Word: menge
Books containing this word
- Nikomachische Ethik (21)
- Apologie des Sokrates (2)
Occurrences
-
nennen es die Menge und die feineren Köpfe, und dabei gilt ihnen gut leben und sich gut gehabenευ̃ ζη̃ν, gut leben, ist auch in unserer Sprache zweideutig, wo es nicht blos tugendhaft sondern auch vergnüglich leben bedeutet; ευ̃ πράττειν, das wir faute de mieux mit sich gut gehaben wiedergeben, bedeutet sowohl gut handeln wie sich wohl befinden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Was aber die Glückseligkeit sein soll, darüber entzweit man sich, und die Menge erklärt sie ganz anders als die Weisen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Nimmt man die verschiedenen Lebensweisen in Betracht, so scheint es einmal nicht grundlos, wenn die Menge, die rohen Naturen, das höchste Gut und das wahre Glück in die Lust setzen und darum auch dem Genußleben fröhnen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die Menge nun zeigt sich ganz knechtisch gesinnt, indem sie dem Leben des Viehes den Vorzug gibt, und doch kann sie zu einiger Rechtfertigung anführen, daß viele von den Hochmögenden die Geschmacksrichtung des Sardanapal teilen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Bei der Menge freilich steht das Lustgewährende miteinander im Widerspruch, weil es diese Eigenschaft nicht von Natur hat, dagegen gewährt den Liebhabern des sittlich Guten dasjenige Lust, was sie von Natur gewährt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die Menge aber wird durch die Lust betrogen, die ein (1113b) Gut scheint, ohne es zu sein.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Auch die Erfahrung auf den verschiedenen Gebieten scheint eine Art Mut zu sein, weshalb Sokrates meinte, der Mut sei ein WissenLetzthin wollte Sokrates wohl sagen, rechter Mut sei, das nicht zu fürchten, was es nicht verdient, wenn auch die törichte Menge es für furchtbar halte, während es mit Mut gar wohl zusammengehe, das zu fürchten, was auch dem weisen und klugen Mann Furcht einflößen muß.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn jedes Beliebige unterschiedslos essen und trinken bis zur Überfüllung heißt das natürliche Maß durch die Menge überschreiten, da die natürliche Begierde nur auf Ausfüllung des Mangels geht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Darum ist er auch wahrhaftig, wofern er nur nicht ironisch spricht, was er vor der Menge zu tun liebt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
»Wie wär' ich klug, der ohne Not und Plackerei, Als einer zählend in der Menge unsres Heers, Das gleiche Teil besitzen konnte?Worte des Odysseus aus dem Prolog des Philoktet von Euripides.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Auch die Timokratie nämlich überträgt die Herrschaft an die Menge und alle, die die Bedingung des Zensus erfüllen, hält sie als gleich.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die angegebenen Dinge finden sich scheinbar auch bei der großen Menge, mag sie auch schlecht sein.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Das ist aber der Charakter der meisten Menschen, daher man auch die fragliche Bezeichnung von der großen Menge und ihrer Schlechtigkeit hergenommen hat; und so trifft denn die Selbstliebe in diesem Sinne gerechter Tadel.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Sie ist es wohl insofern, als die Menge diejenigen als Freund betrachtet, die einem Vorteil bringen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Was aber die Tugendhaften betrifft, so kann man wirklich im Zweifel sein, ob man sich deren eine möglichst große Menge zu Freunden machen soll, oder ob es auch für die Zahl der Freunde eine Grenze gibt, so gut wie für die der Bürger einer Stadt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn das Unterscheiden ist nicht die Sache der Menge.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
scheints hat sich den glückseligen Menschen nicht als Reichen oder Fürsten gedacht, wenn er sagte, ihn würde es nicht wunder nehmen, wenn derjenige, den er selbst für glückselig hielte, der Menge als ungeeignet für solche Bezeichnung erscheinen würde.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn die Menge urteilt nach dem Äußeren, wofür sie allein Sinn hat.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Nun aber scheints können dieselben zwar für Jünglinge von edeler Gemütsart ein Sporn und Antrieb werden und einen vornehmen und wahrhaft für das Schöne eingenommenen Charakter an die Tugend fesseln, aber sie vermögen nicht die Menge für das Schöne und Gute zu gewinnen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn die Menge läßt sich ihrer Natur gemäß nicht durch sittliche Scheu, sondern durch die Furcht bestimmen und enthält sich des Schlechten, nicht weil es schimpflich ist, sondern weil darauf Strafe steht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn mäßig und abgehärtet zu leben, ist nicht nach dem Geschmack der Menge, und am wenigsten nach dem Geschmack der Jugend.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Überdies aber folgen mir die Jünglinge, welche die meiste Muße haben, der reichsten Bürger Söhne also, freiwillig und freuen sich zu hören, wie die Menschen untersucht werden; oft auch tun sie es mir nach und versuchen selbst, andere zu untersuchen, und finden dann, glaube ich, eine große Menge solcher Menschen, welche zwar glauben, etwas zu wissen, wirklich aber wenig wissen oder nichts.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Und das ist es auch, dem ich unterliegen werde, wenn ich unterliege, nicht dem Meletos, nicht dem Anytos, sondern dem üblen Ruf und dem Haß der Menge, dem auch schon viele andere treffliche Männer unterliegen mußten und, glaube ich, noch ferner unterliegen werden, und es ist wohl nicht zu besorgen, daß er bei mir sollte stehenbleiben.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates