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Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 513 23 Die Entfaltung zum Habitus aber wird diesem Auge der Seele nicht ohne Tugend zuteil, wie wir gesagt haben und auch leicht einzusehen ist.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 23 So erhellt denn aus dem Gesagten, daß man nicht im eigentlichen Sinne tugendhaft sein kann ohne Klugheit, noch klug ohne die sittliche Tugend.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 95 / Paragraph 534 23 An zweiter Stelle ist die Frage zu beantworten, ob die Unenthaltsamkeit und die Enthaltsamkeit es mit allen Dingen zu tun hat oder nicht.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 23 In den Sätzen: das ist ein Mensch, das ist trockene Speise, wird der allgemeine Begriff Mensch oder trockene Speise auf ein Einzelnes bezogen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 538 23 Man kann sich die Ursache der Erscheinung, die uns beschäftigt, auch in folgender Weise nach dem natürlichen Hergang in der Seele klar machen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 541 23 Hiernächst ist zu erörtern, ob jemand schlechthin unenthaltsam ist, oder jeder nur teilweise, und wenn schlechthin, in was für Dingen er es ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 574 23 Auch ist man nicht schon durch das Wissen klug, sondern erst durch die Fähigkeit und Neigung, entsprechend zu handeln, die dem Unenthaltsamen fehlt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 586 23 Ferner, die Lustgenüsse behinderten das Denken, und das umsomehr, je intensiver die Lust sei, so beim Geschlechtsgenuß, wobei niemand eines Gedankens fähig sei.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 598 23 Daher bedarf der Glückselige auch noch der leiblichen und der äußerlichen und Glücksgüter, auf daß die Tätigkeit und die Glückseligkeit nicht gehindert werde.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624 23 Als eben so klar erscheint aber auch, daß der beste Weg, um zu dieser Liebe Gottes zu gelangen, die Betrachtung seiner Wohltaten ist.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 626 23 So lange dieselbe aber anhält, wollen sie mit dem Freunde zusammen sein und zusammen leben; denn so gestaltet sich bei ihnen das Freundschaftsverhältnis.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631 23 Oft dauert aber auch die Freundschaft fort, wenn die beiden im Charakter übereinstimmen, und jeder die Gemütsart des anderen im Verkehr liebgewonnen hat.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 636 23 Denn bei ihnen ist wenig Vergnügen zu holen, und niemand kann es lange bei einem unangenehmen oder auch nur nicht angenehmen Menschen aushalten.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 636 23 Das Verhalten derer aber, die an einander Geschmack finden, aber doch nicht mitsammen leben, hat eher den Charakter des Wohlwollens als der Freundschaft.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 638 23 Absatz hieß es, man liebe und begehre was einem selbst gut sei, so eben, man wünsche dem Geliebten um des Geliebten willen Gutes.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 641 23 Vielleicht sollten sie auch darauf sehen, daß die Gesuchten als gute Menschen, ja, als gut und förderlich auch für sie, ihnen angenehm wären.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 642 23 Hochgestellte scheinen zweierlei Freunde zu brauchen: die einen sind ihnen nützlich, die anderen angenehm; beides aber ist nicht oft in einer Person vereint.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 23 Denn sie sind ihre größten Wohltäter«; und 1163b 16: »Das Gebührende dem Freunde zu erweisen ist nicht in allen Verhältnissen möglich, wie z.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 646 23 Man wirft darum auch die Frage auf, ob nicht etwa Freunde den Freunden die allergrößten Güter mißgönnen, das Glück und die Ehre z.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 23 Niemand ist dem gram, der ihn liebt und ihm gutes tut, sondern wenn er vornehm gesinnt ist, vergilt er ihm mit gleicher Wohltat.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674 23 Die Geber aber wollen umgekehrt das höchste ihnen mögliche geleistet haben, was kein anderer gekonnt hätte, und das in Gefahren und gefährlichen Bedrängnissen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674 23 Sollte nun, da es sich um eine Interessenfreundschaft handelt, nicht der Nutzen, den die Leistung für den Empfänger hatte, der richtige Maßstab sein?
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680 23 Die Erörterung über das zur Erhaltung der Freundschaft Erforderliche beginnt mit der Erklärung, daß die ungleichartigen Freundschaften durch Leistungen nach Verhältnis Bestand beh…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682 23 gemacht haben: wenn er irgend etwas gelehrt hatte, ließ er den Schüler sein erlangtes Wissen abschätzen und nahm nach dessen Schätzung seinen Lohn.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 687 23 Man kann auch zweifeln, ob man die Beziehungen zu (1165b) solchen Freunden, die nicht die Alten bleiben, abbrechen darf und soll, oder nicht.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 694 23 So sieht man also, daß der böse Mensch nicht einmal gegen sich selbst freundschaftlich gesinnt ist, weil er nichts Liebenswertes an sich hat.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 698 23 Denn da jeder das für sich begehrt, rechnet er dem Nächsten nach und hindert ihn, für sich dasjenige zu erlangen, was ihm zukommt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 701 23 Nun bleibt aber dem, der gutes getan, sein Werk [wie eine fortdauernde Wirklichkeit], während der Nutzen dessen, der das Gute empfangen hat, vergeht.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 23 Und so ist denn auch der am meisten ein Liebhaber seiner selbst, der diesem seinem vornehmsten Teile in Liebe ergeben und willfährig ist.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 23 Auch sprechen wir dem Menschen Selbstbeherrschung zu oder ab, jenachdem die Vernunft in ihm herrscht oder nicht, als wäre diese sein eigentliches Sein.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 715 23 Die Anzahl kann hier vielleicht durch keine festen Ziffern ausgedrückt werden, sondern jede Zahl möchte zulässig sein, die zwischen zwei bestimmte Grenzen fällt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 715 23 So ist auch die Zahl der (1171a) Freunde begrenzt, und ihr Maximum wird sich wohl danach bestimmen, mit wie vielen man zusammenleben kann.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 721 23 Denn die bloße Gegenwart der Freunde ist angenehm, auch im Unglück, da die Bekümmerten sich erleichtert fühlen, wenn die Freunde ihren Schmerz teilen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 724 23 Am ersten noch darf man sie in solchen Fällen in Anspruch nehmen, wo sie uns mit geringer Mühe einen großen Dienst erweisen können.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 737 23 Die Unlust nämlich gelte allen an sich als etwas, was man fliehen müsse; demnach müsse das Gegenteil von ihr an sich begehrenswert sein.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 741 23 Antwort: a) Wenn es in dem Akt der Lustempfindung, dem ήδεσθαι, Intensitätsgrade gibt, so folgt daraus mit nichten, daß die Lust schlecht ist.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 741 23 b) Aber die gedachte Folge ergibt sich auch nicht aus der Abgestuftheit der objektiven Genüsse oder dessen, was die Dinge an Lust darbieten.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 23 Man sagt nun, die Unlust sei der Mangel einer Sache, die von der Natur gefordert wird, und die Lust der Ausgleich dieses Mangels.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 743 23 Aquin, der Reichtum in der Hand des Verräters sei nicht gut, weil er ihm die Anrichtung von Schaden erleichtere, ist übrigens ebenso annehmbar.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 23 die Baukunst ihr Werk, wenn sie das, worauf sie abzielt, zustande gebracht hat, also entweder in der ganzen Zeit oder ihrem letzten Moment.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 23 Wenn die örtliche Bewegung eine Bewegung von irgendwoher nach irgendwohin ist, so umfaßt sie auch spezifische Unterschiede, das Fliegen, Gehen, Springen und dergleichen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 754 23 Man sieht das ja auch an den Erzeugnissen der Natur und der Kunst, an Tieren und Bäumen, an Bildern, Statuen, Häusern und Geräten.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 760 23 Eine andere ist die Lust des Pferdes, eine andere die des Hundes und eine andere die des Menschen, wie ja auch HeraklitHeraklits 9.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765 23 Sie machen sich ihnen angenehm in dem, wonach ihr Sinn steht; nun sind es aber grade solche Dinge, die sie zu bedürfen glauben.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 23 Auch im römischen findet sich hier und da ein Abglanz davon; in unserer unruhigen, rastlos arbeitenden Zeit scheint er verloren gegangen zu sein.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 23 – Wir haben in der Vermeidung einer näheren Aussprache über diese Dinge an unserer Stelle wieder einen Beleg für die strenge Systematik des Aristoteles.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 23 Eben darum wird aber auch von menschlichen Tätigkeiten diejenige die seligste sein, die ihr am nächsten verwandt istUnter den Göttern, von denen Ar.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 788 23 Wir müssen also wohl zufrieden sein, wenn wir beim Vorhandensein alles dessen, wodurch wir nach allgemeiner Ansicht sittliche Menschen werden, die Tugend erlangen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 791 23 Denn in der Mehrzahl fügen sich die Menschen mehr dem Zwange als dem Worte und mehr der Strafe als dem Gebot der Pflicht.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 795 23 Darum dürfte das einzelne sorgfältiger behandelt werden, wenn ihm eine eigene Fürsorge zu teil wird: dann erhält der einzelne eher was ihm frommt.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 797 23 Der Unerfahrene dagegen ist schon zufrieden, wenn ihm nur nicht entgeht, ob eine Leistung gut oder schlecht geraten ist, wie in der Malerei.
Sentence 5 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 5 22 Ich traf nämlich auf einen Mann, der den Sophisten mehr Geld gezahlt hat als alle übrigen zusammen, Kallias, den Sohn des Hipponikos.
Sentence 13 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 5 22 Ich also würde gewiß mich recht damit rühmen und großtun, wenn ich dies verstände; aber ich verstehe es eben nicht, ihr Athener.
Sentence 2 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 11 22 Gegen Meletos aber, den guten und vaterlandsliebenden, wie er ja sagt, und gegen die späteren will ich hiernächst versuchen, mich zu verteidigen.
Sentence 3 Apologie des Sokrates / Chapter 7 / Paragraph 24 22 Also dürfen weder wir euch gewöhnen an den Meineid, noch ihr euch gewöhnen lassen, sonst würden wir von keiner Seite fromm handeln.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 9 22 Sodann wird die Rangfrage bei ihm so zu sagen gegenstandslos, insofern ihm Tugend und Glückseligkeit völlig gleich und von einander untrennbar sind.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 10 22 Dies möchte also die Erklärung für das Schweigen sein, mit dem Aristoteles in diesem Werke an den letzten Fragen der Moral vorübergeht.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 16 22 Am meisten aber beglückt die Tätigkeit gemäß der Tugend der Weisheit, eine Tätigkeit, die in Erforschung und Betrachtung der ewigen Wahrheiten besteht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 25 22 Das Ziel der Heilkunst ist die Gesundheit, das der Schiffsbaukunst das Schiff, das der Strategik der Sieg, das der Wirtschaftskunst der Reichtum.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 31 22 84 erinnert er daran, daß das Wort ευδαίμων etymologisch jemanden bezeichnet, der einen guten Dämon, Schutzgeist hat, in guter Hut beschlossen ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 7 / Paragraph 37 22 Vom höchsten Gute aber machen wir uns die Vorstellung, daß es dem Menschen innerlich eigen ist und nicht so leicht verloren geht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 42 22 Da ferner das Gute in gleich vielen Bedeutungen mit dem Seienden ausgesagt wird (denn es steht in der Kategorie der Substanz, z.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 46 22 Denn wenn wir auch wohl diese Dinge wegen etwas anderem erstreben, so kann man sie doch zu dem an sich Guten rechnen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 47 22 Aber wir müssen diesen Punkt wohl für jetzt fallen lassen, da eine genauere Behandlung desselben in einen anderen Teil der Philosophie gehört.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 9 / Paragraph 49 22 Wir sehen, daß es in jeder Tätigkeit und Kunst immer ein anderes ist: ein anderes in der Medizin, in der Strategik u.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 10 / Paragraph 54 22 Sollte nun der Zimmermann und der Schuster bestimmte Tätigkeiten und Verrichtungen haben, der Mensch aber hätte keine und wäre zur Untätigkeit geschaffen?
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 10 / Paragraph 54 22 In der Tätigkeit oder dem Aktus des Verstandes, das ist Aristoteles Meinung, liegt das spezifisch Menschliche mehr als in der des Willens.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 11 / Paragraph 57 22 gemacht werden, wenn in dieser praktischen Disziplin der Moral eigens und weitläufig Fragen der Psychologie, die eine theoretische Disziplin ist, behandelt würden.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 13 / Paragraph 65 22 Diese Eigenschaft haben aber die tugendgemäßen Handlungen, und so müssen dieselben gleichzeitig für den Tugendhaften und an sich mit Lust verbunden sein.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 74 22 Sollen wir nun auch sonst keinen Menschen glücklich nennen, so lange er lebt, sondern nach dem Ausspruche des Solon sein Ende abwarten?
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 74 22 Ungereimt wäre es aber auch, wenn die Schicksale der Nachkommen nicht einmal für gewisse Zeit die Eltern oder Vorfahren mit berühren sollten.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 22 Je nachdem man ihn faßt, muß es sich entscheiden, ob sie in diesem Leben erreichbar und als vorhanden erkennbar ist oder nicht.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 22 Darum will man ja auch das Wort Eudämonie lieber mit Lebensglück als mit Glückseligkeit wiedergeben, weil eben das diesseitige Glück gemeint ist.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 84 22 Ebenso die besten der Güter: Niemand lobt die Glückseligkeit so wie die Gerechtigkeit, sondern man preiset sie wie etwas Göttlicheres und Besseres.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 96 22 Daher müssen wir uns Mühe geben, unseren Tätigkeiten einen bestimmten Charakter zu verleihen; denn je nach diesem Charakter gestaltet sich der Habitus.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 21 / Paragraph 112 22 Die Werke werden mithin als Werke der Gerechtigkeit und Mäßigkeit bezeichnet, wenn sie solche sind, wie sie der Gerechte und Mäßige verrichtet.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 21 / Paragraph 112 22 Dagegen ist gerecht und mäßig, nicht wer sie verrichtet, sondern wer sie so verrichtet, wie es der Gerechte und der Mäßige tun.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 21 / Paragraph 113 22 Es ist also richtig gesprochen, daß man durch Handlungen der Gerechtigkeit ein gerechter und durch Handlungen der Mäßigkeit ein mäßiger Mann wird.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 128 22 In den Erörterungen, die das Handeln betreffen, sind die allgemeinen Sätze am leersten, während die partikulären einen größeren Inhalt an Wahrheit haben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 142 22 Auch zeigen manche Extreme eine gewisse Ähnlichkeit mit der Mitte, so die Tollkühnheit mit dem Mute, und die Verschwendung mit der Freigebigkeit.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 148 22 Auch muß man beachten, wozu man selbst am meisten neigt, und in dieser Beziehung sind die Einzelnen von Haus aus sehr verschieden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 179 22 Denn je nachdem wir das Gute oder das Böse wählen, haben wir eine bestimmte sittliche Qualität, aber nicht je nach unseren Meinungen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 191 22 Das zeigen auch die alten Verfassungen, von denen Homer gesungen, wo die Könige das, was sie beschlossen haben, dem Volke kund geben.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 196 22 Denn wo das Tun in unserer Gewalt ist, da ist es auch das Unterlassen, und wo das Nein, da auch das Ja.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 22 Und darum gelten auch die Bürger derjenigen Gemeinwesen für die mannhaftesten und mutigsten, wo die Feiglinge ehrlos und die Mutigen geehrt sind.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 225 22 Wer bei solchen sich nicht beunruhigt und ihnen gegenüber sich recht verhält, ist mutiger, als wer es den muterweckenden Dingen gegenüber tut.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 227 22 Absatzes dieses Kapitels: έστι μὲν ου̃ν η ανδρεία τοιου̃τον τι zu übersetzen: »das ist also das Wesen des Mutes«.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 233 22 Denn die eigentliche Geschmacksfunktion ist das Kosten der Geschmäcke, wie es beim Proben der Weine und dem Bereiten der Speisen üblich ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 247 22 Der Gebrauch von Geld und Gut scheint aber im Aufwenden und Ausgeben, der Besitz dagegen mehr im Einnehmen und Zusammenhalten zu bestehen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 254 22 Auch wird er nicht dem ersten Besten geben, um geben zu können, wem er soll, und wann und wo es gut ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 48 / Paragraph 270 22 Denn der Habitus wird, wie wir zu Anfang gesagt haben, durch die Akte sowie durch die Objekte charakterisiert, worauf er sich bezieht.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 49 / Paragraph 273 22 Denn der Hochherzige macht keinen Aufwand für sich, sondern für die Allgemeinheit, und die Geschenke haben eine gewisse Ähnlichkeit mit den Weihegaben.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 50 / Paragraph 275 22 Die Ausrüstung des Chors in der Komödie sollte an und für sich schon bescheidener sein als die des Chors in der Tragödie.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 278 22 Daß man für alles Gute, was man hat, Gott die Ehre geben muß, ist ja wahr, aber mit der Darstellung des Ar.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 282 22 Wer niederen Sinnes ist, schätzt sich zu niedrig ein, niedriger, als er selbst verdient, und niedriger im Vergleich zur Würde des Hochgesinnten.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 283 22 Und gingen wir so die anderen Tugenden der Reihe nach durch, der Hochgesinnte erschiene jedesmal sehr lächerlich, wenn er dieselben nicht besäße.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 292 22 Denn ein Mann, dem weniges wichtig ist, pflegt nicht eilfertig zu sein und wer nichts für groß erachtet, seine Stimme nicht anzustrengen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 302 22 Er scheint aber vielmehr nach seite des Mangels zu fehlen, weil der Sanftmütige nicht zur Rache, sondern vielmehr zum Verzeihen geneigt ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 303 22 Denn die nicht zürnen worüber sie sollen, und nicht wie sie sollen, noch wann, noch wem sie sollen, scheinen töricht zu sein.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 303 22 Man meint ja, ein solcher Mensch habe keine Empfindung und könne nicht gekränkt werden und sei wehrlos, da er nicht zornig werde.