Word: einen
Books containing this word
- Nikomachische Ethik (254)
- Apologie des Sokrates (39)
Occurrences
-
Hochgestellte scheinen zweierlei Freunde zu brauchen: die einen sind ihnen nützlich, die anderen angenehm; beides aber ist nicht oft in einer Person vereint.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Vielmehr verlangen sie auf der einen Seite, wenn sie das Angenehme im Auge haben, nur gute Gesellschafter, auf der anderen Seite nur brauchbare Werkzeuge zur Vollführung ihrer Befehle.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
bei der Ehre, die den Göttern zu erweisen ist und den Eltern: da kann keiner nach Würden vergelten«; und 1164b 5: »Bei gewissen Freundschaften läßt sich der gebührende Dank nicht in Geld abschätzen, und einen würdigen Lohn gibt es da nicht, sondern es wird wie bei den Göttern und Eltern genügen, wenn der Einzelne tut was er kann«; und 1179a 23 ff.: »Wer denkend tätig ist und die Vernunft in sich pflegt, mag sich nicht nur der allerbesten Verfassung erfreuen, sondern auch von der Gottheit am meisten geliebt werden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
In der Regel freut man sich an der Ehre, die man von Hochgestellten empfängt, aus Hoffnung, da man meint, man werde, wenn man etwas bedarf, es von ihnen erlangen, und so erfreut einen die Ehre als eine Gewähr späterer Wohltat.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Folgerichtig ist auch das Unrecht gegen jede dieser Klassen von Personen ein anderes und wird um so größer, je näher einem die Freunde sind, gegen die es sich richtet; so ist es ein größerer Frevel, einen Busensfreund seines Geldes zu berauben als einen Mitbürger, einem Bruder nicht zu helfen als einem Fremden, seinen Vater zu schlagen als einen beliebigen anderen Menschen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Folgerichtig ist auch das Unrecht gegen jede dieser Klassen von Personen ein anderes und wird um so größer, je näher einem die Freunde sind, gegen die es sich richtet; so ist es ein größerer Frevel, einen Busensfreund seines Geldes zu berauben als einen Mitbürger, einem Bruder nicht zu helfen als einem Fremden, seinen Vater zu schlagen als einen beliebigen anderen Menschen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Folgerichtig ist auch das Unrecht gegen jede dieser Klassen von Personen ein anderes und wird um so größer, je näher einem die Freunde sind, gegen die es sich richtet; so ist es ein größerer Frevel, einen Busensfreund seines Geldes zu berauben als einen Mitbürger, einem Bruder nicht zu helfen als einem Fremden, seinen Vater zu schlagen als einen beliebigen anderen Menschen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die anderen Gemeinschaften nun verfolgen je einen besonderen oder partikulären Vorteil, so die Schiffahrtsgenossen den aus der Seefahrt erwachsenden Gewinn, Gelderwerb und dergleichen, die Kriegsgenossen jenen Gewinn, den der Krieg abwirft; sei es nun Beute oder Sieg oder die Eroberung einer Stadt, worauf sie ausgehen; das Gleiche ist der Fall bei den Angehörigen einer Phyle oder eines Demos.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Das ist also meistens die Weise, in der die Staatsformen wechseln, weil so der Übergang von der einen Form in die andere mit den geringsten Änderungen verknüpft ist und am leichtesten zustande kommt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Darum hat auch Homer den Agamemnon einen Hirten der Völker genannt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Aber auch die Länge der Zeit begründet einen Unterschied, indem die Eltern ihre Kinder gleich von ihrer Geburt an lieben, diese aber jene erst im Verlauf der Zeit, wenn sie Verstand bekommen oder doch schon so weit beobachten, daß sie ihre Eltern von anderen Leuten unterscheiden.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die einen stehen sich näher, die anderen ferner, je nachdem der gemeinsame Stammvater ihnen näher oder ferner steht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Es wäre doch auch lächerlich, wenn jemand einem anderen einen Vorwurf darüber machen wollte, daß ihm sein Umgang keine Unterhaltung gewähre, da es ihm ja freisteht, den Verkehr mit ihm aufzugeben.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Hier ist die Verpflichtung deutlich und dem Streit entzogen, und die Freundschaft kommt nur so weit in betracht, daß sie einen Aufschub der Leistung gestattet.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wenn hier jeder von beiden dies gewollt hätte, so wäre die Sache in Ordnung gewesen; war es aber dem einen um Unterhaltung, dem anderen um Gewinn zu tun und hat jener seinen Zweck erreicht, dieser ihn verfehlt, so sieht es mit der Beobachtung der getroffenen Übereinkunft übel ausMan könnte etwa denken, mit der Lust als Lohn des Zitherspiels sei die Freude an der eigenen Leistung gemeint.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Er war der Erste, der sich einen Sophisten nannte und sich als Lehrer der Weisheit ein Honorar zahlen ließ.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
(1164b) Hier muß die Gegenleistung nach der Absicht des anderen Teils bemessen werden; denn so geziemt es sich für einen Freund und für die Tugend.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Der gebührende Dank läßt sich da nicht in Geld abschätzen, und einen würdigen Lohn gibt es da nicht, sondern es wird, wie bei den Göttern und Eltern genügen, wenn der Einzelne tut was er kann.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn manchmal entspricht es nicht einmal der Forderung der Gleichheit, wenn man einen empfangenen Dienst erwiedert, wenn nämlich jemand einem Manne, dessen Rechenschaft ihm bekannt ist, gutes erwiesen hat, und ihm dann der andere, obschon er ihn für schlecht hält, vergilt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Aber man hat nicht blos keine Verpflichtung, einen schlechten Mann wie einen Freund zu lieben, man darf es auch nicht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Aber man hat nicht blos keine Verpflichtung, einen schlechten Mann wie einen Freund zu lieben, man darf es auch nicht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Auch entsteht die Liebe erst im vertrauten Verkehr, das Wohlwollen aber kann auch plötzlich hervortreten; so das für einen Wettkämpfer, dem (1167a) man wohl will und den Preis wünscht, ohne doch etwas für ihn tun zu wollen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Zugleich ist es für jemanden, der sich um einen anderen verdient gemacht hat, schön und ehrenvoll, das getan zu haben, und darum hat er seine Freude an dem Gegenstande der das Gefäß dieses Schönen ist.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Man kann auch darüber im Zweifel sein, ob man sich selbst am meisten lieben soll oder einen anderenDie Ansicht des Aristoteles, daß man sich selbst mehr als andere lieben soll, wird als mißverständlich oder verfänglich angesehen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Nun ist aber für einen alleinstehenden Menschen das Leben schwer.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Betrachtet man die Sache mehr vom naturphilosophischen Standpunkt, so erscheint ein tugendhafter Freund für einen Tugendhaften als von Natur begehrenswert.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Endlich ist es schwer, mit vielen Freud und Leid persönlich zu teilen; denn es könnte sich leicht gleichzeitig treffen, daß man mit dem einen froh und mit dem anderen traurig sein müßte.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn eine solche Verliebtheit will ein Übermaß der Freundschaft sein, das nur gegen einen möglich ist, und so ist auch eine innige Freundschaft nur mit wenigen möglich.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Ob nun die Erleichterung daher rührt oder einen anderen Grund hat, stehe dahin; genug, daß sie tatsächlich eintritt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Für diese Deutung spricht auch Zeile 18: am ersten noch darf man den Freund in Anspruch nehmen, wenn er uns mit geringer Mühe einen großen Dienst erweisen kann.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Im Glück dagegen verschafft uns die Gegenwart der Freunde einen angenehmen Umgang und gibt uns das Bewußtsein, daß sie an dem Guten, was wir besitzen, ihre Freude haben.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Am ersten noch darf man sie in solchen Fällen in Anspruch nehmen, wo sie uns mit geringer Mühe einen großen Dienst erweisen können.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Daher die einen mit dem Freunde trinken, die anderen mit ihm Würfel spielen, wieder andere mit ihm gymnastische Übungen machen oder jagen oder philosophieren, kurz, jeder will das gemeinsam mit dem Freunde treiben, was er von allen Dingen am liebsten hat.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Jeder nimmt von den ihm zusagenden Eigenschaften des anderen einen Abdruck in sich auf, daher das Dichterwort:
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Einen so weittragenden Gegenstand darf man daher gewiß nicht mit Stillschweigen übergehen, besonders da über ihn großer Streit der Meinungen herrscht.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die einen nämlich setzen die Lust dem höchsten Gute gleich, die anderen behaupten umgekehrt, sie sei ganz und gar schlecht, mögen sie das nun wirklich glauben, oder mögen sie es im praktischen Interesse für besser halten, die Lust, wenn sie es auch nicht ist, als schlecht hinzustellen, da die Mehrzahl zu ihr hinneige und den Lüsten fröhne, weshalb man sie nach der entgegengesetzten Seite leiten müsse, um sie so in die rechte Mitte zu bringen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
So beweise denn die Erscheinung, daß alles zu dem Einen und Selben hingezogen wird, daß dieses für alle das Beste sei.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Denn er galt für einen Mann von nicht gewöhnlicher Mäßigkeit, und so bekam man denn den Eindruck, daß er nicht als Freund der Lust solches lehre, sondern daß es sich wirklich so verhalte.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Wären es bloß die vernunftlosen Wesen, die nach dem Lustbringenden Verlangen trügen, so möchte vielleicht an jener Meinung etwas sein, nun es aber auch die vernunftbegabten sind, wie könnte sie da einen Sinn haben?
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Auch der Freund im Unterschied von dem Schmeichler scheint einen Beweis dafür zu liefern, daß die Lust nichts gutes ist oder es ihrer verschiedene Arten gibt.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Führen diese Dinge notwendig einen Genuß und eine Befriedigung mit sich, so trägt das nichts aus.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
einen Gegenstand, der in die Augen trifft, angestrengt betrachtet.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Die Freunde des Flötenspiels können keinem Vortrage mehr folgen, wenn sie einen Flötenspieler hören, indem ihnen das Spiel mehr Freude macht als die Tätigkeit, die sie gerade beschäftigte.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Da sich die Tätigkeiten durch sittliche Güte und Schlechtigkeit unterscheiden, und die einen begehrenswert, die anderen verwerflich, noch andere keins von beidem sind, so ist es ebenso mit den Lustgefühlen bewandt; denn jeder Tätigkeit entspricht eine eigentümliche Lust.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Ein und dasselbe kann den einen ergötzen und den anderen schmerzen, bei dem einen Unlust und Haß, bei dem anderen Lust und Liebe hervorrufen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Ein und dasselbe kann den einen ergötzen und den anderen schmerzen, bei dem einen Unlust und Haß, bei dem anderen Lust und Liebe hervorrufen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Sie bietet uns ja außer dem Denken und Betrachten sonst nichts; vom praktischen Handeln dagegen haben wir noch einen größeren oder kleineren Gewinn außer der Handlung.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
– Wir haben in der Vermeidung einer näheren Aussprache über diese Dinge an unserer Stelle wieder einen Beleg für die strenge Systematik des Aristoteles.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Nun aber scheints können dieselben zwar für Jünglinge von edeler Gemütsart ein Sporn und Antrieb werden und einen vornehmen und wahrhaft für das Schöne eingenommenen Charakter an die Tugend fesseln, aber sie vermögen nicht die Menge für das Schöne und Gute zu gewinnen.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik
-
Von dem sittlich Schönen aber und der wahren Freude hat sie nicht einmal einen Begriff, da sie es nicht gekostet hat.
occurrence · sentence · paragraph · chapter · Nikomachische Ethik