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Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 753 27 Denn diese beiden Dinge scheinen zusammengepaart zu sein und keine Trennung zu gestatten, da ohne Tätigkeit keine Lust entsteht und jede Tätigkeit durch die Lust vollendet wird.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 754 11 Daher scheinen auch die Lüste der Art nach verschieden zu sein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 754 17 Denn was selbst spezifisch verschieden ist, das, nehmen wir an, erhält auch durch spezifisch Verschiedenes seine Vollendung.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 754 23 Man sieht das ja auch an den Erzeugnissen der Natur und der Kunst, an Tieren und Bäumen, an Bildern, Statuen, Häusern und Geräten.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 754 13 Ebenso scheints müssen demnach auch spezifisch verschiedene Tätigkeiten durch spezifisch Verschiedenes vollendet werden.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 754 35 Nun sind aber die geistigen Tätigkeiten von den sinnlichen und wieder die einzelnen geistigen und sinnlichen Tätigkeiten unter sich spezifisch verschieden; so müssen es denn auch …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 755 16 Man kann das auch daraus abnehmen, daß jede Lust der Tätigkeit, die sie vollendet, verwandt ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 755 10 Denn die Tätigkeit wird durch die ihr verwandte Lust gesteigert.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 755 16 Die mit Lust tätig sind, unterscheiden alles schärfer und führen alles genauer durch; gute Geometriker z.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 755 1 B.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 755 37 werden die, die an der Geometrie Freude haben, und solche verstehen alles besser; ebenso machen auch die Freunde der Musik, der Baukunst und so weiter je in ihrem Fach, dank der F…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 755 12 Die Steigerung kommt aber von der Lust, und das Steigernde ist verwandt.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 755 13 (1175b) Was aber spezifisch verschiedenem verwandt ist, das ist auch selbst spezifisch verschieden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 756 26 Noch deutlicher aber sieht man das daraus, daß für die eine Art von Tätigkeit eine Lust hinderlich ist, die aus einer anderen Art von Tätigkeit erwächst.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 756 28 Die Freunde des Flötenspiels können keinem Vortrage mehr folgen, wenn sie einen Flötenspieler hören, indem ihnen das Spiel mehr Freude macht als die Tätigkeit, die sie gerade besc…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 756 15 Somit zerstört die Lust, die das Flötenspiel gewährt, die Tätigkeit des Aufmerkens auf den Vortrag.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 756 37 Und ähnlich geht es überall, wo man mit zwei Dingen zugleich beschäftigt ist: die angenehmere Tätigkeit verdrängt die andere, und das um so mehr, je mehr sie sich durch Annehmlich…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 756 46 Wenn uns daher eine Sache in hohem Grade ergötzt, tun wir nicht leicht etwas anderes, und umgekehrt treiben wir andere Dinge, wenn uns etwas nur geringe Befriedigung bietet, und i…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 757 28 Da aber die verwandte Lust die Tätigkeiten schärft, anhaltender und besser macht, fremde Lustgefühle aber sie schädigen, so kann man sehen, wie sehr sie von einander verschieden s…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 757 12 Die fremden Lustgefühle haben fast die gleiche Wirkung wie die verwandten Unlustgefühle.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 757 8 Diese letzteren heben die Tätigkeiten auf, wie z.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 757 1 B.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 757 26 wenn jemanden das Schreiben oder das Rechnen unlieb und verhaßt ist: der eine schreibt dann nicht, und der andere rechnet nicht, weil ihn die Tätigkeit verdrießt.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 757 32 So wird denn auf eine Tätigkeit von den ihr verwandten Gefühlen der Lust und der Unlust eine entgegengesetzte Wirkung ausgeübt; verwandt aber sind die Gefühle, die bei der Tätigke…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 757 28 Von den fremden Lustgefühlen aber haben wir gesagt, daß sie eine ähnliche Wirkung haben wir die Unlust: sie heben die Tätigkeit, wenn auch nicht auf gleiche Weise, auf.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 758 38 Da sich die Tätigkeiten durch sittliche Güte und Schlechtigkeit unterscheiden, und die einen begehrenswert, die anderen verwerflich, noch andere keins von beidem sind, so ist es e…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 758 13 Die der tugendhaften Tätigkeit eigentümliche Lust ist sittlich, die der lasterhaften eigentümliche unsittlich.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 758 20 Denn auch die Begierden sind, wenn sie dem sittlich Guten gelten, lobenswert, und wenn sie dem sittlich Schlechten gelten, tadelnswert.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 758 16 Nun sind aber die Lustgefühle, die eine Tätigkeit begleiten, derselben viel näher verwandt als die Begierden.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 758 35 Diese sind von ihr zeitlich und ihrer Natur nach geschieden, jene aber sind mit den Tätigkeiten eng verbunden und von ihnen so wenig geschieden, daß man fragen kann, ob nicht Täti…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 758 34 Dennoch sieht die Lust nicht aus, als ob sie Gedanke oder Wahrnehmung wäre, das wäre ungereimt, aber sie gilt doch hin und wieder für das nämliche, weil sie von der Tätigkeit nich…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 758 10 Demnach sind, wie die Tätigkeiten, so auch die Lustgefühle verschieden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 759 19 Das Gesicht ist von dem Gefühl an Reinheit verschieden, (1176a) wie das Gehör und der Geruch von dem Geschmack.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 759 45 So sind es denn ebenso die Lustempfindungen, sowohl von denen der Sinne die des Geistes, wie auch die einzelnen Lustempfindungen des Geistes und der Sinne je unter sichDie Lust is…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 759 9 Die geistige Lust steht darum hoch über aller Sinnenlust.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 759 28 Aber auch im sinnlichen Bereich gibt es Unterschiede, und je mehr hier die Materialität überwunden wird, desto reiner und gleichsam geistiger ist die aus der Sinnestätigkeit entsp…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 759 7 Die gröbsten Sinne sind Gefühl und Geschmack.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 759 21 Sie erheischen die unmittelbare Verbindung des Sinnes mit dem Objekt und ihre Wahrnehmungen sind mit der stärksten Alteration des Sinnesorgans verbunden.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 759 5 Gesicht und Gehör sind geistiger.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 759 16 Sie nehmen durch ein Medium wahr und werden, namentlich das Gesicht, weniger bei der Wahrnehmung alteriert.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 759 18 Darum hat auch das Auge die vollkommenste und reichste Tätigkeit und nutzt sich über derselben am wenigsten ab.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 759 4 Den Geruch stellte Ar.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 759 41 auch deshalb über das Gefühl und den Geschmack, weil er annahm, die duftenden Objekte bewegten aus der Ferne das Medium, die Luft und das Wasser, und berührten so, ähnlich wie Far…
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 759 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 760 21 Man kann auch sagen, daß jedes Sinnenwesen, wie eine eigene Verrichtung, so eine eigene Lust hat, nämlich die seiner Tätigkeit entsprechende.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 760 12 Man sieht das auch, wenn man die einzelnen Arten der Lebewesen betrachtet.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 760 23 Eine andere ist die Lust des Pferdes, eine andere die des Hundes und eine andere die des Menschen, wie ja auch HeraklitHeraklits 9.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 760 3 Fragment bei Diels.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 760 10 sagt, daß ein Esel die Spreu dem Golde vorziehen würde.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 760 8 Nämlich für Esel ist Futter angenehmer als Gold.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 760 28 Wie also die Wesen selbst, so sind auch ihre Lüste oder Ergötzungen der Art nach verschieden, dagegen ist anzunehmen, daß die von Wesen einer Art nicht verschieden sind.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 761 9 Nur beim Menschen tritt hier eine große Mannigfaltigkeit hervor.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 761 24 Ein und dasselbe kann den einen ergötzen und den anderen schmerzen, bei dem einen Unlust und Haß, bei dem anderen Lust und Liebe hervorrufen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 761 7 Dies ist auch beim Süßen der Fall.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 761 26 Nicht das nämliche kommt dem Fieberkranken und dem Gesunden süß vor, und nicht das nämliche erscheint dem Leidenden und dem, der sich wohl befindet, als heiß.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 761 15 In allen solchen Fällen aber scheint das wahr zu sein, was der Tugendhafte dafür hält.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 761 40 Und ist dieser Satz richtig, wie wir annehmen dürfen, und ist die Tugend und der Tugendhafte jedes Dinges Maß, so folgt auch, daß wahre Freuden jene sind, die er dafür hält, und w…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 761 40 Wenn aber das, was ihm zuwider ist, einem anderen erfreulich vorkommt, so ist daran nichts Wunderbares; denn der Mensch unterliegt mannigfacher Verderbniß und Schädigung; aber gen…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 22 So leuchtet denn ein, daß man die anerkannt schimpflichen Arten der Lust nicht als Lust gelten lassen darf, außer für verderbte Naturen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 28 Dagegen erhebt sich nun bezüglich der als sittlich geltenden Arten von Lust die Frage, welche oder was für eine man für die dem Menschen eigentümliche Lust erklären soll.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 15 Die Tätigkeiten werden uns darüber Aufschluß geben müssen; nach ihnen richtet die Lust sich ja.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 35 Mag es nun der Tätigkeiten des vollkommenen und glückseligen Mannes nur eine oder mehrere geben, so wird die sie vollendende Lust es sein, die man für die eigentlich und vorzüglic…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 17 Die übrigen Arten von Lust können dafür erst an zweiter und weiterer Stelle gelten, entsprechend den TätigkeitenAr.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 13 führt uns fast unvermerkt von der Lust zur geistigen Tätigkeit als menschlicher Bestimmung.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 13 Die Lust ist das Verlangen aller Wesen, weil sie alle nach Tätigkeit begehren.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 22 Die Tätigkeit ist die natürliche Vollendung des Tätigen, weil sie alles, was es der Anlage nach in sich hat, zur Entfaltung bringt.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 14 Darum schöpft alles aus der Tätigkeit Lust, weil es sich seiner natürlichen Vollendung freut.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 12 Und darum begehrt alles, Mensch und Tier, nach Lust, Ende des 4.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 4 und Anfang des 5.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 1 Kapitels.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 33 Es gibt aber Unterschiede in den Lüsten je nach der Bestimmung der einzelnen Wesen, weil nach der Bestimmung sich die Tätigkeit richtet, die jegliches zur Vollendung bringt, und n…
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 14 So gilt es denn die Tätigkeit zu ermitteln, die den Menschen zur Vollendung bringt.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 12 Sie wird seine Bestimmung ausmachen und ihm die vollkommene Lust gewähren, 5.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 1 Kap.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 763 33 Unsere Erörterung über die Tugenden, die Freundschaft und die Lust ist nun zu Ende, und so bleibt noch die Glückseligkeit im Umrisse zu behandeln, die uns Ziel und Ende alles mens…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 763 15 Unser Vortrag über sie wird an Kürze gewinnen, wenn wir uns auf das Vorausgehende zurückbeziehen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 764 8 Wir haben gesagt, die Glückseligkeit sei kein Habitus.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 764 29 Sonst könnte ja auch derjenige sie besitzen, der sein Leben lang schläft und so ein bloß vegetatives Dasein führt, oder auch ein Mensch, den die größten Unglücksfälle (1176b) träf…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 764 67 Wenn uns dies nun nicht befriedigen kann, und wir sie vielmehr, wie in den früheren Ausführungen gesagt worden ist, in eine gewisse Tätigkeit setzen müssen, und wenn ferner die Tä…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 764 11 Sie ist ja keines anderen Dinges bedürftig, sondern sich selbst genug.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765 53 An sich begehrenswert aber sind die Tätigkeiten, bei denen man nichts weiter sucht als die Tätigkeit selbst Diesen Charakter scheinen einmal die tugendgemäßen Handlungen zu haben,…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765 16 Man hat ja mehr Schaden als Nutzen von ihnen, indem man ihretwegen Gesundheit und Vermögen vernachlässigt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765 14 Zu solchem Zeitvertreib nimmt die Mehrheit derer, die die Welt glücklich preist, ihre Zuflucht.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765 19 Darum stehen bei den Großen der Erde diejenigen, die derlei Kurzweil gut zu veranstalten wissen, in so hoher Gunst.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765 23 Sie machen sich ihnen angenehm in dem, wonach ihr Sinn steht; nun sind es aber grade solche Dinge, die sie zu bedürfen glauben.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765 22 So gewinnt es denn den Schein, als ob derartiges ein notwendiger Bestandteil der Glückseligkeit wäre, da die Machthaber ihre Mußestunden damit zubringen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765 9 Indessen dürfte das Verhalten solcher Männer wohl nichts beweisen.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765 16 Denn Tugend und Verstand, diese Quellen jeder schönen Tat, beruhen nicht auf dem Besitz der Macht.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765 31 Und wenn jene Menschen, da der Geschmack für reine und edle Freude ihnen fehlt, ihre Zuflucht zu den sinnlichen Ergötzungen nehmen, so darf man darum nicht glauben, daß diese bege…
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765 13 Glauben doch auch Kinder, das sei das Höchste, was bei ihnen was gilt.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765 27 So ist es denn begreiflich, daß, so wie für Kinder andere Dinge Wert haben als für Erwachsene, so auch für schlechte Menschen andere Dinge als für tugendhafte.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765 19 Wie wir also schon oft wiederholt haben, wertvoll und genußreich zugleich ist das, was dem guten Manne solches ist.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765 14 Nun ist aber einem jeden diejenige Tätigkeit am liebsten, die seiner eigentümlichen Beschaffenheit entspricht.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765 14 Also kann das für den guten Mann nur die der Tugend gemäße Tätigkeit sein.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 766 13 Die Glückseligkeit besteht mithin nicht in den Vergnügungen, nicht in Spiel und Scherz.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 766 27 Es wäre ja ungereimt, wenn unsere Endbestimmung Spiel und Scherz wäre, und wenn die Mühe und das Leid eines ganzen Lebens das bloße Spiel zum Ziele hätte.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 766 13 Fast alles begehren wir als Mittel, ausgenommen die Glückseligkeit, die ja Zweck ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 766 30 Nun erscheint es doch als töricht und gar zu kindisch, kindischen Spieles wegen zu arbeiten und sich anzustrengen; dagegen der Spruch des AnacharsisAnacharsis, ein skythischer Für…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 766 10 : »Spielen, um zu arbeiten«, darf als die richtige Maxime gelten.