Word: denn
Books containing this word
- Nikomachische Ethik (739)
- Apologie des Sokrates (96)
Occurrences
-
Denn die Bürger eines Verfassungsstaates beanspruchen gleiches Recht und gleichen Wert; somit ist die Herrschaft gleichmäßig unter sie verteilt, und danach gestaltet sich denn auch ihre Freundschaft.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn die Bürger eines Verfassungsstaates beanspruchen gleiches Recht und gleichen Wert; somit ist die Herrschaft gleichmäßig unter sie verteilt, und danach gestaltet sich denn auch ihre Freundschaft.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
In den Auswüchsen oder Ausartungen dieser Staatsformen aber findet sich wie nur wenig Recht und Gerechtigkeit, so auch nur wenig Freundschaft, am wenigsten in der ärgsten, der Tyrannis; in ihr trifft man wenig oder gar keine Freundschaft an; denn wo Herrscher und Beherrschter nichts gemeinsam haben, da ist, weil kein Recht, auch keine Freundschaft, sondern nur ein Verhältnis wie das des Werkmeisters zu seinem Werkzeuge, der Seele zum Leibe (1161b) und des Herrn zum Sklaven.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn all dies ist zwar Gegenstand der Fürsorge für den, der es zu seinem Dienste verwendet, aber ein Freundschaftsverhältnis gibt es zum Leblosen so wenig wie ein Rechtsverhältnis.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn hier fehlt jedes Gemeinsame: der Sklave ist ein beseeltes Werkzeug, wie das Werkzeug ein unbeseelter Sklave.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn jeder Mensch, kann man sagen, steht im Rechtsverhältnis zu jedem Menschen, der Gesetz und Vertrag mit ihm gemeinsam haben kann, und damit ist auch die Möglichkeit eines Freundschaftsbandes gegeben, insofern der Sklave ein Mensch ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn wo man sich gleich steht, hat man vieles gemeinsam.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn was von einem herkommt, gehört dem zu eigen, von dem es ist, wie jedem Menschen seine Zähne, seine Haare oder sonst was zu eigen gehören, dem Erzeugten aber gehört der Erzeuger nicht zu eigen, oder doch weniger.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die Eltern lieben nun ihre Kinder gleichsam als sich selbst – denn die von ihnen abstammen, sind durch die Trennung so zu sagen ihr anderes Selbst –, und die Kinder ihre Eltern, als von ihnen geboren; die Geschwister lieben sich unter einander, weil sie von denselben Eltern geboren sind.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn da sie mit ihnen ein und dasselbe sind, sind sie es auch unter sich, daher man sagt: dasselbe Blut, derselbe Stamm und dergleichen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
So sind sie denn, wenn auch in getrennten Personen, gewissermaßen dasselbe Wesen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Zu ihrer Freundschaft hilft auch viel, daß sie zusammen aufwachsen und gleichaltrig sind; denn »gleich und gleich« heißt es, und gleiche Sitten machen treue Gefährten, daher auch die brüderliche Freundschaft der unter Jugendgenossen ähnlich ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn sie sind darum verwandt, weil sie letzthin denselben Ursprung haben.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn die Eltern haben ihren Kindern die größten Wohltaten erwiesen: sie haben ihnen das Dasein geschenkt und sie ernährt und später für ihre Erziehung Sorge getragen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn Brüder stehen sich besonders nahe und lieben sich von Geburt an; als Kinder derselben Eltern, mit einander aufgewachsen und nach denselben Grundsätzen erzogen, sind sie gleicher Denkungsart und Charakterrichtung, und die Erprobung in der Länge der Zeit ist bei ihnen die stärkste und zuverlässigste.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn der Mensch ist von Natur noch mehr zur ehelichen als zur bürgerlichen Gemeinschaft bestimmt, da die Familie früher und notwendiger ist als der Staat und die Fortpflanzung allen Sinnenwesen gemeinsam ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn die Kinder sind ein beiden gemeinsames Gut, und das Gemeinsame hält zusammen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn das Recht ist offenbar nicht dasselbe unter Freunden und unter Fremden oder Jugendgefährten oder Mitschülern.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Da es, wie im Eingang gesagt worden, drei Arten der Freundschaft gibt, und in jeder die Freunde einander entweder gleich oder überlegen sind – denn es können ebensowohl gleich Gute mit einander Freund werden als (1162b) der Bessere mit dem Schlechteren, und ebenso gleich und ungleich Angenehme, und bei den auf den Nutzen berechneten Freundschaften solche, die einander gleichen, und solche, die einander ungleichen Nutzen gewähren –, so müssen die Gleichen nach Gleichheit im Lieben und in allem es einander gleich tun, die Ungleichen aber nach Verhältnis das Übermaß auf der anderen Seite wettmachen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Diejenigen, die ihre Tugend zu Freunden gemacht hat, sind von dem Eifer beseelt, einander nur gutes zu erweisen; denn das ist der Tugend und der Liebe eigen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Der aber mehr leistet, als er empfängt, wird doch dem Freunde keinen Vorwurf machen, wenn er selbst erlangt, was er begehrt; denn beide Teile streben nach dem Guten.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn beide Freunde erreichen zugleich was sie begehren, wenn ihnen der gegenseitige Verkehr Freude macht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn da hier der Vorteil die Leute zusammenführt, so begehren sie immer mehr und meinen weniger zu bekommen, als ihnen gebührt, und schimpfen, daß ihnen nicht soviel zugestanden werde, als sie gerechter Weise forderten; und der Wohltuende vermag nicht soweit Genüge zu leisten, als die Forderungen des Empfängers der Wohltat gehen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn die Empfänger verkleinern die Sache und wollen nur solches erhalten haben, was für die Geber ein kleines war, und was man auch von anderen hätte haben können.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn bei der Tugend und Sittlichkeit liegt das Entscheidende in der Absicht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn, so sagt man, was nützt es, einem trefflichen oder einflußreichen Mann befreundet zu sein, wenn man keinen Vorteil davon haben soll?
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn der Lohn der Tugend und Wohltat ist die Ehre; was aber der Bedürftigkeit Hülfe bringt, ist der Gewinn.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn was das Gemeinwesen gewähren kann, wird dem zuteil, der um das Gemeinwesen sich verdient macht, das aber ist die Ehre.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn das Verhältnismäßige stellt den Ausgleich her und erhält die Freundschaft, wie wir gesagt haben.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn die Freundschaft verlangt nur das Mögliche, nicht das Gebührende.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn wer schuldet, muß bezahlen, der Sohn aber kann mit allem, was er tut, die empfangenen Wohltaten nicht nach Würden vergelten, und so bleibt er immer in der Schuld.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn abgesehen von der natürlichen Liebe und Freundschaft, ist es den Menschen angetan, eine Hilfe nicht von sich zu stoßen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn Gutes empfangen wollen alle, aber gutes zu tun hütet man sich, weil es nichts einbringt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn wenn die Freundschaft darauf beruht, so muß es zur Trennung kommen, sobald ihnen das nicht zuteil wird, weswegen sie sich liebten.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn erlangt er nicht was er wünscht, so ist es, wie wenn er gar nichts erhielte.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn man hat doch seine Absicht auf das gerichtet, was man gerade nötig hat, und das wird denn auch das Motiv zu jener Leistung gewesen sein, deren wir Meldung getan.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn man hat doch seine Absicht auf das gerichtet, was man gerade nötig hat, und das wird denn auch das Motiv zu jener Leistung gewesen sein, deren wir Meldung getan.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
(1164b) Hier muß die Gegenleistung nach der Absicht des anderen Teils bemessen werden; denn so geziemt es sich für einen Freund und für die Tugend.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn wenn er dem anderen soviel leistet, als er Nutzen von ihm gezogen, oder als er für den Genuß gegeben hätte, der ihm durch ihn zu teil geworden, so hat er ihm den gebührenden Ersatz geleistet.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn es erscheint den Gesetzgebern als billig, daß derjenige eine Sache abschätzt, dem sie von vornherein im Vertrauen zugewendet wurde, nicht der andere, der ihm die Sache überließ.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn manchmal entspricht es nicht einmal der Forderung der Gleichheit, wenn man einen empfangenen Dienst erwiedert, wenn nämlich jemand einem Manne, dessen Rechenschaft ihm bekannt ist, gutes erwiesen hat, und ihm dann der andere, obschon er ihn für schlecht hält, vergilt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Man darf ja mitunter nicht einmal einem Menschen, der einem geborgt hat, wieder borgen; denn er hat im Vertrauen, das Geld wiederzubekommen, einem rechtlichen Manne geborgt, während man die Zurückzahlung von einem gewissenlosen Menschen nicht erwarten kann.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Verhalte sich nun die Sache wirklich so, oder habe man blos so gemeint, so trägt das nicht viel aus; denn im ersten Falle ist die Würdigkeit beider Teile nicht gleich, und im zweiten Falle handelt man wenigstens nicht unvernünftig.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Zu Hochzeiten lädt man die Verwandten ein; denn mit ihnen teilt man das Geschlecht und darum auch das Interesse an den das Geschlecht berührenden Handlungen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Auch Ehre soll man den Eltern wie den Göttern erweisen, doch nicht alle Ehre; denn die Mutter erhält schon nicht die gleiche Ehre wie der Vater; auch nicht die Ehre, die man dem Weisen oder dem Feldherrn erweist, sondern man gibt dem Vater die ihm gebührende Ehre und ebenso der Mutter die ihr gebührende.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn die meisten Mißhelligkeiten unter Freunden kommen, wie wir eingangs bemerkt haben, daher, daß die Freundschaft in Wahrheit eine andere ist, als man meintSusemihl drückt sich bezüglich der früheren Stelle, die gemeint sein könnte, etwas unbestimmt aus.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn man darf kein Freund des Bösen sein und sich dem Schlechten nicht gleich machen; das täte man aber bei der Fortsetzung der Freundschaft; denn, wie schon gesagt, gleich und gleich gesellt sich gernGleich und gleich, d.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn man darf kein Freund des Bösen sein und sich dem Schlechten nicht gleich machen; das täte man aber bei der Fortsetzung der Freundschaft; denn, wie schon gesagt, gleich und gleich gesellt sich gernGleich und gleich, d.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn die bisherige Neigung galt einem solchen Menschen nicht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn die Tugend und der Tugendhafte scheint wie gesagt das Richtmaß für jeden Menschen zu sein.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik