Sentences

Sentence # Location Words ▲ Excerpt
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 637 31 Denn für liebens- und begehrenswert gilt das schlechthin Gute oder Lustbringende, für den Einzelnen aber was für ihn solches ist, und der Tugendhafte für den Tugendhaften aus beid…
Sentence 27 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 31 Aber auch an den Königen sieht (1159a) man es; auch ihre Freundschaft sucht nicht wer tief unter ihnen steht, so wenig wie minderwertige Leute die Freundschaft der Besten und Weis…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 656 31 Die Staatsformen sind das Königtum, die Aristokratie und drittens die auf dem Zensus beruhende Verfassung, die man eigentlich als Timokratie bezeichnen sollte, die aber meistens V…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 31 Es wäre doch auch lächerlich, wenn jemand einem anderen einen Vorwurf darüber machen wollte, daß ihm sein Umgang keine Unterhaltung gewähre, da es ihm ja freisteht, den Verkehr mi…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 673 31 Ja, man wird gut tun, gerade heraus zu sagen, man wolle Vergeltung leisten, wenn man könne; wenn man es aber nicht kann, so wird selbst der andere Teil es nicht verlangen.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 31 bei der Ehre, die den Göttern zu erweisen ist und den Eltern; da kann niemand nach Würden vergelten, und wer ihnen gegenüber nur nach Kräften seine Schuldigkeit tut, gilt für rech…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682 31 Der kluge Mann ließ seine Schüler ihr erlangtes Wissen selbst bewerten und dann dem entsprechend zahlen, indem er zu ihrer Bescheidenheit das Vertrauen hegte, daß ihre Schätzung n…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 683 31 Ist aber der Dienst nicht von dieser Art, sondern auf Gegendienst berechnet, so ist es wohl das beste, wenn die Gegenleistung in einer Weise erfolgt, die beide Teile für angemesse…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 690 31 die heilige Theresia, daß Gott denen, die einmal in seiner Freundschaft gestanden haben, spätere Verfehlungen eher vergebe, die Buße natürlich vorausgesetzt, weil sie ja doch einm…
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 694 31 Und wenn es nicht möglich ist, gleichzeitig Unlust und Lust zu empfinden, so ärgert man sich doch in kurzer Frist über die gehabte Freude und möchte sie lieber nicht gehabt haben.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 31 Mit Ehren und Ämtern hat es dieselbe Bewandtnis: er wird dies alles dem Freunde zuwenden, weil es so für ihn selbst schön und ehrenvoll ist und ihn des Lobes würdig macht.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 31 So wird denn der Glückliche solcher Freunde bedürfen, wenn anders er ein sittliches und ihm verwandtes Handeln gerne sieht, und ein solches Handeln in einem guten und befreundeten…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 714 31 Daher sind mehr Freunde, als für das eigene Leben genügen, überflüssig und der Ausübung der Tugend hinderlichεμπόδιοι πρὸς τὸ καλω̃ς ζη̃ν 1170b 27 heißt nicht, wie Stahr S.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 715 31 Hierin schien uns ja die Freundschaft recht eigentlich zum Ausdruck zu kommen; es ist aber offenbar ein Ding der Unmöglichkeit, mit vielen zusammen zu leben und sich unter sie zu …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 719 31 Freunde im Sinne jener hetäristischen Freundschaft, die gleichsam ein Bund fürs Leben ist, kommen nicht viele vor, und die Freundschaften, von denen die Dichter singen, haben imme…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 719 31 Die viele Freunde haben und mit allen vertraut tun, sind eigentlich niemandes Freunde, sofern es nicht blos ein Verhältnis wie zwischen Mitbürgern sein soll, und man bezeichnet ih…
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 721 31 Aquin und Silvester Maurus erklären: wenn die Trauer, von der der leiderfüllte Freund durch die Mitteilung entledigt wird, nicht viel größer ist als der Schmerz, denn die Mitteilu…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 744 31 Der Verkehr des Freundes mit uns scheint auf das Gute abzuzielen, der des Schmeichlers auf die Lust, und diesen tadelt man, (1174a) jenem spendet man wegen der Verschiedenheit sei…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765 31 Und wenn jene Menschen, da der Geschmack für reine und edle Freude ihnen fehlt, ihre Zuflucht zu den sinnlichen Ergötzungen nehmen, so darf man darum nicht glauben, daß diese bege…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 772 31 Und, in der Tat bietet das Studium der Weisheit Genüsse von wunderbarer Reinheit und Beständigkeit, selbstredend ist aber der Genuß noch größer, wenn man schon weiß, als wenn man …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 31 Gerechtigkeit, Mut, und die anderen Tugenden üben wir gegeneinander im geschäftlichen Verkehr, in Notlagen, in Handlungen aller Art und dadurch, daß wir von Lasten jedem so viel z…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 792 31 Der väterlichen Anordnung steht Gewalt und Zwang in solcher Weise nicht zu und überhaupt nicht dem Willen eines einzelnen Menschen, wenn er nicht König ist oder sonst eine ähnlich…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 795 31 Es mag ja gewiß nichts hindern, daß man einen einzelnen Fall auch ohne Wissenschaft richtig behandelt, wenn man nur durch Erfahrung genau darüber unterrichtet ist, was sich in ein…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 796 31 Haben wir also nach diesem zu untersuchen, wie und woher man sich die Eigenschaften eines Gesetzgebers verschafft, oder lernt man dieselben etwa nach der Analogie auf anderen Gebi…
Sentence 1 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 4 32 Rufen wir uns also zurück von Anfang her, was für eine Anschuldigung es doch ist, aus welcher mein übler Ruf entstanden ist, worauf auch Meletos bauend diese Klage gegen mich eing…
Sentence 12 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 7 32 Hierauf ging ich dann zu einem andern von den für noch weiser als jener Geltenden, und es dünkte mich eben dasselbe, und ich wurde dadurch ihm selbst sowohl als vielen andern verh…
Sentence 6 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 32 Denn den Verderber hast du wohl aufgefunden, mich, wie du behauptest, und vor diese hergeführt und verklagt: so komm denn und nenne ihnen auch den Besserer und zeige an, wer es is…
Sentence 36 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 32 Aber, Meletos, du zeigst eben hinlänglich, daß du niemals an die Jugend gedacht hast, und offenbarst deutlich deine Gleichgültigkeit, daß du dich nie um das bekümmert hast, weshal…
Sentence 13 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 17 32 So werde ich mit Jungen und Alten, wie ich sie eben treffe, verfahren und mit Fremden und Bürgern, um so viel mehr aber mit euch Bürgern, als ihr mir näher verwandt seid.
Sentence 4 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 21 32 Eigentlich aber bin ich nie irgend jemandes Lehrer gewesen: wenn aber jemand, wie ich rede und mein Geschäft verrichte, Lust hat zu hören, jung oder alt, das habe ich nie jemandem…
Sentence 1 Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 28 32 Vielleicht aber wird einer sagen: »Also still und ruhig, Sokrates, wirst du nicht imstande sein, nach deiner Verweisung zu leben?« Das ist nun wohl am allerschwersten manchem von …
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 13 32 Die vitalen oder vegetativen Funktionen hat er mit den Pflanzen, die sensitiven mit den Tieren gemein, nur die tugendgemäße Tätigkeit, als Funktion des vernünftigen Seelenteils in…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 24 32 (1094a) Jede Kunst und jede Lehre, desgleichen jede Handlung und jeder EntschlußKunst und Lehre werden hier genannt im Hinblicke auf die Sittenlehre und die Staatskunst, von der j…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 25 32 Insofern aber eine Tätigkeit einer anderen gegenüber eine leitende und maßgebende oder, wie Aristoteles sagt, architektonische Stellung einnimmt, macht es keinen Unterschied, ob s…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 33 32 mit Recht aufwarf und untersuchte, ob der Weg von den Principien aus- oder zu ihnen hingehe, ähnlich wie man in der (1095b) Rennbahn von den Preisrichtern nach dem Ziele läuft ode…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 10 / Paragraph 54 32 Sollte nicht vielmehr, wie beim Auge, der Hand, dem Fuße und überhaupt jedem Teile eine bestimmte Tätigkeit zutage tritt, so auch beim Menschen neben allen diesen Tätigkeiten noch…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 13 / Paragraph 63 32 Die einen halten die Glückseligkeit für Tugend, andere für Klugheit, andere für eine Art Weisheit, wieder andere für alles dieses oder eines davon in Verbindung mit Lust oder doch…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 13 / Paragraph 65 32 Bei der Menge freilich steht das Lustgewährende miteinander im Widerspruch, weil es diese Eigenschaft nicht von Natur hat, dagegen gewährt den Liebhabern des sittlich Guten dasjen…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 91 32 Das wäre also etwa in der Art, wie wir uns in praktischen Dingen nach dem Rate des Vaters und der Freunde, nicht wie in der Wissenschaft nach den Sätzen der Mathematik richten.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 96 32 Durch das Verhalten im kommerziellen Verkehr werden wir gerecht oder ungerecht; durch das Verhalten in Gefahren und die Gewöhnung, vor ihnen zu bangen oder ihnen zu trotzen, werde…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 98 32 Und wenn das schon für die allgemeinen Regeln gilt, so läßt das Einzelne und Konkrete noch weniger genaue und absolut gültige Vorschriften zu, da es unter keine Kunst und keine Le…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 122 32 In allem, was kontinuierlich und was teilbar ist, läßt sich ein Mehr, ein Weniger und ein Gleiches antreffen, und zwar entweder mit Rücksicht auf die Sache selbst oder mit Rücksic…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 131 32 In Geldsachen, im Geben wie im Nehmen, ist die Mitte Freigebigkeit, das Übermaß und der Mangel Verschwendung und Geiz, und zwar so, daß beide Fehler beide Extreme aufweisen, jedoc…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 142 32 Was aber am weitesten von einander absteht, bestimmt man als Gegenteil oder als konträren Gegensatz, und so muß denn auch was weiter von einander absteht, in vollkommenerem Sinn G…
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 32 Solches aber, was dem Bereich des Handelns angehört, ist singulär und konkret und untersteht deshalb dem Urteil des SinnesHier ist keiner von den fünf äußeren Sinnen, sondern die …
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 155 32 Wir bemerken hier nachträglich, daß der Zusatz in der Definition von erzwungen: wo der Handelnde nichts dazu tut, bedeutet, daß der Wille des von außen leidend Beeinflußten dem Ge…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 30 / Paragraph 157 32 Wer also das aus Unwissenheit Getane bereut, erscheint als jemand, der unfreiwillig gehandelt hat, wer es aber nicht bereut – dies soll nämlich ein Anderes sein –, als jemand, der…
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 30 / Paragraph 160 32 Man kann auch seinen Sohn für einen Feind halten wie die Merope»In der Tragödie des Euripides »Kresphontes« stellt Merope dem eigenen Sohne nach dem Leben, den sie nicht kennt«; n…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 191 32 Ein jeder hört nämlich auf zu überlegen, wie er handeln soll, wenn er den Anfang der Handlung auf sich selbst zurückgeführt hat, und zwar auf das, was das Herrschende in ihm ist.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 196 32 Wenn demnach die tugendhafte Handlung bei uns steht, so steht auch deren tugendwidrige Unterlassung bei uns, und wenn die tugendhafte Unterlassung bei uns steht, so steht auch die…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 37 / Paragraph 208 32 Demnach wird mutig im eigentlichen Sinne heißen wer angesichts eines rühmlichen Todes und alles dessen, was auf einmal den Tod nahe bringt, also besonders in Krieg und Schlacht, f…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 239 32 Wenn aber für einen nichts lustbringend ist und kein Unterschied zwischen dem einen und dem anderen sinnlichen Eindruck für ihn besteht, so ist er wohl weit davon entfernt, ein Me…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 241 32 Die Unlust bringt auch aus dem Gleichgewicht und verdirbt die Natur dessen, der sie hat, die Lust aber bewirkt solches am Menschen nicht, sondern steigert seine Freiwilligkeit; da…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 242 32 Sie ist ohne Unlustgefühl, diese aber bringen den Feigen durch dieses Gefühl so außer sich, daß er die Waffen wegwirft und sich sonst schmachvoll benimmt, weshalb solche Handlunge…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 256 32 Denn sie beruht nicht auf der Größe der Gabe, sondern auf der Gesinnung des Gebers, und mit der steht es bei dem Freigebigen so, daß er nach dem Maße seines Vermögens gibt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 50 / Paragraph 276 32 Bei allem, was er ausführt, bedenkt er sich und ist besorgt, wie es am billigsten abgemacht werden kann, und dabei klagt er beständig und meint überall mehr zu tun, als er soll.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 56 / Paragraph 311 32 Es ist klar, daß die genannten Charaktereigenschaften tadelnswert und die zwischen ihnen in der Mitte liegende Eigenschaft, vermöge deren man billigt und verwirft was man soll und…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 64 / Paragraph 348 32 Jedoch wir fragen nach der Gerechtigkeit als Teil der TugendAlso nicht nach der Gerechtigkeit im weiteren Sinne oder der Legalität, sondern nach der Gerechtigkeit im engeren Sinne…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 66 / Paragraph 356 32 Und es muß dieselbe Gleichheit bei den Personen, denen ein Recht zusteht, vorhanden sein, wie bei den Sachen, worin es ihnen zusteht: wie die Sachen, so müssen auch die Personen s…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 361 32 eine Geldverteilung aus öffentlichen Mitteln stattfindet, so muß sie nach dem Verhältnisse geschehen, das die Leistungen der Bürger zu einander haben; und das diesem Rechte entgeg…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 369 32 eine obrigkeitliche Person jemanden geschlagen hat, so darf sie nicht wiedergeschlagen werden, und wenn jemand eine solche Person geschlagen hat, so muß er nicht blos geschlagen, …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 373 32 So hat man denn eine wirkliche Wiedervergeltung, wenn eine Gleichung von der Art durchgeführt wird, daß wie der Bauer zum Schuster, so die Leistung des Schusters sich zu der des B…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 395 32 Einer kann ein Pfand unfreiwillig und aus Furcht zurückgeben, und doch darf man darum nicht sagen, der Betreffende tue was recht ist oder verrichte eine gerechte Handlung, außer z…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 396 32 Ist die Schädigung ohne irgend welche Absicht herbeigeführt worden, so liegt ein Unglück vor; ist sie aber nicht ganz unabsichtlich, aber doch nicht aus böser Absicht geschehen, s…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 401 32 Man könnte aber zweifeln, ob die gegebenen Bestimmungen über Unrechtleiden und Unrechttun zutreffend sind, wenn es für's erste einen Fall geben kann, wie den, den EuripidesMan wei…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 404 32 Alles Rechttun ist nämlich freiwillig, und so scheint die Annahme begründet, daß zu beidem (dem Unrecht- und Rechttun) das Unrecht- und Rechtleiden in Bezug auf Freiwilligkeit und…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 79 / Paragraph 453 32 Mithin ist es ewig; denn alles, was schlechthin aus Notwendigkeit ist, ist ewig, das Ewige aber ist ungeworden und unvergänglichDas Sinnenfällige weiß man nur so lange, als es unt…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 80 / Paragraph 459 32 Auf das, was aus Notwendigkeit ist oder wird, geht die Kunst so wenig, wie auf das, was von Natur da ist oder entsteht, da derartiges das bewegende Prinzip in sich selber hat.
Sentence 25 Nikomachische Ethik / Chapter 83 / Paragraph 470 32 Denn es gibt nicht blos eine Wissenschaft für das, was allen lebenden Wesen gut ist, sondern für jede Art derselben eine andere, sonst müßte es auch für alle nur eine Heilkunst ge…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 85 / Paragraph 477 32 »Wie wär' ich klug, der ohne Not und Plackerei, Als einer zählend in der Menge unsres Heers, Das gleiche Teil besitzen konnte?Worte des Odysseus aus dem Prolog des Philoktet von E…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 510 32 Denn als Teil der ganzen Tugend macht sie durch ihren Besitz und ihre Tätigkeit glücklichDie Gesundheit wirkt Gesundheit als inneres, vitales Prinzip gesunder Funktionen, nicht al…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 521 32 Denn wie dem Tiere weder Schlechtigkeit noch Tugend zukommt, so auch Gott nicht, sondern die göttliche Vollkommenheit ist etwas Ehrwürdigeres als Tugend, die tierische Bosheit abe…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 529 32 Man tut nämlich das Gegenteil von dem vermeintlich Rechten aus Unenthaltsamkeit, meint aber, das Gute sei schlecht und dürfe nicht geschehn, und so wird man denn das Gute, nicht d…
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 32 Es führen ja wohl auch die, die sich in den bezeichneten Zuständen befinden, Sprüche und Beweise des EmpedoklesEmpedokles hat eine Dichtung über das Universum im Sinne der materia…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 539 32 Denn nicht im Angesicht der eigentlich als solche erscheinenden Wissenschaft tritt die Leidenschaft auf, noch ist es Wissenschaft, die durch sie verkehrt wird, sondern nur der sin…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 561 32 Auch der ausgelassen Lustige ist scheinbar unmäßig; in Wirklichkeit ist er weichlich, da die Lustigkeit als Erholung eine Art der Ausspannung ist und das Zuviel in letzterer eben …
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 100 / Paragraph 567 32 Absatz die Voraussetzung wieder, daß der Enthaltsame von schlimmen Affekten, Lust und Begierde, behelligt wird, aber, da er ihnen nicht nachgibt, auch die Tugend nicht verläugnet,…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 32 Darum ist es auch nicht zutreffend, wenn man sagt, die Lust sei ein fühlbares Werden; man muß vielmehr sagen, sie sei Tätigkeit des naturgemäßen Habitus, und statt »fühlbar« muß m…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 32 dieser Folgerung zu entgehen suchte, indem er sagte, das Größere sei das Gegenteil vom Kleineren und vom Gleichen, ist unzulässig, da er doch nicht sagen kann, die Lust sei wesent…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 649 32 Die Lasterhaften haben keine Beständigkeit, da sie nicht einmal sich selbst gleich bleiben, doch werden sie auf kurze Zeit Freunde unter sich, da der eine an der Schlechtigkeit de…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 652 32 Daß das Recht in dieser Weise zugleich mit der Freundschaft wächst, liegt in der Natur der Sache, da beide es mit denselben Personen zu tun haben und sich sachlich gleich weit ers…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 666 32 Auch die Lust und der Nutzen ist in dieser Freundschaft um so größer als in der unter Fremden oder Nichtverwandten, je enger die Lebensgemeinschaft ist, die hier beide Teile mit e…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 32 Denn der Mensch ist von Natur noch mehr zur ehelichen als zur bürgerlichen Gemeinschaft bestimmt, da die Familie früher und notwendiger ist als der Staat und die Fortpflanzung all…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 688 32 Wenn man aber jemanden als einem ehrenhaften Charakter seine Freundschaft geschenkt hat, und derselbe dann schlecht wird und sich auch als schlecht zeigt, muß man ihm da die Freun…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 689 32 Wenn aber der eine Freund der alte bliebe, der andere aber tugendhafter würde und hierin den ersten um vieles überträfe, könnte er ihn da noch fort und fort als seinen Freund beha…
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 693 32 Die Erinnerungen an seine Vergangenheit sind angenehm und die Hoffnungen auf seine Zukunft gut, solche Hoffnungen aber gewähren Lust; auch findet er in seinem Geiste immer Stoff z…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 697 32 in astronomischen Fragen, übereinstimmen, sondern man bezeichnet eine Stadt als einträchtig, wenn die Bürger über ihre Interessen einer Meinung sind, dieselben Absichten verfolgen…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 698 32 Denn die Willensmeinungen solcher Menschen haben Bestand und schwanken nicht gleich den Wassern des Euripus hin und her, und was sie wollen und mit vereinten Kräften verfolgen, is…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 698 32 Schlechte Menschen können auf die Dauer so wenig untereinander die Eintracht bewahren als Freundschaft halten, da sie von dem Nützlichen zu viel und von den Mühen und Leistungen z…
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 32 Auch scheint der Schlechte alles um seiner selbst willen zu tun, und je nichtswürdiger er ist, desto mehr, und man klagt ihn an, daß er nichts tut, als was ihm Vorteil bringt.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 32 Der Rechtschaffene dagegen wird in seinem Tun durch das sittlich Schöne bestimmt, desto mehr, je edler er ist, so wie durch die Rücksicht auf den Freund, während er das eigene Int…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 32 Denn das sind die Dinge, nach denen der große Haufe begehrt, und um die er sich ereifert und bemüht, als wären sie die höchsten Güter, weshalb auch beständiger Streit um sie ist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 32 Auch Geld wird der rechtliche Mann opfern, damit seine Freunde dadurch mehr gewinnen; der Freund gewinnt dann Geld, er das sittlich Schöne, und so teilt er sich selbst das größere…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 717 32 Endlich ist es schwer, mit vielen Freud und Leid persönlich zu teilen; denn es könnte sich leicht gleichzeitig treffen, daß man mit dem einen froh und mit dem anderen traurig sein…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 719 32 Dagegen ist eine Freundschaft, die den sittlichen Vorzügen und der Person selber gilt, gegen viele nicht möglich, und man muß sich schon glücklich schätzen, wenn man auch nur weni…
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 738 32 Nun aber könne die Lust ohne Klugheit ebensowenig als die Klugheit ohne Lust volle Befriedigung geben, und demnach könne keines von beiden das Vollkommene und für Alle Wünschenswe…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 741 32 Ist aber das Mehr oder Minder in den Lüsten gemeint, so trifft man wohl den eigentlichen Grund der Sache nicht, wenn es wahr ist, daß die Lüste teils gemischt teils ungemischt sin…
Sentence 21 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 32 geht keine Unlust voraus, der sinnlichen Lust, die auf dem Geruch beruht, auch keine, und das gleiche gilt von so vielem, was man hört und sieht, und so manchen Erinnerungen und H…
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 32 Wir haben hier also der Art nach verschiedene Bewegungen, und man kann in keiner Zeit eine ihrer Form nach vollendete Bewegung aufweisen außer in der ganzen Zeit, die die jedesmal…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 757 32 So wird denn auf eine Tätigkeit von den ihr verwandten Gefühlen der Lust und der Unlust eine entgegengesetzte Wirkung ausgeübt; verwandt aber sind die Gefühle, die bei der Tätigke…