Word: hat
Books containing this word
- Nikomachische Ethik (461)
- Apologie des Sokrates (23)
Occurrences
-
Das kann man ja vielleicht verlangen, wenn man gleich liebenswert ist; hat man aber nichts derartiges an sich, so ist es lächerlich.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Man darf aber, wie wir schon eingangs bemerkt haben, wohl annehmen, daß die Freundschaft es mit denselben Dingen und Personen zu tun hat wie das Recht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Das Recht der Eltern gegenüber den Kindern ist ein anderes als das Recht unter Brüdern, das Recht unter engverbundenen Gefährten ein anderes als das unter Mitbürgern, und ähnlich hat jede andere Freundschaft ihr besonderes Recht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Der Nutzen scheint es aber auch zu sein, der die staatliche Gemeinschaft ursprünglich ins Leben gerufen hat und sie seitdem erhält.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Der Staat aber hat drei Arten oder Formen, und es gibt ebensoviele Ausartungen, gleichsam Verderbnisse dieser Formen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Das Gemeinschaftsverhältnis des Vaters zu seinen Söhnen hat die Form des Königtums, da dem Vater seine Kinder am Herzen liegen, daher auch Homer den Zeus Vater nennt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Darum hat auch Homer den Agamemnon einen Hirten der Völker genannt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn wo man sich gleich steht, hat man vieles gemeinsam.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Auch die verwandtschaftliche Freundschaft hat offenbar wieder viele Arten, doch hängt sie ihrem ganzen Umfange nach von der väterlichen Freundschaft ab.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Diejenigen, die ihre Tugend zu Freunden gemacht hat, sind von dem Eifer beseelt, einander nur gutes zu erweisen; denn das ist der Tugend und der Liebe eigen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die ethische Freundschaft dagegen wird nicht auf ausdrückliche Bedingungen gestellt, vielmehr gibt sich in ihr jede Leistung, sei es eine Schenkung oder sonst was, als eine Bekundung der Freundschaft; man rechnet aber darauf, gleich viel oder noch mehr zu empfangen, weil man tatsächlich nicht geschenkt, sondern nur geliehen hat, und erfolgt nun die Gegenleistung nicht in eben der Weise wie die Leistung, so kommt es zu Klagen, und zwar deshalb, weil alle oder doch die meisten Menschen zwar das sittlich Schöne wollen, aber das Nützliche vorziehen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die Hülfe ist also so groß geworden als der Nutzen des Empfängers, und so hat er dem Geber soviel zu vergelten, als er Hülfe erfahren, oder auch mehr, da dies sittlich schöner ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Dagegen in Liebesverhältnissen beklagt sich mancher Liebhaber, der vielleicht gar nichts Liebenswürdiges an sich hat, daß er trotz seiner übergroßen Liebe keine Gegenliebe finde, und mancher Liebling beklagt sich, daß der andere ihm zuerst alles versprochen habe und nun nichts halte.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Dagegen die Freundschaft, die auf dem Charakter beruht, die an sich Freundschaft ist, hat wie gesagt, festen Bestand.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wenn hier jeder von beiden dies gewollt hätte, so wäre die Sache in Ordnung gewesen; war es aber dem einen um Unterhaltung, dem anderen um Gewinn zu tun und hat jener seinen Zweck erreicht, dieser ihn verfehlt, so sieht es mit der Beobachtung der getroffenen Übereinkunft übel ausMan könnte etwa denken, mit der Lust als Lohn des Zitherspiels sei die Freude an der eigenen Leistung gemeint.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn man hat doch seine Absicht auf das gerichtet, was man gerade nötig hat, und das wird denn auch das Motiv zu jener Leistung gewesen sein, deren wir Meldung getan.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn man hat doch seine Absicht auf das gerichtet, was man gerade nötig hat, und das wird denn auch das Motiv zu jener Leistung gewesen sein, deren wir Meldung getan.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wer von beiden hat aber den Lohn festzusetzen, derjenige, der zuerst gibt, oder derjenige, der zuerst empfängt?
