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Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 13 / Paragraph 65 18 Lust genießen ist etwas Seelisches, und lustbringend ist für jeden dasjenige, wovon er ein Liebhaber ist, wie z.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 13 / Paragraph 67 12 In diesen aber oder der besten ihrer liegt nach uns die Glückseligkeit.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 13 / Paragraph 68 34 Vieles (1099b) wird wie durch Werkzeuge mit Hilfe der Freunde, des Reichtums und des Einflusses im Staate zustande gebracht; andererseits trübt der Mangel gewisser Dinge, wie ehrb…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 69 31 wirft sich auch die Frage auf, ob die Glückseligkeit durch Lernen, Gewöhnung oder sonst eine Übung erworben, oder durch eine göttliche Fügung oder auch durch Zufall dem Menschen z…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 17 So ist denn anzunehmen, daß der Mensch zu seinem letzten Ziele mit Hilfe der höchsten Ursache, d.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 72 29 Soll das gelten, so können die übrigen Güter teils von selbst der Tugend niemals fehlen, teils kommen sie für dieselbe naturgemäß nur als brauchbare und hilfreiche Werkzeuge in be…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 73 11 Denn kein Tiern ist des Anteils an einer solchen Tätigkeit fähig.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 74 16 Und wenn dies gelten soll, wäre der Mensch vielleicht auch dann glückselig, wenn er gestorben ist?
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 75 11 Denn mit ihm findet gleichzeitig vielleicht auch dieses zweite seine Erledigung.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 76 38 Offenbar müßte man, wenn man sich so nach den Schicksalen richten wollte, denselben Menschen oftmals glückselig und wieder unglückselig nennen und so den Glückseligen für eine Art…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 77 15 Bei keinem menschlichen Dinge ist eine solche Beständigkeit zu finden wie in den tugendhaften Tätigkeiten.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 78 26 Allein auch hier wird die sittliche Schönheit durchleuchten, wenn man viele schwere Schläge des Schicksals gelassen erträgt, nicht aus Gefühllosigkeit, sondern aus edler und hoher…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 79 81 Der wahrhaft Tugendhafte und Verständige wird, das (1101a) steht zu hoffen, jedes Geschick mit Würde tragen und immer dasjenige tun, was unter den jedesmaligen Umständen das beste…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 80 37 Oder sollen wir noch hinzusetzen, daß er auch in Zukunft so leben und in diesen Verhältnissen sterben müsse, da wir die Zukunft nicht kennen und doch von der Glückseligkeit behaup…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 81 26 Daß aber die Schicksale der Nachkommen und aller Freunde die Glückseligkeit ganz und gar nicht berühren sollen, erscheint doch allzu inhuman und den allgemeinen Überzeugungen wide…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 57 Denn aus den angeführten Gründen ist wohl, wenn auch etwas Gutes oder Schlimmes die Todten noch berührt, dasselbe nur etwas Schwaches und Geringes entweder an sich oder für sie, o…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 83 9 Denn zu den bloßen Vermögen gehört sie offenbar nicht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 84 24 Wir loben den Gerechten, den Starkmütigen und überhaupt den Tugendhaften und die Tugend, wegen der Handlungen und Werke; ebenso den Starken, den Schnellfüßigen u.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 85 24 Das Lob nämlich gebührt der Tugend, weil man durch sie fähig wird, das Gute zu tun, Preis aber den Werken, leiblichen sowohl als geistigen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 86 17 Für uns erhellt aus dem (1102a) Gesagten, daß die Glückseligkeit zu den verehrungswürdigen und vollkommenen Dingen zählt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 87 24 Um die Tugend scheint auch der wahre Staatsmann sich am meisten zu bemühen, da er die Bürger tugendhaft und den Gesetzen gehorsam machen will.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 88 56 Ist aber dem also, so muß der Staatsmann und der Lehrer der Staatswissenschaft bis zu einem gewissen Grade mit der Seelenkunde vertraut sein, grade wie wer die Augen oder sonst ei…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 3 Kapitel 3 Anm.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90 23 Es scheint aber auch ein anderer Teil der Seele ohne Vernunft zu sein, jedoch in gewisser Beziehung an der Vernunft teil zu nehmen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 91 32 Das wäre also etwa in der Art, wie wir uns in praktischen Dingen nach dem Rate des Vaters und der Freunde, nicht wie in der Wissenschaft nach den Sätzen der Mathematik richten.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 92 16 Von den Tugenden nennen wir die einen dianoëtische oder Verstandestugenden, die anderen ethische oder sittliche Tugenden.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 93 0 .
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 94 8 Denn nichts natürliches kann durch Gewöhnung geändert werden.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 95 28 Wir haben ja nicht durch oftmaliges Sehen oder oftmaliges Hören den betreffenden Sinn bekommen, sondern es ist umgekehrt dem Besitze der Gebrauch gefolgt, nicht dem Gebrauche der …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 96 5 Durch Citherspielen wird man z.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 97 17 Denn die Handlungen sind es, wie wir gesagt haben, durch welche die Beschaffenheit des Habitus bestimmt wird.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 98 16 zu bestimmen, was die rechte Vernunft ist, und wie sie sich zu den anderen Tugenden verhält.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 99 19 Man kann das, wenn man für Unbekanntes Bekanntes als Beweis benutzen soll, an der Stärke und der Gesundheit sehen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 100 40 So ist es ja auch bei den Dingen, die uns bekannter sind, wie bei der Stärke: sie entsteht dadurch, daß man viele Nahrung zu sich nimmt und viele Anstrengungen erträgt, und der St…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 101 19 Wer sich sinnlicher Genüsse enthält und eben hieran Freude hat, ist mäßig, wer aber hierüber Unlust empfindet, ist zuchtlos.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 102 24 Da aber mit allem, was man tut und leidet, Lust und Unlust verbunden ist, so wird die Tugend sich um Lust und Unlust bewegen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 103 15 Sie sind gleichsam ein Heilverfahren; die Heilung eines Übels aber pflegt von seinem Gegenteil auszugehen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 104 39 Nun wird er aber verschlechtert durch Lust und Unlust, wenn er bei beiden sucht und flieht, was er nicht soll, oder wann er nicht soll, oder wie er nicht soll, oder wie sonst noch…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 105 61 Da drei Dinge Gegenstand des freien Strebens und drei Gegenstand des Fliehens sind: das sittlich Gute, das Nützliche und das Angenehme oder Lusterregende, und deren Gegenteil: das…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 107 11 Diese beiden Gefühle sind darum notwendig die Angelpunkte unserer ganzen Theorie.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 108 9 Die Übersetzer verweisen wohl auf Heraklits Fragment 85 (H.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 21 / Paragraph 111 19 Man kann doch auch durch Zufall, oder wenn ein anderer einem vorspricht, so reden, wie die Sprachlehre es vorschreibt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 21 / Paragraph 112 25 Die Erzeugnisse der Künste haben ihre Güte in sich selbst, so daß es genügt, wenn man sie so hervorbringt, daß sie eine bestimmte Beschaffenheit haben.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 21 / Paragraph 113 15 Niemand aber, der sie nicht verrichtet, ist auch nur auf den Wege, tugendhaft zu werden.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 22 / Paragraph 115 37 Als Affekte bezeichnen wir: Begierde, Zorn, Furcht, Zuversicht, Neid, Freude, Liebe, Haß, Sehnsucht, Eifersucht, Mitleid, überhaupt alles, was mit Lust oder Unlust verbunden ist; …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 22 / Paragraph 116 28 Ferner werden wir zornig und geraten wir in Furcht ohne vorausgegangene Selbstbestimmung, die Tugenden aber sind Akte der Selbstbestimmung oder können doch von diesem Akte nicht g…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 22 / Paragraph 117 23 Denn wir heißen nicht darum gut oder böse, weil wir das bloße Vermögen der Affekte besitzen, noch werden wir darum gelobt oder getadelt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 121 6 Die Tüchtigkeit des Auges macht z.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 122 32 In allem, was kontinuierlich und was teilbar ist, läßt sich ein Mehr, ein Weniger und ein Gleiches antreffen, und zwar entweder mit Rücksicht auf die Sache selbst oder mit Rücksic…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 123 44 , so muß wohl dies als Schlußsatz sich ergeben, daß die Tugend nach der Mitte zielt, die sittliche oder Charaktertugend wohl verstanden, da sie es mit den Affekten und Handlungen …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 124 1 s.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 24 / Paragraph 125 52 Die Mitte ist die zwischen einem doppelten fehlerhaften Habitus, dem Fehler des Übermaßes und des Mangels; sie ist aber auch noch insofern Mitte, als sie in den Affekten und Handl…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 24 / Paragraph 127 18 Denn alles dieses und ähnliches wird darum getadelt, weil es selbst schlecht ist, nicht sein Zuviel und Zuwenig.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 128 22 In den Erörterungen, die das Handeln betreffen, sind die allgemeinen Sätze am leersten, während die partikulären einen größeren Inhalt an Wahrheit haben.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 129 49 Wer hier durch Übermaß fehlt, hat, wenn es durch Furchtlosigkeit geschieht, keinen besonderen Namen – wie denn so manches keine eigene Benennung hat –, geschieht es aber durch ein…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 130 14 Menschen, die auf dem Gebiete der Lustempfindungen zu wenig tun, gibt es wohl kaum.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 131 19 Der Verschwender gibt zu viel und nimmt zu wenig; der Geizige dagegen nimmt zu viel und gibt zu wenig.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 132 9 Diese Extreme decken sich nicht mit denen der Freigebigkeit.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 133 44 Wie aber nach dem vorhin Gesagten die Freigebigkeit, deren unterscheidendes Merkmal darin liegt, sich im Kleinen zu betätigen, sich zu der Hochherzigkeit verhält, so verhält sich …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 134 26 Da aber die Sprache fast keinen Namen dafür hat, so wollen wir den Menschen, der die Mitte einhält, sanftmütig und so dann die Mitte Sanftmut nennen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 135 45 Sie beziehen sich alle drei auf den geselligen Verkehr in Worten und Handlungen, unterscheiden sich aber dadurch, daß die eine sich auf die Wahrheit in denselben bezieht, die beid…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 136 45 Ihre Entstellung nach seiten des Zuviel heiße Prahlerei und wem sie eigen ist, prahlerisch, die nach Seiten des Zuwenig Ironie oder verstellte Unwissenheit, die Person ironischEin…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 137 16 Das griechische Wort hängt mit τρόπος zusammen, wie Artigkeit mit Art, das gleichbedeutend mit τρόπος ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 138 42 Das griechische Wort hat mindestens vier Bedeutungen 1) Liebe im Gegensatz zu μισος, Haß, 2) Freundschaft, 3) das Verhältnis der gegenseitigen Liebe oder Interessengemeinschaft od…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 139 12 So ist die Scham keine Tugend, und doch wird der Schamhafte gelobt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 140 31 Von der Gerechtigkeit aber werden wir erst weiterhin handeln, indem wir sie, die einen doppelten Sinn hat, in ihre beiden Seiten zerlegen und von jeder zeigen, wie sie eine Mitte …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 141 19 Die Extreme sind der Gegensatz zur Mitte und zu einander, und die Mitte ist der Gegensatz zu den Extremen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 142 27 Denn sie stehen von einander weiter ab als von der Mitte, wie das Große vom Kleinen und das Kleine vom Großen weiter absteht als beide vom Gleichen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 143 7 Dieses rührt von einer doppelten Ursache her.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 145 10 Denn in jedem Dinge die Mitte zu treffen ist schwer.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 147 36 und werden von Odysseus im Sinne, nicht der Kalypso, sondern der Zirze an den Steuermann gerichtet als Mahnung, bei der Durchfahrt durch die Meerenge sich mehr von der Charybdis a…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 148 43 Da es nun schwer ist, das Mittlere ganz genau zu treffen, so muß man nach dem Sprüchwort mit der zweitbesten Fahrt zufrieden sein und das kleinere Übel wählen, (1109b) und das wir…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 31 Wie die Volksältesten sich der Helena gegenüber verhielten, so müssen wir es der Lust gegenüber tun und uns das Wort der troïschen Greise immer wiederholenDie Worte stehen Ilias 3…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 151 16 Aber auch für die Gesetzgeber ist dieses von Nutzen behufs der Feststellung von Belohnungen und Strafen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 21 Erzwungen oder gewaltsam ist dasjenige, dessen Prinzip außen liegt, und wo der Handelnde oder der Gewalt Leidende nichts dazu tut, z.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 153 19 Denn das Schimpflichste ertragen, wo keinerlei Gut oder nur ein kleines auf dem Spiele steht, verrät den schlechten Mann.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 154 18 Denn meistens ist das, was man zu erwarten hat, schmerzlich und das, wozu man gezwungen werden soll, schimpflich.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 155 14 Das, antworten wir, dessen Ursache außen ist und wo der Handelnde nichts dazu tut.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 156 8 Denn um dieser Dinge willen tuen alle alles.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 30 / Paragraph 157 35 Wer etwas aus Unwissenheit getan hat, aber über die Handlung kein Mißfallen empfindet, hat zwar nicht freiwillig in dem gehandelt, was er ja nicht wußte, aber auch nicht unfreiwil…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 30 / Paragraph 158 24 Wer betrunken oder zornig aufgeregt ist, handelt sicher nicht aus Unwissenheit, sondern aus einer dieser beiden Ursachen, aber nicht mit Wissen, sondern ohne Wissen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 30 / Paragraph 159 39 Freigewollte Unwissenheit ist keine Ursache des Unfreiwilligen, sondern der Schlechtigkeit; auch nicht die Unkenntnis der allgemeinen sittlichen Vorschriften – denn gerade ihretwe…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 30 / Paragraph 160 25 Es fragt sich da also, wer etwas tut, und was er tut und in bezug auf was oder an wem, oft auch, womit, ob z.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 30 / Paragraph 161 12 Als die wichtigsten erscheinen aber der Gegenstand und der Zweck der Handlung.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 31 / Paragraph 162 16 Denn es ist wohl verkehrt, wenn man als unfreiwillig bezeichnet was aus Zorn oder Begierde geschieht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 31 / Paragraph 164 15 Das wäre doch lächerlich, da in beiden Fällen eine und dieselbe Ursache zu Grunde liegt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 31 / Paragraph 165 7 Was aber aus Begierde geschieht, ist lustbringend.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 31 / Paragraph 166 19 Beide (1111b) soll man ja meiden, und die unvernünftigen Affekte scheinen doch um nichts weniger menschliche Affekte zu sein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 168 16 Es bedeutet eigentlich, wie Aristoteles am Ende des Kapitels bemerkt: einem vor anderem den Vorzug geben.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 169 38 Das Freiwillige oder Spontane findet sich auch bei den Kindern und den anderen Sinnenwesen, eine Willenswahl dagegen nicht; und rasche Handlungen des Augenblicks nennen wir zwar f…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 175 13 Denn was im Zorn geschieht, scheint am allerwenigsten auf vorbedachter Wahl zu beruhen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 176 20 Denn es gibt keine Wahl des Unmöglichen, und sagte jemand, er erwähle es, so würde er für einen Thoren gelten.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 177 24 Eine Meinung scheint man von allem haben zu können, von dem Ewigen und dem Unmöglichen sowohl, wie von dem, was in unserer Gewalt steht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 185 3 Offenbar etwas Freiwilliges.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 186 5 Andere geben es mit beratschlagen;.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 187 1 B.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 188 13 Jeder Mensch aber überlegt das, was durch ihn selbst (1112b) getan werden kann.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 189 136 Der Arzt überlegt nicht, ob er heilen, der Redner nicht, ob er überzeugen, der Staatsmann nicht, ob er dem Gemeinwesen eine gute Verfassung geben, und überhaupt niemand, ob er sei…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 190 12 Die Überlegung aber bezieht sich auf das, was er selbst tun kann.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 191 12 Denn das, wofür die Überlegung sich entschieden hat, ist eben das Gewählte.