Word: sind
Books containing this word
- Nikomachische Ethik (500)
- Apologie des Sokrates (33)
Occurrences
-
Verstandestugenden sind Weisheit, Verstand und Klugheit, sittliche Tugenden Freigebigkeit und Mäßigkeit.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn die Handlungen sind es, wie wir gesagt haben, durch welche die Beschaffenheit des Habitus bestimmt wird.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
So ist es ja auch bei den Dingen, die uns bekannter sind, wie bei der Stärke: sie entsteht dadurch, daß man viele Nahrung zu sich nimmt und viele Anstrengungen erträgt, und der Starke vermag wieder am besten dergleichen zu tun.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Ebenso verhält es sich mit den Tugenden: durch die Enthaltung von sinnlichen Genüssen werden wir mäßig, und sind wir es geworden, so können wir uns ihrer am besten enthalten.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Desgleichen mit dem (1104a) Mute: indem wir uns gewöhnen, Gefahren zu verachten und zu bestehen, werden wir mutig, und sind wir es geworden, werden wir am leichtesten Gefahren bestehen können.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Sie sind gleichsam ein Heilverfahren; die Heilung eines Übels aber pflegt von seinem Gegenteil auszugehen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Da drei Dinge Gegenstand des freien Strebens und drei Gegenstand des Fliehens sind: das sittlich Gute, das Nützliche und das Angenehme oder Lusterregende, und deren Gegenteil: das Böse, das Schädliche und das Unangenehme oder Unlusterregende, so gilt zwar für alles dieses, daß der Tugendhafte darin das Rechte trifft und der Schlechte es verfehlt, am meisten aber gilt es für die Lust.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Diese beiden Gefühle sind darum notwendig die Angelpunkte unserer ganzen Theorie.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die Werke werden mithin als Werke der Gerechtigkeit und Mäßigkeit bezeichnet, wenn sie solche sind, wie sie der Gerechte und Mäßige verrichtet.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Affekte nun sind die Tugenden und die Laster nicht, weil wir nicht wegen der Affekte tugendhaft oder lasterhaft genannt werden, wohl aber wegen der Tugenden und Laster, und weil wir nicht wegen der Affekte gelobt und getadelt werden – denn man wird nicht gelobt; wenn man sich fürchtet oder wenn man zornig wird, und nicht getadelt, wenn man einfach zornig wird, sondern wenn es (1106a) auf bestimmte Weise geschieht –, wohl aber wird uns wegen der Tugenden und der Laster Lob oder Tadel zu teil.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Ferner werden wir zornig und geraten wir in Furcht ohne vorausgegangene Selbstbestimmung, die Tugenden aber sind Akte der Selbstbestimmung oder können doch von diesem Akte nicht getrennt werden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Aus diesen Gründen sind die Tugenden auch keine Vermögen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Überdies sind die Vermögen Naturgabe, gut oder böse aber sind wir nicht von Natur, wie wir schon oben ausgeführt haben.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Überdies sind die Vermögen Naturgabe, gut oder böse aber sind wir nicht von Natur, wie wir schon oben ausgeführt haben.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wenn nun die Tugenden keine Affekte und auch keine Vermögen sind, so bleibt nur übrig, daß sie ein Habitus sind.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wenn nun die Tugenden keine Affekte und auch keine Vermögen sind, so bleibt nur übrig, daß sie ein Habitus sind.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
zehn viel sind und zwei wenig, so nimmt man sechs für das der Sache nach Mittlere, weil es um gleich viel mehr und weniger ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wenn für (1106b) jemanden zehn Pfund zu verzehren viel sind und zwei Pfund wenig, so wird der Ringmeister nicht sechs vorschreiben.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
In den Erörterungen, die das Handeln betreffen, sind die allgemeinen Sätze am leersten, während die partikulären einen größeren Inhalt an Wahrheit haben.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Ebenso sind die Eigenschaften selbst ohne Namen; nur diejenige des Ehrgeizigen heißt Ehrgeiz.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Es gibt auch noch drei andere Mitten, die zwar in einer Hinsicht mit einander übereinstimmen, aber im übrigen verschieden sind.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Auch hierüber müssen wir sprechen, damit wir desto deutlicher erkennen, daß die Mitte in allem das Lobenswerte ist, die Extreme aber weder recht noch lobenswert sind, sondern tadelnswert.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die Extreme sind der Gegensatz zur Mitte und zu einander, und die Mitte ist der Gegensatz zu den Extremen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Während diese Dinge in der angegebenen Weise einander entgegengesetzt sind, stehen die Extreme doch in einem größeren Gegensatze zu einander als zur Mitte.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Das, wozu wir von Natur irgend wie mehr geneigt sind, erscheint als der Mitte mehr entgegengesetzt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Auch muß man beachten, wozu man selbst am meisten neigt, und in dieser Beziehung sind die Einzelnen von Haus aus sehr verschieden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Da die Tugend es mit Affekten und Handlungen zu tun hat und diese, wenn sie freiwillig sind, Lob und Tadel finden, wenn aber unfreiwillig, Verzeihung, zuweilen auch Mitleid, so kann der Moralphilosoph nicht wohl umhin, den Begriff des Freiwilligen und des Unfreiwilligen zu erörtern.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
wenn ein Tyrann, der unsere Eltern und Kinder in seiner Gewalt hat, eine schimpfliche Handlung von uns verlangte und jene geschont würden, wenn wir die Handlung verrichteten, dagegen sterben müßten, wenn wir uns ihrer weigerten –, so kann man zweifeln, ob solche Handlungen freiwillig oder unfreiwillig sind.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Derartige Handlungen sind also gemischter Natur, indessen neigen sie sich mehr auf die Seite des Freiwilligen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn im Augenblicke ihrer Ausübung sind sie frei gewählte, und das Ziel und die Vollendung einer Handlung richtet sich jedesmal nach der Zeit.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Auch sind die erzwungenen und unfreien Handlungen schmerzlich, während das um der Lust und des Guten willen Getane uns Freude macht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wenn überhaupt menschliche Worte imstande sind, einen Sinn bestimmt und unzweideutig auszudrücken, dann muß man sagen, daß Aristoteles die Freiheit des menschlichen Willens ausgesprochen hat.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Da es also in bezug auf alle diese Umstände der Handlung eine Unwissenheit geben kann, so scheint derjenige, der einen dieser Umstände nicht gekannt hat, unfreiwillig gehandelt zu haben, und dies um so mehr, je wichtiger die betreffenden Umstände sind.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Das Freiwillige oder Spontane findet sich auch bei den Kindern und den anderen Sinnenwesen, eine Willenswahl dagegen nicht; und rasche Handlungen des Augenblicks nennen wir zwar freiwillig, sagen aber nicht, daß sie auf grund vorbedachter Willenswahl geschehen sind.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Und wir erwählen das, von dessen Güte wir vorzüglich gewiß sind; dagegen meinen wir etwas, wenn wir es nicht genau wissen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Auch trifft nicht derselbe Mensch die beste Willenswahl, der die besten Meinungen hat, sondern bei Manchen sind die Meinungen besser, während sie aus Schlechtigkeit das wählen, was sie nicht sollen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Handlungen, die bei uns stehen, die überlegen wir, und die sind auch allein noch übrig.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wollte man aber immer überlegen, so käme man an kein EndeDieser Absatz soll zeigen, daß es beim Überlegen eine Grenze und ein Ende gibt: 1) von Seiten des Handelnden; die Überlegung hört auf und das Handeln fängt an, sobald man weiß, was zu tun ist; 2) von Seiten des Ziels; die Überlegung hört auf, sobald die Mittel zum Ziele gefunden sind; denn das Ziel selbst ist kein Gegenstand der Überlegung; 3) von Seiten der Mittel; daß sie die gesuchten Mittel sind, sagt uns die Wahrnehmung.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wollte man aber immer überlegen, so käme man an kein EndeDieser Absatz soll zeigen, daß es beim Überlegen eine Grenze und ein Ende gibt: 1) von Seiten des Handelnden; die Überlegung hört auf und das Handeln fängt an, sobald man weiß, was zu tun ist; 2) von Seiten des Ziels; die Überlegung hört auf, sobald die Mittel zum Ziele gefunden sind; denn das Ziel selbst ist kein Gegenstand der Überlegung; 3) von Seiten der Mittel; daß sie die gesuchten Mittel sind, sagt uns die Wahrnehmung.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Da nun also der Zweck Gegenstand des Wollens ist und die Mittel zum Zweck Gegenstand der Überlegung und Willenswahl, so sind wohl die auf diese Mittel gerichteten Handlungen frei gewählt und freiwilligMan vergleiche auch zu diesem Kap.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
– Die Ausführungen in diesem Kapitel sind gegen Platos Satz gerichtet, daß alle Verfehlung unfreiwillig oder auch durch mangelndes Wissen verschuldet ist; man sehe z.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Niemand aber muntert zu Dingen auf, die nicht bei uns stehen und nicht freiwillig sind, da es gar nichts nützen könnte, wenn man sich überreden ließe, keine Hitze oder Schmerz oder Hunger oder sonst dergleichen zu empfinden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Ebenso stand es dem Ungerechten und dem Zügellosen ursprünglich zwar frei, dies nicht zu werden, und deswegen sind sie es freiwillig.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Nachdem sie es aber geworden sind, steht es ihnen nicht mehr frei, es nicht zu sein.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Aber nicht blos die fehlerhaften Beschaffenheiten der Seele sind freiwillig, bei manchen sind es auch die des Leibes, und diese Menschen tadeln wir denn auch.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Aber nicht blos die fehlerhaften Beschaffenheiten der Seele sind freiwillig, bei manchen sind es auch die des Leibes, und diese Menschen tadeln wir denn auch.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wenn demnach die Tugenden, wie man behauptet, freiwillig sind – denn einerseits sind wir an unseren Beschaffenheiten irgend wie mit schuld, und anderseits hängt die Qualität des Zieles, das wir uns vorsetzen, von unserer eigenen Qualität ab –, so müssen auch die Laster freiwillig sein; denn beide verhalten sich gleich.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wenn demnach die Tugenden, wie man behauptet, freiwillig sind – denn einerseits sind wir an unseren Beschaffenheiten irgend wie mit schuld, und anderseits hängt die Qualität des Zieles, das wir uns vorsetzen, von unserer eigenen Qualität ab –, so müssen auch die Laster freiwillig sein; denn beide verhalten sich gleich.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wir haben also bisher von den Tugenden im allgemeinen gehandelt und sie sowohl der Gattung nach im Umriß dahin bestimmt, daß sie eine Mitte und ein Habitus sind, wie auch angegeben, wodurch sie entstehen, und erklärt, daß sie in eben diesem sich auch wieder betätigen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Desgleichen haben wir ausgeführt, daß sie in unserer Gewalt, freiwillig und so beschaffen sind, wie es die rechte Vernunft vorschreibt; daß aber die Handlungen in höherem Grade freiwillig sind als der Habitus, indem wir über die Handlungen, die Kenntnis der Umstände vorausgesetzt, von Anfang bis zu Ende Herr sind; bei einem Habitus aber (1115a) sind wir es nur über den Anfang, seine Zunahme jedoch durch die einzelnen Akte bleibt uns unbemerkt, wie es bei Krankheiten geschieht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik