist man nicht mehr Freund und beansprucht es auch nichtDie Freundschaft setzt schon eine gewisse Gleichheit voraus, sonst kommt sie nicht zustande.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik