Word: es
Books containing this word
- Nikomachische Ethik (1277)
- Apologie des Sokrates (158)
Occurrences
-
Wohl glaube ich an sie, ihr Athener, wie keiner von meinen Anklägern, und ich überlasse euch und dem Gotte, über mich zu entscheiden, wie es für mich das Beste sein wird und für euch.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Denn ich glaubte nicht, daß es nur auf so weniges ankommen würde, sondern auf sehr viel.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Dem Meletos zwar bin ich auch jetzt entkommen, wie mich dünkt; und nicht nur entkommen, sondern es liegt auch jedem vor Augen, daß, wenn nicht Anytos und Lykon aufgetreten wären, mich anzuklagen, er tausend Drachmen erlegen müßte, weil er den fünften Teil der Stimmen nicht erlangt hätte.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Etwas Gutes, ihr Athener, wenn ich der Wahrheit gemäß nach Verdienst mir etwas zuerkennen soll, und zwar etwas Gutes von der Art, wie es mir angemessen ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Es gibt nichts, was so angemessen ist, ihr Athener, als daß ein solcher Mann im Prytaneion gespeist werde, weit mehr, als wenn einer von euch mit dem Rosse oder dem Zwiegespann oder dem Viergespann in den Olympischen Spielen gesiegt hat.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Denn ein solcher bewirkt nur, daß ihr glückselig scheint, ich aber, daß ihr es seid; und jener bedarf der Speisung nicht, ich aber bedarf ihrer.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Denn ich glaube wohl, wenn ihr ein Gesetz hättet, wie man es anderwärts hat, über Leben und Tod nicht an einem Tage zu entscheiden, sondern nach mehreren, so wäret ihr wohl überzeugt worden; nun aber ist es nicht leicht, in kurzer Zeit sich von so schweren Verleumdungen zu reinigen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Denn ich glaube wohl, wenn ihr ein Gesetz hättet, wie man es anderwärts hat, über Leben und Tod nicht an einem Tage zu entscheiden, sondern nach mehreren, so wäret ihr wohl überzeugt worden; nun aber ist es nicht leicht, in kurzer Zeit sich von so schweren Verleumdungen zu reinigen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Doch daß ich das erleiden müßte, was Meletos mir zuerkennt, und wovon ich nicht zu wissen gestehe, ob es ein Gut oder ein Übel ist?
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Denn wenn ich sage, das hieße, dem Gotte ungehorsam sein, und deshalb wäre es mir unmöglich, mich ruhig zu verhalten, so werdet ihr mir nicht glauben, als meinte ich etwas anderes, als ich sage.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Und wenn ich wiederum sage, daß ja eben dies das größte Gut für den Menschen ist, täglich über die Tugend sich zu unterhalten und über die andern Gegenstände, über welche ihr mich reden und mich selbst und andere prüfen hört, ein Leben ohne Selbsterforschung aber gar nicht verdient, gelebt zu werden, das werdet ihr mir noch weniger glauben, wenn ich es sage.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Aber gewiß verhält sich dies so, wie ich es vortrage, ihr Männer; nur euch davon zu überzeugen ist nicht leicht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Denn behaupten werden die nun freilich, daß ich weise bin, wenn ich es auch nicht bin, die euch lästern wollen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Denn ihr seht ja mein Alter, daß es schon weit fortgerückt ist im Leben und nahe am Tode.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Allein weder vorher glaubte ich der Gefahr wegen etwas Unedles tun zu dürfen, noch auch gereuet es mich jetzt, mich so verteidigt zu haben; sondern weit lieber will ich auf diese Art mich verteidigt haben und sterben, als auf jene und leben.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Denn weder vor Gericht noch im Kriege ziemt es weder mir noch irgend jemandem, darauf zu sinnen, wie man nur auf jede Art dem Tode entgehen möge.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Auch ist ja das bei Gefechten oft sehr offenbar, daß dem Tode einer wohl entfliehen könnte, würfe er nur die Waffen weg und wendete sich flehend an die Verfolgenden: und viele andere Rettungsmittel gibt es in jeglicher Gefahr, um dem Tode zu entgehen, wenn einer nicht scheut, alles zu tun und zu reden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Dieses nun mußte vielleicht so kommen, und ich glaube, daß es ganz gut so ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Ich behaupte also, ihr Männer, die ihr mich hinrichtet, es wird sogleich nach meinem Tode eine weit schwerere Strafe über euch kommen als die, mit welcher ihr mich getötet habt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Es wird aber ganz entgegengesetzt für euch ablaufen, wie ich behaupte.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Nichts hindert ja, uns vertraulich zu unterhalten miteinander, solange es noch vergönnt ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Denn euch als meinen Freunden will ich gern das erklären, was mir soeben begegnet ist, was es eigentlich bedeutet.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Jetzt aber ist mir doch, wie ihr ja selbst seht, dieses begegnet, was wohl mancher für das größte Übel halten könnte, und was auch dafür angesehen wird; dennoch aber hat mir weder, als ich des Morgens von Hause ging, das Zeichen des Gottes widerstanden, noch auch als ich hier die Gerichtsstätte betrat, noch auch irgendwo in der Rede, wenn ich etwas sagen wollte, – wiewohl bei andern Reden es mich oft mitten im Reden aufhielt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Jetzt aber hat es mir nirgends bei dieser Verhandlung, wenn ich etwas tat oder sprach, im mindesten widerstanden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Das will ich euch sagen: Es mag wohl, was mir begegnet ist, etwas Gutes sein, und unmöglich können wir Recht haben, die wir annehmen, der Tod sei ein Übel.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Laßt uns aber auch so erwägen, wieviel Ursache wir haben zu hoffen, es sei etwas Gutes.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Denn eins von beiden ist das Totsein: entweder so viel als nichts sein noch irgend eine Empfindung von irgend etwas haben, wenn man tot ist; oder, wie auch gesagt wird, es ist eine Versetzung und Umzug der Seele von hinnen an einen andern Ort.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Und es ist nun gar keine Empfindung, sondern wie ein Schlaf, in welchem der Schlafende auch nicht einmal einen Traum hat, so wäre der Tod ein wunderbarer Gewinn.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Ist aber der Tod wiederum wie eine Auswanderung von hinnen an einen andern Ort, und ist das wahr, was gesagt wird, daß dort alle Verstorbenen sind, – was für ein größeres Gut könnte es wohl geben als dieses, ihr Richter?
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Ja, mir zumal wäre es ein herrliches Leben, wenn ich dort den Palamedes und Aias, des Telamon Sohn, anträfe, und wer sonst noch unter den Alten eines ungerechten Gerichtes wegen gestorben ist: mit dessen Geschick das meinige zu vergleichen, das müßte, glaube ich, gar nicht unerfreulich sein.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Ja, was das Größte ist, die dort eben so ausfragend und ausforschend zu leben, wer unter ihnen weise ist, und wer es zwar glaubt, es aber nicht ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Ja, was das Größte ist, die dort eben so ausfragend und ausforschend zu leben, wer unter ihnen weise ist, und wer es zwar glaubt, es aber nicht ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Also müßt auch ihr, Richter, gute Hoffnung haben in Absicht des Todes und dies eine Richtige im Gemüt halten, daß es für den guten Mann kein Übel gibt weder im Leben noch im Tode, noch daß je von den Göttern seine Angelegenheiten vernachlässigt werden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
So viel jedoch bitte ich von ihnen: An meinen Söhnen, wenn sie erwachsen sind, nehmt eure Rache, ihr Männer, und quält sie ebenso, wie ich euch gequält habe, wenn euch dünkt, daß sie sich um Reichtum oder um sonst irgend etwas eher bemühen als um die Tugend: und wenn sie sich dünken, etwas zu sein, aber nichts sind, so verweiset es ihnen wie ich euch, daß sie nicht sorgen, wofür sie sollten, und sich einbilden, etwas zu sein, da sie doch nichts wert sind.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Jedoch – es ist Zeit, daß wir gehen: ich, um zu sterben, und ihr, um zu leben.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates