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Sentence 10 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 8 25 Und zugleich merkte ich, daß sie glaubten, um ihrer Dichtung willen auch in allem übrigen sehr weise Männer zu sein, worin sie es nicht waren.
Sentence 11 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 8 20 Fort ging ich also auch von ihnen mit dem Glauben, sie um das nämliche zu übertreffen wie auch die Staatsmänner.
Sentence 1 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 9 9 Zum Schluß nun ging ich auch zu den Handarbeitern.
Sentence 2 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 9 30 Denn von mir selbst wußte ich, daß ich gar nichts weiß, um es geradeheraus zu sagen; von diesen aber wußte ich doch, daß ich sie vielerlei Schönes wissend finden würde.
Sentence 3 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 9 20 Und darin betrog ich mich nun auch nicht; sondern sie wußten wirklich, was ich nicht wußte, und waren insofern weiser.
Sentence 4 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 9 41 Aber, ihr Athener, denselben Fehler wie die Dichter, dünkte mich, hatten auch diese trefflichen Meister: Weil er seine Kunst gründlich erlernt hatte, wollte jeder auch in den ande…
Sentence 5 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 9 43 So daß ich mich selbst auch befragte im Namen des Orakels, welches ich wohl lieber möchte: so sein, wie ich war, gar nichts verstehend von ihrer Weisheit, aber auch nicht behaftet…
Sentence 6 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 9 19 Da antwortete ich denn mir selbst und dem Orakel, es wäre mir besser, so zu sein, wie ich war.
Sentence 1 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 34 Aus dieser Nachforschung also, ihr Athener, sind mir viele Feindschaften entstanden, und zwar die beschwerlichsten und lästigsten, so daß viel Verleumdung daraus entstand und auch…
Sentence 2 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 17 Es glauben nämlich jedesmal die Anwesenden, ich verstände mich selbst darauf, worin ich einen andern zuschanden mache.
Sentence 3 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 79 Es scheint aber, ihr Athener, in der Tat der Gott weise zu sein und mit diesem Orakel dies zu sagen, daß die menschliche Weisheit sehr weniges nur wert ist oder gar nichts, und of…
Sentence 4 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 50 Dieses nun, nach des Gottes Anweisung zu untersuchen und zu erforschen, gehe ich auch jetzt noch umher, wo ich nur einen für weise halte von Bürgern und Fremden; und wenn er es mi…
Sentence 5 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 38 Und über diesem Geschäft habe ich nicht Muße gehabt, weder in den Angelegenheiten der Stadt etwas der Rede Wertes zu leisten, noch auch in meinen häuslichen; sondern in tausendfäl…
Sentence 6 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 62 Überdies aber folgen mir die Jünglinge, welche die meiste Muße haben, der reichsten Bürger Söhne also, freiwillig und freuen sich zu hören, wie die Menschen untersucht werden; oft…
Sentence 7 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 24 Deshalb nun zürnen die von ihnen Untersuchten mir und nicht ihnen und sagen: »Sokrates ist doch ein ganz ruchloser Mensch und verdirbt die Jünglinge«.
Sentence 8 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 61 Und wenn sie jemand fragt: »Was doch treibt er und was lehrt er sie?« – so haben sie freilich nichts zu sagen, weil sie nichts wissen; um aber nicht verlegen zu erscheinen, sagen …
Sentence 9 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 28 Denn die Wahrheit, denke ich, möchten sie nicht sagen wollen, daß sie nämlich offenbar werden als solche, die zwar vorgeben, etwas zu wissen, in Wirklichkeit aber nichts wissen.
Sentence 10 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 34 Weil sie nun, denke ich, ehrgeizig sind und heftig und ihrer viele, welche einverstanden miteinander und sehr scheinbar von mir reden, so haben sie schon lange und gewaltig mit Ve…
Sentence 11 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 28 Aus diesen sind Meletos gegen mich aufgestanden und Anytos und Lykon; Meletos mir der Dichter wegen aufsässig, Anytos wegen der Handarbeiter und Staatsmänner, Lykon aber wegen der…
Sentence 12 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 28 So daß, wie ich auch gleich anfangs sagte, ich mich wundern müßte, wenn ich imstande wäre, in so kurzer Zeit diese so sehr oft wiederholte Verleumdung euch auszureden.
Sentence 13 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 31 Dieses, ihr Athener, ist euch die Wahrheit: ohne weder Kleines noch Großes verhehlt oder entrückt zu haben, sage ich sie euch, – wiewohl ich fast weiß, daß ich eben deshalb verhaß…
Sentence 14 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 23 Was eben ein Beweis ist, daß ich die Wahrheit rede, und daß dieses mein übler Ruf ist und dies die Ursachen davon sind.
Sentence 15 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 19 Und wenn ihr, sei es nun jetzt oder in der Folge, die Sache untersucht, werdet ihr es so finden.
Sentence 1 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 11 15 Gegen das nun, was meine ersten Ankläger geklagt haben, sei diese Verteidigung hinlänglich vor euch.
Sentence 2 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 11 22 Gegen Meletos aber, den guten und vaterlandsliebenden, wie er ja sagt, und gegen die späteren will ich hiernächst versuchen, mich zu verteidigen.
Sentence 3 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 11 16 Wiederum also laßt uns, wie sie denn andere Ankläger sind, nun auch ihre beschworene Klage vornehmen.
Sentence 4 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 11 27 Sie lautet aber etwa so: Sokrates, sagte er, frevle, indem er die Jugend verderbe und die Götter, welche der Staat annimmt, nicht annehme, sondern Anderes, Neues, Daimonisches.
Sentence 5 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 11 14 Das ist die Beschuldigung, und von dieser Beschuldigung wollen wir nun jedes einzelne untersuchen.
Sentence 6 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 11 9 Er sagt also, ich frevle durch Verderb der Jugend.
Sentence 7 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 11 39 Ich aber, ihr Athener, sage, Meletos frevelt, indem er mit ernsthaften Dingen Scherz treibt und leichtsinnig Menschen aufs Leben anklagt und sich eifrig und besorgt anstellt für G…
Sentence 8 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 11 13 Daß sich aber dies so verhalte, will ich versuchen, auch euch zu zeigen.
Sentence 1 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 7 Her also zu mir, Meletos, und sprich!
Sentence 2 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 13 Nicht wahr, dir ist das sehr wichtig, daß die Jugend aufs beste gedeihe?
Sentence 3 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 2 – Mir freilich.
Sentence 4 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 11 – So komm also und sage diesen, wer sie denn besser macht?
Sentence 5 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 12 Denn offenbar weißt du es doch, da es dir so angelegen ist.
Sentence 6 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 32 Denn den Verderber hast du wohl aufgefunden, mich, wie du behauptest, und vor diese hergeführt und verklagt: so komm denn und nenne ihnen auch den Besserer und zeige an, wer es is…
Sentence 7 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 12 Siehst du, o Meletos, wie du schweigst und nichts zu sagen weißt?
Sentence 8 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 23 Dünkt dich denn das nicht schändlich zu sein und Beweis genug für das, was ich sage, daß du dich hierum nie bekümmert hast?
Sentence 9 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 9 So sage doch, du Guter, wer macht sie besser?
Sentence 10 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 2 – Die Gesetze.
Sentence 11 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 17 – Aber danach frage ich nicht, Bester, sondern welcher Mensch, der freilich diese zuvor auch kennt, die Gesetze.
Sentence 12 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 6 – Diese hier, o Sokrates, die Richter.
Sentence 13 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 5 – Was sagst du, o Meletos?
Sentence 14 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 12 Diese hier sind imstande, die Jugend zu bilden und besser zu machen?
Sentence 15 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 2 – Ganz gewiß.
Sentence 16 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 2 – Etwa alle?
Sentence 17 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 8 Oder einige nur von ihnen, andere aber nicht?
Sentence 18 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 1 – Alle.
Sentence 19 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 16 – Herrlich, bei der Hera gesprochen, und ein großer Reichtum von solchen, die uns im Guten fördern!
Sentence 20 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 10 Wie aber, machen auch diese Zuhörer sie besser oder nichts?
Sentence 21 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 2 Auch diese.
Sentence 22 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 4 – Und wie die Ratsherren?
Sentence 23 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 3 – Auch die Ratsherren.
Sentence 24 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 16 – Aber, o Meletos, verderben nicht etwa die in der Volksgemeinde, die Mitglieder der Volksgemeinde, die Jugend?
Sentence 25 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 7 Oder machen auch diese alle sie besser?
Sentence 26 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 2 – Auch diese.
Sentence 27 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 18 – Alle Athener also machen sie, wie es scheint, gut und edel, mich ausgenommen; ich aber allein verderbe sie.
Sentence 28 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 4 Meinst du es so?
Sentence 29 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 7 – Allerdings, gar sehr meine ich es so.
Sentence 30 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 8 – In eine große Unseligkeit verdammst du mich also!
Sentence 31 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 23 Antworte mir aber: Dünkt es dich mit den Pferden auch so zu stehen, daß alle Menschen sie bessern und nur einer sie verdirbt?
Sentence 32 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 29 Oder ist nicht ganz im Gegenteil nur einer geschickt, sie zu bessern, oder wenige, die Bereiter, – die meisten aber, wenn sie mit Pferden umgehen und sie gebrauchen, verderben sie?
Sentence 33 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 12 Verhält es sich nicht so, Meletos, bei Pferden und allen andern Tieren?
Sentence 34 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 11 Allerdings so, du und Anytos mögen es nun leugnen oder zugeben.
Sentence 35 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 21 Gar glückselig stände es freilich um die Jugend, wenn einer allein sie verdürbe, die andern aber alle sie zum Guten förderten.
Sentence 36 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 32 Aber, Meletos, du zeigst eben hinlänglich, daß du niemals an die Jugend gedacht hast, und offenbarst deutlich deine Gleichgültigkeit, daß du dich nie um das bekümmert hast, weshal…
Sentence 1 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 18 Weiter, sage uns doch beim Zeus, Meletos, ob es besser ist, unter guten Bürgern wohnen oder unter schlechten?
Sentence 2 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 4 Lieber Freund, antworte doch!
Sentence 3 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 6 Ich frage dich ja nichts Schweres.
Sentence 4 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 19 Tun die Schlechten nicht allemal denen etwas Übles, die ihnen jedesmal am nächsten sind, die Guten aber etwas Gutes?
Sentence 5 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 1 – Allerdings.
Sentence 6 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 17 – Ist also wohl jemand, der von denen, mit welchen er umgeht, lieber will geschädigt sein als gefördert?
Sentence 7 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 4 Antworte mir, du Guter!
Sentence 8 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 7 Denn das Gesetz befiehlt dir zu antworten.
Sentence 9 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 5 Will wohl jemand geschädigt werden?
Sentence 10 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 2 – Wohl nicht.
Sentence 11 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 21 – Wohlan denn, forderst du mich hierher als Verderber und Verschlimmerer der Jugend, so daß ich es vorsätzlich sein soll oder unvorsätzlich ?
Sentence 12 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 3 – Vorsätzlich, meine ich.
Sentence 13 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 66 – Wie doch, o Meletos, so viel bist du weiser in deinem Alter als ich in dem meinigen, daß du zwar einsiehst, wie die Schlechten allemal denen Übles zufügen, die ihnen am nächsten…
Sentence 14 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 17 Übles von ihm zu erdulden, so daß ich mir dieses große Übel vorsätzlich anrichte, wie du sagst?
Sentence 15 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 36 Das glaube ich dir nicht, Meletos, ich meine aber auch, kein anderer Mensch glaubt es dir; sondern entweder ich verderbe sie gar nicht, oder ich verderbe sie unvorsätzlich, so daß…
Sentence 16 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 31 Verderbe ich sie aber unvorsätzlich, so ist es nicht gesetzlich, jemand unvorsätzlicher Vergehungen wegen hierher zu fordern, sondern ihn für sich allein zu nehmen und so zu beleh…
Sentence 17 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 17 Denn offenbar ist, daß, wenn ich belehrt bin, ich aufhören werde mit dem, was ich unvorsätzlich tue.
Sentence 18 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 36 Dich aber mit mir einzulassen und mich zu belehren, das hast du vermieden und nicht gewollt: sondern hierher forderst du mich, wohin gesetzlich ist, nur die zu fordern, welche der…
Sentence 1 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 24 Doch, ihr Athener, das ist wohl schon offenbar, was ich sagte, daß sich Meletos um diese Sache nie weder viel noch wenig bekümmert hat!
Sentence 2 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 16 Indes aber sage uns, Meletos, auf welche Art du denn behauptest, daß ich die Jugend verderbe?
Sentence 3 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 24 Oder offenbar nach deiner Klage, die du eingegeben, indem ich lehre, die Götter nicht zu glauben, welche der Staat glaubt, sondern allerlei Neues, Daimonisches.
Sentence 4 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 12 Ist das nicht deine Meinung, daß ich sie durch solche Lehre verderbe?
Sentence 5 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 7 – Freilich, gar sehr ist das meine Meinung.
Sentence 6 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 24 – Nun dann, bei eben diesen Göttern, o Meletos, von denen jetzt die Rede ist, sprich noch deutlicher mit mir und mit diesen Männern hier!
Sentence 7 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 70 Denn ich kann nicht verstehen, ob du meinst, ich lehre zu glauben, daß es gewisse Götter gäbe, so daß ich also doch selbst Götter glaube – und nicht ganz und gar gottlos bin noch …
Sentence 8 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 10 – Dieses meine ich, daß du überall gar keine Götter glaubst.
Sentence 9 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 3 – O wunderlicher Meletos!
Sentence 10 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 8 Wie kommst du doch darauf, dies zu meinen?
Sentence 11 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 14 Halte ich also auch weder Sonne noch Mond für Götter, wie die übrigen Menschen?
Sentence 12 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 5 – Nein, beim Zeus, ihr Richter!
Sentence 13 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 13 Denn die Sonne, behauptet er, sei ein Stein, und der Mond sei Erde.
Sentence 14 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 8 – Du glaubst wohl, den Anaxagoras anzuklagen, lieber Meletos?
Sentence 15 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 29 Und denkst so geringe von diesen und hältst sie für so unerfahren in Schriften, daß sie nicht wüßten, wie des Anaxagoras aus Klazomenai Schriften voll sind von dergleichen Sätzen?