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Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 172 29 Und wer an sittlicher Kraftlosigkeit leidet, handelt zwar aus Begierde, aber nicht aus vorbedachter Wahl, und umgekehrt handelt der Enthaltsame zwar aus freier Wahl, aber doch nic…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 184 29 Übrigens ist es gleichgültig, ob die Meinung der Willenswahl vorausgeht oder ihr nachfolgt; denn dies steht nicht in Frage, sondern ob die Willenswahl dasselbe ist, wie eine gewis…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 189 29 das Suchen des Geometrikers nicht; dagegen ist jede Überlegung ein Suchen, und das, was bei der Zergliederung als letztes herauskommt, ist bei der Verwirklichung durch die Handlun…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 34 / Paragraph 195 29 Wenn dieses also keinen Beifall findet, soll man da nicht sagen, schlechthin und in Wahrheit sei das Gute Gegenstand des Wollens, für den Einzelnen aber das ihm gut Scheinende?
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 197 29 Oder man müßte unsere Ausführungen von vorhin anzweifeln und läugnen, daß der Mensch das Prinzip und der Urheber seiner Handlungen sei, wie er auch der Vater seiner Kinder ist.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 37 / Paragraph 206 29 Armut aber und Krankheit und überhaupt was nicht von Schlechtigkeit herrührt, darf man vielleicht nicht fürchten, doch ist auch der nicht mutig, der gegenüber diesen Dingen keine …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 260 29 Der Verschwender aber fehlt auch hierin, da er Lust und Unlust nicht am rechten Ort und auf die rechte Art empfindet, wie uns im folgenden noch deutlicher werden wird.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 49 / Paragraph 274 29 Der schönste Ball und das schönste Ölfläschchen hat die Großartigkeit, die ein Geschenk für Kinder haben kann, wenn auch die Gabe geringen Wert besitzt und noch keine Freigebigkei…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 278 29 Auch die Behauptung, die vor kurzem in einer philosophischen Zeitschrift zu lesen war, Thomas von Aquino habe den aristotelischen Begriff des Magnanimus im christlichen Sinne verb…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 281 29 Wenn er sich nun großer Dinge wert hält und wert ist, und beides ganz besonders von den allergrößten gilt, so muß es sich hier ganz besonders um Eines handeln.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 290 29 Und weil er überhaupt nicht viel von Anderen spricht, so sagt er auch nichts Schlimmes von ihnen, nicht einmal von seinen Feinden, es sei denn, wenn sie übermütig werden.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 53 / Paragraph 294 29 Denn während jedermann nach dem strebt, was ihm gebührt, verzichten solche Leute, gleich Unberufenen, auf schöne Taten und hohe geistige Bestrebungen und entsprechend dann auch au…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 53 / Paragraph 295 29 Sie zieren sich auch in Kleidung und Haltung und dergleichen, tragen ihre Glücksgüter zur Schau und reden von ihrer eigenen Person, als ob sie sich damit in Ansehen brächten.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 301 29 Da aber der Mittlere und auch so ziemlich die Extremen unbenannt sind, so beziehen wir die Sanftmut, die doch nach Seiten des gleichfalls unbenannten Mangels neigt, auf den Mittle…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 306 29 Es ist nicht leicht, genau zu bestimmen, wie und wem und worüber und wie lange man zürnen soll, und welches die Grenze des rechten und des verkehrten Verhaltens ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 56 / Paragraph 312 29 Und wenn eine Handlung ihrem Urheber keinen kleinen Schimpf oder Schaden bringt, der Widerspruch aber eine kleine Unlust hervorruft, so wird er nicht zustimmen, sondern seine (112…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 56 / Paragraph 312 29 An und für sich macht er sich lieber angenehm und scheut sich zu verletzen, berücksichtigt dabei jedoch die Folgen, wenn sie größer sind, ich meine das Gute und Nützliche.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 57 / Paragraph 318 29 Die es aber des Gewinnes wegen tun, schreiben sich solche zu, von denen einmal ihre Nebenmenschen Vorteil haben, und deren Nichtvorhandensein sich sodann verbergen läßt; sie geben…
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 66 / Paragraph 356 29 Die Dinge, die verteilt werden, müssen sich verhalten wie die Personen, unter die sie verteilt werden; der dreimal Verdientere und Würdigere bekommt dreimal mehr, sonst bekommt er…
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 66 / Paragraph 358 29 Dasselbe Verhältnis hat das Ganze zum Ganzen: a + b verhält sich zu c + d, wie a zu c oder wie b zu d, oder der Lohn von 3 M.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 359 29 Mithin liegt darin, daß a mit c und b mit d verbunden wird, das Gerechte der Verteilung, und dieses Gerechte ist das Mittlere zwischen dem, was der Proportionalität zuwiderläuft.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 361 29 Dagegen ist das Recht im Verkehr zwar auch ein Gleiches und das Unrecht im Verkehr ein Ungleiches, aber nicht nach Maßgabe (1132a) der genannten, sondern gemäß der arithmetischen …
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 362 29 der Schläger Vorteil und der Geschlagene Nachteil haben soll; aber bei Abmessung erlittenen Unrechtes ist es nun einmal so, daß man dasselbe Nachteil, das zugefügte Unrecht aber V…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 367 29 Gewinnen bedeutet nämlich eigentlich mehr erhalten, als man hatte, und Verlieren bedeutet weniger erhalten, als man vorher besaß, wie bei Kauf und Verkauf und jedem solchen gesetz…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 387 29 Daher gibt es eher ein Recht gegenüber der Frau als gegenüber den Kindern und Sklaven, das ökonomische oder häusliche Recht nämlich, das aber auch von dem politischen verschieden …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 392 29 Welcherlei und wie viele Unter-Arten der beiden Rechte es im einzelnen gibt, und mit was für Gegenständen diese es zu tun haben, werden wir später (in der Politik) betrachten.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 394 29 Denn auch manches, was die Natur mit sich bringt, tun und leiden wir wissentlich, was doch weder (1135b) freiwillig noch unfreiwillig ist, wie daß wir alt werden und sterben.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 400 29 Keine Nachsicht dagegen verdienen jene fehlerhaften Handlungen, die nicht aus Unwissenheit geschehen, sondern zwar in Unwissenheit, aber einer solchen, die durch eine weder natürl…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 407 29 (1136b) Ferner, man kann sich aus Unenthaltsamkeit freiwillig von einem anderen, der ebenfalls freiwillig handelt, Schaden zufügen lassen, so daß es also möglich wäre, mit Willen …
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413 29 Dem Manne, an den wir denken, geschieht nichts gegen seinen vernünftigen Willen, daher er auch wegen seiner Liberalität kein Unrecht, sondern, wenn man denn will, nur einen Schade…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 80 / Paragraph 461 29 Mit dem Zufall hat sie das Ähnliche, daß beide eine Beziehung zur Vernunft haben, insofern das Werk der Kunst mit Vernunft zustande kommt, das Ergebnis des Zufalls ohne Vernunft.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 81 / Paragraph 463 29 Das Hervorbringen hat nämlich einen anderen Zweck als die Tätigkeit selbst, das Handeln dagegen nicht, da hier das gute Handeln selbst oder auch das gute Befinden den Zweck ausmac…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 85 / Paragraph 481 29 Daß aber die Klugheit in eigenen Dingen auch einen Blick fürs Ganze fordert, ergibt sich auch insofern, als ein Irrtum beim Überlegen entweder das Allgemeine oder das Besondere be…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 495 29 Mithin ist Wohlberatenheit schlechthin diejenige, die für den Zweck des Lebens schlechthin das Richtige trifft, dagegen Wohlberatenheit in einer bestimmten Hinsicht jene, die es f…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 499 29 Richtig aber ist jenes Urteil, das der Wahrhafte fälltDie Gnome ist es also, die uns sagt, wo und wann die Epikie gegenüber dem gesetzlichen Rechte zur Geltung kommt; vgl.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501 29 Denn wir sprechen von Diskretion, Verständigkeit, Klugheit und Verstand, indem wir unbedenklich denselben Personen die Eigenschaft der Diskretion und des Verstandes zuschreiben un…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 527 29 Aber das ist ungereimt; denn da würde einer klug und unenthaltsam zugleich sein; und doch würde niemand es für des klugen Mannes Art ausgeben, freiwillig das schlechteste zu tun.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 543 29 Ein Zeichen dessen ist, daß man auch von Weichlichen mit bezug auf Dinge wie Hunger und Durst redet, doch nie mit bezug auf solche Dinge wie Armut oder Ehrverlust.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 545 29 Wieder andere Abnormitäten haben Ähnlichkeit mit krankhaften Zuständen oder kommen von der Gewohnheit her, so das Ausraufen der Haare, das Verzehren der Nägel, das Verschlingen vo…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 100 / Paragraph 565 29 (1151a) Unter den Unenthaltsamen selbst sind wieder die, die sofort aus dem Lot kommen, besser oder nicht so schlimm als die, die überlegen und an ihrem Entschlüsse nicht festhalt…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 100 / Paragraph 567 29 Ein anderer ist das Gegenteil von ihm: wer fest bei der Vernunft bleibt und sich nicht von seinem Sinne bringen läßt, wenigstens durch den Affekt nichtDas ist der Enthaltsame.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 572 29 Der Unenthaltsame bleibt der Vernunft nicht treu wegen eines Zuviel, dieser wegen eines Zuwenig; der Enthaltsame aber bleibt ihr treu und läßt sich durch keines von beiden davon a…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 606 29 Denn das Sinnenwesen ist immer angestrengt, wie auch die Physiologen bezeugen, die uns sagen, das Sehen und Hören errege Unlust, nur daß wir, wie sie meinen, daran gewöhnt sind.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617 29 Umgekehrt wie sie äußert sich unter anderen EmpedoklesEmpedokles meinte, daß unter dem Einflüsse der φιλία sich Erde zu Erde, Luft zu Luft geselle und so jedes der vier Elemente.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 622 29 Viele sind wohlwollend gegen solche, die sie nie gesehen haben, aber für tugendhaft und tüchtig halten, und ebenso kann (1156a) es den letzteren wieder mit bezug auf jene gehen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 629 29 Denn jegliche Freundschaft fußt auf einem Gute oder einer Lust, die beide dies entweder schlechthin sind, oder blos für den Freund, und setzt außerdem noch eine gewisse Ähnlichkei…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 630 29 Die sich schnell auf freundschaftlichen Fuß mit einander stellen, wollen wohl Freunde sein, sind es aber nicht, wenn sie nicht zugleich auch liebenswert sind und das von einander …
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 640 29 Wohl aber kann man, wo es Vorteil und Vergnügen gilt, vielen gefallen; denn der Leute, die das bieten können, hat man manche, und Dienste zu erweisen kostet wenig Zeit.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 647 29 Denn der Schmeichler ist ein Freund, der einem untergeordnet ist oder sich so stellt, als ob er es wäre, und als ob er uns mehr liebte als wir ihn.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 29 Die Demokratie findet sich vorzüglich in den Häusern, wo der Herr fehlt – denn da sind alle gleich –, und wo das Oberhaupt schwach ist und jeder tut, was ihm gefällt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 678 29 Denn wer schuldet, muß bezahlen, der Sohn aber kann mit allem, was er tut, die empfangenen Wohltaten nicht nach Würden vergelten, und so bleibt er immer in der Schuld.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682 29 Das Wort will sagen, der Lohn müsse sich nach dem Manne und seinen wirklichen Leistungen, nicht nach der Einbildung eines aufgeblasenen Empfängers der Leistung wie im Falle Protag…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 701 29 Für den Empfänger der Wohltat aber entspringt durch ihren Urheber nichts Schönes, oder doch nur jenes, das mit dem Nützlichen zusammenfällt, das aber auch weniger genußreich und l…
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 29 So wie nun das vornehmste Stück eines Staates oder sonst eines geordneten Ganzen am meisten der eigentliche Staat und das eigentliche Ganze ist, so ist es auch beim Menschen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 708 29 Indem er sich selbst genug sei, bedürfe er nichts weiter, während doch der Freund, als ein zweites Selbst, einem das verschaffen solle, was man durch sich selbst nicht vermöge.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 29 Hier ist auf Vers 35 seiner Gnomen hingezielt: »Denn von Edlen lernst du Edles; den Schlechten gesellet Büssest auch das du noch ein, was an Vernunft du gehegt.« Übers.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 142 / Paragraph 735 29 Wenn sie nun mit dem, was die Leute an einem beobachten, nicht übereinstimmen, bringt man sich mit seiner strengen Lehre in Mißkredit und macht sogar die Wahrheit selbst verdächti…
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 738 29 Die von Aristoteles beabsichtigte deductio ad absurdum wäre legitim, wenn Platos Meinung gewesen wäre, daß irgend etwas Empirisches das wesenhafte Gute sein könne, was aber nicht …
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 29 Also der Übergang zur Lust kann schnell und langsam zustande kommen, aber schnell aktuell sein in bezug auf die Lust, will sagen, schnell Lust fühlen, das kann man nicht.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 29 Wenn also die Lust der von der Natur geforderte Ausgleich ist, so muß das, was den Ausgleich erfährt, der Körper also, Lust fühlen, und das wird man schwerlich annehmen.
Sentence 21 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 29 Dagegen ist die Art und somit auch die Form der Lust jederzeit vollendet, und so wird klar, daß sie von der Bewegung verschieden und ein Ganzes und Vollendetes ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 750 29 Entsprechen das wahrgenommene Objekt und das wahrnehmende Subjekt diesen Bedingungen, so wird sich immer Lust einstellen; denn dann ist ebensowohl was sie hervorrufen als was sie …
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 750 29 Jedoch vollendet die Lust die Tätigkeit nicht wie eine habituelle Form, sondern wie etwas, was zur Form hinzutritt, wie die Schönheit sich im Gefolge der vollkommenen körperlichen…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 752 29 So ist der Freund der Musik mit dem Gehör in dem Bereich der Töne tätig, der Lernbegierige mit dem Verstand im Bereich der Erkenntnisse, und so die Übrigen alle.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 764 29 Sonst könnte ja auch derjenige sie besitzen, der sein Leben lang schläft und so ein bloß vegetatives Dasein führt, oder auch ein Mensch, den die größten Unglücksfälle (1176b) träf…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 776 29 Insofern er darum dem Denken, der θεωρία, obliegt, lebt er nicht als Mensch, sondern insofern er etwas Göttliches in sich hat, den Geist, durch den er Gott ähnlich ist.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 29 Dort redet er von der menschlichen Denktätigkeit als der der göttlichen Tätigkeit verwandtesten, συγγενεστάτη, hier von der Freude Gottes an dem ihm Verwandtesten, τω̃ συγγενεστάτ…
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 29 So kann denn in dem genannten Absatz unmöglich, wie Einige wollen, eine Lehre ausgesprochen sein, die jede Tätigkeit Gottes nach außen und somit jede Fürsorge für den Menschen aus…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 792 29 Und, auf Menschen, die unsern Neigungen entgegentreten, wirft man, auch wenn sie Recht daran tun, einen Haß; das Gesetz dagegen, wenn es das Rechte befiehlt, ist keinem Hasse ausg…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 795 29 Dem Fieberkranken ist im allgemeinen Ruhe und Fasten zuträglich, in einem einzelnen Falle aber vielleicht nicht; auch der Lehrer im Faustkampf hält nicht alle zu den nämlichen Übu…
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 796 29 Denn sie könnten ihrem Vaterlande kein besseres Geschenk hinterlassen, und würden gewiß auch sich selber und so denn auch ihren besten Freunden keine andere Kunst mehr als diese w…
Sentence 1 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 3 28 Zuerst nun, ihr Athener, muß ich mich wohl verteidigen gegen das, dessen ich zuerst fälschlich angeklagt bin, und gegen meine ersten Ankläger, und hernach gegen der späteren Späte…
Sentence 12 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 3 28 Verteidigen muß ich mich also, ihr Athener, und den Versuch machen, eine angeschuldigte Meinung, die ihr seit langer Zeit hegt, euch in so sehr kurzer Zeit zu benehmen.
Sentence 13 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 3 28 Ich wünschte nun zwar wohl, daß dieses so erfolgte, wenn es so besser ist für euch sowohl als für mich, und daß ich etwas gewönne durch meine Verteidigung.
Sentence 3 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 6 28 Denn gewiß, wenn du nichts Besonderes betriebest vor andern, es würde nicht solcher Ruf und Gerede entstanden sein, wenn du nicht ganz etwas anderes tätest als andere Leute.
Sentence 14 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 6 28 Dieser war mein Freund von Jugend auf, und auch euer, des Volkes, Freund war er und ist bei dieser letzten Flucht mit geflohen und mit euch auch zurückgekehrt.
Sentence 8 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 7 28 Darauf nun versuchte ich ihm zu zeigen, er glaubte zwar weise zu sein, wäre es aber nicht; wodurch ich dann ihm selbst verhaßt ward und vielen der Anwesenden.
Sentence 9 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 28 Denn die Wahrheit, denke ich, möchten sie nicht sagen wollen, daß sie nämlich offenbar werden als solche, die zwar vorgeben, etwas zu wissen, in Wirklichkeit aber nichts wissen.
Sentence 11 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 28 Aus diesen sind Meletos gegen mich aufgestanden und Anytos und Lykon; Meletos mir der Dichter wegen aufsässig, Anytos wegen der Handarbeiter und Staatsmänner, Lykon aber wegen der…
Sentence 12 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 28 So daß, wie ich auch gleich anfangs sagte, ich mich wundern müßte, wenn ich imstande wäre, in so kurzer Zeit diese so sehr oft wiederholte Verleumdung euch auszureden.
Sentence 10 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 17 28 Im Vergleich also mit den Übeln, die ich als Übel kenne, werde ich niemals das, wovon ich nicht weiß, ob es nicht ein Gut ist, fürchten oder fliehen.
Sentence 17 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 17 28 Wenn ich nun durch solche Reden die Jugend verderbe, so müßten sie ja schädlich sein; wenn aber jemand sagt, ich rede etwas anderes als dies, der sagt nichts.
Sentence 1 Apologie des Sokrates / Chapter 7 / Paragraph 24 28 Abgesehen aber von dem Rühmlichen dünkt es mich auch nicht einmal recht, den Richter zu bitten und sich durch Bitten loszuhelfen: sondern belehren muß man ihn und überzeugen.
Sentence 13 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 30 28 Auch jetzt daher bin ich als ein langsamer Greis von dem Langsameren gefangen worden; meine Ankläger aber, gewaltig und heftig wie sie sind, von dem Schnelleren der Bosheit.
Sentence 3 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 33 28 Und es ist nun gar keine Empfindung, sondern wie ein Schlaf, in welchem der Schlafende auch nicht einmal einen Traum hat, so wäre der Tod ein wunderbarer Gewinn.
Sentence 5 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 33 28 Wenn also der Tod etwas solches ist, so nenne ich ihn einen Gewinn, denn die ganze Zeit scheint ja auch nicht länger auf diese Art als eine Nacht.
Sentence 11 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 33 28 Ja, was das Größte ist, die dort eben so ausfragend und ausforschend zu leben, wer unter ihnen weise ist, und wer es zwar glaubt, es aber nicht ist.
Sentence 2 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 34 28 Auch die meinigen haben jetzt nicht von ohngefähr diesen Ausgang genommen: sondern mir ist deutlich – daß sterben und aller Mühen entledigt werden schon das Beste für mich war.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 9 28 Aber es ist zweierlei, zu sagen, daß die Tugend glücklich macht, und zu sagen, daß damit ihr Wert erschöpft ist, und man nur deshalb nach ihr streben soll.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 14 28 Entsprechend soll die Erörterung am Ende über das Glück und die Befriedigung, die aus der Tugend fließt, und über die vollkommenste Tugend gleichsam der Schlußstein des Werkes sei…
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 16 28 Sie ist auch das Staatsziel, insofern alle Wohltaten, die wir von dem Staate erwarten, Friede, Ruhe, Sicherheit und Wohlstand, es uns möglich machen, dem Leben des Geistes obzulie…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 20 28 Akademie der Wissenschaften von Heylbut neu ediert worden sind, und die drei lateinischen von Muret, Kamerarius und Giphanius, die scheints seit langem nicht mehr neu aufgelegt wo…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 26 28 Sollte seine Erkenntnis nicht auch für das Leben eine große Bedeutung haben und uns helfen, gleich den Schützen, die ein festes Ziel haben, das Rechte besser zu treffen?
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 31 28 Die vier Substantiva im ersten Satze der Ethik sind hier auf zwei zurückgeführt: γνω̃σις und προαίρεσις; sie zielen auf die zwei Grundkräfte der Seele, Verstand und Wille.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 13 / Paragraph 63 28 Von beiden ist aber nicht anzunehmen, daß sie ganz und gar fehl gehen, vielmehr werden sie je in einer Beziehung, wo nicht gar in den meisten, Recht haben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 13 / Paragraph 64 28 Nur möchte es keinen kleinen Unterschied machen, ob man das höchste Gut in ein Besitzen oder ein Gebrauchen, in einen bloßen Habitus oder in eine Tätigkeit (1099a) setzt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 79 28 Ist dem aber so, dann kann der Glückselige zwar niemals ganz unglücklich werden, aber freilich auch nicht vollkommen glücklich sein, wenn ihm das Los eines Priamus beschieden ist.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 84 28 Wenn aber das Lob auf solches geht, so leuchtet ein, daß es für das Beste kein Lob gibt, sondern etwas Größeres und Besseres, wie man denn auch sieht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 95 28 Wir haben ja nicht durch oftmaliges Sehen oder oftmaliges Hören den betreffenden Sinn bekommen, sondern es ist umgekehrt dem Besitze der Gebrauch gefolgt, nicht dem Gebrauche der …
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 96 28 Und darum ist nicht wenig daran gelegen, ob man gleich von Jugend auf sich so oder so gewöhnt; vielmehr kommt hierauf sehr viel oder besser gesagt alles an.