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Sentence 27 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 741 15 die Gesundheit, die auf mehr oder minder guter Säftemischung beruht und eine gewisse Weite zuläßt.
Sentence 28 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 741 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 25 Weiterhin sagt man, das Gute sei vollendet, die Bewegung und das Werden aber unvollendet, und sucht zu zeigen, daß die Lust Bewegung und Werden ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 11 – Aber schon das scheint verfehlt, daß die Lust Bewegung sein soll.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 28 Jeder Bewegung ist Schnelligkeit und Langsamkeit eigen, wenn auch nicht im Vergleich mit sich selbst, so doch im Verhältnis zu einem anderen, wie man an der Himmelsbewegung sieht.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 14 Bei der Lust aber findet sich keines von beiden, keine Schnelligkeit und keine Langsamkeit.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 38 Ja, (1173b) bekommen kann man das Gefühl der Lust schnell, wie auch das des Zorns, aber haben kann man es nicht schnell, auch nicht im Vergleich mit einem anderen, wohl aber kann …
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 29 Also der Übergang zur Lust kann schnell und langsam zustande kommen, aber schnell aktuell sein in bezug auf die Lust, will sagen, schnell Lust fühlen, das kann man nicht.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 8 Und wie sollte sie weiter ein Werden sein?
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 20 Es wird oder entsteht doch nicht unterschiedslos jedes aus jedem, sondern jedes löst sich in das auf, woraus es wird.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 18 So müßte auch, wenn die Lust das Werden einer Sache ist, das Vergehen derselben Sache die Unlust sein.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 23 Man sagt nun, die Unlust sei der Mangel einer Sache, die von der Natur gefordert wird, und die Lust der Ausgleich dieses Mangels.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 10 Aber solche Dinge wie Mangel und Ausgleich sind körperlicher Art.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 29 Wenn also die Lust der von der Natur geforderte Ausgleich ist, so muß das, was den Ausgleich erfährt, der Körper also, Lust fühlen, und das wird man schwerlich annehmen.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 24 Mithin ist die Lust kein Ausgleich, sondern sie stellt sich nur gelegentlich eines solchen ein, wie auch die Unlust aus Anlaß des Gegenteils, z.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 1 B.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 6 wenn man sich schneidet, ausgelöst wird.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 19 Diese Meinung ist wohl hauptsächlich durch das Gefühl der Unlust und Lust veranlaßt, das sich auf die Ernährung bezieht.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 22 Man beruft sich darauf, daß man zuerst ein Bedürfnis verspürt und Unlust fühlt und hernach über die Stillung des Bedürfnisses Lust fühlt.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 10 Allein das trifft nicht bei allen Arten der Lust zu.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 5 Der Lust am Studium z.
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 1 B.
Sentence 21 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 32 geht keine Unlust voraus, der sinnlichen Lust, die auf dem Geruch beruht, auch keine, und das gleiche gilt von so vielem, was man hört und sieht, und so manchen Erinnerungen und H…
Sentence 22 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 8 Wovon also sollten diese Genüsse ein Werden sein?
Sentence 23 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 10 Es ging ja kein Mangel voraus, den sie ausgleichen könnten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 743 18 Wenn man sich endlich auf die schimpflichen Lüste beruft, so kann man antworten, daß sie keine Lust sind.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 743 57 Sind sie für Menschen von schlechter sittlichen Verfassung eine Lust, so darf man darum nicht meinen, daß sie es auch noch für andere als jene sind, wie ja auch was den Kranken zu…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 743 77 – Oder man kann auch antworten, daß zwar die Lüste begehrenswert sind, aber nicht, wenn sie aus solchen Quellen fließen, wie es auch gut ist, reich zu sein, aber nicht für den, de…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 743 7 Anders ist es mit dem vorausgehenden Beispiele.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 743 12 Der Reichtum des Verräters ist Frucht des Verrates und so vom Bösen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 743 5 Die Auslegung bei Thomas v.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 743 23 Aquin, der Reichtum in der Hand des Verräters sei nicht gut, weil er ihm die Anrichtung von Schaden erleichtere, ist übrigens ebenso annehmbar.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 743 0 .
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 743 12 – Oder man kann sagen, daß die Lüste der Art nach verschieden sind.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 743 48 Diejenigen, die aus sittlich reinen Quellen fließen, sind anders als diejenigen, die aus unreinen Quellen geschöpft sind, und jener Lust und jenes Genusses, dessen sich der Gerech…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 744 26 Auch der Freund im Unterschied von dem Schmeichler scheint einen Beweis dafür zu liefern, daß die Lust nichts gutes ist oder es ihrer verschiedene Arten gibt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 744 31 Der Verkehr des Freundes mit uns scheint auf das Gute abzuzielen, der des Schmeichlers auf die Lust, und diesen tadelt man, (1174a) jenem spendet man wegen der Verschiedenheit sei…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 744 48 – Auch möchte niemand leben, wenn er immer nur den Verstand eines Kindes haben und alles was den Kindern Freude macht im höchsten Maße genießen sollte; und niemand möchte eine Fre…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 744 21 – Auch liegt uns manches sehr am Herzen, das für uns keine Lust im Gefolge hat, wie Sehen, Gedenken, Wissen, Tugenden Haben.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 744 16 Führen diese Dinge notwendig einen Genuß und eine Befriedigung mit sich, so trägt das nichts aus.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 744 13 Denn wir würden sie auch dann begehren, wenn keine Lust aus ihnen flösse.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 745 37 So könnte es also erwiesen scheinen, daß die Lust weder ein Gut, noch jede Lust begehrenswert ist, und daß einige Lüste an sich begehrenswert sind, die sich von den anderen der Ar…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 746 11 Dies möge bezüglich der über Lust und Unlust bestehenden Meinungen genügen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 19 Was sie wirklich ist oder wie sie ist, mag deutlicher werden, wenn wir die Frage wieder von vorne aufnehmen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 28 Der Akt des Sehens scheint in jedem Zeitmoment vollendet zu sein, sofern ihm nichts abgeht, was noch nachträglich hinzukommen müßte, um seiner Form die letzte Vollendung zu geben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 6 Ihm ist nun die Lust ähnlich.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 24 Sie ist ein Ganzes, und es läßt sich in keinem Zeitmoment eine Lust aufweisen, deren Form durch die Verlängerung ihrer Dauer erst vollendet würde.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 7 Eben deshalb ist sie auch keine Bewegung.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 10 Jede Bewegung geschieht in einer Zeit und hat ein Ziel.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 3 So vollendet z.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 1 B.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 23 die Baukunst ihr Werk, wenn sie das, worauf sie abzielt, zustande gebracht hat, also entweder in der ganzen Zeit oder ihrem letzten Moment.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 22 Aber die Bewegungen in den einzelnen Zeitteilen sind alle unvollendet und von der ganzen Bewegung und von einander der Art nach verschieden.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 22 Die Zusammenfügung der Steine ist der Art nach verschieden von der Kannelierung der Säulen und beide wieder von der Erbauung des Tempels.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 18 Diese Herstellung des Tempels ist ein vollkommenes Werden, weil für den fraglichen Zweck weiter nichts mehr erfordert wird.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 20 Dagegen die Herstellung des Fundamentes und des Dreischlitzes über dem Architrav ist als bloße Herstellung eines Teils ein unvollkommenes Werden.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 32 Wir haben hier also der Art nach verschiedene Bewegungen, und man kann in keiner Zeit eine ihrer Form nach vollendete Bewegung aufweisen außer in der ganzen Zeit, die die jedesmal…
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 12 Ebenso ist es mit dem Gehen und den anderen Arten der Fortbewegung.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 23 Wenn die örtliche Bewegung eine Bewegung von irgendwoher nach irgendwohin ist, so umfaßt sie auch spezifische Unterschiede, das Fliegen, Gehen, Springen und dergleichen.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 17 Aber der Unterschied tritt nicht blos in diesem Sinne auf, er findet sich auch im Gehen selbst.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 69 Denn der Ausgangs- und der Endpunkt ist nicht derselbe bei einem Stadium und bei einem Stück davon, und wieder bei diesem Stück und bei jenem; und ebenso ist es nicht dasselbe, we…
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 11 Genauer ist nun von der Bewegung anderswo gehandelt wordenIn der Physik.
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 34 , hieher gehört nur soviel, daß sie nicht in der ganzen Zeit vollendet zu sein scheint; vielmehr sind die meisten Bewegungen unvollendet und der Art nach verschieden, wenn anders …
Sentence 21 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 29 Dagegen ist die Art und somit auch die Form der Lust jederzeit vollendet, und so wird klar, daß sie von der Bewegung verschieden und ein Ganzes und Vollendetes ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 748 19 Das Gleiche erhellt daraus, daß eine Bewegung, die in keiner Zeit geschähe, nicht möglich ist, wohl aber ein Lustgefühl.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 748 12 Denn das Gefühl, das man in einem Moment hat, ist ein Ganzes.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 748 16 Man sieht hieraus, daß man die Lust mit Unrecht für eine Bewegung oder ein Werden ausgibt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 748 18 Denn diese Begriffe werden nicht auf alles angewandt, sondern nur auf das, was teilbar und kein Ganzes ist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 748 18 Der Akt des Sehens, der Punkt, die Einheit hat kein Werden und ist kein Werden und keine Bewegung.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 748 14 Und so hat auch die Lust kein Werden, da sie ein unteilbares Ganze ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 749 73 Da jeder Sinn sich mit bezug auf sein Objekt betätigtαισθήσεως πάσης πρὸς τὸ αισθητὸν ενεργούσης heißt nicht, wie eine lateinische Übersetzung hat: quum omnis sensus agat in su…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 749 22 Wie das Objekt so die Wahrnehmung, und je vollkommener es ist und je besser wahrnehmbar, desto besser und vollkommener ist die Wahrnehmung.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 749 2 Ist z.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 749 1 B.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 749 17 das Auge gesund und der sichtbare Gegenstand vollkommen beleuchtet, so ist die Gesichtswahrnehmung in ihrer Art vollkommen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 749 78 , und zwar vollkommen dann, wenn er selbst in guter Verfassung und sein Objekt das schönste und angemessenste ist, das er wahrnehmen kann – so etwas ist doch wohl wesentlich die v…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 749 12 Diese beste Tätigkeit muß wie die vollkommenste so auch die genußreichste sein.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 749 41 Jeder Sinn hat nämlich seine Lust, und ebenso gibt es eine Lust des Denkens und Betrachtens, und die höchste Lust liegt in der vollkommensten Tätigkeit, und am vollkommensten ist …
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 749 7 Die Lust ist demnach der Tätigkeit Vollendung.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 749 40 Freilich bringt die Lust die Vollendung nicht in dem Sinne, wie die letztere unter den erforderlichen Bedingungen von dem Objekte und den Sinnen kommt, wie ja auch die Gesundheit …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 750 9 Daß aber jeder Sinn seine Lust hat, ist klar.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 750 7 Wir nennen ja Gesichts- und Gehörswahrnehmungen lustbringend.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 750 25 Klar ist auch, daß die Lust am größten ist, wenn der Sinn die beste Verfassung hat und sich gegenüber einem Objekt der besten Art betätigt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 750 29 Entsprechen das wahrgenommene Objekt und das wahrnehmende Subjekt diesen Bedingungen, so wird sich immer Lust einstellen; denn dann ist ebensowohl was sie hervorrufen als was sie …
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 750 29 Jedoch vollendet die Lust die Tätigkeit nicht wie eine habituelle Form, sondern wie etwas, was zur Form hinzutritt, wie die Schönheit sich im Gefolge der vollkommenen körperlichen…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 750 34 So lange nun das geistig gedachte oder sinnlich wahrgenommene Objekt in der erforderlichen Verfassung bleibt und das sinnlich unterscheidende oder verständig denkende Subjekt (117…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 750 20 Denn so lange Leidendes und Tätiges sich gleich bleiben und sich gleichmäßig zu einander verhalten, erfolgt naturgemäß die gleiche Wirkung.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 751 9 Wie kommt es nun, daß niemand beständig Lust empfindet?
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 751 5 Nicht etwa von der Ermüdung?
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 751 21 Kein menschliches Vermögen kann ja beständig tätig sein, und so bleibt denn auch die Lust, als welche der Tätigkeit folgt, aus.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 751 14 Manches ergötzt uns auch, weil es nun ist, und später eben deshalb nicht mehr.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 751 17 Denn zuerst wird die Aufmerksamkeit davon in Anspruch genommen und beschäftigt sich lebhaft damit, wie man z.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 751 1 B.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 751 9 einen Gegenstand, der in die Augen trifft, angestrengt betrachtet.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 751 20 Danach aber ist die Tätigkeit keine solche mehr, sondern sie läßt nach, und dadurch wird denn auch die Lustempfindung geschwächt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 752 15 Man kann wohl sagen, wo alles zu leben begehre, verlange auch alles nach der Lust.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 752 20 Das Leben ist nämlich eine Tätigkeit, und jeder ist in dem und durch das tätig, was er am meisten liebt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 752 29 So ist der Freund der Musik mit dem Gehör in dem Bereich der Töne tätig, der Lernbegierige mit dem Verstand im Bereich der Erkenntnisse, und so die Übrigen alle.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 752 27 Es hat also seinen guten Grund, daß man auch nach der Lust strebt, da aus ihr einem jeden für das Leben, dieses begehrenswerte Gut, die Vollendung erwächst.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 753 19 Ob wir aber wegen der Lust das Leben begehren oder wegen des Lebens die Lust, stehe für jetzt dahin.