Word: dem
Books containing this word
- Nikomachische Ethik (887)
- Apologie des Sokrates (70)
Occurrences
-
Wie alles Lebendige nach dem Guten strebt, so auch der Mensch: sein höchstes Gut, das Ziel aller seiner Handlungen, ist die Glückseligkeit, und die ethische Erörterung wird uns zeigen, daß dieselbe einzig in Betätigung der Tugend zu finden ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Der Staat hat die Aufgabe, die Bürger glücklich zu machen, indem er sie zur Tugend anhält und anleitet, und so ist das Ziel des Einzelnen von dem Staatsziel wie das Besondere und Untergeordnete von dem Allgemeinen und Höheren umschlossen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Der Staat hat die Aufgabe, die Bürger glücklich zu machen, indem er sie zur Tugend anhält und anleitet, und so ist das Ziel des Einzelnen von dem Staatsziel wie das Besondere und Untergeordnete von dem Allgemeinen und Höheren umschlossen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Vielmehr kommt jenes daher, daß er die Glückseligkeit des Einzelnen im Zusammenhang mit dem Staatszweck betrachtet.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Der Staat aber ist eine Einrichtung, die nur dem Diesseits angehört und darum auch nur irdisches Wohl verfolgen kann.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die Politik verfolgt das Glück der Staatsangehörigen, und so kam er wie von selbst dazu, auch bei dem Einzelnen, das eudämonistische Moment in den Vordergrund zu stellen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
von dem Stifter unseres Glaubens in den acht Seligkeiten vorgetragen wird?
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Sie schweigt gänzlich von dem Willen Gottes, der doch mit Recht als das oberste Moralgesetz gilt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Man kann dieses Schweigen nicht daraus erklären, daß die sittlichen Gesetze und Forderungen innerlich notwendig sind, indem sie auf der Natur der Dinge beruhen und aus ihr abgeleitet werden können, so daß es für die sittliche Erkenntnis nichts weiter bedürfte als eines richtigen Urteils über das natürliche Verhältnis, in dem die Dinge zu einander stehen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Nur aus dem Willen Gottes entspringt sittliche Verpflichtung, und wenn dieser göttliche Wille als Grund des natürlichen Sittengesetzes auch nicht frei ist, sondern notwendig aus der Heiligkeit und Weisheit Gottes hervorgeht, so daß er überall stillschweigend hinter den sittlichen Forderungen steht, so kann doch von sittlicher Erkenntnis und Handlung nur da die Rede sein, wo von dem sittlichen Subjekt nicht blos der materielle Inhalt des Sittengesetzes, sondern auch der Wille Gottes als die Quelle des Gesetzes erkannt ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Nur aus dem Willen Gottes entspringt sittliche Verpflichtung, und wenn dieser göttliche Wille als Grund des natürlichen Sittengesetzes auch nicht frei ist, sondern notwendig aus der Heiligkeit und Weisheit Gottes hervorgeht, so daß er überall stillschweigend hinter den sittlichen Forderungen steht, so kann doch von sittlicher Erkenntnis und Handlung nur da die Rede sein, wo von dem sittlichen Subjekt nicht blos der materielle Inhalt des Sittengesetzes, sondern auch der Wille Gottes als die Quelle des Gesetzes erkannt ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wir möchten darum glauben, daß Aristoteles nicht deshalb vom Willen Gottes als Grund und Norm der Sittlichkeit geschwiegen hat, weil derselbe seinem Gegenstande nach mit den natürlichen Forderungen der Vernunft und dem inneren Gesetze der Dinge zusammenfällt, sondern aus einem anderen Grunde, darum nämlich, weil es seine Absicht nicht war, eine wissenschaftliche Theorie der Moral zu schreiben.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn allerdings ist diese eine Sache, die an sich mit dem Staate nicht notwendig zu tun hat.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Dies möchte also die Erklärung für das Schweigen sein, mit dem Aristoteles in diesem Werke an den letzten Fragen der Moral vorübergeht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Es folgt nicht gleich, wie man erwarten könnte, die Angabe und Beschreibung der besten Tugend und eine nähere Erklärung, wie sie und die Tugend überhaupt das Lebensglück des Menschen ausmachen könne, sondern diese Dinge werden bis zum Ende der ganzen Schrift verschoben und im letzten, dem zehnten Buche erledigt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wir sehen hier von dem mittleren Teile der Ethik, der Darstellung der Tugend und der Tugenden, ab.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wir müssen jetzt von dem zehnten Buche der Ethik reden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Dort wird zuerst vorbereitend von der Lust gehandelt, die aus naturgemäßer Tätigkeit fließt, und dann im Anschluß daran von der Glückseligkeit, die aus tugendgemäßer Tätigkeit fließt, besonders aus dem Akt der vollkommensten und besten Tugend.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Alles Lebendige begehrt nach der Lust, wie es auch nach dem Sein, dem Leben und der Tätigkeit begehrt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Alles Lebendige begehrt nach der Lust, wie es auch nach dem Sein, dem Leben und der Tätigkeit begehrt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Sie gehört dem vernünftigen Seelenteile als solchem an, nicht blos insofern die Seele, wie im Willen, an der Vernunft teil hat; und sie hat zum Gegenstand das Beste, das wesentlich Gute und Göttliche.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Sie ist auch das Staatsziel, insofern alle Wohltaten, die wir von dem Staate erwarten, Friede, Ruhe, Sicherheit und Wohlstand, es uns möglich machen, dem Leben des Geistes obzuliegen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Sie ist auch das Staatsziel, insofern alle Wohltaten, die wir von dem Staate erwarten, Friede, Ruhe, Sicherheit und Wohlstand, es uns möglich machen, dem Leben des Geistes obzuliegen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Er würde, wenn er es gekannt hätte, das ernste und erhabene Wort aus dem göttlichen Buche von Herzen unterschrieben haben, das Wort: in malevolam animam non introibit sapientia, nec habitabit in corpore subdito peccatis, Sap.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Von deutschen Übersetzungen der ganzen Ethik nennt sie seit dem Jahre 1791 sechs.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Bezeichnender Weise fehlt in dem Verzeichnis der lateinische Kommentar von Thomas von Aquin, † 1274: Sancti Thomae Aquinatis Commentarium in X Libros Ethicorum ad Nicomachum.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Thomas ist ein dem Aristoteles kongenialer Geist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
In dem Verzeichnis bei Susemihl-Apelt fehlt auch der lateinische Kommentar des italienischen Jesuiten Silvester Maurus, † 1687, der eine Paraphrase zu sämtlichen Werken des Aristoteles verfaßt hat.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Streben dagegen, im eigentlichen Sinne, wird dem sinnlich und geistig Beseelten, Tieren und Menschen, zugeschrieben und setzt Erkenntnis des Zieles voraus.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Insofern die Kriegskunst den von Aristoteles genannten Künsten und Fertigkeiten Maß und Regel gibt, wie der Zweck dem Mittel, ist dieselbe für sie ebenso architektonisch und ihnen darum ebenso vorzuziehen, wie es die Kunst, gut und glücklich zu leben, im Vergleich zu jeder anderen Kunst und Tätigkeit ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Das sittlich Gute und das Gerechte, das die Staatswissenschaft untersucht, zeigt solche Gegensätze und solche Unbeständigkeit, daß es scheinen könnte, als ob es nur auf dem Gesetze, nicht auf der Natur beruhteEiner der Grundpfeiler der aristotelischen Sitten- und Rechtslehre ist der Satz, daß ihre obersten Grundsätze nicht positiv und veränderlich, sondern in der Natur der Dinge begründet und unveränderlich sind.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Es fehlt ihm die Erfahrung im praktischen Leben, dem Gegenstande und der Voraussetzung aller politischen Unterweisung.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
mit Recht aufwarf und untersuchte, ob der Weg von den Principien aus- oder zu ihnen hingehe, ähnlich wie man in der (1095b) Rennbahn von den Preisrichtern nach dem Ziele läuft oder umgekehrt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Man muß also ohne Zweifel mit dem Bekannten anfangen; dieses ist aber zweifach: es gibt ein Bekanntes für uns und ein Bekanntes schlechthin.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wir nun werden wohl mit dem für uns Bekannten anfangen müssen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn wir gehen hier von dem »Daß« aus, und ist dieses hinreichend erklärt, so bedarf es keines »Darum« mehr.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wer nun so geartet ist, der kennt entweder die Principien schon oder kann sie doch leicht erlernenMit dem Bekannten und auch mit dem uns Bekannten muß man in jeder Untersuchung anfangen, um das noch nicht Bekannte zu finden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wer nun so geartet ist, der kennt entweder die Principien schon oder kann sie doch leicht erlernenMit dem Bekannten und auch mit dem uns Bekannten muß man in jeder Untersuchung anfangen, um das noch nicht Bekannte zu finden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Dieses Bekannte ist aber zuweilen auch schlechthin oder an sich bekannter, wie in der Mathematik, wo man von den höchsten und zugleich einfachsten Prinzipien ausgeht, um daraus die Folgesätze abzuleiten; zuweilen aber ist es nur für uns bekannter, wie in den Naturwissenschaften, wo man von den mannigfach zusammengesetzten Erscheinungen ausgeht, um aus ihnen deren einfache Gründe abzuleiten, die an sich bekannter sind, insofern es nämlich dem natürlichen Gange der Erkenntnis entspricht, zuerst den Grund zu erkennen und dann die Folge.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Aristoteles erklärt nun aus Anlaß der ersten Frage, die er stellt, der nach dem höchstem Gute, daß er in Beantwortung dieser sowie der folgenden Fragen der Ethik und Politik von dem uns Bekannten ausgehen will, von dem »daß«, um dann auch das »darum« zu bestimmen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Aristoteles erklärt nun aus Anlaß der ersten Frage, die er stellt, der nach dem höchstem Gute, daß er in Beantwortung dieser sowie der folgenden Fragen der Ethik und Politik von dem uns Bekannten ausgehen will, von dem »daß«, um dann auch das »darum« zu bestimmen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Aristoteles erklärt nun aus Anlaß der ersten Frage, die er stellt, der nach dem höchstem Gute, daß er in Beantwortung dieser sowie der folgenden Fragen der Ethik und Politik von dem uns Bekannten ausgehen will, von dem »daß«, um dann auch das »darum« zu bestimmen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
die Sinnlichkeit bezähmen, dem Geiste leben, sittlich gut und wertvoll ist, ausgehen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wir aber wollen den Punkt erörtern, von dem wir abgeschweift sind.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Nimmt man die verschiedenen Lebensweisen in Betracht, so scheint es einmal nicht grundlos, wenn die Menge, die rohen Naturen, das höchste Gut und das wahre Glück in die Lust setzen und darum auch dem Genußleben fröhnen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die Menge nun zeigt sich ganz knechtisch gesinnt, indem sie dem Leben des Viehes den Vorzug gibt, und doch kann sie zu einiger Rechtfertigung anführen, daß viele von den Hochmögenden die Geschmacksrichtung des Sardanapal teilen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Scheint sie doch mehr in den Ehrenden als in dem Geehrten zu sein.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Vom höchsten Gute aber machen wir uns die Vorstellung, daß es dem Menschen innerlich eigen ist und nicht so leicht verloren geht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Da ferner das Gute in gleich vielen Bedeutungen mit dem Seienden ausgesagt wird (denn es steht in der Kategorie der Substanz, z.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Ferner, da es von dem zu einer Idee Gehörigen auch nur eine Wissenschaft gibt, so wäre auch nur eine Wissenschaft von allem Guten.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik