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Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 5 Oder vielmehr Handlungen der Freigebigkeit?
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 6 Aber wem sollen sie denn geben?
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 12 Es wäre ja ungereimt, wenn sie Geld oder dergleichen zu vergeben hätten.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 10 Beobachtung der Mäßigkeit ferner, was hieße das bei den Göttern?
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 13 Es wäre doch gewiß ein plumpes Lob, daß sie keine bösen Begierden hätten.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 21 Und so mögen wir nehmen was wir wollen, alles was zur Tugendübung gehört, muß als klein und der Götter unwürdig erscheinen.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 22 Und doch hat man immer geglaubt, daß sie leben und mithin tätig sind; denn niemand denkt doch, daß sie schlafen wie Endymion.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 30 Nimmt man aber dem Lebendigen jenes Handeln auf grund ethischer Tugend und Klugheit, und nimmt man ihm noch viel mehr das [künstlerische] Schaffen, was bleibt dann noch als das De…
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 16 Und so muß denn die Tätigkeit Gottes, die an Seligkeit alles übertrifft, die denkende Tätigkeit sein.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 23 Eben darum wird aber auch von menschlichen Tätigkeiten diejenige die seligste sein, die ihr am nächsten verwandt istUnter den Göttern, von denen Ar.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 22 hier spricht, sind die Sphärengeister zu verstehen, die nach der Vorstellung der antiken Astronomie die Himmelssphären und mit ihnen die Gestirne bewegten.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 20 Ihnen konnte selbstverständlich keine Übung der sittlichen Tugend, keine Handlung der Klugheit, keine Kunsttätigkeit nach Weise menschlicher Künstler zugeschrieben werden.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 34 Aber wie der Schluß des Absatzes zeigt, denkt Ar., wie es ja auch nicht anders möglich ist, dasselbe von Gott und legt Ihm einzig Denktätigkeit bei, jene weisheitsvolle Tätigkeit,…
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 24 Daraus zieht er den Schluß, daß unter menschlichen Tätigkeiten jene die seligste ist, die mit dem göttlichen Schauen oder Denken die größte Ähnlichkeit hat.
Sentence 21 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 782 22 Ein Zeichen dessen ist endlich, daß die übrigen Sinnenwesen an der Glückseligkeit keinen Anteil haben, weil sie der gedachten Tätigkeit vollständig ermangeln.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 782 39 Das Leben der Götter ist seiner Totalität nach selig, das der Menschen insofern, als ihnen eine Ähnlichkeit mit dieser Tätigkeit zukommt, von den anderen Sinnenwesen aber ist kein…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 782 53 So weit sich demnach das Denken erstreckt, so weit erstreckt sich auch die Glückseligkeit, und den Wesen, denen das Denken und die Betrachtung in höherem Grade zukommt, kommt auch…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 782 7 So ist denn die Glückseligkeit ein Denken.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 783 13 Der Glückselige wird aber als Mensch auch in äußeren guten Verhältnissen leben müssen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 783 27 Denn die Natur genügt sich selbst zum Denken nicht; dazu bedarf es auch der leiblichen Gesundheit, der Nahrung und alles andern, was zur Notdurft des Lebens gehört.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 784 25 (1179a) Indessen darf man, wenn man ohne die äußeren Güter nicht glückselig sein kann, darum nicht meinen, daß dazu viele und große Güter erforderlich wären.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 784 41 Denn daß einer ein volles Genüge und die Möglichkeit der Betätigung habe, liegt nicht an Reichtum und Überfluß: man kann, auch ohne über Land und Meer zu herrschen, sittlich hande…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 784 24 Man kann das deutlich daran sehen, daß die Privatleute den Fürsten im rechten und tugendhaften Handeln nicht nachzustehen, sondern eher voraus zu sein scheinen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 784 10 Es genügt also, wenn dazu die nötigen Mittel vorhanden sind.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 784 13 Denn das Leben muß glückselig sein, wenn es in tugendgemäßer Tätigkeit verbracht wird.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 785 14 Auch SolonSolon führte diesen Gedanken in seiner Unterredung mit Krösus, König von Lydien, aus.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 785 8 Die bekannte Geschichte steht bei Herodot I, 30.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 785 32 hat die Frage, wer glückselig sei, wohl treffend beantwortet, wenn er sagte, glückselig seien diejenigen, die, mit äußeren Gütern mäßig bedacht, die nach seiner Ansicht schönsten …
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 785 9 Denn auch mit bescheidenen Mitteln läßt sich pflichtgemäß handeln.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 785 2 Und AnaxagorasVgl.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 785 4 Eudemische Ethik I, 4.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 785 38 scheints hat sich den glückseligen Menschen nicht als Reichen oder Fürsten gedacht, wenn er sagte, ihn würde es nicht wunder nehmen, wenn derjenige, den er selbst für glückselig h…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 785 12 Denn die Menge urteilt nach dem Äußeren, wofür sie allein Sinn hat.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 785 24 So stimmen denn die Ansichten der Weisen mit den von uns dargelegten Gründen überein, und zweifellos liegt in solchen Zeugnissen auch eine gewisse Beweiskraft.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 785 16 Doch muß man im Gebiet des Praktischen die Wahrheit nach den Werken und dem Leben beurteilen.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 785 5 Denn diese sind hier entscheidend.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 785 47 So muß man denn auch Aussprüche der Philosophen wie die vorhin angeführten in der Art prüfen, daß man sie mit ihrem Leben und ihren Werken vergleicht, und sie, falls sie damit zus…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 28 Wer aber denkend tätig ist und die Vernunft in sich pflegt, mag sich nicht nur der allerbesten Verfassung erfreuen, sondern auch von der Gottheit am meisten geliebt werden.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 67 Denn wenn die Götter, wie man doch allgemein glaubt, um unsere menschlichen Dinge irgend welche Sorge haben, muß man ja vernünftiger Weise urteilen, daß sie an dem Besten und ihne…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 14 Es ist aber unverkennbar, daß dies alles vorzüglich bei dem Weisen zu finden ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 19 Mithin wird er von der Gottheit am meisten geliebt; wenn aber das, so muß er auch der Glückseligste sein.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 10 Somit wäre der Weise auch aus diesem Grunde der GlücklichsteVgl.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 2 VIII, Kap.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 2 9, Anm.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 1 238.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 5 – Man beachte auch, daß Ar.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 4 hier deutlich auf Kap.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 5 8, vorletzter Absatz bezug nimmt.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 29 Dort redet er von der menschlichen Denktätigkeit als der der göttlichen Tätigkeit verwandtesten, συγγενεστάτη, hier von der Freude Gottes an dem ihm Verwandtesten, τω̃ συγγενεστάτ…
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 29 So kann denn in dem genannten Absatz unmöglich, wie Einige wollen, eine Lehre ausgesprochen sein, die jede Tätigkeit Gottes nach außen und somit jede Fürsorge für den Menschen aus…
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 1 Vgl.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 6 Brentano, Offener Brief an Zeller, S.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 2 29 f.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 787 22 Wir haben also nunmehr hierüber und über die Tugenden, sowie auch über die Freundschaft und die Lust das Nötige im Umrisse beigebracht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 787 37 Sind wir demnach jetzt mit unserem (1179b) Vorhaben am Ziele, oder ist nicht der Satz richtig, daß beim Handeln das Ziel nicht darin liegt, das einzelne zu erforschen und zu erken…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 787 36 So ist es denn auch bei der Tugend mit dem Wissen nicht genug, sondern man muß darnach streben, sie zu haben und zu üben oder sonst den Weg einzuschlagen, auf dem wir gute Mensche…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 788 42 Wären nun Reden hinreichend, um vortreffliche Menschen zu bilden, so würden sie nach TheognisTheognis, Vers 432–34: Hätte ein Gott verliehn dies des Asklepios Schaar, Daß sie die …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 788 2 Nach Lasson.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 788 11 vielen und großen Lohn einbringen, und man müßte sie sich verschaffen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 788 43 Nun aber scheints können dieselben zwar für Jünglinge von edeler Gemütsart ein Sporn und Antrieb werden und einen vornehmen und wahrhaft für das Schöne eingenommenen Charakter an …
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 788 32 Denn die Menge läßt sich ihrer Natur gemäß nicht durch sittliche Scheu, sondern durch die Furcht bestimmen und enthält sich des Schlechten, nicht weil es schimpflich ist, sondern …
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 788 27 Da sie der Leidenschaft nachlebt, trachtet sie nach den ihrem Geschmacke entsprechenden Genüssen und nach dem, was dieselben verschaffen kann, und flieht die entgegengesetzten Art…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 788 21 Von dem sittlich Schönen aber und der wahren Freude hat sie nicht einmal einen Begriff, da sie es nicht gekostet hat.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 788 7 Welche Rede sollte nun solche Menschen bekehren?
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 788 16 Es ist ja nicht möglich oder doch sehr schwer, durch das Wort alt eingewurzelte Gewohnheiten abzustellen.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 788 23 Wir müssen also wohl zufrieden sein, wenn wir beim Vorhandensein alles dessen, wodurch wir nach allgemeiner Ansicht sittliche Menschen werden, die Tugend erlangen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 789 20 Tugendhaft wird man aber nach einer Meinung von Natur, nach einer anderen durch Gewöhnung und nach einer dritten durch Lehre.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 789 20 Als Naturanlage steht die Tugend offenbar nicht bei uns, sondern ist dank gewissen göttlichen Ursachen das Teil der wahrhaft GlücklichenVgl.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 789 9 I, 10, Anfang und I, Kapitel 10, Anmerkung 30.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 789 0 .
