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Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 27 Indessen gehört das wohl mehr zu einer anderen UntersuchungJe höher ein Ziel ist, desto höher muß die Ursache sein, durch die man zu diesem Ziele geführt wird.
Sentence 29 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 27 Denn dies setzt voraus, daß die Natur selbst das Werk einer höchsten Kunst ist, die Leistung der besten Ursache, τη̃ς αρίστης αιτίας, wie Aristoteles sich ausdrückt.
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 27 Denn dem widerspricht der Schlußsatz dieses Kapitels: mag was im Leben geschieht, die Todten berühren oder nicht, es kann auf keinen Fall ihre Glückseligkeit in Unglückseligkeit v…
Sentence 22 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 27 Denn dieser Teil und dieses Vermögen scheint ganz besonders im Schlafe tätig zu sein; im Schlafe aber sind der Gute und der Schlechte am wenigsten zu erkennen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 121 27 Desgleichen macht die Tüchtigkeit des Pferdes, daß es selbst gut ist, und daß es gut läuft, den Reiter gut trägt und vor dem Feinde gut stand hält.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 122 27 So meidet denn jeder Kundige das Übermaß und den Mangel und sucht und wählt die Mitte, nicht die Mitte der Sache nach, sondern die Mitte für uns.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 130 27 Bei den Affekten der Lust und der Unlust, nicht bei allen jedoch und am wenigsten bei allen Unlustempfindungen, ist die Mitte Mäßigkeit, das Übermaß Zuchtlosigkeit oder Unmäßigkei…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 138 27 w., b) Genossenschaftsmitgliedern oder Partnern an einem gemeinsamen Unternehmen, c) Angehörigen einer Volksabteilung, Klasse oder Zunft; endlich 4) Freundlichkeit oder auch der F…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 142 27 Denn sie stehen von einander weiter ab als von der Mitte, wie das Große vom Kleinen und das Kleine vom Großen weiter absteht als beide vom Gleichen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 27 Bei allen Dingen müssen wir am meisten vor der Lust und dem, was sie hervorruft, auf der Hut sein, da wir hier nicht als unbestochene Richter urteilen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 168 27 Nachdem wir das Freiwillige und Unfreiwillige erklärt haben, ist das nächstfolgende, daß wir den Begriff der Entschließung oder der Willenswahl erörternMit Willenswahl, lateinisch…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 212 27 Wer also erträgt und fürchtet was man soll und weswegen man es soll, und wie und wann, und wer in gleicher Weise Zuversicht hat, der ist mutig.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 27 ; und Diomedes spricht: »Hektor sagt ja vielleicht vor den Troern in der Versammlung: Tydeus Sohn ist vor mir (in Angst zu den Schiffen geflohen)«Ilias VIII, 148.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 27 Sie sind jedoch geringer, weil sie nicht aus Scham, sondern aus Furcht sich mutig zeigen, indem sie nicht das Schimpfliche oder sittlich Häßliche, sondern das Schmerzbringende sch…
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 27 Doch scheint der Mut aus Zorn der natürlichste zu sein, und er mag, wenn sich noch vernünftige Überlegung und der rechte Beweggrund hinzugesellen, als wirklicher Mut gelten.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 222 27 Doch besitzen die Mutigen sie aus den angegebenen Gründen, solche Leute aber nur darum, weil sie meinen, sie seien die Stärkeren und hätten kein Unheil zu befahren.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228 27 Unter unvernünftigem Seelenteil ist nach I, 13 das sinnliche Strebevermögen zu verstehen, das im Menschen der Vernunft gehorchen soll und so an der Tugend teil haben kann.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 254 27 Er wird auch nicht da nehmen, wo er nicht soll, da ein solches Nehmen nicht nach der Art eines Mannes ist, der Geld und Gut nicht achtet.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 258 27 Er legt es ja nicht darauf an, zu empfangen und zusammenzuhalten, sondern neigt eher zur Verschwendung, da er das Geld nicht seinerselbst, sondern des Gebens wegen schätzt.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 27 Wenn der Freigebige einmal wider Gebühr (1121a) und Schicklichkeit eine Ausgabe gemacht hat, so wird er Unlust darüber empfinden, mit Maß jedoch und auf die rechte Art.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 262 27 Denn da sie leichthin Aufwand machen, geben sie auch gern für Ausschweifungen Geld aus, und weil ihr Leben des sittlichen Haltes entbehrt, neigen sie den Lüsten zu.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 50 / Paragraph 275 27 Und das alles wird er nicht aus sittlichen Beweggründen tun, sondern um seinen Reichtum zu zeigen, und in der Erwartung, dadurch die Bewunderung auf sich zu ziehen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 50 / Paragraph 277 27 Diese Charakterrichtungen sind nun zwar wirkliche sittliche Mängel, doch bringen sie nicht in Schande, weil sie dem Nächsten nicht schaden und ihre sittliche Häßlichkeit nicht bes…
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 304 27 Denn da ihre Stimmung nicht nach außen tritt, so redet auch niemand ihnen gütlich zu, und um für sich selber den Zorn zu verwinden, braucht es Zeit.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 57 / Paragraph 319 27 Die sich aber in kleinen und offenkundigen Dingen verstellen, nennt man »Baukopanurgen« (sich zierende Schlauköpfe) und findet sie lächerlich, und zuweilen erscheint diese Eigensc…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 59 / Paragraph 329 27 Man bestimmt sie als eine Furcht vor Schande, und sie betätigt sich ähnlich wie die Furcht vor Schrecklichem: wer sich schämt, errötet; wer den Tod fürchtet, erblaßt.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 65 / Paragraph 354 27 Zu dem unfreiwilligen Verkehr gehören teils heimliche Handlungen, wie Diebstahl, Ehebruch, Giftmischerei, Kuppelei, Sklavenverführung, Meuchelmord, falsches Zeugnis, teils gewalts…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 370 27 In jedem auf Gegenseitigkeit beruhenden Verkehr freilich begreift die Wiedervergeltung das fragliche Recht in sich, jedoch eine Wiedervergeltung nach Maßgabe der Proportionalität,…
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 371 27 Denn aus zwei Ärzten wird keine Gemeinschaft, sondern aus Arzt und Bauer, und überhaupt aus verschiedenen und ungleichen Personen, zwischen denen aber eine Gleichheit hergestellt …
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 372 27 Es kommen also nach Maßgabe des Verhältnisses eines Baumeisters zu einem Schuster so und so viel Schuhe auf ein Haus oder auf ein gewisses Maß von Lebensmitteln.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 393 27 Da es mit Recht und Unrecht so bestellt ist, so wird eine ungerechte oder eine gerechte Handlung nur dann begangen, wenn man freiwillig recht oder unrecht tut.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 78 / Paragraph 442 27 Das Erkennende ist dem Erkannten ähnlich, oder Gleiches wird durch Gleiches erkannt, insofern der eigentliche und primäre Gegenstand der Erkenntnis mit der Natur des Erkennenden ü…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 78 / Paragraph 446 27 Prinzip des Handelns im Sinne des bewegenden, nicht des Zweckprinzips ist die Willenswahl und das der Willenswahl das Begehren und der Begriff oder die Vorstellung des Zweckes.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 78 / Paragraph 447 27 Und so ist denn die Willenswahl entweder begehrendes Denken oder denkendes Begehren, und das Prinzip, in dem sich beides, Denken und Begehren, verbunden findet, ist der Mensch.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 79 / Paragraph 452 27 Der Dinge, durch die die Seele, bejahend oder verneinend, (immer) die Wahrheit trifft, sollen fünf an der Zahl sein; es sind Kunst, Wissenschaft, Klugheit, Weisheit und Verstand.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 80 / Paragraph 457 27 Demnach ist auch der mit Vernunft verbundene Habitus des Handelns von dem mit Vernunft verbundenen Habitus des Hervorbringens verschieden; daher auch keiner in dem andern enthalte…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 81 / Paragraph 462 27 Ein kluger Mann scheint sich also darin zu zeigen, daß er wohl zu überlegen weiß, was ihm gut und nützlich ist, nicht in einer einzelnen Hinsicht, z.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 85 / Paragraph 479 27 hat man an der Erfahrungstatsache, daß man in jungen Jahren ein Geometriker und Mathematiker und ein Weiser oder Kundiger in solchen Disciplinen, doch schwerlich klug werden kann.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 486 27 Zum Beraten aber gehört viele Zeit, und es ist ein bekanntes Wort, man müsse was man beraten und beschlossen, unverweilt ausführen, zum Beraten aber sich Zeit gönnen.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501 27 Das Prinzip fällt aber unter den Verstand, den νου̃ς, und so ist die Wahrnehmung insofern Verstand, als sie einem jenes praktische Prinzip an die Hand gibt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 521 27 Wenn daher, wie man sagt, aus Menschen durch ein Übermaß der Tugend Götter werden, so wäre offenbar der der tierischen Rohheit entgegengesetzte Habitus gleichsam von solcher Art.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 93 / Paragraph 524 27 Auch sagt man, der Mäßige sei enthaltsam und starkmütig; umgekehrt aber meint man teils, jeder, der die beiden letzten Eigenschaften habe, sei mäßig, teils bestreitet man es.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 27 Soll also der Meinende darum, weil seine Überzeugung nur schwach ist, eher und leichter gegen seine Ansicht handeln, so kann zwischen Wissen und Meinen kein Unterschied sein.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 100 / Paragraph 565 27 Wer sich aus sittlicher Kraftlosigkeit nicht enthält, gleicht einem Menschen, der rasch, von einem kleinen Quantum Wein und von weniger, als die meisten vertragen können, betrunke…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 27 Sodann, das Gute ist teils Tätigkeit teils Habitus, und demnach sind die Arten von Bewegung und Werden, die den Menschen in den naturgemäßen Habitus versetzen, mitfolgend lustbrin…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 610 27 Denn was nützte ihm die Gunst des Schicksals, wenn ihm die Möglichkeit entzogen würde, jenes Wohltun zu üben, das man am besten und lobenswürdigsten gegen Freunde beweist?
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 615 27 Auch bedarf es unter Freunden der Gerechtigkeit nicht, wohl aber unter Gerechten der Freundschaft als einer Ergänzung der Gerechtigkeit, und das höchste Recht wird unter Freunden …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 616 27 Den Sinn für Freundschaft erheben wir mit Lob, und den Besitz vieler Freunde halten wir für schön, und mancher glaubt, die braven Männer müßten auch Freunde sein.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 621 27 Denjenigen aber, der jemanden in dieser Weise das Gute wünscht, nennt man wohlwollend, wenn nicht seitens des anderen dasselbe geschieht; denn erst gegenseitiges Wohlwollen nennt …
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 622 27 Mithin gehört zur Freundschaft, daß man sich gegenseitig wohlwolle und Gutes wünsche, ohne daß einem diese gegenseitige Gesinnung verborgen bleibt, und zwar aus einer der angeführ…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 626 27 Die Freundschaft der jungen Leute aber scheint auf der Lust zu beruhen; denn die Jugend wird vom Affekt beherrscht und lebt vorwiegend der Freude und der Gegenwart.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 27 Das Gemeinschaftsverhältnis des Vaters zu seinen Söhnen hat die Form des Königtums, da dem Vater seine Kinder am Herzen liegen, daher auch Homer den Zeus Vater nennt.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 27 Will der Mann aber in allem gebieten, so verkehrt er das naturgemäße Verhältnis in Oligarchie, weil er das wider Gebühr tut, nicht insofern er der Bessere ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 27 Der König ist der Wohltäter seiner Untertanen, wenn anders er in edler Gesinnung für sie sorgt, daß es ihnen wohl ergehe, wie ein Hirt für seine Schafe.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 27 Sie richtet sich nach den Vorzügen jedes Teils und gesteht dem Besseren das größere Gut zu, und doch jedem das Gebührende; und gleiches gilt von dem Rechte.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 27 Denn die Bürger eines Verfassungsstaates beanspruchen gleiches Recht und gleichen Wert; somit ist die Herrschaft gleichmäßig unter sie verteilt, und danach gestaltet sich denn auc…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 27 Diejenigen, die ihre Tugend zu Freunden gemacht hat, sind von dem Eifer beseelt, einander nur gutes zu erweisen; denn das ist der Tugend und der Liebe eigen.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680 27 Ihre Neigung galt ja nicht ihnen selbst, sondern dem, was sie besaßen, und was nicht von Dauer war, daher auch ihre Freundschaft die gleiche Beschaffenheit haben mußte.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 128 / Paragraph 685 27 Man sieht also hier unseren oft wiederholten Satz bestätigt, daß die Erörterungen über die menschlichen Affekte und Handlungen keinen höheren Grad von Bestimmtheit zulassen als ih…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 128 / Paragraph 686 27 Daß man nun nicht allen dasselbe schuldet, und auch seinem Vater nicht alles hinzugeben braucht, wie man ja auch dem Zeus nicht alles opfert, unterliegt keinem Zweifel.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 693 27 Denn auch Gott hat schon jetzt das Gute, aber darum hat er es, weil er jetzt ist, was er jemals istNeuerdings wird die absolute Unveränderlichkeit Gottes ausgesprochen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 694 27 Sie liegen mit sich selbst im Zwiespalt, und ihre sinnliche Gier steht nach anderen Dingen als ihr vernünftiger Wille, wie es bei den Unenthaltsamen der Fall ist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 703 27 Eben dies aber dürfte auch den Wohltätern eigen seinEs ist ihnen eigen, die Empfänger ihrer Wohltaten mehr zu lieben, weil gutes tun beschwerlicher ist als gutes empfangen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 27 Aber von dem braven Manne ist es auch wahr, daß er für seine Freunde und sein Vaterland vieles tut, und, wenn es sein muß, selbst dafür stirbt.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 27 Ja, auch Handlungen kann er dem Freunde überlassen, und es gibt Fälle, wo es schöner ist, den Freund zu einer Tat zu vermögen, als sie selbst auszuführen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 710 27 Aber es sieht wie eine Ungereimtheit aus, dem Glücklichen alle Güter zuzuteilen und ihm keine Freunde zu geben, die doch als das größte aller äußeren Güter erscheinen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 713 27 Das Vermögen wird nun auf die Tätigkeit zurückgeführt, die das eigentlich Wertvolle und Maßgebende ist, und so muß denn als eigentliches Leben das Wahrnehmen oder Denken erscheine…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 713 27 Das Dasein aber erschien als begehrenswert wegen des Bewußtseins der eigenen Güte, das wir aus ihm schöpfen, ein Bewußtsein, das an sich eine Quelle der Lust ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 718 27 Denn eine solche Verliebtheit will ein Übermaß der Freundschaft sein, das nur gegen einen möglich ist, und so ist auch eine innige Freundschaft nur mit wenigen möglich.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 721 27 Daher könnte man auch zweifeln, ob die Freunde gleichsam die Last mittragen, oder ob vielmehr ihre angenehme Gegenwart und die Überzeugung von ihrer Teilnahme den Schmerz verringe…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 140 / Paragraph 730 27 Von Tag zu Tag gewinnt sie durch den Umgang an sittlichem Gehalt, und der Fortschritt wird hier durch gemeinsame Tugendübung nicht minder als durch gegenseitige Zurechtweisung her…
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 142 / Paragraph 733 27 Teil, von dem Ziele der Tugend, nicht so weit sie dem Einzelnen angehört und ihn vollkommen und glücklich macht, sondern so weit sie der Allgemeinheit dient, K.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 738 27 Das lustvolle Leben, sagt er, sei im Verein mit Klugheit begehrenswerter als ohne Klugheit; wenn aber das Vereinte besser sei, so sei die Lust nicht das Gute.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 739 27 Die aber den Satz, gut sei wonach alles strebt, beanstanden wollen, dürften damit leicht eine Meinung zu vertreten scheinen, mit der sich kein gesunder Sinn verbinden läßt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 741 27 Denn weshalb soll es nicht mit der Lust sein können wie mit der Gesundheit, die ja ebenfalls zwar bestimmt ist, aber doch ein Mehr und Minder zuläßt?
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 752 27 Es hat also seinen guten Grund, daß man auch nach der Lust strebt, da aus ihr einem jeden für das Leben, dieses begehrenswerte Gut, die Vollendung erwächst.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 753 27 Denn diese beiden Dinge scheinen zusammengepaart zu sein und keine Trennung zu gestatten, da ohne Tätigkeit keine Lust entsteht und jede Tätigkeit durch die Lust vollendet wird.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765 27 So ist es denn begreiflich, daß, so wie für Kinder andere Dinge Wert haben als für Erwachsene, so auch für schlechte Menschen andere Dinge als für tugendhafte.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 766 27 Es wäre ja ungereimt, wenn unsere Endbestimmung Spiel und Scherz wäre, und wenn die Mühe und das Leid eines ganzen Lebens das bloße Spiel zum Ziele hätte.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 776 27 Ist nun die Vernunft im Vergleich mit dem Menschen etwas Göttliches, so muß auch das Leben nach der Vernunft im Vergleich mit dem menschlichen Leben göttlich sein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 783 27 Denn die Natur genügt sich selbst zum Denken nicht; dazu bedarf es auch der leiblichen Gesundheit, der Nahrung und alles andern, was zur Notdurft des Lebens gehört.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 788 27 Da sie der Leidenschaft nachlebt, trachtet sie nach den ihrem Geschmacke entsprechenden Genüssen und nach dem, was dieselben verschaffen kann, und flieht die entgegengesetzten Art…
Sentence 1 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 18 26 Kein Getümmel, ihr Athener, sondern harret mir aus bei dem, was ich euch gebeten: mir nicht zu toben über das, was ich sage, sondern zu hören!
Sentence 10 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 22 26 Hat er es aber damals vergessen, so rufe er noch einen auf – ich lasse ihm freie Bahn-, und er sage es, wenn er so etwas hat!
Sentence 11 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 22 26 Allein hiervon werdet ihr ganz das Gegenteil finden, ihr Männer, alle willig mir beizustehen, mir dem Verderber, dem Unheilstifter ihrer Verwandten, wie Meletos und Anytos sagen.
Sentence 8 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 31 26 Denn wenn ihr meint, durch Hinrichtungen dem Einhalt zu tun, daß euch niemand schelten soll, wenn ihr nicht recht lebt, so bedenkt ihr das sehr schlecht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 16 26 Die Tätigkeit ist nämlich die Vollendung des Lebens und des Seins, und darum ist sie mit Lust verbunden, weil jedes Wesen sich seiner natürlichen Vollendung freut.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 21 26 In dem Verzeichnis bei Susemihl-Apelt fehlt auch der lateinische Kommentar des italienischen Jesuiten Silvester Maurus, † 1687, der eine Paraphrase zu sämtlichen Werken des Aristo…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 31 26 Nehmen wir jetzt wieder unser Thema auf und geben wir, da alles Wissen und Wollen nach einem Gute zieltAristoteles sagt wörtlich: nach einem Gute begehrt, ορέγεται.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 32 26 Alle diese Meinungen zu prüfen dürfte der Mühe nicht verlohnen; es wird genügen, wenn wir uns auf die gangbarsten und diejenigen, die einigermaßen begründet erscheinen, beschränke…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 40 26 Es dürfte aber vielleicht besser, ja Pflicht zu sein scheinen, zur Rettung der Wahrheit auch der eigenen Meinungen nicht zu schonen, zumal da wir Philosophen sind.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 11 / Paragraph 58 26 (1098b) Man darf auch nicht unterschiedslos überall nach der Ursache fragenWollte man von jedem, auch der Ursache, die Ursache wissen, so nähme das Fragen kein Ende.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 11 / Paragraph 58 26 Die Prinzipien selbst aber werden teils durch Induktion erkannt, teils durch Wahrnehmung, teils durch eine Art Gewöhnung, teils noch auf andere WeiseDurch Induktion kann man z.
Sentence 22 Nikomachische Ethik / Chapter 11 / Paragraph 58 26 Denn von dieser Bestimmung hängt alles, was der Mensch zu tun und zu lassen hat, also der ganze Inhalt der Sittenlehre und auch der Staatslehre, ab.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 13 / Paragraph 68 26 Indessen bedarf dieselbe wie gesagt auch wohl der äußeren Güter, da es unmöglich oder schwer ist, das Gute und Schöne ohne Hilfsmittel zur Ausführung zu bringen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 78 26 Allein auch hier wird die sittliche Schönheit durchleuchten, wenn man viele schwere Schläge des Schicksals gelassen erträgt, nicht aus Gefühllosigkeit, sondern aus edler und hoher…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 81 26 Daß aber die Schicksale der Nachkommen und aller Freunde die Glückseligkeit ganz und gar nicht berühren sollen, erscheint doch allzu inhuman und den allgemeinen Überzeugungen wide…
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 26 Aristoteles konnte aber auch mit der Bemerkung, es sei ungereimt, von einer Eudämonie Verstorbener zu reden, nicht sagen wollen, es gebe überhaupt keine Glückseligkeit für sie.
Sentence 22 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 26 Dahin gehören also die Ehrungen und Diffamationen der Verstorbenen selbst; dann die gute oder schlechte Führung ihrer Hinterbliebenen und Freunde, sowie auch deren Glück oder Ungl…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 88 26 Unter menschlicher Tugend verstehen wir aber nicht Tüchtigkeit des Leibes, sondern solche der Seele, wie wir ja auch unter der Glückseligkeit eine Tätigkeit der Seele verstehen.