das in Nikomachische Ethik
-
Alles Praktische aber gehört zum Einzelnen und zum Letzten, da sowohl der Kluge das, was zu tun ist, kennen muß, als auch die Verständigkeit und die Diskretion es mit dem Praktischen zu tun haben; das Praktische ist aber das Letzte.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
(1143b) Denn auf die ersten und auf die letzten Begriffe geht der Nus, der Verstand, und nicht der Logos, das Vermögen der Schlußfolgerung; und der eine Verstand, der es mit den Demonstrationen zu tun hat, geht auf die unbeweglichen und ersten Begriffe, der andere aber, der praktische, auf das Letzte, das Mögliche, den Untersatz.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
(1143b) Denn auf die ersten und auf die letzten Begriffe geht der Nus, der Verstand, und nicht der Logos, das Vermögen der Schlußfolgerung; und der eine Verstand, der es mit den Demonstrationen zu tun hat, geht auf die unbeweglichen und ersten Begriffe, der andere aber, der praktische, auf das Letzte, das Mögliche, den Untersatz.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
(1143b) Denn auf die ersten und auf die letzten Begriffe geht der Nus, der Verstand, und nicht der Logos, das Vermögen der Schlußfolgerung; und der eine Verstand, der es mit den Demonstrationen zu tun hat, geht auf die unbeweglichen und ersten Begriffe, der andere aber, der praktische, auf das Letzte, das Mögliche, den Untersatz.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Solches ist Prinzip im Sinne des Zweckes oder des Beweggrundes; das Einzelne kann ja Prinzip sein, weil man aus ihm das Allgemeine gewinnt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Solches ist Prinzip im Sinne des Zweckes oder des Beweggrundes; das Einzelne kann ja Prinzip sein, weil man aus ihm das Allgemeine gewinnt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Das ist Wahrnehmung.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Daraus folgert man, daß diese Art Kraut heilt, und gewinnt so ein praktisches Prinzip, das einen unter Umständen zum Gebrauche dieses Krautes bestimmt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Das Prinzip fällt aber unter den Verstand, den νου̃ς, und so ist die Wahrnehmung insofern Verstand, als sie einem jenes praktische Prinzip an die Hand gibt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Sie ist das Ziel des Menschen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
, die Klugheit aber tut das zwar, aber wozu bedarf es ihrer?
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Sie lehrt uns zwar das Gerechte, sittlich Gute und dem Menschen Ersprießliche – das heißt eben das, was der tugendhafte Mann zu tun hat –, aber wegen des Wissens, das wir davon haben, sind wir um nichts tätiger, wenn anders die Tugenden Fertigkeiten sind, wie auch nicht wegen des Wissens von der Gesundheit und Kraft, so lange es sich nämlich um Dinge fragt, die kein bloßes Tun bedeuten, sondern die Äußerung eines Habitus.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Sie lehrt uns zwar das Gerechte, sittlich Gute und dem Menschen Ersprießliche – das heißt eben das, was der tugendhafte Mann zu tun hat –, aber wegen des Wissens, das wir davon haben, sind wir um nichts tätiger, wenn anders die Tugenden Fertigkeiten sind, wie auch nicht wegen des Wissens von der Gesundheit und Kraft, so lange es sich nämlich um Dinge fragt, die kein bloßes Tun bedeuten, sondern die Äußerung eines Habitus.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Sie lehrt uns zwar das Gerechte, sittlich Gute und dem Menschen Ersprießliche – das heißt eben das, was der tugendhafte Mann zu tun hat –, aber wegen des Wissens, das wir davon haben, sind wir um nichts tätiger, wenn anders die Tugenden Fertigkeiten sind, wie auch nicht wegen des Wissens von der Gesundheit und Kraft, so lange es sich nämlich um Dinge fragt, die kein bloßes Tun bedeuten, sondern die Äußerung eines Habitus.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Sie lehrt uns zwar das Gerechte, sittlich Gute und dem Menschen Ersprießliche – das heißt eben das, was der tugendhafte Mann zu tun hat –, aber wegen des Wissens, das wir davon haben, sind wir um nichts tätiger, wenn anders die Tugenden Fertigkeiten sind, wie auch nicht wegen des Wissens von der Gesundheit und Kraft, so lange es sich nämlich um Dinge fragt, die kein bloßes Tun bedeuten, sondern die Äußerung eines Habitus.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Wir sind ja darum, weil wir die Heilkunde und die gymnastische Methode inne haben, noch um nichts tätigerDas Wissen hilft uns, das Rechte zu tun, aber es handelt sich uns um ein Tun aus einem Habitus heraus, und den Habitus gibt uns das Wissen allein nicht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Wir sind ja darum, weil wir die Heilkunde und die gymnastische Methode inne haben, noch um nichts tätigerDas Wissen hilft uns, das Rechte zu tun, aber es handelt sich uns um ein Tun aus einem Habitus heraus, und den Habitus gibt uns das Wissen allein nicht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Das letztere könnte uns genügen, wie es ja auch bezüglich der Gesundheit der Fall ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
redet hier von der Weisheit allein und nicht auch von der Klugheit, weil ihre Funktion an erster Stelle das Glück des Menschen ausmacht, die Übung der von der Klugheit geleiteten sittlichen Tugenden aber erst an zweiter Stelle.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Die Tugend macht, daß man sich das rechte Ziel setzt, die Klugheit, daß man die rechten Mittel dazu wählt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Der vierte Seelenteil, der vegetative, hat keine solche Tugend, weil es nicht bei ihm steht, zu handeln oder nicht zu handelnDie Klugheit ist die Vollkommenheit der praktischen Vernunft, die moralische Tugend die des Strebevermögens, die Weisheit die der spekulativen Vernunft, das vegetative Vermögen aber läßt keine Tugend zu.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
nicht, die die gesetzlichen Vorschriften unfreiwillig oder unwissentlich oder aus sonst einem Grunde, nicht aber wegen der Vorschriften selbst beobachten, ob sie gleich das tun, was sie sollen und dem Tugendhaften die Pflicht auferlegt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Daß nun die Willenswahl die rechte sei, ist das Werk der Tugend, daß aber alles das geschehe, was von Natur zur Erreichung des von der Tugend gewählten Zieles dient, ist nicht das Werk der Tugend, sondern eines anderen Vermögens.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Daß nun die Willenswahl die rechte sei, ist das Werk der Tugend, daß aber alles das geschehe, was von Natur zur Erreichung des von der Tugend gewählten Zieles dient, ist nicht das Werk der Tugend, sondern eines anderen Vermögens.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Daß nun die Willenswahl die rechte sei, ist das Werk der Tugend, daß aber alles das geschehe, was von Natur zur Erreichung des von der Tugend gewählten Zieles dient, ist nicht das Werk der Tugend, sondern eines anderen Vermögens.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Wir müssen uns das noch deutlicher zum Verständnis bringen und noch etwas ausführlicher davon reden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Es gibt ein Vermögen, das man als Geschicklichkeit bezeichnet.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Der Geschicklichkeit ist es eigen, daß sie das, was zum vorgesetzten Ziele führt, zu tun versteht und zu treffen weiß.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Ist nun das Ziel gut, so ist sie löblich; ist es schlecht, so ist sie Schlauheit und Durchtriebenheit.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Denn die Schlüsse, die dem Handeln als Prinzip vorangehen, lauten: »Weil das und das das Ziel und das Beste ist – was es ist, ist gleichgültig; als Beispiel diene das erste Beste –, so...« Dieses Ziel aber offenbart sich nur dem Tugendhaften.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Denn die Schlüsse, die dem Handeln als Prinzip vorangehen, lauten: »Weil das und das das Ziel und das Beste ist – was es ist, ist gleichgültig; als Beispiel diene das erste Beste –, so...« Dieses Ziel aber offenbart sich nur dem Tugendhaften.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Denn die Schlüsse, die dem Handeln als Prinzip vorangehen, lauten: »Weil das und das das Ziel und das Beste ist – was es ist, ist gleichgültig; als Beispiel diene das erste Beste –, so...« Dieses Ziel aber offenbart sich nur dem Tugendhaften.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Denn die Schlüsse, die dem Handeln als Prinzip vorangehen, lauten: »Weil das und das das Ziel und das Beste ist – was es ist, ist gleichgültig; als Beispiel diene das erste Beste –, so...« Dieses Ziel aber offenbart sich nur dem Tugendhaften.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Denn die Schlüsse, die dem Handeln als Prinzip vorangehen, lauten: »Weil das und das das Ziel und das Beste ist – was es ist, ist gleichgültig; als Beispiel diene das erste Beste –, so...« Dieses Ziel aber offenbart sich nur dem Tugendhaften.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Denn die Schlechtigkeit verkehrt das Urteil der Vernunft und führt hinsichtlich der Prinzipien des Handelns in die Irre, und so ist es offenbar unmöglich klug zu sein, ohne tugendhaft zu seinNeuerdings wird gesagt, daß die Klugheit ohne sittliche Tugend unmöglich ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Die Eigenschaften der Gerechtigkeit, der Mäßigkeit, des Mutes und so weiter haben wir gleich von Geburt an, und dennoch fordern wir, daß das eigentliche Gute noch etwas anderes sei, und daß der Mensch solche Eigenschaften noch auf eine andere Weise besitze.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Denn die natürlichen Dispositionen sind auch Kindern und Tieren eigen; da sie aber bei ihnen ohne das Geleite des Verstandes erscheinen, so richten sie leicht auch Schaden an.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Jedenfalls ist, scheints, soviel ersichtlich, daß wie es einem starken Körper, der sich ohne Sehkraft bewegt, begegnen kann, daß er stark anstößt, weil ihm das Gesicht fehlt, es sich ebenso auch hier verhält.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Ein Zeichen dafür liegt darin: heutzutage unterläßt niemand, der die Tugend definieren will, bei dem Moment des Habitus, das er einsetzt, dessen Richtung anzugeben, daß dieselbe nämlich der rechten Vernunft entspricht; die rechte Vernunft aber ist die der Klugheit gemäße.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Diese läßt uns das Ziel bestimmen, jene die Mittel dazu gebrauchen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Die letztere ist das menschliche Endziel und nimmt also die höchste Stelle ein.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Zum sittlichen Handeln gehört nach VI, 2 die rechte Vernunft und das rechte Begehren.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Werden diese verkehrt, so tritt, wenn es nur das Begehren ist, während die Vernunft die rechte bleibt, die Unenthaltsamkeit als Folge ein, die nämlich darin besteht, daß man zwar das Bessere sieht, aber zu schwach ist, es zu tun.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Werden diese verkehrt, so tritt, wenn es nur das Begehren ist, während die Vernunft die rechte bleibt, die Unenthaltsamkeit als Folge ein, die nämlich darin besteht, daß man zwar das Bessere sieht, aber zu schwach ist, es zu tun.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Wird aber auch die Vernunft verdorben, so daß diese sich das Schlechte, als wäre es gut, zum Ziele setzt, so haben wir die Schlechtigkeit oder Lasterhaftigkeit, die κακία, als Gegenteil der Tugend, V, 10.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Das Gegenteil der beiden ersten ist klar: das eine nennen wir Tugend, das andere Enthaltsamkeit; das Gegenteil der tierischen Rohheit würde am passendsten eine übermenschliche, gewissermaßen heroische und göttliche Tugend heißen können, wie schon HomerIlias XXIV, 258.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Das Gegenteil der beiden ersten ist klar: das eine nennen wir Tugend, das andere Enthaltsamkeit; das Gegenteil der tierischen Rohheit würde am passendsten eine übermenschliche, gewissermaßen heroische und göttliche Tugend heißen können, wie schon HomerIlias XXIV, 258.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Das Gegenteil der beiden ersten ist klar: das eine nennen wir Tugend, das andere Enthaltsamkeit; das Gegenteil der tierischen Rohheit würde am passendsten eine übermenschliche, gewissermaßen heroische und göttliche Tugend heißen können, wie schon HomerIlias XXIV, 258.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Das Gegenteil der beiden ersten ist klar: das eine nennen wir Tugend, das andere Enthaltsamkeit; das Gegenteil der tierischen Rohheit würde am passendsten eine übermenschliche, gewissermaßen heroische und göttliche Tugend heißen können, wie schon HomerIlias XXIV, 258.
occurrence · sentence · paragraph · chapter
-
Auch hier müssen wir wie sonst die Ansichten, die einen Schein haben, hersetzen und zuerst die Zweifel über sie vortragen, um dann entweder wo möglich alles, was bezüglich der gedachten Affekte annehmbar erscheint, nachzuweisen, oder doch das Meiste und Wichtigste davon.
occurrence · sentence · paragraph · chapter