Word: ja
Books containing this word
- Nikomachische Ethik (187)
- Apologie des Sokrates (32)
Occurrences
-
Wenn ihm daneben die Glückseligkeit oder auch die Lust das höchste Gut sind, so könnte man ja meinen, damit wäre der Tugend der zweite Rang angewiesen, sie solle Mittel, jene beiden aber Zweck sein.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Er sagt ja nicht blos, daß die Tugend zur Glückseligkeit führe, sondern noch öfter sagt er, daß sie oder die tugendgemäße Tätigkeit die Glückseligkeit sei.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Eben darum sind sie ja auch Tugenden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Von Können ist ja auch Kunst abgeleitet.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Das war ja die Frage, welche auch PlatoVgl.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die edeln und tatenfrohen Naturen ziehen die Ehre vor, die man ja wohl als das Ziel des öffentlichen Lebens bezeichnen darf.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Nun könnte man ja vielmehr diese für das Ziel des Lebens in der staatlichen Gemeinschaft ansehen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Doch genug hiervon; diese Sache ist ja bereits in den encyklischen SchriftenMit enzyklischen Schriften sind vielleicht dieselben Schriften des Aristoteles gemeint, die er anderwärts die exoterischen Schriften nennt, wahrscheinlich darum, weil sie die philosophischen Stoffe in mehr populärer Form behandelten; cf.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Es dürfte aber vielleicht besser, ja Pflicht zu sein scheinen, zur Rettung der Wahrheit auch der eigenen Meinungen nicht zu schonen, zumal da wir Philosophen sind.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Nach dieser Weise ist ja was für den Leib das Auge ist, für die Seele der Verstand, und ähnliche Analogien gibt es noch viele.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Nun könnte man ja denken, die Kenntnis jenes getrennten (1097a) Gutes fördere einen in bezug auf das Gute, das man erwerben und tun kann, und es wäre uns wie ein Muster, mit dessen Hilfe wir auch das für uns Gute besser erkennen, und, wenn wir es erkannt, erlangen könnten.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Für etwas Derartiges aber halten wir die Glückseligkeit, ja, für das Allerbegehrenswerteste, ohne daß sie mit anderem, was man auch begehrt, von gleicher Art wäre.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Das Leben offenbar nicht, da dasselbe ja auch den Pflanzen eigen ist?
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Bei einigem genügt es vielmehr, das »daß« gehörig nachzuweisen, wie auch bei den Prinzipien; das »daß« ist ja Erstes und Prinzip.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Mit unserer Definition ist ja ungefähr so viel gesagt wie gutes Leben und gutes GehabenVgl.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Der Habitus kann ja, wie z.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Sie erscheinen ja noch beständiger als das Wissen, und unter ihnen selbst sind wieder die vornehmsten die beständigsten, insofern der Glückliche am meisten und am anhaltendsten in ihnen lebt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Der wahrhaft Tugendhafte und Verständige wird, das (1101a) steht zu hoffen, jedes Geschick mit Würde tragen und immer dasjenige tun, was unter den jedesmaligen Umständen das beste ist, wie wir uns ja auch den guten Strategen als einen Mann vorstellen, der sein Heer, wie es eben ist, so gut als möglich zum Kriege verwendet, und den guten Schuster als einen Mann, der aus dem verfügbaren Leder so gute Schuhe wie möglich macht, und so weiter durch den ganzen Bereich der Künste.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Da aber der Ereignisse so viele und so vielfach verschiedene sind und uns manche mehr, manche weniger berühren, so wäre es eine langwierige, ja endlose Aufgabe, alle einzelnen Fälle zu unterscheiden, und es wird genügen, wenn wir nur im allgemeinen und im Umriß darüber sprechen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Das äußere Wohlergehen gehört freilich auch zum Lebensglück, und insofern als dieses eine ungewisse Sache ist, kann man ja sagen, daß die Entscheidung, ob ein Leben glücklich war, erst bei dessen Ende gefällt werden kann.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Darum will man ja auch das Wort Eudämonie lieber mit Lebensglück als mit Glückseligkeit wiedergeben, weil eben das diesseitige Glück gemeint ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wir wollten ja auch nur das menschliche Gut und die menschliche Glückseligkeit zu ermitteln suchen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Unter menschlicher Tugend verstehen wir aber nicht Tüchtigkeit des Leibes, sondern solche der Seele, wie wir ja auch unter der Glückseligkeit eine Tätigkeit der Seele verstehen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die Seelenkräfte, Verstand und Sinnlichkeit, sind auf keinen Fall nur der Betrachtungsweise nach verschieden, sondern real als zwei Vermögen der einen und ungeteilten Seelensubstanz, ja, sie sind auch ihrem Träger nach verschieden, insofern der Verstand ausschließlich im Geiste seinen Sitz hat, die Sinnlichkeit aber in dem Ganzen aus Geist und Körper.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Es gehorcht ihr ja beim Enthaltsamen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wir haben ja nicht durch oftmaliges Sehen oder oftmaliges Hören den betreffenden Sinn bekommen, sondern es ist umgekehrt dem Besitze der Gebrauch gefolgt, nicht dem Gebrauche der Besitz.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Darum haben wir ja auch gleich eingangs bemerkt, daß die Anforderungen an eine Erörterung sich je nach dem Stoffe richten müssen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
So ist es ja auch bei den Dingen, die uns bekannter sind, wie bei der Stärke: sie entsteht dadurch, daß man viele Nahrung zu sich nimmt und viele Anstrengungen erträgt, und der Starke vermag wieder am besten dergleichen zu tun.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Der Lust wegen tun wir ja das sittlich Schlechte, und der Unlust wegen unterlassen wir das Gute.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn sie ist allen Sinnenwesen gemeinsam und mit (1105a) allem, was unter die menschliche Wahl fällt, verbunden, Auch das sittlich Gute und das Nützliche erscheint ja als lustbringend.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Aber dieses ist ja nicht einmal bei den Künsten richtig.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wenn nun jede Wissenschaft und Kunst ihre Leistung dadurch zu einer vollkommenen gestaltet, daß sie auf die Mitte sieht und dieselbe zum Zielpunkte ihres Tuns macht – deswegen pflegt man ja von gut ausgeführten Werken zu sagen, es lasse sich nichts davon und nichts dazu tun, in der Überzeugung, daß Übermaß und Mangel die Güte aufhebt, die Mitte aber sie erhält –, wenn also die guten Künstler wie gesagt diese Mitte bei ihrer Arbeit im Auge behalten, und wenn die Tugend gleich der Natur sicherer und besser ist als alle KunstDie Tugend wie die Natur sicherer und besser als alle Kunst – sicherer, weil sie kraft der Gewohnheit zur anderen Natur wird, und die Natur immer auf eines geht, während die Kunst auf grund des den Künstler leitenden allgemeinen Begriffs auf dies und jenes gehen kann; besser, weil sie zum Guten geneigt macht, während die Kunst auch wohl mißbraucht wird.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Ferner kann man auf vielfache Weise fehlen – das Schlechte gehört ja zum Unbegrenzten, wie die Pythagoreer bildlich sagten, das Gute aber zum Begrenzten –, dagegen kann man es nur auf eine Weise recht machen; weshalb auch jenes leicht ist und dieses schwerBezugnahme auf die Reihe der zehn pythagoreischen Doppelbegriffe: Lust, Finsternis, Einheit, Vielheit u.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Von welchem Punkte und Grade an man aber Tadel verdient, läßt sich nicht leicht in Worte fassen, wie das ja überhaupt in der Natur des sinnlich Wahrnehmbaren liegt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wer etwas aus Unwissenheit getan hat, aber über die Handlung kein Mißfallen empfindet, hat zwar nicht freiwillig in dem gehandelt, was er ja nicht wußte, aber auch nicht unfreiwillig, da er keine Betrübnis darüber fühlt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Hier findet ja auch Mitleid und Verzeihung statt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Man hat ja die Pflicht über bestimmte Dinge sich zu erzürnen und andere, wie Gesundheit und Lehre, zu begehren.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Beide (1111b) soll man ja meiden, und die unvernünftigen Affekte scheinen doch um nichts weniger menschliche Affekte zu sein.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die Willenswahl erfolgt ja mit Verstand und Vernunft, und auch ihr Name scheint leise anzudeuten, wie es sich bei ihr darum handelt, daß etwas vor anderem gewählt wird.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
bezüglich der Schriftzeichen, gibt es keine Überlegung – es ist ja kein Streit darüber, wie man sie schreiben muß –, wohl aber überlegen wir das, was durch uns selbst geschieht, aber nicht immer in derselben Weise, so z.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn wo das Tun in unserer Gewalt ist, da ist es auch das Unterlassen, und wo das Nein, da auch das Ja.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Für beide, den guten und den schlechten Mann, ist ja das Ziel ebenmäßig entweder ein von Natur oder ein wie immer vorgestelltes und gegebenes, das andere aber beziehen sie auf das Ziel und tun es wie immer.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Niemand ist ja mehr als er im stande das Schreckliche zu ertragenJede Kraft wird nach dem Letzten und Höchsten bestimmt, was sie leisten kann.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
So ist es also der Mut, der dem mutigen Manne als das sittlich Gute vorschwebt, und dieses Gute ist denn auch für ihn das Ziel, von dem ja jedes Ding seine Bestimmtheit erhält.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Was diejenigen betrifft, die hier durch Übermaß fehlen, so hat wer es durch Furchtlosigkeit tut, keinen eigenen Namen, wie wir ja schon oben bemerkt haben, daß vieles keinen eigenen Namen hat; er wird aber so was wie ein Verrückter oder Stumpfsinniger sein, wenn er nichts, kein Erdbeben und keine Meereswogen, fürchtet, wie man von den Kelten sagt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
; und Diomedes spricht: »Hektor sagt ja vielleicht vor den Troern in der Versammlung: Tydeus Sohn ist vor mir (in Angst zu den Schiffen geflohen)«Ilias VIII, 148.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Der Zorn ist ja am ersten bereit, in Gefahren drauf los zu gehen, weshalb auch Homer sagt: »Und flößte Kraft seinem Zorn ein« und: »Regte ihm Unmut und Zorn auf« und: »Grimmiger Mut in den Nüstern« und: »Es kochte das Blut ihm«Vgl.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
(1117b) Nun erscheint ja freilich das Ziel des Mutes als lustbringend, jedoch möchte die Lust leicht vor dem, was sie rings umgibt, verschwinden, wie es bei den Wettkämpfen der Fall ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Daher ist speziell gesagt, daß Mäßigkeit und Mut die Tugenden des unvernünftigen Seelenteils sind; sie sind es nicht blos mit Rücksicht auf die Affekte, die ja immer die Beteiligung der Sinnlichkeit voraussetzen, sie sind es auch mit Rücksicht auf deren Gegenstände, die auch die Tiere berühren.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Man kann sich in betreff der Lust ja auch leichter an das Richtige gewöhnen, weil sich soviele Gelegenheiten dazu bieten und die Gewöhnung mit keiner Gefahr verbunden ist, während es bei den furchterregenden Dingen umgekehrt ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik