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Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 47 24 Nach dieser Weise ist ja was für den Leib das Auge ist, für die Seele der Verstand, und ähnliche Analogien gibt es noch viele.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 9 / Paragraph 51 24 Denn wollte man dies noch weiter auf die Vorfahren und Nachkommen und auf die Freunde der Freunde ausdehnen, so käme man an kein Ende.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 11 / Paragraph 58 24 Man muß sie also im einzelnen auf die ihrer Besonderheit entsprechende Art zu ermitteln suchen und sich rechte Mühe geben, sie zutreffend zu bestimmen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 13 / Paragraph 64 24 bei einem, der schläft oder sonst wie ganz untätig ist, vorhanden sein, ohne irgend etwas Gutes zu verrichten, der Aktus, die Tätigkeit, aber nicht.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 24 Da nämlich die Natur der Wesen, die da werden und wieder vergehen, keine Ewigkeit zuläßt, so sind sie insoweit ewig, als sie es vermögen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 74 24 Denn es scheint auch noch für den Verstorbenen, so gut wie für den Lebenden, der nichts davon erfährt, Übel und Güter zu geben, z.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 83 24 Nachdem wir dies festgestellt haben, wollen wir zusehen, ob die Glückseligkeit zu den des Lobes oder vielmehr zu den der Ehre würdigen Dingen gehört.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 84 24 Wir loben den Gerechten, den Starkmütigen und überhaupt den Tugendhaften und die Tugend, wegen der Handlungen und Werke; ebenso den Starken, den Schnellfüßigen u.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 85 24 Das Lob nämlich gebührt der Tugend, weil man durch sie fähig wird, das Gute zu tun, Preis aber den Werken, leiblichen sowohl als geistigen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 87 24 Um die Tugend scheint auch der wahre Staatsmann sich am meisten zu bemühen, da er die Bürger tugendhaft und den Gesetzen gehorsam machen will.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 24 In dem unvernünftigen Vermögen ist wieder ein Teil wie ein allem Lebendigen Gemeinsames, nämlich das vegetative Vermögen, das Prinzip der Ernährung und des Wachstums.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 98 24 Daß man nun nach der rechten Vernunft handeln muß, ist eine allgemeine Regel, die wir hier zu Grunde legen, um hernachNämlich VI, 1 ff.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 102 24 Da aber mit allem, was man tut und leidet, Lust und Unlust verbunden ist, so wird die Tugend sich um Lust und Unlust bewegen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 106 24 Ferner ist die Lust mit uns allen von Kindesbeinen an verwachsen, daher es schwer hält, dieses durch das Leben in uns festgewurzelte Gefühl abzustreifen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 107 24 Denn es ist für das Handeln von der größten Wichtigkeit, ob man in der rechten oder in der verkehrten Weise Lust und Unlust empfindet.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 121 24 Hier ist zu sagen, daß jede Tugend oder Tüchtigkeit einerseits dasjenige selbst, woran sie sich findet, vollkommen macht andererseits seiner Leistung die Vollkommenheit verleiht.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 130 24 Die Mäßigkeit, σωφροσύνη, besagt nicht Selbstbezwingung und Maßhaltung gegenüber jeder Begierde und Lust, sondern nur gegenüber jener, die auf dem Gefühl und Geschmack beruht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 30 / Paragraph 157 24 Was aus Unwissenheit geschieht, ist zwar alles nicht freiwillig getan, aber für unfreiwillig können doch nur diejenigen Handlungen gelten, denen Schmerz und Reue folgt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 30 / Paragraph 158 24 Wer betrunken oder zornig aufgeregt ist, handelt sicher nicht aus Unwissenheit, sondern aus einer dieser beiden Ursachen, aber nicht mit Wissen, sondern ohne Wissen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 31 / Paragraph 164 24 Sodann fragte es sich, ob nichts, was aus Begierde und Zorn von uns geschieht, freiwillig getan ist, oder das Gute wohl, das Schimpfliche nicht.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 176 24 daß ein Schauspieler oder Wettkämpfer den Sieg gewinne; dagegen wählt solches niemand, sondern nur das, was man durch sich selbst erreichen zu können glaubt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 177 24 Eine Meinung scheint man von allem haben zu können, von dem Ewigen und dem Unmöglichen sowohl, wie von dem, was in unserer Gewalt steht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 181 24 Auch wird die Willenswahl mehr deshalb gelobt, weil sie auf das Rechte gerichtet oder recht beschaffen, die Meinung aber deshalb, weil sie wahr ist.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 188 24 Das Überlegen bewegt sich ferner um das, was meistens eintrifft, ohne daß jedoch der Ausgang ganz sicher ist, und um das, was unentschieden ist.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 190 24 Der letzte Satz: man käme sonst an kein Ende, soll indirekt, per impossibile, dartun, daß alle Überlegung an diesen drei Momenten ihr Ziel hat.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 197 24 Demnach ist der Ausspruch, daß »mit Willen schlecht und ungern glücklich keiner ist«, teils falsch, teils wahrMan weiß nicht, von wem dieser Ausspruch ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 197 24 – Die Ausführungen in diesem Kapitel sind gegen Platos Satz gerichtet, daß alle Verfehlung unfreiwillig oder auch durch mangelndes Wissen verschuldet ist; man sehe z.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 201 24 Niemand macht einem Blinden Vorwürfe, wenn er es von Natur oder in Folge einer Krankheit oder eines Schlages ist, sondern man bemitleidet ihn vielmehr.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 37 / Paragraph 207 24 Niemand ist ja mehr als er im stande das Schreckliche zu ertragenJede Kraft wird nach dem Letzten und Höchsten bestimmt, was sie leisten kann.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 210 24 Was aber für Menschen Furcht oder Schrecken erregt, wie auch was Zuversicht einflößt, ist je nach der Größe und einem Mehr und Minder verschieden.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 24 Von dieser Art sind die Tapferen, von denen Homer singt, wie Diomedes und Hektor: »Alsbald würde Polydamas mich mit Schmähung belasten«Ilias XXII, 100.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 24 Sie sind also nicht mutig, weil sie von Schmerz und Zorn getrieben werden, hervorzubrechen und gegen die Gefahr anzugehn ohne Voraussicht des drohenden Unheils.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 223 24 So erging es den Argivern, als sie auf die Lakoner stießen, während sie meinten, es seien die SikyonierDie Begebenheit erzählt Xenophon, Hellenica IV, 4.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228 24 Nach dem Mute wollen wir von der Mäßigkeit handeln, da diese beiden die Tugenden des unvernünftigen Seelenteils sindMit Mäßigkeit geben wir σωφροσύνη wieder; vgl.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 231 24 Wer übermäßiges Vergnügen an Musik oder am Theater hat, den nennt niemand unmäßig, so wenig wie man einen, der hier Maß hält, mäßig nennt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 262 24 Die meisten Verschwender freilich nehmen, wie gesagt, da, wo sie es nicht sollen, und sind insofern nicht edelgesinnt, sondern den Geizigen gleich zu achten.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 264 24 Und der Geiz liegt mehr in der menschlichen Natur als die Verschwendung, da die meisten Menschen mehr Freude am Gelderwerb als am Geben haben.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 265 24 Zu diesen gehören auch der Kümmelspalter und seines gleichen; er heißt so, weil er den Grundsatz, keinem etwas zu schenken, auf die Spitze treibt –.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 266 24 Als gemeinsam erscheint bei ihnen schimpfliche Gewinnsucht, da sie alle eines Gewinnes, und zwar eines kleinen Gewinnes wegen sich Schimpf und Schande gefallen lassen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 48 / Paragraph 270 24 Und er sieht mehr darauf, daß die Ausführung auf das schönste und geziemendste geschieht, als was sie kostet, und wie sie am billigsten wird.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 56 / Paragraph 314 24 Der Gegensatz scheint hier nur in den Extremen zu liegen, weil die Mitte unbenannt istDer Gegensatz der Extreme zur Mitte bleibt also außer Betracht.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 59 / Paragraph 332 24 So müßte denn die Scham bedingungsweise eine sittliche Eigenschaft sein, insofern man sich nämlich in dem Falle schämen würde, daß man wirklich schlechtes täte.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 341 24 Der Ungerechte will aber nicht immer zu viel haben, sondern unter Umständen auch zu wenig, nämlich von dem, was an sich ein Übel ist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 341 24 Da nun für das erste ein eigenes Wort vorhanden ist, πλεονέκτης, so empfiehlt es sich, das άνισος dem, der zu wenig haben will, vorzubehalten.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 65 / Paragraph 353 24 Denn jene Ungerechtigkeit ist ein Teil der ganzen Ungerechtigkeit, und ebenso ist die Gerechtigkeit, nach der wir gegenwärtig fragen, ein Teil der ganzen Gerechtigkeit.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 377 24 In Wahrheit können freilich Dinge, die so sehr von einander verschieden sind, nicht kommensurabel sein, für das Bedürfnis aber ist es ganz gut möglich.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 383 24 Kann man doch mit einem Weibe verkehren, wohl wissend, daß sie einem Anderen angehört, aber nicht aus prinzipieller Schlechtigkeit, sondern von der Leidenschaft verführt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 389 24 Einige sind aber der Meinung, alles Recht sei von dieser letzteren Art, weil alles Natürliche unbeweglich ist und überall dieselbe Kraft hat – wie z.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 403 24 ob es nämlich in Wahrheit möglich ist, mit Willen Unrecht zu leiden, oder ob nicht vielmehr alles Unrechtleiden unfreiwillig ist, wie alles Unrechttun freiwillig.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 405 24 Denn es ist unmöglich, Unrecht zu leiden, wenn niemand ist, der Unrecht tut oder sein Recht zu leiden, wenn niemand ist, der recht tut.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 408 24 Einerseits will ja niemand solches, was er nicht für tugendhaft hält, und anderseits tut der Unenthaltsame nicht, was er selber glaubt tun zu sollen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423 24 Die Schwierigkeit rührt nur daher, daß das Billige zwar ein Recht ist, aber nicht im Sinne des gesetzlichen Rechts, sondern als eine Korrektur desselben.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423 24 Das hat darin seinen Grund, daß jedes Gesetz allgemein ist und bei manchen Dingen richtige Bestimmungen durch ein allgemeines Gesetz sich nicht geben lassen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 430 24 Denn sonst könnte einem etwas gleichzeitig entzogen worden und zugefallen sein, was unmöglich ist: Recht und Unrecht setzt immer ein Verhältnis von mehreren voraus.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 436 24 Im Hinblick hierauf meint man alsoPlato meinte, man tue sich selbst Unrecht, wenn man aus böser Lust oder Zorn tue was die Vernunft verbietet.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 78 / Paragraph 442 24 Jetzt aber müssen wir den vernunftbegabten wieder ebenso einteilenDer vernunftbegabte und der unvernünftige, aber doch an der Vernunft teilhabende Seelenteil wurden im letzten Kap.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 78 / Paragraph 449 24 »Denn dies allein, sogar der Gottheit bleibts versagt, Ungeschehn zu machen, was einmal geschehen ist«Agathon, tragischer Dichter, jüngerer Zeitgenosse des Sokrates und Euripides.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 79 / Paragraph 454 24 Jedes Wissen geht von Anfängen aus, die ebenso sicher oder noch sicherer sind als das, was man in der logischen Konklusion aus ihnen ableitet.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 79 / Paragraph 454 24 Daher der Ausspruch: νου̃ς αν είη τω̃ν αρχω̃ν, und: νου̃ς άν είη επιστήμης αρχή und: αρχὴ τη̃ς αρχη̃ς.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 80 / Paragraph 461 24 Darum tat Agathon jenen Spruch, daß Kunst und Zufall Freunde sind, was sagen will, daß der Zufall der Kunst oft mehr hilft als Überlegung.
Sentence 32 Nikomachische Ethik / Chapter 83 / Paragraph 470 24 Aus dem Gesagten sieht man also, daß die Weisheit ein Wissen und ein Verstehen derjenigen Dinge ist, die ihrer Natur nach am ehrwürdigsten sind.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 84 / Paragraph 473 24 Die Klugheit ist aber praktisch, und darum muß man beides, Kenntnis des Allgemeinen und des Besondern, haben oder, wenn nur eines, lieber das letztere.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 84 / Paragraph 474 24 Die Staatskunst und die Klugheit sind nämlich im Grunde ein und derselbe Habitus, jedoch ist ihr Sein oder ihr Begriff nicht ein und derselbe.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 487 24 Die Wohlberatenheit ist endlich auch keinerlei MeinungMeinung, δόξα, ist die Annahme eines bestimmten Satzes als wahr, wenn auch mit der Besorgnis, daß man irre.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 493 24 Und so ist auch das noch nicht Wohlberatenheit, wenn man zwar trifft was man soll, aber nicht durch den Mittelbegriff, durch den man sollte.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 504 24 Man sieht es auch daraus, daß im folgenden Kapitel nur nach dem Nutzen dieser beiden Tugenden gefragt wird, nicht nach dem der andern Eigenschaften.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 24 Heraklitos zeichnete unmittelbar und in positiver Form seine Gedanken auf, als verwirklicht in den Erscheinungen der Natur, ohne sie durch Gründe ausführlich zu beweisen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 548 24 Denn der im Zorne Unenthaltsame unterliegt in gewissem Sinne der Vernunft, der Sinnenmensch aber wird nicht von der Vernunft, sondern von der Begierde überwunden.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 562 24 Die einen überlegen zwar, beharren aber in folge der Leidenschaft nicht bei ihrem Entschlusse, die anderen werden mangels vorheriger Überlegung von der Leidenschaft fortgerissen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 100 / Paragraph 566 24 Dieselbe können wir jetzt dahin ergänzen, daß nicht blos die Glückseligkeit, sondern vor allem auch die Tugend als letzter Zweck keiner weiteren Rechtfertigung bedarf.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 573 24 Da aber die Sprache vieles nach der Ähnlichkeit benennt, so kommt es auch von der Ähnlichkeit, daß man von einer Enthaltsamkeit des Mäßigen spricht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 581 24 Denn er ist der Architekt, der maßgebende Lehrer des Zieles, auf das wir hinblicken, wenn wir nur irgend etwas schlechthin gut oder böse nennen.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 24 Denn wie der wankelmütige Mensch der schlechte ist, so auch die der Veränderung bedürftige Natur, weil sie nicht einfach ist und nicht vollkommen gut.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617 24 , dürres Land liebe den Regen, und den hehren Himmel treibe die Liebe, wenn er regenschwanger sei, zur Erde sich zu senken, und HeraklitHeraklits 8.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619 24 Denn nicht alles wird geliebt und ist demnach Gegenstand der Freundschaft, sondern nur das Liebenswerte, dieses aber ist entweder gut oder lustbringend oder nützlich.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619 24 Es liebt also jedermann scheints was ihm gut ist, und schlechthin liebenswert ist das Gute, und für den Einzelnen liebenswert das dem Einzelnen Gute.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 627 24 Die aber dem Freunde um seiner selbst willen Gutes wünschen, sind Freunde im vollkommenen Sinne, weil sie diese Gesinnung an sich, nicht mitfolgend, haben.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 638 24 Ein Lieben gibt es auch zum Leblosen, zum Weine, zum Golde, die Freundschaft aber besteht nur unter vernünftigen Wesen, die Liebe mit Liebe erwiedern.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 639 24 Freunde aber sind sie streng genommen nicht, weil sie nicht zusammenweilen und kein Gefallen an einander finden, was doch ganz besonders zur Freundschaft gehört.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 24 Am klarsten aber sieht man es an den Göttern, die uns an allen Gütern so sehr überlegen sindMit den Göttern sind die Sphärengeister gemeint.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650 24 Vielleicht strebt aber auch Entgegengesetztes nicht an sich nach Entgegengesetztem, sondern mitfolgend, und geht das Verlangen eigentlich nach dem Mittleren; denn dieses ist gut.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 24 Denn der Mann herrscht gebührender Weise, und zwar auf dem dem Manne zustehenden Gebiete, und überläßt dagegen der Frau was sich für diese schickt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 664 24 Denn da sie mit ihnen ein und dasselbe sind, sind sie es auch unter sich, daher man sagt: dasselbe Blut, derselbe Stamm und dergleichen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672 24 Daher gibt es mancherorts in solchen Dingen kein Rechtsverfahren, indem man meint, daß diejenigen, die auf Treu und Glauben Verbindungen eingehen, sich vertragen müssen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676 24 Der Bessere meint, ihm gebühre es, mehr zu erhalten, da dem Guten und Tüchtigen mehr zugeteilt werde; dasselbe meint der, der mehr Nutzen gewährt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 690 24 Muß man sich nun in diesem Falle zu dem ehemaligen Freunde etwa gar nicht anders stellen, als wenn er niemals unser Freund gewesen wäre?
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 693 24 teilt er Leid und Freude am meisten mit sich selbst: allezeit ist ihm das nämliche lieb und leid, und nicht bald dies bald das.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 700 24 Ganz dasselbe pflegt bei den Künstlern vorzukommen: jeder liebt sein eigenes Werk mehr, als dieses ihn lieben würde, wenn es eine Seele (1168a) bekäme.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 24 Die Sache läßt sich leicht ins Reine bringen, wenn wir den Begriff der Selbstliebe nehmen und uns fragen, was sich beide Seiten darunter denken.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 24 Die eine Seite legt die Selbstliebe in tadelndem Sinne denen bei, die für sich selbst an Geld, Ehre und sinnlicher Lust zu viel beanspruchen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 24 Die nun von den genannten Dingen nie genug haben können, sind willfährige Knechte ihrer sinnlichen Lüste und überhaupt ihrer Leidenschaften und des vernunftlosen Seelenteils.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 24 Es ist also unverkennbar, daß dieses, die Vernunft, der Mensch ist, es wenigstens am meisten ist, und der tugendhafte Mann sie am meisten liebt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 706 24 Demnach besteht für den Schlechten ein Zwiespalt zwischen Pflicht und Handlung, bei dem Tugendhaften dagegen befindet sich die Handlung mit der Pflicht in Einklang.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 24 In allem Preiswürdigen zeigt sich also der brave Mann als den, der den größeren Teil des sittlich Schönen für sich (1169b) selber haben will.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 714 24 Soll man sich also möglichst viele FreundeHier beginnt die Erörterung derjenigen Zweifel über die Freundschaft, die nicht mehr den Liebenden sondern den Geliebten betreffen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 714 24 349 hat: »zu viel Freunde sind ein Klotz am Bein, wenn man glücklich leben will«, sondern wie καλω̃ς zeigt, sie hindern die Tugendübung.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 719 24 Nur im Sinne der Freundschaft unter Mitbürgern kann man ohne Liebedienerei und sogar im besten Einklang mit den Forderungen der Ehrenhaftigkeit vielen Freund sein.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 142 / Paragraph 735 24 Sie verschaffen sich Glauben, da sie mit den Werken im Einklang stehen, und sind für verständige Hörer ein Sporn, sich nach ihnen zu richten.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 741 24 Denn es gibt solche, die in höherem Grade gerecht und mutig sind; und auch gerecht handeln und mäßig sein kann man mehr und weniger.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 24 Mithin ist die Lust kein Ausgleich, sondern sie stellt sich nur gelegentlich eines solchen ein, wie auch die Unlust aus Anlaß des Gegenteils, z.