Word: keine
Books containing this word
- Nikomachische Ethik (164)
- Apologie des Sokrates (12)
Occurrences
-
auch von der Entrüstung, νέμεσις, gesagt, sie sei keine Tugend, sondern ein lobenswerter Affekt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Auch die Enthaltsamkeit ist keine reine Tugend, sondern eine Eigenschaft von gemischter Art.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Jetzt aber wollen wir von der Gerechtigkeit handelnDie Enthaltsamkeit, εγκράτεια, ist keine eigentliche und vollkommene Tugend, weil sie mit Begierde und Lust zusammengeht, aber lobenswert.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Aristoteles berührt sie hier passend, weil auch Scheu und Scham keine eigentliche Tugend ist, aber Lob verdient und in dem Alter an der Stelle ist, wo Begierde und Lust mächtig sind.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
und die Ungerechtigkeit ist zu untersuchen, mit was für Handlungen sie es zu tun hat, was für eine Mitte die Gerechtigkeit ist, und wovon das Gerechte die Mitte istHier treten drei Momente hervor, die die Gerechtigkeit von den bisher behandelten Tugenden unterscheiden: 1) sie hat es mit πράξεις, Handlungen, nicht mit πάθη, Affekten, zu tun; 2) sie ist eine Mitte der Sachen und Werte, wie im Verfolg erklärt wird, nicht der Gemütsverfassung; 3) sie ist keine Mitte zwischen zwei Lastern, wie ebenfalls weiter unten deutlich werden soll.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
nicht Ehebruch zu treiben und keine Gewalttat zu begehen, und die des Sanftmütigen, z.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
wenn er aus Feigheit seinen Schild wegwirft oder in der Bosheit schimpft oder aus Geiz nicht mit Geld aushelfen will; handelt er aber habsüchtig, so begeht er oft keine von diesen Verkehrtheiten und auch gewiß nicht alle möglichen, und doch begeht er eine bestimmte Schlechtigkeit – denn man tadelt ihn – und zwar eine Ungerechtigkeit.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
der Ehebruch auf Zuchtlosigkeit, das Entweichen aus Reih und Glied auf Feigheit, Mißhandlung auf Zorn, unerlaubter Gewinn aber auf keine andere Untugend als auf Ungerechtigkeit.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Diese Proportionalität ist keine kontinuierliche, da die Person, der zugeteilt wird, und die Sache, die zugeteilt wird, nicht der Zahl nach eines sind.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Entweder nämlich sucht man das Böse zu vergelten, und ohne diese Vergeltung hätte (1133a) man den Zustand der Knechtschaft, oder das Gute, und ohne das wäre keine Gegenleistung, auf der doch die Gemeinschaft beruht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Geschieht jenes aber nicht, so ist keine Gleichheit da, und ein geordneter Verkehr und Austausch kann nicht stattfinden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn aus zwei Ärzten wird keine Gemeinschaft, sondern aus Arzt und Bauer, und überhaupt aus verschiedenen und ungleichen Personen, zwischen denen aber eine Gleichheit hergestellt werden soll.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Ohne solche Berechnung kann kein Austausch und keine Gemeinschaft sein.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Ließe sich die Wiedervergeltung nicht in dieser Weise durchführen, so gäbe es keine Gemeinschaft des VerkehrsVgl.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn ohne Austausch wäre keine Gemeinschaft und ohne Gleichheit kein Austausch und ohne Kommensurabilität keine Gleichheit.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn ohne Austausch wäre keine Gemeinschaft und ohne Gleichheit kein Austausch und ohne Kommensurabilität keine Gleichheit.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Gibt es ja doch keine Ungerechtigkeit in Bezug auf das, was schlechthin unser eigen ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
die Anordnung, daß das Lösegeld für einen Gefangenen eine Mine betragen, oder daß man eine Ziege, keine zwei Schafe, opfern soll, ferner gesetzliche Bestimmungen, die für einzelne Fälle getroffen werden, z.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Bei den Göttern freilich mag sich gar keine Bewegung finden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Erst wenn ein Unrecht freiwillig ist, unterliegt es dem Tadel, und dann liegt zugleich eine ungerechte Handlung vor, so daß etwas so lange blos Unrecht und noch keine ungerechte Handlung ist, als nicht die Freiwilligkeit herzutritt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Keine Nachsicht dagegen verdienen jene fehlerhaften Handlungen, die nicht aus Unwissenheit geschehen, sondern zwar in Unwissenheit, aber einer solchen, die durch eine weder natürliche noch menschliche Leidenschaft verschuldet ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Desgleichen meint man, Recht und Unrecht zu kennen sei keine besondere Weisheit, da es nicht schwer sei, zu verstehen wovon die Gesetze reden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Allein alles ist in gewisser Weise richtig, und von einem verborgenen Widerspruch, den es etwa einschlösse, kann keine Rede sein.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn Unrechttun führt Schlechtigkeit mit sich und ist tadelnswert, und jene Schlechtigkeit ist entweder die vollendete und schlechthinnige oder steht ihr doch nahe – denn nicht alles Freiwillige ist ungerecht –; das Unrechtleiden aber führt keine Schlechtigkeit und Ungerechtigkeit mit sich.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
und die Wissenschaft ist keine Tugend, wohl aber ist es die Klugheit.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
In unserem Texte handelt es sich um den Gegensatz der spekulativen und der praktischen Vernunft, der keine zwei Potenzen der Intelligenz je nach den Objekten erfordert, sondern nur den Unterschied des Denkens und der sinnlichen Wahrnehmung voraussetzt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Darum gibt es keine Willenswahl ohne Verstand und Denken einerseits und sittlichen Habitus anderseits.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Da aber zum Beispiel das Vermögen zu bauen eine Kunst und ein mit Vernunft verbundener Habitus des Hervorbringens ist, und da ferner keine Kunst zu finden ist, die kein mit Vernunft verbundener Habitus des Hervorbringens wäre, und umgekehrt auch kein solcher Habitus, der nicht Kunst wäre, so wird Kunst und mit wahrer Vernunft verbundener Habitus des Hervorbringens ein und dasselbe sein.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Ein Zeichen dessen ist, daß wir auch von solchen sprechen, die in einem einzelnen Punkte klug sind, wofern sie nur im Hinblick auf einen guten Zweck und in Dingen, die unter keine Kunst fallen, wohl zu überlegen wissen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wenn also die Wissenschaft auf strenger und eigentlicher Demonstration fußt und dasjenige, dessen Prinzipien sich anders verhalten können, keine Demonstration zuläßt – denn alles, was unter die Handlung fällt, kann sich anders verhalten, und bei Dingen, die kraft der Notwendigkeit sind, gibt es kein Überlegen und Beratschlagen –, (1140b) so kann die Klugheit weder Wissenschaft noch Kunst sein, nicht Wissenschaft, weil das Objekt der Handlung sich anders verhalten kann, nicht Kunst, weil Handlung und Hervorbringung dem Genus nach von einander verschieden sind.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Aber wenn sich die Kunst die Tugend äußerlich zugesellen kann, so läßt die Klugheit solches durchaus nicht zuAristoteles sagt wörtlich: »es gibt eine Tugend der Kunst, aber keine Tugend der Klugheit«.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Und so erhellt denn, daß sie eine Tugend ist und keine Kunst.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Da die Wissenschaft Erfassung und Beurteilung des Allgemeinen und Notwendigen ist, und es Prinzipien oder oberste und letzte Gründe jedes Beweisbaren und jedes Wissens gibt – denn das Wissen heischt Gründe –, so wird unmittelbar mit dem Prinzip des Gewußten selbst keine Wissenschaft zu tun haben, und ebenso keine Kunst und Klugheit.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Da die Wissenschaft Erfassung und Beurteilung des Allgemeinen und Notwendigen ist, und es Prinzipien oder oberste und letzte Gründe jedes Beweisbaren und jedes Wissens gibt – denn das Wissen heischt Gründe –, so wird unmittelbar mit dem Prinzip des Gewußten selbst keine Wissenschaft zu tun haben, und ebenso keine Kunst und Klugheit.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wenn es nun viererlei ist, wodurch wir das Wahre treffen und nie getauscht werden, sei es im Bereiche dessen, was sich nicht anders, oder auch dessen, was sich anders verhalten kann: Wissenschaft, Klugheit, Weisheit und Verstand, und wenn hier von den dreien – ich meine die Klugheit, Wissenschaft und Weisheit – keine auf die Prinzipien gehen kann, so bleibt allein übrig, daß dieses dem Intellekt, dem Verstande, zukommtHier ist von einer weiteren der fünf im 3.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Daher sind auch manche, die keine Wissenschaft haben, praktischer oder zum Handeln geschickter als andere mit ihrem Wissen; besonders sind dies die Leute mit viel Erfahrung.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn der Verstand hat es mit den Begriffen zu tun, für die es keine Definition gibt, und sie mit dem Letzten, von dem es keine Wissenschaft gibt, sondern Wahrnehmung, nicht jene, die die sogenannten eigentümlichen Sinnesobjekte erfaßt, sondern eine, wie die ist, durch die wir inne werden, daß das letzte Mathematische das Dreieck ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn der Verstand hat es mit den Begriffen zu tun, für die es keine Definition gibt, und sie mit dem Letzten, von dem es keine Wissenschaft gibt, sondern Wahrnehmung, nicht jene, die die sogenannten eigentümlichen Sinnesobjekte erfaßt, sondern eine, wie die ist, durch die wir inne werden, daß das letzte Mathematische das Dreieck ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
daß es keine gradlinige Figur von weniger als drei Seiten gibt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn dem Wissen kommt nicht noch eine besondere Richtigkeit zu, weil es auch keine Verkehrtheit erträgt, bei der Meinung aber ist Richtigkeit gleich Wahrheit; zugleich steht auch schon alles, was man meint, subjektiv fest.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
So ist denn auch dieses noch keine Wohlberatenheit, sondern das ist vielmehr eine Richtigkeit im Sinne des Ersprießlichen, die gleichzeitig das Was, das Wie und das Wann umfaßt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
(1144a) Wir sagen also zuerst, daß diese beiden Tugenden, selbst wenn keine von ihnen etwas hervorbrächte, doch notwendig an und für sich begehrenswert wären, insofern jede von ihnen die Tugend und Vollkommenheit eines anderen Seelenteils ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Der vierte Seelenteil, der vegetative, hat keine solche Tugend, weil es nicht bei ihm steht, zu handeln oder nicht zu handelnDie Klugheit ist die Vollkommenheit der praktischen Vernunft, die moralische Tugend die des Strebevermögens, die Weisheit die der spekulativen Vernunft, das vegetative Vermögen aber läßt keine Tugend zu.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Der vierte Seelenteil, der vegetative, hat keine solche Tugend, weil es nicht bei ihm steht, zu handeln oder nicht zu handelnDie Klugheit ist die Vollkommenheit der praktischen Vernunft, die moralische Tugend die des Strebevermögens, die Weisheit die der spekulativen Vernunft, das vegetative Vermögen aber läßt keine Tugend zu.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Sie geben zu, daß nichts stärker sei als die Wissenschaft, daß aber niemand gegen das nach seiner Meinung Bessere handele, geben sie nicht zu, und deshalb behaupten sie, wenn der Unenthaltsame von seinen Lüsten übermannt werde, so habe er keine Wissenschaft, sondern nur eine Meinung.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Nun aber gebührt der Schlechtigkeit wie allem, was sonst Tadel verdient, keine Nachsicht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
, und (1147b) so geschieht es, daß man gewissermaßen durch Schuld der Vernunft und der Meinung unenthaltsam ist, einer Meinung aber, die nicht an sich, sondern mitfolgend mit der Vernunft entzweit ist; denn die Begierde, nicht die Meinung, ist mit der rechten Vernunft entzweit, daher die Tiere auch deswegen nicht unenthaltsam sind, weil sie keine Meinung von dem Allgemeinen haben, sondern nur Vorstellungsvermögen und Gedächtnis für das Einzelne.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
wie Niobe selbst die Götter zum Kampfe (1148b) herausforderte oder wie Satyrus, mit dem Beinamen der Vaterliebende, die Anhänglichkeit an seinen Vater übertriebe; denn er schien in seiner Torheit jedes Maß zu verläugnen –, also gegenüber solchen Objekten des Affektes gibt es zwar aus dem angeführten Grunde keine Verruchtheit, weil jegliches von Natur seiner selbstwegen begehrenswert ist, allein das Zuviel ihnen gegenüber ist schlecht und zu meiden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Im gleichen gibt es hier keine Unenthaltsamkeit; denn die Unenthaltsamkeit ist nicht blos zu meiden, sondern auch als sittlich häßlich zu tadeln.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wie wir also hier an keine eigentliche Schlechtigkeit denken, weil es sich beidemal nicht um eine solche, sondern nur um etwas ihr durch Analogie Ähnliches handelt, so müssen wir offenbar auch dort daran festhalten, daß nur das Unenthaltsamkeit und Enthaltsamkeit ist, was sich auf demselben Felde hält wie die Mäßigkeit und die Unmäßigkeit; vom Zorn aber brauchen wir den Ausdruck wegen der Ähnlichkeit, daher wir auch mit einem Zusatz sagen: unenthaltsam im Zorn, ebenso wie wir von Unenthaltsamkeit betreffs der Ehre und des Erwerbs reden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik