Word: in
Books containing this word
- Nikomachische Ethik (1113)
- Apologie des Sokrates (87)
Occurrences
-
Desgleichen wird wer jede Lust genießt und sich keiner enthält, zügellos, wer aber jede Lust flieht, wie die sauertöpfischen Leute, verfällt in eine Art Stumpfsinn.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Ferner bewegt sich, wie wir vorhin sagten, jeder Habitus bei seiner Betätigung von Natur aus in dem und um das, wodurch er geeignet ist, verschlechtert oder verbessert zu werden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Ferner ist die Lust mit uns allen von Kindesbeinen an verwachsen, daher es schwer hält, dieses durch das Leben in uns festgewurzelte Gefühl abzustreifen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn es ist für das Handeln von der größten Wichtigkeit, ob man in der rechten oder in der verkehrten Weise Lust und Unlust empfindet.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn es ist für das Handeln von der größten Wichtigkeit, ob man in der rechten oder in der verkehrten Weise Lust und Unlust empfindet.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
So hätten wir denn dargelegt, daß die Tugend es mit Lust und Unlust zu tun hat, daß sie an den Ursachen ihrer Entstehung auch die ihres Wachstums und, wenn sich an ihnen etwas ändert, auch ihres Untergangs besitzt; endlich, daß sie in denselben Dingen, woraus sie entsteht, sich tätig erweist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Überdies ist es auch mit den Künsten nicht in gleicher Weise wie mit den Tugenden bestellt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die Erzeugnisse der Künste haben ihre Güte in sich selbst, so daß es genügt, wenn man sie so hervorbringt, daß sie eine bestimmte Beschaffenheit haben.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Sowenig also jene bei solchem Heilverfahren körperlich wohl fahren können, können diese es geistig, wenn das ihre Philosophie istDer Weg zur Tugend besteht also nicht in hohen Worten, sondern in treuer fortgesetzter Übung.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Sowenig also jene bei solchem Heilverfahren körperlich wohl fahren können, können diese es geistig, wenn das ihre Philosophie istDer Weg zur Tugend besteht also nicht in hohen Worten, sondern in treuer fortgesetzter Übung.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
befähigt, Zorn oder Trauer oder Mitleid zu empfinden; als Habitus endlich das, was macht, daß wir uns in Bezug auf die Affekte richtig oder unrichtig verhalten, wie wir uns z.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
in Bezug auf den Zorn unrichtig verhalten, wenn er zu stark oder zu schwach ist, richtig dagegen, wenn er die rechte Mitte hält, und ähnliches gilt für die übrigen Affekte.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Ferner werden wir zornig und geraten wir in Furcht ohne vorausgegangene Selbstbestimmung, die Tugenden aber sind Akte der Selbstbestimmung oder können doch von diesem Akte nicht getrennt werden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Überdies sagen wir, daß wir durch die Affekte bewegt, durch die Tugenden und Laster aber nicht bewegt, sondern in eine bestimmte bleibende Disposition gebracht werden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
In allem, was kontinuierlich und was teilbar ist, läßt sich ein Mehr, ein Weniger und ein Gleiches antreffen, und zwar entweder mit Rücksicht auf die Sache selbst oder mit Rücksicht auf uns.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
, viel für einen Anfänger in den Übungen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wenn nun jede Wissenschaft und Kunst ihre Leistung dadurch zu einer vollkommenen gestaltet, daß sie auf die Mitte sieht und dieselbe zum Zielpunkte ihres Tuns macht – deswegen pflegt man ja von gut ausgeführten Werken zu sagen, es lasse sich nichts davon und nichts dazu tun, in der Überzeugung, daß Übermaß und Mangel die Güte aufhebt, die Mitte aber sie erhält –, wenn also die guten Künstler wie gesagt diese Mitte bei ihrer Arbeit im Auge behalten, und wenn die Tugend gleich der Natur sicherer und besser ist als alle KunstDie Tugend wie die Natur sicherer und besser als alle Kunst – sicherer, weil sie kraft der Gewohnheit zur anderen Natur wird, und die Natur immer auf eines geht, während die Kunst auf grund des den Künstler leitenden allgemeinen Begriffs auf dies und jenes gehen kann; besser, weil sie zum Guten geneigt macht, während die Kunst auch wohl mißbraucht wird.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die Mitte ist die zwischen einem doppelten fehlerhaften Habitus, dem Fehler des Übermaßes und des Mangels; sie ist aber auch noch insofern Mitte, als sie in den Affekten und Handlungen das Mittlere findet und wählt, während die Fehler in dieser Beziehung darin bestehen, daß das rechte Maß nicht erreicht oder überschritten wird.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die Mitte ist die zwischen einem doppelten fehlerhaften Habitus, dem Fehler des Übermaßes und des Mangels; sie ist aber auch noch insofern Mitte, als sie in den Affekten und Handlungen das Mittlere findet und wählt, während die Fehler in dieser Beziehung darin bestehen, daß das rechte Maß nicht erreicht oder überschritten wird.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Doch faßt nicht jede Handlung oder jeder Affekt eine Mitte, da sowohl manche Affekte, wie Schadenfreude, Schamlosigkeit und Neid, als auch manche Handlungen, wie Ehebruch, Diebstahl und Mord, schon ihrem Namen nach die Schlechtigkeit in sich schließen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Demnach gibt es hier nie ein richtiges Verhalten, sondern immer lediglich ein verkehrtes, und das Gute und Schlechte liegt bei solchen Dingen nicht in den Umständen, wie wenn es sich z.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wie es vielmehr bei der Mäßigkeit und dem Starkmut kein Zuviel und Zuwenig gibt, weil die Mitte gewissermaßen Ende und Äußerstes ist, so gibt es auch in jenen Dingen keine Mitte und kein Zuviel und Zuwenig, sondern wie man sie auch tun mag, immer ist es gefehlt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
In den Erörterungen, die das Handeln betreffen, sind die allgemeinen Sätze am leersten, während die partikulären einen größeren Inhalt an Wahrheit haben.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wir wollen sie indessen unempfindlich nennenDer Mut, ανδρεία, wörtlich Mannhaftigkeit, ist streng genommen nicht jener Starkmut, den man als eine der vier Grund- oder Kardinaltugenden bezeichnet, sondern in engerer Bedeutung die Seelenstärke gegenüber drohender Todesgefahr.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wir können den Begriff aber auch nicht mit Tapferkeit wiedergeben, weil dieses speziell den Mut in Kampf und Krieg bedeutet.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
In Geldsachen, im Geben wie im Nehmen, ist die Mitte Freigebigkeit, das Übermaß und der Mangel Verschwendung und Geiz, und zwar so, daß beide Fehler beide Extreme aufweisen, jedoch umgekehrt zu einander.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Für die Folge verweisen wir unsere Leser für solche Stellen der Ethik, die in dieser selbst angezogen werden, auf den Appendix in der griechischen Textausgabe von Susemihl-Apelt 278 ff.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Für die Folge verweisen wir unsere Leser für solche Stellen der Ethik, die in dieser selbst angezogen werden, auf den Appendix in der griechischen Textausgabe von Susemihl-Apelt 278 ff.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Es gibt auch in Geldsachen noch andere Charaktereigenschaften : die Hochherzigkeit als Mitte (denn der Hochherzige unterscheidet sich von dem Freigebigen: bei ihm handelt es sich um großes, bei dem anderen um kleines), ferner die Sucht, geschmacklosen und großtuerischen Aufwand zu machen, als Übermaß, endlich die Engherzigkeit als Mangel.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
In Bezug auf Ehre und Schande ist die Mitte Hochsinn, das Übermaß heißt Aufgeblasenheit, der Mangel ist niederer Sinn.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wer in diesem Verlangen zu weit geht, heißt ehrgeizig; wer nicht weit genug geht, heißt ein Mensch ohne Ehrgeiz; wer aber die Mitte einhält, für den fehlt die bezeichnende Benennung.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Jetzt wollen wir noch das Übrige in der begonnenen Weise besprechen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Es gibt auch noch drei andere Mitten, die zwar in einer Hinsicht mit einander übereinstimmen, aber im übrigen verschieden sind.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Sie beziehen sich alle drei auf den geselligen Verkehr in Worten und Handlungen, unterscheiden sich aber dadurch, daß die eine sich auf die Wahrheit in denselben bezieht, die beiden anderen auf das Angenehme, einmal das Angenehme des Scherzes und dann das Angenehme im sonstigen Verkehr.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Sie beziehen sich alle drei auf den geselligen Verkehr in Worten und Handlungen, unterscheiden sich aber dadurch, daß die eine sich auf die Wahrheit in denselben bezieht, die beiden anderen auf das Angenehme, einmal das Angenehme des Scherzes und dann das Angenehme im sonstigen Verkehr.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Auch hierüber müssen wir sprechen, damit wir desto deutlicher erkennen, daß die Mitte in allem das Lobenswerte ist, die Extreme aber weder recht noch lobenswert sind, sondern tadelnswert.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Bezüglich der Annehmlichkeit im Verkehr überhaupt heiße wer sie uns in der rechten Weise bereitet, freundlich und die Mitte FreundlichkeitFreundlichkeit, φιλία.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wer endlich hierin zurückbleibt und in allen Stücken widerwärtig ist, wird als streitsüchtig und eigensinnig bezeichnet.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Von der Gerechtigkeit aber werden wir erst weiterhin handeln, indem wir sie, die einen doppelten Sinn hat, in ihre beiden Seiten zerlegen und von jeder zeigen, wie sie eine Mitte ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Da es somit dreierlei Eigenschaften gibt, zwei verkehrte, die eine an Übermaß krankend, die andere an Mangel, und eine gute, die Mitte, so ist jede jeder in gewisser Weise entgegengesetzt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Während diese Dinge in der angegebenen Weise einander entgegengesetzt sind, stehen die Extreme doch in einem größeren Gegensatze zu einander als zur Mitte.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Während diese Dinge in der angegebenen Weise einander entgegengesetzt sind, stehen die Extreme doch in einem größeren Gegensatze zu einander als zur Mitte.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Was aber am weitesten von einander absteht, bestimmt man als Gegenteil oder als konträren Gegensatz, und so muß denn auch was weiter von einander absteht, in vollkommenerem Sinn Gegenteil von einander sein.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die eine liegt in der Sache selbst.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Weil das eine Extrem der Mitte näher und ähnlicher ist, so stellen wir nicht es selbst, sondern sein Gegenteil zu ihr in Gegensatz; so stellen wir, weil dem Mute die Tollkühnheit ähnlicher und näher zu sein scheint, die Feigheit aber unähnlicher, vielmehr diese letztere in Gegensatz zum Mute, weil das von der Mitte Entferntere als mehr gegenteilig erscheint.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Weil das eine Extrem der Mitte näher und ähnlicher ist, so stellen wir nicht es selbst, sondern sein Gegenteil zu ihr in Gegensatz; so stellen wir, weil dem Mute die Tollkühnheit ähnlicher und näher zu sein scheint, die Feigheit aber unähnlicher, vielmehr diese letztere in Gegensatz zum Mute, weil das von der Mitte Entferntere als mehr gegenteilig erscheint.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Das ist also die eine, in der Sache liegende Ursache.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die andere liegt in uns selbst.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Diejenige Seite nun, nach der wir leichter zunehmen, gilt uns als der stärkere Gegensatz, und deshalb ist die Zuchtlosigkeit, ein Übermaß also, in höherem Grade der Mäßigkeit entgegengesetzt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Daß also die sittliche Tugend eine Mitte ist und in welchem Sinne, daß sie ferner eine Mitte zwischen zwei Fehlern, dem des Übermaßes und dem des Mangels ist, daß sie das endlich ist, insofern sie bei den Affekten und Handlungen auf die Mitte abzielt, haben wir zur Genüge auseinandergesetzt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik