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Sentence 3 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 79 Es scheint aber, ihr Athener, in der Tat der Gott weise zu sein und mit diesem Orakel dies zu sagen, daß die menschliche Weisheit sehr weniges nur wert ist oder gar nichts, und of…
Sentence 21 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 79 Denn es sieht aus, als habe er ein Rätsel ausgesonnen und wollte nun versuchen: »Ob wohl der weise Sokrates merken wird, wie ich Scherz treibe und mir selbst widerspreche in meine…
Sentence 4 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 33 79 Denn ich glaube, wenn jemand einer solchen Nacht, in welcher er so fest geschlafen, daß er nicht einmal einen Traum gehabt, alle übrigen Tage und Nächte seines Lebens gegenüberste…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 417 79 Ein Richter endlich, der unwissentlich ein Urteil gefällt hat, begeht kein gesetzliches Unrecht, und sein Urteil ist nicht ungerecht, wenn es auch so gut wie ungerecht ist – denn …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 128 / Paragraph 684 79 Schwierig sind auch Fragen wie die folgenden, ob man seinem Vater alles gewähren und ihm in allem folgen müsse, oder ob man in Krankheitsfällen dem Arzte folgen und bei der Wahl e…
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 33 80 Dieses Bekannte ist aber zuweilen auch schlechthin oder an sich bekannter, wie in der Mathematik, wo man von den höchsten und zugleich einfachsten Prinzipien ausgeht, um daraus di…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 81 / Paragraph 463 80 Wenn also die Wissenschaft auf strenger und eigentlicher Demonstration fußt und dasjenige, dessen Prinzipien sich anders verhalten können, keine Demonstration zuläßt – denn alles,…
Sentence 10 Apologie des Sokrates / Chapter 7 / Paragraph 23 81 Nicht aus Eigendünkel, ihr Athener, noch daß ich euch geringschätzte; sondern: Ob ich etwa besonders furchtlos bin gegen den Tod oder nicht, das ist eine andere Sache; aber in Bez…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 79 81 Der wahrhaft Tugendhafte und Verständige wird, das (1101a) steht zu hoffen, jedes Geschick mit Würde tragen und immer dasjenige tun, was unter den jedesmaligen Umständen das beste…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 497 82 Daher hat sie einerlei Gebiet mit der Klugheit, ohne daß jedoch Verständigkeit und Klugheit dasselbe ist; denn die Klugheit ist gebietend, da es ihr Ziel ist, zu bestimmen, was ma…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 558 82 Da aber die verschiedenen Arten der Lust teils notwendig sind teils nicht, und die notwendigen es bis zu einem gewissen Grade sind, während das Übermaß und der Mangel es nicht ist…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 100 / Paragraph 566 82 Die Tugend und die Schlechtigkeit nämlich haben das an sich, daß diese das Prinzip verdirbt, jene es heil erhält; bei den Handlungen aber ist der Zweck Prinzip, wie in der Mathema…
Sentence 10 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 18 83 Denn wenn ihr mich hinrichtet, werdet ihr nicht leicht einen andern solchen finden, der ordentlich, sollte es auch lächerlich gesagt scheinen, von dem Gotte der Stadt beigegeben i…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 22 / Paragraph 116 83 Affekte nun sind die Tugenden und die Laster nicht, weil wir nicht wegen der Affekte tugendhaft oder lasterhaft genannt werden, wohl aber wegen der Tugenden und Laster, und weil w…
Sentence 5 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 34 84 So viel jedoch bitte ich von ihnen: An meinen Söhnen, wenn sie erwachsen sind, nehmt eure Rache, ihr Männer, und quält sie ebenso, wie ich euch gequält habe, wenn euch dünkt, daß …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 69 / Paragraph 380 84 (1134a) Näherhin ist die Gerechtigkeit jene Tugend, kraft deren der Gerechte nach freier Wahl gerecht handelt und bei der Austeilung, handele es sich nun um sein eigenes Verhältni…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 548 84 Der Zorn scheint nämlich noch in etwa ein Ohr für die Vernunft zu haben, nur daß er nicht richtig hört, gleich einem behenden Diener, der, ohne seinen Herrn ganz ausreden zu lasse…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 76 85 Soll man wirklich das Ende abwarten müssen und dann erst einen Menschen glücklich preisen dürfen, nicht als wäre er es dann, sondern weil er es vorher war, wie wäre es da nicht un…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 190 85 Wollte man aber immer überlegen, so käme man an kein EndeDieser Absatz soll zeigen, daß es beim Überlegen eine Grenze und ein Ende gibt: 1) von Seiten des Handelnden; die Überlegu…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 544 85 Wie wir also hier an keine eigentliche Schlechtigkeit denken, weil es sich beidemal nicht um eine solche, sondern nur um etwas ihr durch Analogie Ähnliches handelt, so müssen wir …
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672 86 Die ethische Freundschaft dagegen wird nicht auf ausdrückliche Bedingungen gestellt, vielmehr gibt sich in ihr jede Leistung, sei es eine Schenkung oder sonst was, als eine Bekund…
Sentence 4 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 16 87 Vielleicht aber möchte einer sagen: »Aber schämst du dich denn nicht, Sokrates, daß du dich mit solchen Dingen befaßt hast, die dich nun in Gefahr bringen zu sterben?« Ich nun wür…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 78 87 Da aber vieles von der Laune des Glücks abhängt, Großes und Kleines, so leuchtet ein, daß die kleinen Glücks- wie Unglücksfälle für das Leben keinen Ausschlag geben; große und vie…
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 87 und die Ungerechtigkeit ist zu untersuchen, mit was für Handlungen sie es zu tun hat, was für eine Mitte die Gerechtigkeit ist, und wovon das Gerechte die Mitte istHier treten dre…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 543 87 Von denen aber, die es mit den körperlichen Genüssen zu tun haben, auf die sich die Mäßigkeit und die Unmäßigkeit bezieht, wird derjenige, der nicht mit Vorsatz dem Übermaß der Lu…
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 89 bei der Ehre, die den Göttern zu erweisen ist und den Eltern: da kann keiner nach Würden vergelten«; und 1164b 5: »Bei gewissen Freundschaften läßt sich der gebührende Dank nicht …
Sentence 1 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 17 92 Ich also hätte Arges getan, ihr Athener, wenn ich – als die Befehlshaber mir einen Platz anwiesen, die ihr gewählt hattet, um über mich zu befehlen bei Potidaia, bei Amphipolis un…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 670 92 Da es, wie im Eingang gesagt worden, drei Arten der Freundschaft gibt, und in jeder die Freunde einander entweder gleich oder überlegen sind – denn es können ebensowohl gleich Gut…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 96 Da also, wie von den eigenen Unglücksfällen nur ein Teil von Belang und Gewicht ist, andere aber unbedeutender erscheinen, es sich grade so mit den Schicksalen aller Freunde verhä…
Sentence 24 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 96 – Man urteile hiernach, ob es wahr ist, was Zeller über die aristotelische Gotteslehre in seiner Philosophie der Griechen schreibt: »Die Gottheit steht dem Aristoteles in einsamer…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 230 103 Man freut sich da beide Male, das zu haben, was man liebt, wobei nicht der Leib, sondern vielmehr die Seele, der Geist, affiziert wirdAristoteles sagt: »jeder von diesen beiden (a…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 101 104 Denn die sittliche Tugend hat es mit der Lust und der Unlust zu tunDies ist selbstverständlich und wie auch gleich der folgende Satz und die folgende Begründung zeigt, nicht so zu…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 422 105 Denn bei näherer Betrachtung erscheinen beide weder als schlechthin einerlei, noch als der Gattung nach von einander verschieden; und einerseits loben wir das Billige und den bill…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 549 109 Der Zorn aber und die Heftigkeit ist naturgemäßer als die Begierden nach dem Übermaß und nach dem, was nicht notwendig ist, und, in diesem Sinne auf die ererbte Natur sich berufen…
Sentence 7 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 7 115 Und lange Zeit konnte ich nicht begreifen, was er meinte; endlich wendete ich mich gar ungern zur Untersuchung der Sache auf folgende Art: Ich ging zu einem von den für weise Geha…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 116 IV, 5: »Aus solcher Anschauung (daß nämlich bei der allgemeinen Wandelbarkeit nichts mit Wahrheit ausgesagt werden könne), erwuchs die extremste unter den erwähnten Meinungen, die…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 633 116 Da nämlich die Leute sowohl diejenigen, die der Nutzen zusammenführt, Freunde nennen, wie dies auch die Staaten tun, die sich doch wohl in ihren Bündnissen durch den Vorteil besti…
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 116 Wenn also nun zwar unter allen tugendhaften Handlungen diejenigen, die sich um Staat und Krieg drehen, an Schönheit und Größe obenan stehen, und sie gleichwohl mit der Muße unvere…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 120 Fürs erste, es gibt ein zweifaches Gutes, eines schlechthin und eines beziehungsweise oder für den oder jenen, und hiernach werden sich also die Naturen und die habituellen Bescha…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 202 135 Soll aber niemand an dem Schlechten, was er tut, selber schuld sein, sondern es aus Unkenntnis des Zieles tun, indem er dadurch das Beste für sich zu erreichen glaubt, und will ma…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 10 / Paragraph 55 136 das Spiel des Citherspielers und des guten Citherspielers, und so überhaupt in allen Fällen, indem wir zu der Verrichtung noch das Merkmal überwiegender Tugend oder Tüchtigkeit hi…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 189 136 Der Arzt überlegt nicht, ob er heilen, der Redner nicht, ob er überzeugen, der Staatsmann nicht, ob er dem Gemeinwesen eine gute Verfassung geben, und überhaupt niemand, ob er sei…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 140 II, 1, 731b 24, wo Aristoteles im Anschluß an Plato folgendermaßen über die letzte Zweckbestimmung der Zeugung philosophiert: »Da die Dinge teils ewig und göttlich sind (wie nach …
Sentence 5 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 16 147 Denn Elende wären ja nach deiner Rede die Halbgötter gewesen, welche vor Troia geendet haben, und vorzüglich vor andern der Sohn der Thetis, welcher, ehe er etwas Schändliches ert…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 123 147 Wenn nun jede Wissenschaft und Kunst ihre Leistung dadurch zu einer vollkommenen gestaltet, daß sie auf die Mitte sieht und dieselbe zum Zielpunkte ihres Tuns macht – deswegen pfl…
Sentence 6 Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 26 169 Was verdiene ich zu erleiden oder zu erlegen dafür, daß ich in meinem Leben nie Ruhe gehalten, sondern unbekümmert um das, was den meisten wichtig ist, um das Reichwerden und den …
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 713 205 Wenn nun das Leben an sich gut und angenehm ist – wie auch daraus hervorgeht, daß alle nach ihm begehren, und am meisten die Tugendhaften und Glücklichen, weil für sie das Leben a…
Sentence 11 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 17 266 So daß, wenn ihr mich jetzt lossprecht, ohne dem Anytos zu folgen, welcher sagt, entweder sollte ich gar nicht hierher gekommen sein, oder, nachdem ich einmal hier wäre, sei es ga…