der in Nikomachische Ethik

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  1. Der Magnanimus unseres Philosophen soll nichts von christlicher Demut, bescheidener Dankbarkeit, schlichter Unterwürfigkeit haben.
  2. Das Gegenteil dürfte der Fall sein.
  3. Man lese nur in dem reifsten Werke des Aquinaten, der theologischen Summa, die 129.
  4. Quästion der secunda secundae, besonders Artikel 3.
  5. Daß man für alles Gute, was man hat, Gott die Ehre geben muß, ist ja wahr, aber mit der Darstellung des Ar.
  6. Der Hochsinn beruht auf Größe, wie auch die Schönheit einen großen Körper erfordert, während kleine Personen wohl zierlich und gut proportioniert sein können, schön aber nicht.
  7. Am meisten scheint hier derjenige niederen Sinnes zu sein, der großer Dinge wert ist.
  8. Der Hochgesinnte stellt in Bezug auf Größe das Extrem dar, die Mitte aber insofern, als er sich richtig verhält.
  9. Von diesen Gütern aber gilt uns als höchstes jenes, was wir den Göttern erweisen, wonach der Sinn der Würdigsten vor allem steht und was der Preis für das Schönste ist.
  10. Von diesen Gütern aber gilt uns als höchstes jenes, was wir den Göttern erweisen, wonach der Sinn der Würdigsten vor allem steht und was der Preis für das Schönste ist.
  11. Von diesen Gütern aber gilt uns als höchstes jenes, was wir den Göttern erweisen, wonach der Sinn der Würdigsten vor allem steht und was der Preis für das Schönste ist.
  12. So wird es also die Ehre und die Unehre sein, denen gegenüber der Hochgesinnte sich verhält wie es recht ist.
  13. Aber auch abgesehen von Vernunftgründen zeigt die Erfahrung, daß der Hochsinn es mit der Ehre zu tun hat.
  14. Aber auch abgesehen von Vernunftgründen zeigt die Erfahrung, daß der Hochsinn es mit der Ehre zu tun hat.
  15. Dagegen der Aufgeblasene bewertet sich zu hoch, wenn er nach sich selbst, nicht aber, wenn er nach dem Hochgesinnten gemessen wirdd.
  16. er hält sich für würdiger, als er ist; nicht aber (notwendig) für würdiger, als es der Hochgesinnte ist.
  17. Der Mann der hohen Gesinnung muß, wenn anders er des Größten wert ist, auch der Beste sein.
  18. Der Mann der hohen Gesinnung muß, wenn anders er des Größten wert ist, auch der Beste sein.
  19. Der Mann der hohen Gesinnung muß, wenn anders er des Größten wert ist, auch der Beste sein.
  20. Denn des Größeren ist immer der Bessere, und des Größten der Beste wert.
  21. Denn des Größeren ist immer der Bessere, und des Größten der Beste wert.
  22. Mithin muß der wahrhaft Hochgesinnte tugendhaft sein.
  23. Ja, der eigentümliche Vorzug des Hochgesinnten scheint sogar das Größe in jeder Tugend zu sein.
  24. Und gingen wir so die anderen Tugenden der Reihe nach durch, der Hochgesinnte erschiene jedesmal sehr lächerlich, wenn er dieselben nicht besäße.
  25. Und gingen wir so die anderen Tugenden der Reihe nach durch, der Hochgesinnte erschiene jedesmal sehr lächerlich, wenn er dieselben nicht besäße.
  26. Denn die Ehre ist der Tugend Preis, und den Guten (1124a) wird sie zuerkannt.
  27. So erscheint denn die hohe Gesinnung wie ein Schmuck der anderen Tugenden.
  28. Der Hochgesinnte hat es also vorzüglich mit Ehre und Unehre zu tun.
  29. Über die großen Ehren und die, die ihm von seiten der Besten widerfahren, wird er sich in maßvoller Weise freuen, als empfinge er was ihm gebührt oder auch weniger als das.
  30. Denn eine Ehre, die der vollendeten Tugend würdig wäre, gibt es nicht.
  31. Vorzüglich also, wie gesagt, bewährt sich der Hochgesinnte als solcher in seinem Verhalten gegenüber der Ehre.
  32. Vorzüglich also, wie gesagt, bewährt sich der Hochgesinnte als solcher in seinem Verhalten gegenüber der Ehre.
  33. Das tut er ja auch nicht in betreff der Ehre, die doch das Größte ist.
  34. Denn Macht und Reichtum sind um der Ehre willen begehrenswert, und die sie haben, wollen ihretwegen geehrt werden.
  35. Die Männer von vornehmer Abkunft, Einfluß und Besitz hält man der Verehrung wert.
  36. Denn sie wollen es dem Hochgesinnten gleich tun, ohne doch ihm ähnlich zu sein, und so tun sie es, wo sie es allein können: die Werke der Tugend verrichten sie nicht, verachten aber die Anderen.
  37. Wenn aber der Hochsinnige verachtet, tut er es mit Fug, da er richtig urteilt; der große Haufe aber bestimmt sich zur Verachtung nach bloßer Laune.
  38. Wenn aber der Hochsinnige verachtet, tut er es mit Fug, da er richtig urteilt; der große Haufe aber bestimmt sich zur Verachtung nach bloßer Laune.
  39. Der Hochgesinnte bringt sich nicht für kleines in Gefahr und ist nicht waghalsig, weil er dafür wenige Dinge hoch genug achtet.
  40. Dagegen setzt er sich um großes der Gefahr aus, und tut er es, so schont er seines Lebens nicht, da es ihm zu schlecht ist, um jeden Preis zu leben.
  41. Er erwiedert die Wohltaten durch größere, so daß der Spender der ersten Wohltat ihm verpflichtet wird und den Vorteil hat.
  42. Er erwiedert die Wohltaten durch größere, so daß der Spender der ersten Wohltat ihm verpflichtet wird und den Vorteil hat.
  43. Denn der Empfänger einer Wohltat steht unter dem Geber, und er will überlegen sein.
  44. Darum ist er auch wahrhaftig, wofern er nur nicht ironisch spricht, was er vor der Menge zu tun liebt.
  45. Es ist ihm auch eigen, daß er nicht in fremder Abhängigkeit (1125a) leben kann als nur in der von Freunden.
  46. Denn das steht einem Manne der sich selbst genügt, besser an.
  47. Man hat auch die Vorstellung, daß der Gang des Hochgesinnten langsam, seine Stimme tief, seine Rede ruhig sein müsse.
  48. So also ist der Mann der hohen Gesinnung beschaffen.
  49. So also ist der Mann der hohen Gesinnung beschaffen.
  50. Da der Mann niederen Sinnes, der Mann ohne Seelengröße, des Guten wert wäre, so beraubt er sich dessen, worauf er Anspruch hätte, und verrät so gewissermaßen ein sittliches Gebrechen, da er sich selbst des Guten nicht für wert erachtet; auch scheint er sich selber nicht zu kennen, da er sonst nach dem, was er verdient, und was doch gut ist, verlangen würde.