menschlicher in Nikomachische Ethik

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  1. Hier handelt es sich besonders um die Frage nach der Glückseligkeit als menschlicher Endbestimmung.
  2. Dieses besteht in tugendgemäßer menschlicher Tätigkeit.
  3. Unter menschlicher Tugend verstehen wir aber nicht Tüchtigkeit des Leibes, sondern solche der Seele, wie wir ja auch unter der Glückseligkeit eine Tätigkeit der Seele verstehen.
  4. Wenn manches wirklich, manches nur nach menschlicher Auffassung schimpflich ist, so verschlägt das nichts.
  5. Wenn es eine Schlechtigkeit ist, unverschämt zu sein und ohne Scham und Scheu Schimpfliches zu tun, so ist es darum noch keine Tugend, bei solchen Handlungen Scham zu empfindenDieser und die zwei vorausgehenden Absätze erledigen drei Einwürfe gegen den Satz, daß es den tugendhaften Mann nicht trifft, sich zu schämen: erster Einwurf: er kann trotz seiner Tugend tun was nach menschlicher Anschauung schimpflich ist, und dann müßte er sich schämen.
  6. Was also diese Dispositionen selbst angeht, so überschreiten sie (1149a) jede für sich, wie auch die tierische Wildheit, die Grenzen menschlicher Verkehrtheit.
  7. führt uns fast unvermerkt von der Lust zur geistigen Tätigkeit als menschlicher Bestimmung.
  8. Denn, die dieser sonstigen Tugend entsprechenden Tätigkeiten sind menschlicher Art.
  9. Ihnen konnte selbstverständlich keine Übung der sittlichen Tugend, keine Handlung der Klugheit, keine Kunsttätigkeit nach Weise menschlicher Künstler zugeschrieben werden.