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Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 24 Sie ist ein Ganzes, und es läßt sich in keinem Zeitmoment eine Lust aufweisen, deren Form durch die Verlängerung ihrer Dauer erst vollendet würde.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 761 24 Ein und dasselbe kann den einen ergötzen und den anderen schmerzen, bei dem einen Unlust und Haß, bei dem anderen Lust und Liebe hervorrufen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 767 24 Das Ernste nennen wir ja besser als das Scherzhafte und Lustige, und die Tätigkeit des besseren Teiles und Menschen nennen wir immer auch ernster.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 24 Denn man müßte als ein ganz blutdürstiger Mensch erscheinen, wenn man sich seine Freunde zu Feinden machte, nur damit es Kampf und Blutvergießen gäbe.
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 24 Daraus zieht er den Schluß, daß unter menschlichen Tätigkeiten jene die seligste ist, die mit dem göttlichen Schauen oder Denken die größte Ähnlichkeit hat.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 784 24 Man kann das deutlich daran sehen, daß die Privatleute den Fürsten im rechten und tugendhaften Handeln nicht nachzustehen, sondern eher voraus zu sein scheinen.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 785 24 So stimmen denn die Ansichten der Weisen mit den von uns dargelegten Gründen überein, und zweifellos liegt in solchen Zeugnissen auch eine gewisse Beweiskraft.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 797 24 Was aber diejenigen Sophisten betrifft, die sich anheischig machen, die Staatskunst zu lehren, so sind sie offenbar weit davon entfernt, dies wirklich zu leisten.
Sentence 12 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 6 23 Über meine Weisheit nämlich, ob sie wohl eine ist und was für eine, will ich euch zum Zeugen stellen den Gott in Delphoi.
Sentence 11 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 7 23 Ich scheine also um dieses wenige doch weiser zu sein als er, daß ich, was ich nicht weiß, auch nicht glaube zu wissen.
Sentence 14 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 23 Was eben ein Beweis ist, daß ich die Wahrheit rede, und daß dieses mein übler Ruf ist und dies die Ursachen davon sind.
Sentence 8 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 23 Dünkt dich denn das nicht schändlich zu sein und Beweis genug für das, was ich sage, daß du dich hierum nie bekümmert hast?
Sentence 31 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 23 Antworte mir aber: Dünkt es dich mit den Pferden auch so zu stehen, daß alle Menschen sie bessern und nur einer sie verdirbt?
Sentence 6 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 18 23 Sie könnten es auch nicht: denn es ist, glaube ich, nicht in der Ordnung, daß dem besseren Manne von dem schlechteren Leides geschehe.
Sentence 6 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 20 23 Da war ich unter allen Prytanen der einzige, der sich euch widersetzte, damit ihr nichts gegen die Gesetze tun möchtet, und euch entgegenstimmte.
Sentence 12 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 20 23 Sondern als wir von der Tholos herunterkamen, gingen die viere nach Salamis und brachten den Leon; ich aber ging meines Weges nach Hause.
Sentence 1 Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 27 23 Vielleicht wird euch nun, daß ich dieses sage, ebenso bedünken, als was ich von dem Flehen und der Mitleidserregung sagte: als hartnäckiger Eigendünkel.
Sentence 8 Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 27 23 Anstatt dessen also sollte ich von denjenigen Dingen eines wählen und mir zuerkennen, von welchen ich gar wohl weiß, daß sie Übel sind?
Sentence 2 Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 29 23 Hätte ich nun Geld, so würde ich mir so viel Geldstrafe zuerkennen, als ich entrichten könnte: denn davon hätte ich weiter keinen Schaden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 12 23 Er zeigt zunächst, daß das Ziel des Menschen nicht in Sinnengenuss, in eitler Ehre oder in irdischem Besitze, sondern in menschenwürdiger Tätigkeit besteht.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 20 23 Diese beiden Männer ragen in der Reihe der anderen Geisteskoryphäen, die uns die Jahrhunderte und Jahrtausende gebracht haben, in ganz eigener Größe empor.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 29 23 Denn der Mangel hängt nicht von der Zeit ab, sondern kommt daher, daß man der Leidenschaft lebt und nach ihr seine Ziele wählt.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 33 23 Man muß also ohne Zweifel mit dem Bekannten anfangen; dieses ist aber zweifach: es gibt ein Bekanntes für uns und ein Bekanntes schlechthin.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 43 23 Ferner, da es von dem zu einer Idee Gehörigen auch nur eine Wissenschaft gibt, so wäre auch nur eine Wissenschaft von allem Guten.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 47 23 Ist es also vielleicht darum, weil es von einem herkommt oder insgesamt auf eines hinzielt, oder heißt es vielmehr in analoger Weise gut?
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 48 23 Denn während dieselben insgesamt nach einem Gute streben und das suchen, was daran noch mangelt, lassen sie die Erkenntnis dieses Guten außer Acht.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 48 23 Auch der Arzt scheints faßt nicht die Gesundheit an sich in's Auge, sondern die des Menschen, oder vielmehr die dieses Menschen in concreto.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 13 / Paragraph 65 23 Und somit ist die Glückseligkeit das Beste, Schönste und Genußreichste zugleich, und diese Dinge liegen nicht auseinander, wie die Aufschrift zu Delos will:
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 69 23 DaherWeil die Ursache der Glückseligkeit anders bestimmt werden muß, je nachdem man diese selbst in die Tugend oder in das äußere Wohlergehen setzt.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 23 Da aber das Prinzip dieser Wesen das Weibliche und das Männliche ist, so ist dieser Unterschied der Geschlechter der geschlechtlichen Zeugung wegen da«.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 77 23 So wird denn das Geforderte sich wirklich bei dem wahrhaft Glücklichen finden, und sein Leben lang wird er sein, was sein Name besagt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 80 23 Demgemäß werden wir diejenigen unter den Lebenden glückselig nennen, denen die genannten Dinge zukommen und zukommen werden, aber freilich glückselig nur als Menschen.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 23 Nach dem Tode besteht der Mensch als Mensch so wenig fort wie als Bürger, weil Mensch der Verein von Leib und Seele ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90 23 Es scheint aber auch ein anderer Teil der Seele ohne Vernunft zu sein, jedoch in gewisser Beziehung an der Vernunft teil zu nehmen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 92 23 Denn wenn wir von dem sittlichen Charakter sprechen, sagen wir nicht, daß einer weise oder verständig, sondern daß er sanft und mäßig ist.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 98 23 Hier muß vielmehr der Handelnde selbst wissen, was dem gegebenen Fall entspricht, wie dies auch in der Heilkunst und in der Steuermannskunst geschieht.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 99 23 Desgleichen verdirbt ein Übermaß oder ein unzureichendes Maß von Speise und Trank die Gesundheit, während das rechte Maß sie hervorbringt, stärkt und erhält.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 101 23 Und wer Gefahren besteht und sich dessen freut oder wenigstens keine Unlust darüber empfindet, ist mutig, wer aber darüber Unlust empfindet, ist feig.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 22 / Paragraph 117 23 Denn wir heißen nicht darum gut oder böse, weil wir das bloße Vermögen der Affekte besitzen, noch werden wir darum gelobt oder getadelt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 24 / Paragraph 127 23 beim Ehebruch darum fragte, mit wem und wann und wie er erlaubt sei, sondern es ist überhaupt gefehlt, irgend etwas derartiges zu tun.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 137 23 Vielleicht ist ευτραπελία mehr mit Rücksicht auf die Bedeutung Wende und Wenden, die τρόπος und τρέπειν hat, gebildet und bedeutet so eigentlich Gewandtheit.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 142 23 Während diese Dinge in der angegebenen Weise einander entgegengesetzt sind, stehen die Extreme doch in einem größeren Gegensatze zu einander als zur Mitte.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 23 Aber so schön sie auch ist, so mag sie doch lieber nach Hause Segeln, daß nur kein Unheil uns und die Unsern betreffe.«.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 23 Denn im Augenblicke ihrer Ausübung sind sie frei gewählte, und das Ziel und die Vollendung einer Handlung richtet sich jedesmal nach der Zeit.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 155 23 Denn wie wir im folgenden Absatz hören, ist ein Einfluß von außen, seitens des Objektes, bei allem, was man begehrt und erstrebt, vorhanden.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 168 23 Oder ich mache den Vorsatz, mich in der Geduld zu üben, erwähle das aber nicht, weil es nicht ohne weiteres bei mir steht.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 168 23 Die Willenswahl scheint vor allem das Eigentümliche der Tugend auszumachen und noch mehr als die Handlungen selbst den Unterschied der Charaktere zu begründen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 174 23 Und die Begierde hat es zu tun mit Lust und Unlust, die Willenswahl aber mit dem einen so wenig als mit dem anderen.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 189 23 Denn was mit Hilfe von Freunden geschieht, geschieht gewissermaßen durch uns selbst, da in uns die Ursache liegt, die sie zum Handeln bewegt.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 198 23 Buches: »Dem Pittakus ist das Gesetz eigentümlich, nach dem die Betrunkenen, wenn sie jemanden geschlagen haben, strenger bestraft werden sollen, als die Nüchternen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 200 23 Wenn man nicht weiß, daß Akte, die in bestimmter Richtung erfolgen, einen entsprechenden Habitus erzeugen, so nimmt sich das beinahe wie Stumpfsinn aus.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 201 23 Wer von Natur mißgestaltet ist, den tadelt niemand, wohl aber den, der es aus Mangel an Gymnastik und durch Vernachlässigung seines Körpers ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 37 / Paragraph 208 23 Die einen glauben an keine Rettung und sterben nicht gern den Tod des Ertrinkens, die anderen sind auf grund ihrer Erfahrung voller Zuversicht.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 240 23 Wer diese Rücksichten hintansetzt, liebt solche Genüsse mehr als schicklich, der Mäßige aber ist nicht so, sondern wie die rechte Vernunft es vorschreibt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 249 23 Und es ist leichter, nicht zu nehmen als zu geben, da man sich eher dazu entschließt, Fremdes nicht zu nehmen als Eigenes wegzugeben.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 258 23 Darum wird der Freigebige aber doch nicht geben wem er nicht soll und wann er nicht soll, und wie die Fehler alle heißen..
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 262 23 (1121b) Zugleich nehmen sie auch, da sie sich über die Erlaubtheit ihrer Handlungen keine Rechenschaft geben, ohne Rücksicht, wo sie nur bekommen können.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 266 23 Beide trachten also, da sie gewinnen wollen woher man nicht soll, nach schändlichem Erwerb, und jedes derartige Nehmen ist als gemeiner Geiz charakterisiert.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 49 / Paragraph 272 23 Hier muß das rechte Gleichmaß vorhanden sein, so daß der Aufwand sich nicht nur für das Werk geziemt, sondern auch für die Person.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 49 / Paragraph 274 23 Am großartigsten ist ein solcher, der im großen groß ist; aber auch der ist großartig, der in einem anderen Falle entsprechend groß ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 50 / Paragraph 275 23 Wer aber hier zu viel tut und ein Protzer ist, tut insofern zu viel, als er ungebührlichen Aufwand macht, wie wir gesagt haben.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 286 23 Ja, die sich solcher Vorzüge erfreuen, werden auch stolz und übermütig, da es ohne Tugend nicht leicht ist, das Glück maßvoll zu ertragen.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 23 Deshalb, meint man, zähle auch Thetis dem Zeus nicht die Wohltaten auf, die sie ihm erwiesen»Achill bei Homer (Ilias I, 394 ff.)
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 291 23 Ihm ist es mehr um den Besitz des Schönen, das keinen Gewinn abwirft, zu tun, als um das, was Vorteil und Nutzen bringt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 53 / Paragraph 293 23 Jedoch scheinen auch solche Leute nicht eigentlich böse zu sein, da sie keine lasterhaften Handlungen begehen, aber sie leiden doch an einem Charakterfehler.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 54 / Paragraph 300 23 Er erscheint, gegen den Ehrgeiz gehalten, als Mißachtung der Ehre, gegen die Mißachtung der Ehre gehalten, als Ehrgeiz, gegen beides gewissermaßen als beides.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 304 23 Übermäßig aufgeregt aber sind die Jähzornigen und bei allem und über alles zum Zorne geneigt; daher auch ihr NameGriechisch ακρόχολοι, von άκρος, extrem.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 306 23 Zuweilen loben wir diejenigen die das Zuwenig (1126b) haben und nennen sie sanftmütig; zuweilen loben wir auch die Zornigen als zum Herrschen geeignet.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 56 / Paragraph 311 23 Denn der Unterschied dieser Eigenschaft von der Freundschaft besteht darin, daß ihr der Affekt abgeht, die Liebe zu denen, mit welchen man verkehrt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 56 / Paragraph 311 23 Wer die gedachte Eigenschaft hat, nimmt jegliches gebührend auf, nicht weil er liebt oder haßt, sondern weil es so in seinem Wesen liegt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 56 / Paragraph 312 23 Er ist von der Rücksicht auf das Gute und Nützliche bestimmt, wenn er bestrebt ist, verletzendes zu vermeiden oder Anderen Vergnügen zu machen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 324 23 Etwa dahin, daß er sage was für einen humanen Mann paßt, oder dahin, daß er den Hörer nicht kränke oder ihn gar ergötze?
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 59 / Paragraph 330 23 Den tugendhaften Mann trifft es nicht, sich zu schämen, da man sich nur über Verkehrtheiten zu schämen braucht, die eben nicht vorkommen dürfen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 59 / Paragraph 332 23 Ist man so gesinnt, daß man nach einer schlechten Handlung sich schämen würde, und hält sich deshalb für rechtschaffen, so ist das ungereimt.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 23 So verhalten sich denn zu diesen vier Haupttugenden die andern Tugenden nicht wie die Arten zur Gattung, sondern wie das Sekundäre zum Primären.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 336 23 ; ein Habitus aber, der es mit dem einen Glied des Gegensatzes zu tun hat, hat es nicht auch mit dem anderen zu tun.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 345 23 Denn viele können die Tugend in ihren eigenen Angelegenheiten ausüben, aber in dem, was auf andere (1130a) Bezug hat, können sie es nicht.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 65 / Paragraph 353 23 Aristoteles scheint aber an dieses Problem bei dem ύστερον zunächst weniger gedacht zu haben, sondern eher an das im Schlußsatz des Absatzes angedeutete.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 66 / Paragraph 357 23 Proportionalität findet sich nämlich nicht blos bei der aus Einheiten bestehenden Zahl, sondern auch bei der Zahl überhauptWo Zahl da ist auch Verhältnis.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 359 23 Diese Proportionalität ist keine kontinuierliche, da die Person, der zugeteilt wird, und die Sache, die zugeteilt wird, nicht der Zahl nach eines sind.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 362 23 In diesen Dingen redet man nämlich ganz allgemein von Vorteil, wenn auch der Ausdruck für einzelne Verhältnisse nicht eigentlich paßt, wie wenn z.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 371 23 Ist das Haus hundertmal so viel wert als der Schuh, so hat der Schuster hundert Schuhe und der Baumeister ein Haus zu liefern.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 376 23 Für einen späteren Austausch ist uns, wenn kein augenblickliches Bedürfnis dafür vorliegt, das Geld gleichsam Bürge, daß wir ihn im Bedürfnisfalle vornehmen können.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 69 / Paragraph 379 23 – Auf grund der gegebenen Bestimmungen sieht man nun auch, daß die Ausübung der Gerechtigkeit die Mitte ist zwischen Unrecht tun und Unrecht leiden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 385 23 Darum lassen wir keinen Menschen, sondern die Vernunft herrschen, weil der Mensch sich in der bezeichneten Weise (1134b) zuteilt und ein Tyrann wird.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 394 23 Demnach ist unfreiwillig was man unwissentlich tut oder zwar nicht unwissentlich, aber doch ohne anders zu können, oder was man aus Zwang tut.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 396 23 Denn eine Verfehlung liegt vor, wenn die erste Ursache des Vorgangs im Handelnden selbst liegt, ein Unglück dagegen, wo sie außer ihm liegt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 405 23 Man kann ja an beiden Weisen des Rechts (dem Tun und Leiden) mitfolgend Anteil haben, wie auch an den beiden Weisen des Unrechts.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 415 23 Nicht der, bei dem sich Ungerechtes vorfindet, sondern der, von dem es wahr ist, daß er dies mit Willen herbeigeführt hat, tut Unrecht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 419 23 Desgleichen meint man, Recht und Unrecht zu kennen sei keine besondere Weisheit, da es nicht schwer sei, zu verstehen wovon die Gesetze reden.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 428 23 Darum straft ihn auch die Obrigkeit und haftet dem Selbstmörder, als einem Menschen, der sich am gemeinen Wesen versündigt hat, eine Makel an.
Sentence 27 Nikomachische Ethik / Chapter 83 / Paragraph 470 23 Denn es gibt Dinge, die ihrer Natur (1141b) nach viel göttlicher sind als der Mensch, wie dieses am augenscheinlichsten bei den Himmelskörpern hervortrittAr.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 85 / Paragraph 480 23 Doch wohl nur darum, weil das Objekt der Mathematik ein Abstraktum ist, wogegen die Prinzipien der genannten beiden Disziplinen aus der Erfahrung stammen.
Sentence 29 Nikomachische Ethik / Chapter 85 / Paragraph 482 23 Das Verständnis dieses kleinen Satzes wird einerseits erschwert durch den Ausdruck: τὸ ζητει̃ν διαφέρει, wo ζητειν Akkusativ der Beziehung, nicht Subjektsnominativ ist.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 498 23 Darum ist aber σύνεσις kein Erwerben der Klugheit, sondern Bildung einer δόξα, eines iudicium practicum, gegenüber einer vorgetragenen Meinung oder einem gemachten Vorschlag.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 499 23 Die sogenannte Gnome, Diskretion oder Unterscheidung, dergemäß wir von diskreten Personen reden, und sagen, man besitze Diskretion, ist die richtige Beurteilung des Billigen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 499 23 Dem Mann der Billigkeit sagen wir nach, er neige vorzüglich zur Nachsicht (Syggnome), und Billigkeit ist uns soviel als mit manchem Nachsicht haben.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501 23 Solches ist Prinzip im Sinne des Zweckes oder des Beweggrundes; das Einzelne kann ja Prinzip sein, weil man aus ihm das Allgemeine gewinnt.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501 23 Daraus folgert man, daß diese Art Kraut heilt, und gewinnt so ein praktisches Prinzip, das einen unter Umständen zum Gebrauche dieses Krautes bestimmt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 503 23 Deswegen muß man auf die ohne Beweis ausgesprochenen Behauptungen und Meinungen der Erfahrenen, Alten und Klugen nicht weniger achten als auf die Demonstrationen.