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Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 24 Da nämlich die Natur der Wesen, die da werden und wieder vergehen, keine Ewigkeit zuläßt, so sind sie insoweit ewig, als sie es vermögen.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 8 Nun vermögen sie aber der Zahl nach, d.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 1 h.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 36 als Einzelwesen, nicht, ewig zu sein – denn das Wesen der Dinge ist nur in den Einzelwesen wirklich da, und wären diese so, so wären sie ewig –, wohl aber vermögen sie, der Art na…
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 13 Deswegen gibt es eine immer sich wiederholende Geschlechtsfolge von Menschen, Tieren und Pflanzen.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 23 Da aber das Prinzip dieser Wesen das Weibliche und das Männliche ist, so ist dieser Unterschied der Geschlechter der geschlechtlichen Zeugung wegen da«.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 5 Man vergleiche Plato's Gastmahl 207f.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 20 Zu der Stelle der Ethik, die wir kommentieren, vergleiche man ferner in eben unserer Ethik weiter unten X, 9 Schluß.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 31 – Daß die Tugend (und Tüchtigkeit) und somit auch das Lebensglück in gewisser Hinsicht auch göttlicher Schickung oder Fügung, θεία μοίρα, zu danken ist, lehrt schon Sokrates am Sc…
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 0 .
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 45 Aber selbst wenn sie nicht von den Göttern verliehen, sondern durch Tugend und ein gewisses Lernen oder Üben erworben wird, scheint sie zu dem Göttlichsten zu gehören; denn der Pr…
Sentence 21 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 30 Dann wäre sie auch für viele zugleich erreichbar, da sie allen, die in bezug auf die Tugend nicht gleichsam verstümmelt sind, durch Schulung und sorgfältige Bemühung zu teil werde…
Sentence 22 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 43 Wenn es aber besser ist, daß der Mensch auf diese Weise glücklich wird statt durch Zufall, so darf man annehmen, daß es sich auch wirklich so verhält, da alles, was die Natur herv…
Sentence 23 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 19 Dasselbe gilt von dem, was die Kunst und jede mit Einsicht wirkende Ursache, besonders die beste und höchste, hervorbringt.
Sentence 24 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 45 Das Größte und Schönste aber dem Zufall zu überlassen, wäre Irrtum und LästerungMan sieht hieraus, daß Aristoteles die Natur und den Menschen für das Werk einer schöpferischen Wei…
Sentence 25 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 15 Das liegt auch in dem ihm geläufigen Spruch, daß die Kunst die Natur nachahmt, vgl.
Sentence 26 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 1 z.
Sentence 27 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 1 B.
Sentence 28 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 3 Physik, II, 2.
Sentence 29 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 27 Denn dies setzt voraus, daß die Natur selbst das Werk einer höchsten Kunst ist, die Leistung der besten Ursache, τη̃ς αρίστης αιτίας, wie Aristoteles sich ausdrückt.
Sentence 30 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 17 Auch von Plato im Timäus wird die Welt bekanntlich als Kunstwerk des höchsten Meisters, des Demiurgen, beschrieben.
Sentence 31 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 40 An der vorliegenden Stelle der Ethik interessiert noch der Umstand, daß die Anschauung, wonach gewissermaßen jeder nach unserem deutschen Sprüchwort seines Glückes Schmied ist, zu…
Sentence 32 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 72 19 Dasselbe geht aber auch aus unserer Begriffsbestimmung hervor, nach der die Glückseligkeit eine gewisse tugendgemäße Tätigkeit der Seele ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 72 29 Soll das gelten, so können die übrigen Güter teils von selbst der Tugend niemals fehlen, teils kommen sie für dieselbe naturgemäß nur als brauchbare und hilfreiche Werkzeuge in be…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 72 20 Auch stimmt dies mit dem anfänglich Gesagten, wo wir das Ziel der Staatskunst für das beste und höchste erklärt haben.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 72 34 Der Staatskunst ist es um nichts so sehr zu tun, als darum, die Bürger in den Besitz gewisser Eigenschaften zu setzen, sie nämlich tugendhaft zu machen und fähig und willig, das G…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 73 16 Daher nennen wir billigerweise weder einen Ochsen noch (1100a) ein Pferd noch sonst ein Tier glückselig.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 73 11 Denn kein Tiern ist des Anteils an einer solchen Tätigkeit fähig.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 73 44 Und aus demselben Grunde ist auch kein Kind glückselig, weil es wegen seines Alters noch nicht in der gedachten Weise tätig sein kann, und wenn Kinder hin und wieder doch so genan…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 73 12 Denn zur Glückseligkeit gehört wie gesagt vollendete Tugend und ein volles Leben.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 73 41 Im Leben tritt mancher Wechsel, mancher Zufall ein, und der Glücklichste kann im Alter noch von schweren Unglücksfällen getroffen werden, wie in den Heldengedichten von Priamus er…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 74 22 Sollen wir nun auch sonst keinen Menschen glücklich nennen, so lange er lebt, sondern nach dem Ausspruche des Solon sein Ende abwarten?
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 74 16 Und wenn dies gelten soll, wäre der Mensch vielleicht auch dann glückselig, wenn er gestorben ist?
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 74 18 Oder ist das letztere nicht durchaus ungereimt, besonders für uns, die wir die Glückseligkeit für eine Tätigkeit erklären?
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 74 43 Wenn wir aber nicht den Verstorbenen glückselig nennen und auch Solon es so nicht meint, sondern nur, daß man erst dann einen Menschen mit Sicherheit glücklich nennen kann, weil e…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 74 24 Denn es scheint auch noch für den Verstorbenen, so gut wie für den Lebenden, der nichts davon erfährt, Übel und Güter zu geben, z.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 74 1 B.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 74 12 Ehrungen und Diffamationen, Glück und Unglück der Kinder und der Nachkommen überhaupt.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 74 7 Aber auch dabei findet sich ein Bedenken.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 74 51 Ein Mensch, der bis in sein hohes Alter glücklich gelebt hat und ebenso gestorben ist, kann noch mancherlei Veränderungen in seinen Nachkommen erleiden; die einen können tugendhaf…
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 74 18 Und da wäre es nun ungereimt, wenn der Todte sich mit veränderte und bald glücklich bald unglücklich würde.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 74 22 Ungereimt wäre es aber auch, wenn die Schicksale der Nachkommen nicht einmal für gewisse Zeit die Eltern oder Vorfahren mit berühren sollten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 75 8 Kommen wir indessen auf das erste Bedenken zurück.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 75 11 Denn mit ihm findet gleichzeitig vielleicht auch dieses zweite seine Erledigung.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 76 85 Soll man wirklich das Ende abwarten müssen und dann erst einen Menschen glücklich preisen dürfen, nicht als wäre er es dann, sondern weil er es vorher war, wie wäre es da nicht un…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 76 38 Offenbar müßte man, wenn man sich so nach den Schicksalen richten wollte, denselben Menschen oftmals glückselig und wieder unglückselig nennen und so den Glückseligen für eine Art…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 76 53 Ist es nicht vielmehr ganz und gar verkehrt, hier auf die Schicksale zu sehen, da in ihnen nicht das Heil und Unheil liegt, sondern das menschliche Leben, wie wir gesagt haben, de…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 77 11 Übrigens erhält unsere Definition auch durch dieses Bedenken eine erneute Bestätigung.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 77 15 Bei keinem menschlichen Dinge ist eine solche Beständigkeit zu finden wie in den tugendhaften Tätigkeiten.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 77 29 Sie erscheinen ja noch beständiger als das Wissen, und unter ihnen selbst sind wieder die vornehmsten die beständigsten, insofern der Glückliche am meisten und am anhaltendsten in…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 77 11 Denn daher kommt es wohl, daß sie nicht in Vergessenheit geraten.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 77 23 So wird denn das Geforderte sich wirklich bei dem wahrhaft Glücklichen finden, und sein Leben lang wird er sein, was sein Name besagt.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 77 51 Denn stets oder häufiger als alles andere wird die Tugend der Gegenstand seiner Tätigkeit und seiner Betrachtung sein, und stets wird die Unglücksfälle aufs beste und »in alle Wei…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 77 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 78 87 Da aber vieles von der Laune des Glücks abhängt, Großes und Kleines, so leuchtet ein, daß die kleinen Glücks- wie Unglücksfälle für das Leben keinen Ausschlag geben; große und vie…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 78 26 Allein auch hier wird die sittliche Schönheit durchleuchten, wenn man viele schwere Schläge des Schicksals gelassen erträgt, nicht aus Gefühllosigkeit, sondern aus edler und hoher…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 79 34 Wenn aber wirklich, wie wir das vorhin ausgesprochen haben, die Tätigkeiten es sind, die über das Leben entscheiden, so kann keiner, der glückselig ist, unglückselig werden, da er…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 79 81 Der wahrhaft Tugendhafte und Verständige wird, das (1101a) steht zu hoffen, jedes Geschick mit Würde tragen und immer dasjenige tun, was unter den jedesmaligen Umständen das beste…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 79 28 Ist dem aber so, dann kann der Glückselige zwar niemals ganz unglücklich werden, aber freilich auch nicht vollkommen glücklich sein, wenn ihm das Los eines Priamus beschieden ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 79 11 So ist denn auch sein Stand nicht etwa buntem Wechsel unterworfen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 79 58 Denn einerseits wird er seiner Glückseligkeit nicht leicht und nicht durch die ersten besten Unfälle, sondern nur durch schwere und zahlreiche Schicksalsschläge verlustig gehen, a…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 80 36 Was hindert uns demnach als glückselig zu bezeichnen denjenigen, der gemäß vollendeter Tugend tätig und dabei mit den äußeren Gütern wohl ausgestattet ist, und das nicht blos eine…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 80 37 Oder sollen wir noch hinzusetzen, daß er auch in Zukunft so leben und in diesen Verhältnissen sterben müsse, da wir die Zukunft nicht kennen und doch von der Glückseligkeit behaup…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 80 23 Demgemäß werden wir diejenigen unter den Lebenden glückselig nennen, denen die genannten Dinge zukommen und zukommen werden, aber freilich glückselig nur als Menschen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 81 5 Hierüber sei denn soviel festgestellt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 81 26 Daß aber die Schicksale der Nachkommen und aller Freunde die Glückseligkeit ganz und gar nicht berühren sollen, erscheint doch allzu inhuman und den allgemeinen Überzeugungen wide…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 81 45 Da aber der Ereignisse so viele und so vielfach verschiedene sind und uns manche mehr, manche weniger berühren, so wäre es eine langwierige, ja endlose Aufgabe, alle einzelnen Fäl…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 96 Da also, wie von den eigenen Unglücksfällen nur ein Teil von Belang und Gewicht ist, andere aber unbedeutender erscheinen, es sich grade so mit den Schicksalen aller Freunde verhä…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 57 Denn aus den angeführten Gründen ist wohl, wenn auch etwas Gutes oder Schlimmes die Todten noch berührt, dasselbe nur etwas Schwaches und Geringes entweder an sich oder für sie, o…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 42 Es mochte nun das Glück wie das Unglück ihrer Freunde für die Hingeschiedenen wirklich von einiger Bedeutung sein, doch nur in der Art und so weit, daß es weder die Glückseligen u…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 12 Kapitels hängt durchaus mit der Frage nach dem Begriffe der Glückseligkeit zusammen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 22 Je nachdem man ihn faßt, muß es sich entscheiden, ob sie in diesem Leben erreichbar und als vorhanden erkennbar ist oder nicht.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 16 Die bekannte Mahnung des Solon, vor dem Tode niemanden glücklich zu preisen, erfährt eine berechtigte Kritik.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 40 Da die Glückseligkeit oder sollen wir sagen das Lebensglück in tugendgemäßer Tätigkeit besteht und die Tugend ein fester Besitz ist, fester beinahe als alles andere im Leben, so i…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 35 Das äußere Wohlergehen gehört freilich auch zum Lebensglück, und insofern als dieses eine ungewisse Sache ist, kann man ja sagen, daß die Entscheidung, ob ein Leben glücklich war,…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 48 Aristoteles macht nun auch einige Bemerkungen über die Eudämonie nach dem Tode, die vielfach arg mißverstanden worden sind, als ob es ihm zufolge ungereimt wäre, überhaupt von ein…
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 17 Ebenso wird nicht immer gut verstanden was er von dem Zusammenhang der Verstorbenen mit den Überlebenden sagt.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 17 Man bemerke also, daß er in der Ethik von der hienieden und im Staate erreichbaren Glückseligkeit redet.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 25 Es ist das Glück, dessen der Mensch als Mensch und Bürger fähig ist, das den Vorwurf und das Ziel der Sitten-, Rechts- und Staatslehre ausmacht.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 23 Nach dem Tode besteht der Mensch als Mensch so wenig fort wie als Bürger, weil Mensch der Verein von Leib und Seele ist.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 22 Darum will man ja auch das Wort Eudämonie lieber mit Lebensglück als mit Glückseligkeit wiedergeben, weil eben das diesseitige Glück gemeint ist.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 6 Dieses besteht in tugendgemäßer menschlicher Tätigkeit.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 8 Dieselbe hört aber offenbar nach dem Tode auf.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 65 Es konnte Aristoteles Absicht nicht sein, die Unsterblichkeit zu läugnen, einmal weil die Frage von der Unsterblichkeit in die Ethik, wie er sie behandelt, nicht gehört und es sei…
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 25 Er gehörte nämlich zu den jetzt, nach Kant und Schopenhauer, für rückständig geltenden Menschen, die in allem Ernste glauben, die Unsterblichkeit wissenschaftlich beweisen zu könn…
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 26 Aristoteles konnte aber auch mit der Bemerkung, es sei ungereimt, von einer Eudämonie Verstorbener zu reden, nicht sagen wollen, es gebe überhaupt keine Glückseligkeit für sie.
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 27 Denn dem widerspricht der Schlußsatz dieses Kapitels: mag was im Leben geschieht, die Todten berühren oder nicht, es kann auf keinen Fall ihre Glückseligkeit in Unglückseligkeit v…
Sentence 21 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 56 Was nun seine Reflexionen über den Zusammenhang der Verstorbenen mit den diesseitigen Vorgängen betrifft, so bedenke man, daß die Verstorbenen für diese Welt, der allein die Aufme…
Sentence 22 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 26 Dahin gehören also die Ehrungen und Diffamationen der Verstorbenen selbst; dann die gute oder schlechte Führung ihrer Hinterbliebenen und Freunde, sowie auch deren Glück oder Ungl…
Sentence 23 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 12 Denn auch das muß in gewisser Weise ihr Ansehen mehren oder mindern.
Sentence 24 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 83 24 Nachdem wir dies festgestellt haben, wollen wir zusehen, ob die Glückseligkeit zu den des Lobes oder vielmehr zu den der Ehre würdigen Dingen gehört.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 83 9 Denn zu den bloßen Vermögen gehört sie offenbar nicht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 84 21 Jedes Lobenswerte scheint darum gelobt zu werden, weil es eine bestimmte Qualität hat und sich zu etwas in bestimmter Weise verhält.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 84 24 Wir loben den Gerechten, den Starkmütigen und überhaupt den Tugendhaften und die Tugend, wegen der Handlungen und Werke; ebenso den Starken, den Schnellfüßigen u.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 84 1 s.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 84 18 w., weil er eine bestimmte Qualität besitzt und sich zu etwas gutem und trefflichem in bestimmter Weise verhält.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 84 38 Das erhellt auch aus dem Lobe, das wir den Göttern spenden: es erschiene lächerlich, wenn wie es von unseren Verhältnissen hernähmen, und dieses darum, weil das Lob, wie wir gesag…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 84 28 Wenn aber das Lob auf solches geht, so leuchtet ein, daß es für das Beste kein Lob gibt, sondern etwas Größeres und Besseres, wie man denn auch sieht.