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Ihn hat Plato in dem gleichnamigen Dialog in köstlicher Weise persiffliert.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn wenn er dem anderen soviel leistet, als er Nutzen von ihm gezogen, oder als er für den Genuß gegeben hätte, der ihm durch ihn zu teil geworden, so hat er ihm den gebührenden Ersatz geleistet.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Schätzen doch meistenteils wer eine Sache hat und wer sie haben möchte, dieselbe nicht gleich, sofern jeder sein Eigentum und das, was er hergibt, hoch bewertet.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
– Man muß aber den Wert einer Sache nicht danach abmessen, wie man sie schätzt, wenn man sie hat, sondern danach, wie man sie schätzte, bevor man sie hatte.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
So viel indessen steht außer Zweifel, daß man nicht Einem alles gewähren solle, und ebenso, daß meistens die Pflicht, empfangene Wohltaten zu vergelten, der Pflicht, Gefährten gefällig zu sein, vorangeht, indem die Wohltat einem Darlehen verglichen werden kann, auf das der Gläubiger ein größeres Recht hat als der Gefährte.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn manchmal entspricht es nicht einmal der Forderung der Gleichheit, wenn man einen empfangenen Dienst erwiedert, wenn nämlich jemand einem Manne, dessen Rechenschaft ihm bekannt ist, gutes erwiesen hat, und ihm dann der andere, obschon er ihn für schlecht hält, vergilt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Man darf ja mitunter nicht einmal einem Menschen, der einem geborgt hat, wieder borgen; denn er hat im Vertrauen, das Geld wiederzubekommen, einem rechtlichen Manne geborgt, während man die Zurückzahlung von einem gewissenlosen Menschen nicht erwarten kann.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Man darf ja mitunter nicht einmal einem Menschen, der einem geborgt hat, wieder borgen; denn er hat im Vertrauen, das Geld wiederzubekommen, einem rechtlichen Manne geborgt, während man die Zurückzahlung von einem gewissenlosen Menschen nicht erwarten kann.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Den Eltern soll man vor allem den Lebensunterhalt gewähren, da man hierin ihr Schuldner ist, und es höheren sittlichen Wert hat, den Urhebern seines Daseins den Unterhalt zu gewähren, als in diesem Sinne für sich selber zu sorgen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wenn nun jemand hier sich selbst getäuscht und angenommen hat, er werde wegen seines Charakters geliebt, da doch der andere nichts dergleichen tat, so mag er die Schuld daran sich selbst zuschreiben; ist er aber durch die Verstellung des anderen getäuscht worden, so kann er demselben mit Recht deshalb Vorwürfe machen, und das weit mehr als einem Falschmünzer, da die Sache, die hier von dem Betrug getroffen wird, weit höher an Wert steht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wenn man aber jemanden als einem ehrenhaften Charakter seine Freundschaft geschenkt hat, und derselbe dann schlecht wird und sich auch als schlecht zeigt, muß man ihm da die Freundschaft und Liebe bewahren?
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Aber man hat nicht blos keine Verpflichtung, einen schlechten Mann wie einen Freund zu lieben, man darf es auch nicht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Dagegen ist es eine weit höhere Pflicht, denjenigen, die noch einer Besserung fähig sind, dazu behilflich zu sein, als dem Freunde materiellen Beistand zu leisten, da das sittliche Moment höheren Wert hat und enger mit der Freundschaft zusammenhängt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Andere verstehen unter einem Freunde den, der mit uns umgeht und mit uns die gleichen Neigungen hat, oder den, der Leid und Freude mit uns teilt, was auch wieder vorzugsweise bei den Müttern in Bezug auf ihre Kinder der Fall ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn auch Gott hat schon jetzt das Gute, aber darum hat er es, weil er jetzt ist, was er jemals istNeuerdings wird die absolute Unveränderlichkeit Gottes ausgesprochen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn auch Gott hat schon jetzt das Gute, aber darum hat er es, weil er jetzt ist, was er jemals istNeuerdings wird die absolute Unveränderlichkeit Gottes ausgesprochen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Insofern kann man sagen, daß eine besteht, als zwei oder mehrere der angegebenen Stücke irgendwo vorhanden sind; auch spricht das dafür, daß (1166b) das höchste Maß der Freundschaft der Liebe gleicht, die man zu sich selbst hat.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Hat man nun wirklich teil an ihnen, insofern als man an sich selbst Gefallen findet und sich für vortrefflich hält?
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Daß kein vollendeter Bösewicht und Übeltäter sie hat, auch nicht dem Scheine nach sie hat, ist ja selbstverständlich.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Daß kein vollendeter Bösewicht und Übeltäter sie hat, auch nicht dem Scheine nach sie hat, ist ja selbstverständlich.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
– Der schlechte Mensch verlangt nach Gesellschaft und flieht vor sich selbst; in der Einsamkeit kommen ihm viele böse Erinnerungen und nicht minder schlimme Ängsten, die er in Gesellschaft anderer vergißt; da er nichts Liebenswertes an sich hat, so kann er auch nicht mit sich selbst in Freundschaft leben.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
So sieht man also, daß der böse Mensch nicht einmal gegen sich selbst freundschaftlich gesinnt ist, weil er nichts Liebenswertes an sich hat.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
hat mit der Freundschaft Ähnlichkeit, ohne doch Freundschaft zu sein.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wohlwollen hat man auch gegen Unbekannte und ohne Wissen des anderen, Freundschaft nicht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn niemand liebt, ohne zuvor an der Erscheinung des Geliebten Gefallen zu finden; wer aber nur an dem Äußern eines anderen Freude hat, liebt ihn darum noch nicht, sondern das tut er erst dann, wenn er in seiner Abwesenheit sich nach ihm sehnt und nach seiner Gegenwart begehrt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn derjenige, der Wohltaten empfangen hat und zum Dank für das Empfangene Wohlwollen schenkt, erfüllt nur eine Forderung der Gerechtigkeit; und wer jemanden Wohlergehn wünscht, weil er davon Vorteile für sich erhofft, ist nicht sowohl gegen jenen wohlwollend als vielmehr gegen sich selbst, so wie auch der sein Freund nicht ist, der ihm in eigennütziger Absicht Aufmerksamkeiten erweist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wie nun bei Darlehensgeschäften der Schuldner möchte, daß keiner wäre, dem er etwas schuldete, dagegen derjenige, der das Darlehen gewährt hat, sogar um das Wohlergehen des Schuldners besorgt ist, so, meint man, wünsche auch der Spender einer Wohltat ihrem Empfänger das Leben, um Dank von ihm zu ernten, während dieser sich um die Erstattung des Dankes keine Sorge mache.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Was ihre Wohltat empfangen hat, ist gleichsam ihr Werk, und das liebt man ja mehr als das Werk den Meister.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Zugleich ist es für jemanden, der sich um einen anderen verdient gemacht hat, schön und ehrenvoll, das getan zu haben, und darum hat er seine Freude an dem Gegenstande der das Gefäß dieses Schönen ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Zugleich ist es für jemanden, der sich um einen anderen verdient gemacht hat, schön und ehrenvoll, das getan zu haben, und darum hat er seine Freude an dem Gegenstande der das Gefäß dieses Schönen ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Nun bleibt aber dem, der gutes getan, sein Werk [wie eine fortdauernde Wirklichkeit], während der Nutzen dessen, der das Gute empfangen hat, vergeht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Endlich liebt jeder das mühsam Erlangte mehr, wie das Geld dem teurer ist, der es erworben, als dem, der es ererbt hat.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik