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Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 84 16 Wir preisen die Götter glücklich und selig, und ebenso preisen wie die göttlichsten der Menschen glücklich.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 84 22 Ebenso die besten der Güter: Niemand lobt die Glückseligkeit so wie die Gerechtigkeit, sondern man preiset sie wie etwas Göttlicheres und Besseres.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 85 49 Auch Eudoxus scheint über die Güter sehr richtig zu urteilen, wenn er der Lust den höchsten Preis zuerkennt; denn daß sie, obwohl zu den Gütern gehörig, nicht gelobt werde, das se…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 85 24 Das Lob nämlich gebührt der Tugend, weil man durch sie fähig wird, das Gute zu tun, Preis aber den Werken, leiblichen sowohl als geistigen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 86 13 Doch dieses genauer zu bestimmen, gehört wohl eher in die Theorie der Lobreden.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 86 17 Für uns erhellt aus dem (1102a) Gesagten, daß die Glückseligkeit zu den verehrungswürdigen und vollkommenen Dingen zählt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 86 9 Und das wohl auch deswegen, weil sie Prinzip ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 86 25 Denn um des Prinzips willen tun wir alle alles übrige, das Prinzip aber und der Grund des Guten gilt uns für etwas Ehrwürdiges und Göttliches.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 87 34 Da aber die Glückseligkeit eine der vollendeten Tugend gemäße Tätigkeit der Seele ist, so haben wir die Tugend zum Gegenstande unserer Untersuchung zu machen, da wir dann auch die…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 87 24 Um die Tugend scheint auch der wahre Staatsmann sich am meisten zu bemühen, da er die Bürger tugendhaft und den Gesetzen gehorsam machen will.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 87 20 Ein Beispiel dafür haben wir an den Gesetzgebern der Kreter und Lacedämonier und wohl noch an einigen anderen dieser Art.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 87 16 Wenn sonach diese Betrachtung zur Staatskunst gehört, so bleibt unsere Untersuchung zweifellos dem eingangsbezeichneten Plane treu.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 87 13 Die Tugend aber, der unsere Betrachtung gilt, kann selbstverständlich nur die menschliche sein.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 87 15 Wir wollten ja auch nur das menschliche Gut und die menschliche Glückseligkeit zu ermitteln suchen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 88 26 Unter menschlicher Tugend verstehen wir aber nicht Tüchtigkeit des Leibes, sondern solche der Seele, wie wir ja auch unter der Glückseligkeit eine Tätigkeit der Seele verstehen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 88 56 Ist aber dem also, so muß der Staatsmann und der Lehrer der Staatswissenschaft bis zu einem gewissen Grade mit der Seelenkunde vertraut sein, grade wie wer die Augen oder sonst ei…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 88 17 In der Tat machen sich die tüchtigen Ärzte mit der Untersuchung des Körpers sehr viel zu schaffen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 88 45 So muß nun auch der Lehrer der Staatskunst die Seele zum Gegenstande seiner Betrachtung machen, aber immer nur um der angegebenen Zwecke willen und soweit, als es für diese Zwecke…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 9 Einiges aus der Seelenlehre ist nun in den exoterischenVgl.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 3 Kapitel 3 Anm.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 1 17.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 8 Schriften ausreichend behandelt und mag hier Verwendung finden.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 11 So, daß die Seele einen unvernünftigen und einen vernünftigen Teil hat.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 77 Ob diese beiden Teile sich so von einander unterscheiden wie die Teile des Körpers und alles Teilbare, oder ob sie ihrer Natur nach untrennbar und nur dem Begriffe nach zwei sind …
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 19 Sogar der Staatsmann, meint Aristoteles ganz im Sinne der sokratischen Philosophie, müsse einigermaßen in der Seelenlehre zu Hause sein.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 21 So unterscheidet er denn den rationalen und den irrationalen Seelenteil, das ist einerseits Verstand und Willen, anderseits Sinnlichkeit und vegetatives Vermögen.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 21 Die beiden Seiten des rationalen Teils entsprechen den beiden Klassen der Tugend, den dianoëtischen und den Charaktertugenden, die er vom 2.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 3 Buche an behandelt.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 39 Hier aber, an unserer Stelle, schickt er, wieder im Interesse der Systematik, die Bemerkung voraus, es müsse in unserer Disziplin unentschieden bleiben, ob die Seelenteile wie Tei…
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 39 Plato hatte die Vernunft in den Kopf verlegt, den Zorn oder Eifer oder wie man auch sagt, den iraszibeln Seelenteil in den oberen, die Begierde oder Lust oder den konkupiszibeln S…
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 17 Aristoteles will die Möglichkeit offen lassen, daß die Seelenvermögen sich nicht dem Orte und dem Subjekte, d.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 1 h.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 18 dem Träger nach unterscheiden, sondern nur dem Begriffe nach, wie die innere und die äußere Seite einer Kreislinie.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 6 Dieses Bild muß man richtig verstehen.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 51 Die Seelenkräfte, Verstand und Sinnlichkeit, sind auf keinen Fall nur der Betrachtungsweise nach verschieden, sondern real als zwei Vermögen der einen und ungeteilten Seelensubsta…
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 0 .
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 24 In dem unvernünftigen Vermögen ist wieder ein Teil wie ein allem Lebendigen Gemeinsames, nämlich das vegetative Vermögen, das Prinzip der Ernährung und des Wachstums.
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 34 Denn ein solches Seelenvermögen ist wohl in (1102b) allem, was sich ernährt, schon für die Embryonen anzunehmen und ebenso für die ausgebildeten Individuen, und zwar mit besserem …
Sentence 21 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 11 Dasselbe hat nun offenbar eine generelle, nicht die spezifisch menschliche Vollkommenheit.
Sentence 22 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 27 Denn dieser Teil und dieses Vermögen scheint ganz besonders im Schlafe tätig zu sein; im Schlafe aber sind der Gute und der Schlechte am wenigsten zu erkennen.
Sentence 23 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 17 Daher auch das Sprüchwort: Zwischen den Glücklichen und den Unglücklichen ist ihr halbes Leben lang kein Unterschied.
Sentence 24 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 5 Dies ist auch nicht auffallend.
Sentence 25 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 47 Denn der Schlaf ist eine Untätigkeit der Seele, insofern sie tugendhaft und schlecht genannt wird, nur daß manche von den im wachen Zustande vorausgegangenen Bewegungen sich allmä…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90 20 Doch genug hiervon und lassen wir das vegetative Vermögen, da es von Natur an der menschlichen Tugend keinen Teil hat.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90 23 Es scheint aber auch ein anderer Teil der Seele ohne Vernunft zu sein, jedoch in gewisser Beziehung an der Vernunft teil zu nehmen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90 14 Wir loben nämlich an dem Enthaltsamen und Unenthaltsamen die Vernunft und den vernünftigen Seelenteil.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90 7 Denn er ermahnt richtig und zum Guten.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90 21 Aber die Erfahrung lehrt, daß den Genannten noch ein anderes Prinzip außer der Vernunft eingepflanzt ist, das dieser widerstrebt und widerstreitet.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90 52 Wie gelähmte Leibesteile, wenn man sie nach rechts bewegen will, umgekehrt sich nach links drehen, so und nicht anders verhält es sich mit der Seele: die Begierden des Unenthaltsa…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90 21 Trotzdem mögen wir überzeugt sein, daß auch in der Seele etwas außer der Vernunft vorhanden ist, was dieser entgegensteht und widerstreitet.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90 12 In wie weit dasselbe von der Vernunft verschieden ist, ist hier gleichgültig.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90 12 Und doch scheint es wie gesagt an der Vernunft teil zu nehmen.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90 6 Es gehorcht ihr ja beim Enthaltsamen.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90 18 Noch gehorsamer aber ist es beim Mäßigen und Starkmütigen, bei denen alles mit der Vernunft im Einklang stehtVgl.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90 3 VII, 11, 2.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90 1 Absatz.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 91 44 Es erweist sich also auch das unvernünftige Vermögen als zweifach: das pflanzliche hat gar nichts mit der Vernunft gemein, das sinnlich begehrende dagegen und überhaupt das strebe…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 91 32 Das wäre also etwa in der Art, wie wir uns in praktischen Dingen nach dem Rate des Vaters und der Freunde, nicht wie in der Wissenschaft nach den Sätzen der Mathematik richten.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 91 20 Daß aber der unvernünftige Teil gewissermaßen von der Vernunft überredet wird, beweisen auch die Ermahnungen, (1103a) alle Zurechtweisung und Ermunterung.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 91 38 Soll man aber diesem Teil ebenfalls Vernunft zuschreiben, so ist auch das vernünftige Vermögen zweifach: das eine hat eigentlich Vernunft und hat sie in sich selbst, das andere ha…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 92 8 Nach diesem Unterschiede wird auch die Tugend eingeteilt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 92 16 Von den Tugenden nennen wir die einen dianoëtische oder Verstandestugenden, die anderen ethische oder sittliche Tugenden.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 92 11 Verstandestugenden sind Weisheit, Verstand und Klugheit, sittliche Tugenden Freigebigkeit und Mäßigkeit.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 92 23 Denn wenn wir von dem sittlichen Charakter sprechen, sagen wir nicht, daß einer weise oder verständig, sondern daß er sanft und mäßig ist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 92 8 Wir loben aber auch den Habitus der Weisheit.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 92 7 Ein lobenswerter Habitus wird aber Tugend genannt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 93 74 Wenn sonach die Tugend zweifach ist, eine Verstandestugend und eine sittliche Tugend, so entsteht und wächst die erstere hauptsächlich durch Belehrung und bedarf deshalb der Erfah…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 93 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 94 14 Daraus erhellt auch, daß keine von den sittlichen Tugenden uns von Natur zuteil wird.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 94 8 Denn nichts natürliches kann durch Gewöhnung geändert werden.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 94 3 Der Stein z.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 94 48 B., der sich von Natur nach unten bewegt, kann nicht gewöhnt werden, sich nach oben zu bewegen, wenn man ihn auch durch vieltausendmaliges Emporschleudern daran gewöhnen wollte, u…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 94 31 Darum werden uns die Tugenden weder von Natur noch gegen die Natur zuteil, sondern wir haben die natürliche Anlage, sie in uns aufzunehmen, zur Wirklichkeit aber wird diese Anlage…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 95 29 Ferner bringen wir von dem, was wir von Natur besitzen, zuerst die Vermögen mit, und dann erst äußeren wir die entsprechenden Tätigkeiten, wie man an den Sinnen sehen kann.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 95 28 Wir haben ja nicht durch oftmaliges Sehen oder oftmaliges Hören den betreffenden Sinn bekommen, sondern es ist umgekehrt dem Besitze der Gebrauch gefolgt, nicht dem Gebrauche der …
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 95 17 Die Tugenden dagegen erlangen wie nach vorausgegangener Tätigkeit, wie dies auch bei den Künsten der Fall ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 95 17 Denn was wir tun müssen, nachdem wir es gelernt haben, das lernen wir, indem wir es tun.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 95 12 So wird man durch Bauen ein Baumeister und durch Citherspielen ein Citherspieler.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 95 20 Ebenso werden wir aber (1103b) auch durch gerechtes Handeln gerecht, durch Beobachtung der Mäßigkeit mäßig, durch Werke des Starkmuths starkmüthig.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 95 7 Das bestätigen auch die Vorgänge im Staatsleben.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 95 37 Die Gesetzgeber machen die Bürger durch Gewöhnung tugendhaft; das ist wenigstens die Absicht jedes Gesetzgebers; wer es aber nicht recht angeht, der verfehlt seinen Zweck, und dar…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 96 21 Ferner entsteht jede Tugend aus denselben Ursachen, durch die sie zerstört wird, gerade wie es bei den Künsten der Fall ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 96 5 Durch Citherspielen wird man z.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 96 1 B.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 96 18 ein guter und auch ein schlechter Citherspieler, und entsprechendes gilt vom Baumeister und jedem anderen Handwerker oder Künstler.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 96 15 Wer nämlich gut baut, wird dadurch ein guter Baumeister, und wer schlecht baut, ein schlechter.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 96 20 Wäre dem nicht so, so bedürfte es keines Lehrers, sondern jeder käme als Meister oder als Stümper auf die Welt.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 96 9 Grade so ist es nun auch mit den Tugenden.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 96 32 Durch das Verhalten im kommerziellen Verkehr werden wir gerecht oder ungerecht; durch das Verhalten in Gefahren und die Gewöhnung, vor ihnen zu bangen oder ihnen zu trotzen, werde…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 96 45 Und ganz ebenso ist es mit den Anlässen zur Begierde oder zum Zorne: die einen werden mäßig und sanftmütig, die anderen zügellos und jähzornig, je nachdem sie in solchen Fällen si…
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 96 22 Daher müssen wir uns Mühe geben, unseren Tätigkeiten einen bestimmten Charakter zu verleihen; denn je nach diesem Charakter gestaltet sich der Habitus.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 96 28 Und darum ist nicht wenig daran gelegen, ob man gleich von Jugend auf sich so oder so gewöhnt; vielmehr kommt hierauf sehr viel oder besser gesagt alles an.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 97 56 Da die gegenwärtige Untersuchung keine bloße Erkenntnis verfolgt, wie es sonst bei den Untersuchungen der Fall ist (denn wir betrachten die Tugend nicht, um zu wissen, was sie ist…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 97 17 Denn die Handlungen sind es, wie wir gesagt haben, durch welche die Beschaffenheit des Habitus bestimmt wird.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 98 24 Daß man nun nach der rechten Vernunft handeln muß, ist eine allgemeine Regel, die wir hier zu Grunde legen, um hernachNämlich VI, 1 ff.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 98 16 zu bestimmen, was die rechte Vernunft ist, und wie sie sich zu den anderen Tugenden verhält.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 98 25 Das (1104a) aber möge im voraus als zugestanden gelten, daß jede Theorie der Sittlichkeit nur allgemeine Umrisse liefern und nichts mit unbedingter Bestimmtheit vortragen darf.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 98 21 Darum haben wir ja auch gleich eingangs bemerkt, daß die Anforderungen an eine Erörterung sich je nach dem Stoffe richten müssen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 98 28 Was aber dem Bereiche des sittlichen Handelns und des im Leben Nützlichen angehört, hat nichts an sich, was ein für alle mal feststände, so wenig als das Gesunde.