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 789 35 Wort und Lehre aber haben nicht bei Allen hinlängliche Kraft, sondern die Seele des Hörers muß wie die zur Aufnahme des Samens bestimmte Erde durch Gewöhnung vorbereitet sein, um …
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 789 33 Denn es würde einer auf das warnende Wort nicht hören, ja, es nicht einmal verstehen, wenn er der Leidenschaft nachlebt; und wie ist es dann möglich, ihn durch Worte anderen Sinne…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 789 16 Überhaupt kann man sagen, daß gegen die Leidenschaft das Wort nichts ausrichtet, sondern nur die Gewalt.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 789 22 Demnach muß ein der Tugend verwandter Sinn, der das sittlich Schöne liebt und das Häßliche verabscheut, schon in gewisser Weise vorhanden sein.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 790 37 Nun ist es aber schwer, von Jugend auf die rechte sittliche Anleitung zu erhalten, wenn man nicht unter entsprechenden Gesetzen erzogen wirdDas Verbum τρέφειν und das Substantiv τ…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 790 1 B.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 790 16 in den Gesetzen, nicht die Bedeutung von ernähren, aufziehen und Nahrung, Aufzucht, sondern von erziehen, Erziehung.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 790 0 .
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 790 21 Denn mäßig und abgehärtet zu leben, ist nicht nach dem Geschmack der Menge, und am wenigsten nach dem Geschmack der Jugend.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 790 10 Daher muß deren Erziehung und Beschäftigung durch Gesetze geregelt werden.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 790 13 Denn was einem zur Gewohnheit geworden ist, macht einem hernach keine Beschwerde mehr.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 791 44 (1180a) Vielleicht genügt es aber nicht, in der Jugend die rechte Zucht und Sorge zu erfahren, sondern da man auch als Mann die guten Gewohnheiten und Bestrebungen beibehalten muß…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 791 23 Denn in der Mehrzahl fügen sich die Menschen mehr dem Zwange als dem Worte und mehr der Strafe als dem Gebot der Pflicht.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 791 59 Ebendarum sind auch einige der Ansicht, die Gesetzgeber müßten zwar durch Berufung auf den Wert des Guten zur Tugend ermahnen und antreiben, da dieses Motiv bei denen, die durch G…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 791 30 Denn der sittliche Mensch, der für das Edele lebe, werde dem Worte gehorchen, der unsittliche aber, der nach der Lust trachte, werde durch Schmerz gebändigt, wie ein Tier im Joch.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 791 20 Daher verlangt man auch eine solche Beschaffenheit der Strafen, daß sie der Lust, die einer liebt, am meisten entgegengesetzt sind.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 792 52 Wenn aber nun wie gesagt wer tugendhaft werden soll, gut erzogen und gewöhnt sein und sodann edlen Bestrebungen leben muß und schlechtes weder unfreiwillig noch freiwillig tun dar…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 792 31 Der väterlichen Anordnung steht Gewalt und Zwang in solcher Weise nicht zu und überhaupt nicht dem Willen eines einzelnen Menschen, wenn er nicht König ist oder sonst eine ähnlich…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 792 18 Dagegen hat das Gesetz zwingende Kraft und ist zugleich eine Rede, die von einer Einsicht und Vernunft ausgeht.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 792 29 Und, auf Menschen, die unsern Neigungen entgegentreten, wirft man, auch wenn sie Recht daran tun, einen Haß; das Gesetz dagegen, wenn es das Rechte befiehlt, ist keinem Hasse ausg…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 793 50 Nun hat aber wohl nur im Staate der Lazedämonier und in wenigen anderen der Gesetzgeber für die Erziehung und Lehre der Staatsangehörigen Sorge getragen; in den meisten Staaten da…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 793 15 Das Beste wäre demnach, wenn eine richtige Fürsorge vom Staate ausginge und verwirklicht werden könnte.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 793 33 Wo aber der Staat sich darum nicht bekümmert, da liegt es dem Einzelnen ob, seinen Kindern und Freunden zur Erwerbung der Tugend behilflich zu sein oder dies sich doch zum Zweck z…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 793 33 Nach dem Gesagten wird man das aber dann am besten vermögen, wenn man sich die Fähigkeit erwirbt, Gesetze zu gebenAristoteles sagt: νομοθετικὸς γενόμενος, wenn man einer, der Ges…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 793 20 Gesetze brauchen nicht grade Vorschriften für den Staat zu sein, es können auch solche für die Familie oder wie Ar.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 793 9 sagt, das Haus sein, wie der folgende Absatz erklärt.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 793 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 794 20 Denn, die Fürsorge für das gemeine Wesen vollzieht sich bekanntlich durch Gesetze, gute Fürsorge aber durch (1180b) die guten Gesetze.