Word: noch
Books containing this word
- Nikomachische Ethik (226)
- Apologie des Sokrates (65)
Occurrences
-
So daß, wenn ihr mich jetzt lossprecht, ohne dem Anytos zu folgen, welcher sagt, entweder sollte ich gar nicht hierher gekommen sein, oder, nachdem ich einmal hier wäre, sei es ganz unmöglich, mich nicht hinzurichten, indem er euch vorstellt, wenn ich nun durchkäme, dann erst würden eure Söhne sich dessen recht befleißigen, was Sokrates lehrt, und alle ganz und gar verderbt werden; wenn ihr mir hierauf sagtet: »Jetzt, Sokrates, wollen wir zwar dem Anytos nicht folgen, sondern wir lassen dich los unter der Bedingung jedoch, daß du diese Nachforschung nicht mehr betreibst und nicht mehr nach Weisheit suchst; wirst du aber noch einmal betroffen, daß du dies tust, so mußt du sterben« – wenn ihr mich also wie gesagt auf diese Bedingung losgeben wolltet, so würde ich zu euch sprechen: Ich bin euch, ihr Athener, zwar zugetan und Freund, gehorchen aber werde ich dem Gotte mehr als euch, und solange ich noch atme und es vermag, werde ich nicht aufhören, nach Weisheit zu suchen und euch zu ermahnen und zurechtzuweisen, wen von euch ich antreffe, mit meinen gewohnten Reden; »Wie, bester Mann, als ein Athener aus der größten und für Weisheit und Macht berühmtesten Stadt, schämst du dich nicht, für Geld zwar zu sorgen, wie du dessen aufs meiste erlangest, und für Ruhm und Ehre; – für Einsicht aber und Wahrheit und für deine Seele, daß sie sich aufs beste befinde, sorgst du nicht, und hierauf willst du nicht denken?« Und wenn jemand unter euch dies leugnet und behauptet, er denke wohl darauf, werde ich ihn nicht gleich loslassen und fortgehen, sondern ihn fragen und prüfen und ausforschen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Und ich meinesteils glaube, daß noch nie größeres Gut dem Staate widerfahren ist als dieser Dienst, den ich dem Gott leiste.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Denn nichts anderes tue ich, als daß ich umhergehe, um Jung und Alt unter euch zu überreden, ja nicht für den Leib und für das Vermögen zuvor noch überall so sehr zu sorgen als für die Seele, daß diese aufs beste gedeihe, zeigend, wie nicht aus dem Reichtum die Tugend entsteht, sondern aus der Tugend der Reichtum und alle andern menschlichen Güter insgesamt, eigentümliche und gemeinschaftliche.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Demgemäß nun, würde ich sagen, ihr athenischen Männer, – gehorcht nun dem Anytos oder nicht, sprecht mich los oder nicht, – daß ich auf keinen Fall anders handeln werde, und müßte ich noch so oft sterben!
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Denn ich bin im Begriff, euch noch manches andere zu sagen, worüber ihr vielleicht schreien möchtet; aber keineswegs tut das!
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Denn Leid zufügen wird mir weder Meletos noch Anytos im mindesten.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Und wenn ich hiervon noch einen Genuß hätte und um Lohn andere so ermahnte, so hätte ich noch einen Grund.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Und wenn ich hiervon noch einen Genuß hätte und um Lohn andere so ermahnte, so hätte ich noch einen Grund.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Staatsgeschäfte zu betreiben, so wäre ich auch schon längst umgekommen und hätte weder euch etwas genutzt noch auch mir selbst.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Und dies geschah, als im Staat noch das Volk herrschte.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Nachdem aber die Regierung an einige wenige gekommen, so ließen einst die Dreißig mich mit noch vier anderen auf die Tholos holen, und trugen uns auf, den Salaminier Leon aus Salamis herzubringen, um ihn hinzurichten, wie sie denn dergleichen vieles vielen andern auch auftrugen, um so viele als irgend möglich in Verschuldungen zu verstricken.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Ich also werde mein ganzes Leben hindurch öffentlich, wo ich etwas verrichtet, und ebenso auch für mich, als ein solcher erscheinen, daß ich nie einem jemals irgend etwas eingeräumt habe wider das Recht, weder sonst jemand noch auch von diesen einem, die meine Verleumder meine Schüler nennen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Und ob nun jemand von diesen besser wird oder nicht, davon bin ich nicht schuldig die Verantwortung zu tragen, da ich Unterweisung hierin weder jemals jemandem versprochen noch auch erteilt habe.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Und noch viele andere kann ich euch nennen, von denen doch vor allen Dingen Meletos in seiner Rede irgend einen zum Zeugen sollte aufgerufen haben.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Hat er es aber damals vergessen, so rufe er noch einen auf – ich lasse ihm freie Bahn-, und er sage es, wenn er so etwas hat!
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Daher ich denn Verwandte habe, und auch Söhne, ihr Athener: drei, einer schon herangewachsen, zwei noch Kinder.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Nicht aus Eigendünkel, ihr Athener, noch daß ich euch geringschätzte; sondern: Ob ich etwa besonders furchtlos bin gegen den Tod oder nicht, das ist eine andere Sache; aber in Beziehung auf das, was rühmlich ist für mich und euch und für die ganze Stadt, dünkt es mich anständig, daß ich nichts dergleichen tue, zumal in solchem Alter und im Besitz dieses Rufes, sei er nun gegründet oder nicht, angenommen ist doch einmal, daß Sokrates sich in etwas auszeichnet vor andern Menschen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Dergleichen also, ihr Athener, dürfen weder wir tun, die wir dafür gelten, auch nur irgend etwas zu sein, noch auch, wenn wir es täten, dürft ihr es dulden: sondern eben dies müßt ihr zeigen, daß ihr weit eher den verurteilt, der euch solche Trauerspiele vorführt und die Stadt lächerlich macht, als den, der sich ruhig verhält.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Also dürfen weder wir euch gewöhnen an den Meineid, noch ihr euch gewöhnen lassen, sonst würden wir von keiner Seite fromm handeln.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Mutet mir also nicht zu, ihr Athener, dergleichen etwas gegen euch zu tun, was ich weder für anständig halte noch für recht, noch für fromm, zumal ich ja, beim Zeus, eben auch der Gottlosigkeit angeklagt bin von diesem Meletos!
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Mutet mir also nicht zu, ihr Athener, dergleichen etwas gegen euch zu tun, was ich weder für anständig halte noch für recht, noch für fromm, zumal ich ja, beim Zeus, eben auch der Gottlosigkeit angeklagt bin von diesem Meletos!
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Daß ich nicht unwillig bin, ihr Athener, über dieses Ereignis, daß ihr mich verurteilt habt, dazu trägt noch sonst vieles bei; aber auch nicht unverhofft ist mir das Geschehene geschehen; sondern vielmehr wundere ich mich über die sich ergebende Zahl der beiderseitigen Stimmen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Was verdiene ich zu erleiden oder zu erlegen dafür, daß ich in meinem Leben nie Ruhe gehalten, sondern unbekümmert um das, was den meisten wichtig ist, um das Reichwerden und den Hausstand, um Kriegswesen und Volksrednerei und sonst um Ämter, um Verschwörungen und Parteien, die sich in der Stadt hervorgetan, weil ich mich in der Tat für zu gut hielt, um mich durch Teilnahme an solchen Dingen zu erhalten, – daß ich mich also mit nichts eingelassen, wo ich weder euch noch mir etwas nutz gewesen wäre; vielmehr nur darauf bedacht war, wie ich jedem einzeln die meines Dafürhaltens größte Wohltat erweisen könnte, und mich dessen allein, wie ich behaupte, befleißigte und mich bemühte, jeden von euch zu bewegen, daß er weder für irgend etwas von dem Seinigen eher sorge, bis er für sich selbst gesorgt habe, wie er immer besser und vernünftiger womöglich werden könnte, noch auch für die Angelegenheiten des Staates eher als für den Staat selbst, und nach derselben Weise auch nur für alles andere sorgen möchte?
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Was verdiene ich zu erleiden oder zu erlegen dafür, daß ich in meinem Leben nie Ruhe gehalten, sondern unbekümmert um das, was den meisten wichtig ist, um das Reichwerden und den Hausstand, um Kriegswesen und Volksrednerei und sonst um Ämter, um Verschwörungen und Parteien, die sich in der Stadt hervorgetan, weil ich mich in der Tat für zu gut hielt, um mich durch Teilnahme an solchen Dingen zu erhalten, – daß ich mich also mit nichts eingelassen, wo ich weder euch noch mir etwas nutz gewesen wäre; vielmehr nur darauf bedacht war, wie ich jedem einzeln die meines Dafürhaltens größte Wohltat erweisen könnte, und mich dessen allein, wie ich behaupte, befleißigte und mich bemühte, jeden von euch zu bewegen, daß er weder für irgend etwas von dem Seinigen eher sorge, bis er für sich selbst gesorgt habe, wie er immer besser und vernünftiger womöglich werden könnte, noch auch für die Angelegenheiten des Staates eher als für den Staat selbst, und nach derselben Weise auch nur für alles andere sorgen möchte?
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Und wenn ich wiederum sage, daß ja eben dies das größte Gut für den Menschen ist, täglich über die Tugend sich zu unterhalten und über die andern Gegenstände, über welche ihr mich reden und mich selbst und andere prüfen hört, ein Leben ohne Selbsterforschung aber gar nicht verdient, gelebt zu werden, das werdet ihr mir noch weniger glauben, wenn ich es sage.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Und zu eben diesen sage ich auch noch dies: Vielleicht glaubt ihr Athener, ich unterläge jetzt aus Unvermögen in solchen Reden, durch welche ich euch wohl möchte überredet haben, wenn ich geglaubt hätte, alles reden und tun zu dürfen, um nur dieser Klage zu entkommen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Allein weder vorher glaubte ich der Gefahr wegen etwas Unedles tun zu dürfen, noch auch gereuet es mich jetzt, mich so verteidigt zu haben; sondern weit lieber will ich auf diese Art mich verteidigt haben und sterben, als auf jene und leben.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Denn weder vor Gericht noch im Kriege ziemt es weder mir noch irgend jemandem, darauf zu sinnen, wie man nur auf jede Art dem Tode entgehen möge.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Denn weder vor Gericht noch im Kriege ziemt es weder mir noch irgend jemandem, darauf zu sinnen, wie man nur auf jede Art dem Tode entgehen möge.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Denn diese Entledigung ist weder recht ausführbar, noch ist sie edel.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Mit denen aber, welche für mich gestimmt, möchte ich gern noch reden über dies Ereignis, welches sich zugetragen, solange die Gewalthaber Roch Abhaltung haben und ich noch nicht dahin gehen muß, wo ich sterben soll.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Mit denen aber, welche für mich gestimmt, möchte ich gern noch reden über dies Ereignis, welches sich zugetragen, solange die Gewalthaber Roch Abhaltung haben und ich noch nicht dahin gehen muß, wo ich sterben soll.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Also, ihr Männer, so lange haltet mir noch aus!
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Nichts hindert ja, uns vertraulich zu unterhalten miteinander, solange es noch vergönnt ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Jetzt aber ist mir doch, wie ihr ja selbst seht, dieses begegnet, was wohl mancher für das größte Übel halten könnte, und was auch dafür angesehen wird; dennoch aber hat mir weder, als ich des Morgens von Hause ging, das Zeichen des Gottes widerstanden, noch auch als ich hier die Gerichtsstätte betrat, noch auch irgendwo in der Rede, wenn ich etwas sagen wollte, – wiewohl bei andern Reden es mich oft mitten im Reden aufhielt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Jetzt aber ist mir doch, wie ihr ja selbst seht, dieses begegnet, was wohl mancher für das größte Übel halten könnte, und was auch dafür angesehen wird; dennoch aber hat mir weder, als ich des Morgens von Hause ging, das Zeichen des Gottes widerstanden, noch auch als ich hier die Gerichtsstätte betrat, noch auch irgendwo in der Rede, wenn ich etwas sagen wollte, – wiewohl bei andern Reden es mich oft mitten im Reden aufhielt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Denn eins von beiden ist das Totsein: entweder so viel als nichts sein noch irgend eine Empfindung von irgend etwas haben, wenn man tot ist; oder, wie auch gesagt wird, es ist eine Versetzung und Umzug der Seele von hinnen an einen andern Ort.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Ja, mir zumal wäre es ein herrliches Leben, wenn ich dort den Palamedes und Aias, des Telamon Sohn, anträfe, und wer sonst noch unter den Alten eines ungerechten Gerichtes wegen gestorben ist: mit dessen Geschick das meinige zu vergleichen, das müßte, glaube ich, gar nicht unerfreulich sein.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Also müßt auch ihr, Richter, gute Hoffnung haben in Absicht des Todes und dies eine Richtige im Gemüt halten, daß es für den guten Mann kein Übel gibt weder im Leben noch im Tode, noch daß je von den Göttern seine Angelegenheiten vernachlässigt werden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Also müßt auch ihr, Richter, gute Hoffnung haben in Absicht des Todes und dies eine Richtige im Gemüt halten, daß es für den guten Mann kein Übel gibt weder im Leben noch im Tode, noch daß je von den Göttern seine Angelegenheiten vernachlässigt werden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates
-
Daher auch hat weder mich irgendwo das Zeichen gewarnt, noch auch bin ich gegen meine Verurteiler und gegen meine Ankläger irgend aufgebracht, – obgleich nicht in dieser Absicht sie mich verurteilt und angeklagt haben, sondern in der Meinung, mir Übles zuzufügen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Apologie des Sokrates