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Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 766 21 Das Spiel ist ja eine Art Erholung, und der Erholung bedürfen wir darum, weil wir nicht in einem fort arbeiten können.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 766 15 (1177a) Nun ist aber die Erholung nicht Zweck, weil sie der Tätigkeit wegen da ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 767 10 Auch scheint das glückselige Leben ein tugendhaftes Leben zu sein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 767 10 Dieses aber ist ein Leben ernster Arbeit, nicht lustigen Spiels.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 767 24 Das Ernste nennen wir ja besser als das Scherzhafte und Lustige, und die Tätigkeit des besseren Teiles und Menschen nennen wir immer auch ernster.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 767 13 Nun ist aber die Tätigkeit des Besseren vorzüglicher und so denn auch seliger.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 767 17 Auch kann die sinnliche Lust der Erste Beste genießen, der Sklave nicht minder als der ausgezeichnetste Mensch.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 767 16 Die Glückseligkeit aber erkennt niemand einem Sklaven zu, außer es müßte auch sein Leben dem entsprechen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 767 19 Denn die Glückseligkeit besteht nicht in solchen Vergnügungen, sondern in den tugendgemäßen Tätigkeiten, wie wir schon früher erklärt haben.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 768 28 Ist aber die Glückseligkeit eine der Tugend gemäße Tätigkeit, so muß dieselbe natürlich der vorzüglichsten Tugend gemäß sein, und das ist wieder die Tugend des Besten in uns.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 768 51 Mag das nun der Verstand oder etwas anderes sein, was da seiner Natur nach als das Herrschende und Leitende auftritt und das wesentlich Gute und Göttliche zu erkennen vermag, sei …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 769 12 Daß diese Tätigkeit theoretischer oder betrachtender Art ist, haben wir bereits gesagt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 769 16 Man sieht aber auch, daß das sowohl mit unseren früheren Ausführungen wie mit der Wahrheit übereinstimmt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 770 7 Denn zunächst ist diese Tätigkeit die vornehmste.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 770 25 Der Verstand oder die Vernunft ist nämlich das Vornehmste in uns, und die Objekte der Vernunft sind wieder die vornehmsten im ganzen Felde der Erkenntnis.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 771 5 Sodann ist sie die anhaltendste.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 771 13 Anhaltend betrachten oder denken können wir leichter, als irgend etwas Äußerliches anhaltend tun.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 772 14 Ferner geht die gemeine Meinung dahin, daß die Glückseligkeit mit Lust verpaart sein muß.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 772 16 Nun ist aber unter allen tugendgemäßen Tätigkeiten die der Weisheit zugewandte eingestandenermaßen die genußreichste und seligste.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 772 31 Und, in der Tat bietet das Studium der Weisheit Genüsse von wunderbarer Reinheit und Beständigkeit, selbstredend ist aber der Genuß noch größer, wenn man schon weiß, als wenn man …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 773 12 Auch was man Selbstgenüge nennt, findet sich am meisten bei der Betrachtung.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 773 20 Was zum Leben erforderlich ist, dessen bedarf auch der Weise und der Gerechte und die Inhaber der anderen sittlichen Tugenden.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 773 71 Sind sie aber mit dergleichen ausreichend versehen, so bedarf der Gerechte noch solcher, gegen die und mit denen er gerecht handeln kann, und das gleiche gilt von dem Mäßigen, dem…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 774 14 Und, von ihr allein läßt sich behaupten, daß sie ihrer selbst wegen geliebt wird.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 774 26 Sie bietet uns ja außer dem Denken und Betrachten sonst nichts; vom praktischen Handeln dagegen haben wir noch einen größeren oder kleineren Gewinn außer der Handlung.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 12 Und, die Glückseligkeit scheint in der Muße zu bestehenHierzu macht Stahr S.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 9 379 die folgende treffende Anmerkung: »In der Muße, d.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 1 h.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 9 in der von keiner Lebensnot verkümmerten Freiheit des Daseins.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 13 Das ist ein Begriff, der in seiner Erhabenheit ganz dem hellenischen Altertum angehört.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 23 Auch im römischen findet sich hier und da ein Abglanz davon; in unserer unruhigen, rastlos arbeitenden Zeit scheint er verloren gegangen zu sein.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 28 Edle Muße, mit edelster Geistestätigkeit erfüllt, ist dem großen Stagiriten der Zweck der Lebensarbeit.« Dennoch scheint Stahr in dem Begriffe der σχολή, der Muße, etwas übersehen…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 22 Man hat Muße, wenn einem nichts mehr zu tun übrig bleibt, und das ist der Fall, wenn man sein Ziel erreicht hat.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 15 Darum sagt Aristoteles: ασχολούμεθα, ίνα σχολάζωμεν, und spricht von dem Kriege um des Friedens willen.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 18 Die Muße bedeutet die Erreichung des Zieles: sie ist die Ruhe des Strebevermögens im Besitze seines geliebten Gegenstandes.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 0 .
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 17 Wir opfern unsere Muße, um Muße zu haben, und wir führen Krieg, um in Frieden zu leben.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 13 Die praktischen Tugenden nun äußern ihre Tätigkeit im bürgerlichen Leben oder im Kriege.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 13 Die Aktionen auf diesen Gebieten aber dürften sich mit der Muße kaum vertragen.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 6 Die kriegerische Tätigkeit schon gar nicht.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 8 Niemand will Krieg und Kriegsrüstungen des Krieges wegen.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 24 Denn man müßte als ein ganz blutdürstiger Mensch erscheinen, wenn man sich seine Freunde zu Feinden machte, nur damit es Kampf und Blutvergießen gäbe.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 76 Aber auch die friedliche Tätigkeit im Dienste des Gemeinwesens verträgt sich nicht mit der Muße und verfolgt neben der Besorgung der öffentlichen Angelegenheiten selbst den Besitz…
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 116 Wenn also nun zwar unter allen tugendhaften Handlungen diejenigen, die sich um Staat und Krieg drehen, an Schönheit und Größe obenan stehen, und sie gleichwohl mit der Muße unvere…
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 47 Und somit wäre dies die vollendete Glückseligkeit des Menschen, wenn sie auch noch die volle Länge eines Lebens dauert, da nichts, was zur Glückseligkeit gehört, unvollkommen sein…
Sentence 21 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 33 Ebenso klar zeigt dieser Absatz, daß nach Aristoteles das Leben des Geistes und die Erkenntnis und Verbreitung der Wahrheit nicht blos das letzte Ziel des Einzelnen, sondern eben …
Sentence 22 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 22 Seine höchste Aufgabe ist die Schaffung und Erhaltung solcher Zustände, die möglichst vielen Angehörigen des Staates das Leben nach dem Geiste ermöglichen.
Sentence 23 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 6 In diesem Sinne schreibt Thomas v.
Sentence 24 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 9 Aquin in seinem Kommentar zu dieser Stelle X, lect.
Sentence 25 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 25 XI: »Ad felicitatem speculativam tota vita politica videtur ordinata; dum per pacem, quae per ordinationem vitae politicae statuitur et conservatur, datur hominibus facultas conte…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 776 18 Aber das Leben, in dem sich diese Bedingungen erfüllen, ist höher, als es dem Menschen als Menschen zukommt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 776 42 Denn so kann er nicht leben, insofern er Mensch ist, sondern nur insofern er etwas Göttliches in sich hatInsofern er Mensch ist, ist er vernünftiges Sinnenwesen, Zusammensetzung a…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 776 29 Insofern er darum dem Denken, der θεωρία, obliegt, lebt er nicht als Mensch, sondern insofern er etwas Göttliches in sich hat, den Geist, durch den er Gott ähnlich ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 776 0 .
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 776 37 So groß aber der Unterschied ist zwischen diesem Göttlichen selbst und dem aus Leib und Seele zusammengesetzten Menschenwesen, so groß ist auch der Unterschied zwischen der Tätigk…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 776 27 Ist nun die Vernunft im Vergleich mit dem Menschen etwas Göttliches, so muß auch das Leben nach der Vernunft im Vergleich mit dem menschlichen Leben göttlich sein.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 777 51 Man darf aber nicht jener Mahnung Gehör geben, die uns anweist, unser Streben als Menschen auf Menschliches und als Sterbliche auf Sterbliches zu beschränken, sondern wir sollen, …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 777 19 Denn ob auch klein an Umfang, ist es doch an Kraft und Wert das bei weitem über alles Hervorragende.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 777 21 Ja, man darf sagen: dieses Göttliche in uns ist unser wahres Selbst, wenn anders es unser vornehmster und bester Teil ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 777 16 Mithin wäre es ungereimt, wenn einer nicht sein eigenes Leben leben wollte, sondern das eines anderen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 777 8 Und was wir oben gesagt, paßt auch hieher.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 777 19 Was einem Wesen von Natur eigentümlich ist im Unterschiede von anderen, ist auch für dasselbe das Beste und Genußreichste.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 777 20 Also ist das für den Menschen das Leben nach der Vernunft, wenn anders die Vernunft am meisten der Mensch ist.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 777 7 Mithin ist dieses Leben auch das glückseligste.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 778 13 An zweiter Stelle ist dasjenige Leben glückselig, das der sonstigen Tugend gemäß ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 10 Denn, die dieser sonstigen Tugend entsprechenden Tätigkeiten sind menschlicher Art.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 31 Gerechtigkeit, Mut, und die anderen Tugenden üben wir gegeneinander im geschäftlichen Verkehr, in Notlagen, in Handlungen aller Art und dadurch, daß wir von Lasten jedem so viel z…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 7 Das sind aber offenbar lauter menschliche Dinge.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 36 Manches, was zu diesen Tugenden gehört, beruht auch auf unserer leiblichen Natur, und die ethische Tugend hat es vielfach mit den Affekten zu tun, so daß sie in mancher Hinsicht m…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 36 Auch ist mit der ethischen Tugend die Klugheit verpaart und diese mit der Klugheit, da ja die Grundsätze der Klugheit auf grund der ethischen Tugenden Richtung gebend wirken und d…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 28 Da nun beide, ethische Tugend wie Klugheit, auch auf die Affekte bezug haben, so haben sie es ohne Zweifel mit dem Ganzen aus Leib und Seele zu tun.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 8 Die Tugenden dieses Ganzen sind aber menschliche Tugenden.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 22 Somit ist auch das auf die Übung dieser Tugenden gerichtete Leben menschlich, und menschlich denn auch die Glückseligkeit, die es gewähren kann.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 13 Dagegen diejenige, die das Leben nach der Vernunft gewährt, ist getrennt und göttlich.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 5 Weiteres sagen wir hierüber nicht.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 28 Denn wenn wir uns über des Geistes Eigenart genauer aussprechen wollten, so ginge das über die Grenzen der vorliegenden Aufgabe hinausEine solche genauere Aussprache findet sich i…
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 2 Buche, K.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 22 4 von der Seele, wo gezeigt wird, daß der Geist des Menschen mit dem Stoffe nicht vermischt und vom Stoffe getrennt ist.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 19 Demnach muß auch die Tätigkeit des Geistes und seine Lust vom Stoffe getrennt und nach aristotelischer Redeweise göttlich sein.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 23 – Wir haben in der Vermeidung einer näheren Aussprache über diese Dinge an unserer Stelle wieder einen Beleg für die strenge Systematik des Aristoteles.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 1 Vgl.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 2 I, Kap.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 2 7, Anm.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 1 23.
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 780 26 Auch bedarf das Leben nach dem Geiste und die entsprechende Glückseligkeit der äußeren Güter nur wenig oder doch weniger als das Leben gemäß den sittlichen Tugenden.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 780 60 Mögen beide das zum Unterhalt Nötige auch gleich sehr brauchen – wenn auch der Mann des öffentlichen Lebens sich um den Körper und was damit verwandt ist, mehr bemühen muß; doch t…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 780 58 Der Freigebige braucht Geld, um freigebig zu handeln, und der Gerechte braucht es, um Empfangenes zu vergelten – denn das bloße Wollen ist nicht erkennbar, und auch wer nicht gere…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 780 16 Wie könnte man sonst wissen, ob einer diese oder eine andere Tugend wirklich hat oder nicht?
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 780 18 Man zweifelt freilich, welches von den beiden Erfordernissen der Tugend das wichtigere ist, der Wille oder das Werk.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 780 11 (1178b) Doch findet sie offenbar ihre Vollendung erst in beiden zugleich.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 780 21 Nun bedarf sie aber, um zu handeln, vieler Dinge und bedarf ihrer desto mehr, je großer und schöner ihre Handlungen sind.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 780 21 Der Mann des Denkens aber hat, wenigstens für diese seine Tätigkeit, keines dieser Dinge nötig, ja, sie hindern ihn eher daran.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 780 34 Sofern er aber Mensch ist und mit vielen zusammenlebt, wird er auch wünschen, die Werke der sittlichen Tugenden auszuüben, und so wird er denn solcher Dinge bedürfen, um als Mensc…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 14 Aber auch aus folgendem mag man sehen, daß die vollkommene Glückseligkeit eine Denktätigkeit ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 13 Von den Göttern glauben wir, daß sie die glücklichsten und seligsten Wesen sind.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 8 Aber was für Handlungen soll man ihnen beilegen?
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 4 Etwa Handlungen der Gerechtigkeit?
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 18 Wäre es aber nicht eine lächerliche Vorstellung, sie Verträge schließen und Depositen zurückerstatten zu lassen und dergleichen mehr?
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 22 Oder Handlungen des Mutes, wobei sie vor Furchterregendem standzuhalten und Gefahren zu bestehen hätten, weil es sittlich schön ist, solches zu tun?