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Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 795 22 Ferner, die Einzelerziehung ist von der gemeinsamen verschieden, wie dieser Unterschied des Besonderen und des Allgemeinen ja auch in der Heilkunst hervortritt.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 797 22 Wie soll man also durch bloße Kenntnisnahme (1181b) von ihnen zur Gesetzgebung befähigt werden können, oder wie soll man die besten herausfinden?
Sentence 5 Apologie des Sokrates / Chapter 3 / Paragraph 2 21 Denn wenn sie dies meinen, möchte ich mich wohl dazu bekennen, ein Redner zu sein, der sich nicht mit ihnen vergleicht.
Sentence 9 Apologie des Sokrates / Chapter 3 / Paragraph 2 21 Auch würde es sich ja schlecht ziemen, ihr Männer, in solchem Alter gleich einem Knaben, der Reden ausarbeitet, vor euch hinzutreten.
Sentence 7 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 3 21 Das Übelste aber ist, daß man nicht einmal ihre Namen wissen und angeben kann, außer etwa, wenn ein Komödienschreiber darunter ist.
Sentence 35 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 21 Gar glückselig stände es freilich um die Jugend, wenn einer allein sie verdürbe, die andern aber alle sie zum Guten förderten.
Sentence 11 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 21 – Wohlan denn, forderst du mich hierher als Verderber und Verschlimmerer der Jugend, so daß ich es vorsätzlich sein soll oder unvorsätzlich ?
Sentence 8 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 15 21 Nein, es gibt keinen, bester Mann; wenn du doch nicht antworten willst, will ich es dir und den übrigen hier sagen.
Sentence 3 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 17 21 Denn den Tod fürchten, ihr Männer, das ist nichts anderes, als sich dünken, man wäre weise, und es doch nicht sein.
Sentence 5 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 17 21 Denn niemand weiß, was der Tod ist, nicht einmal, ob er nicht für den Menschen das größte ist unter allen Gütern.
Sentence 15 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 17 21 Und ich meinesteils glaube, daß noch nie größeres Gut dem Staate widerfahren ist als dieser Dienst, den ich dem Gott leiste.
Sentence 19 Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 27 21 Ein schönes Leben wäre mir das also, in solchem Alter auszuwandern und immer umhergetrieben eine Stadt mit der andern zu vertauschen!
Sentence 6 Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 29 21 Platon aber hier und Kriton und Kritobulos und Apollodoros reden mir zu, mir dreißig Minen zuzuerkennen, und sie wollten Bürgschaft leisten.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 5 21 Durch die Tugend erfüllt der Mensch seine Bestimmung, die darin besteht, daß er seine natürliche Vollendung erlangt und dadurch glücklich wird.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 19 21 Es wäre sehr wünschenswert, wenn unsere Leser die kleine kritische Separattextausgabe von Susemihl und Apelt, Leipzig, Teubner 1903 zur Hand hätten.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 24 21 Streben dagegen, im eigentlichen Sinne, wird dem sinnlich und geistig Beseelten, Tieren und Menschen, zugeschrieben und setzt Erkenntnis des Zieles voraus.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 27 21 Allem Anscheine nach gehört es der maßgebendsten und im höchsten Sinne leitenden Wissenschaft an, und das (1094b) ist offenbar die Staatskunst.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 28 21 Was die Darlegung betrifft, so muß man zufrieden sein, wenn sie denjenigen Grad von Bestimmtheit erreicht, den der gegebene Stoff zuläßt.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 29 21 Für solche Leute bleibt das Wissen ebenso nutzlos, wie für den Unenthaltsamen, der das Gute will und es doch nicht tut.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 31 21 Uns fehlt scheints im Deutschen das rechte Wort, um das hier Gemeinte so auszudrücken, wie es das griechische Wort vielleicht tut.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 7 / Paragraph 37 21 Die edeln und tatenfrohen Naturen ziehen die Ehre vor, die man ja wohl als das Ziel des öffentlichen Lebens bezeichnen darf.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 7 / Paragraph 37 21 Indessen möchte die Ehre doch etwas zu oberflächliches sein, als daß sie für das gesuchte höchste Gut des Menschen gelten könnte.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 7 / Paragraph 39 21 Das auf Gelderwerb gerichtete Leben hat etwas Unnatürliches und Gezwungenes an sich, und der Reichtum ist das gesuchte Gut offenbar nicht.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 11 / Paragraph 58 21 Bei einigem genügt es vielmehr, das »daß« gehörig nachzuweisen, wie auch bei den Prinzipien; das »daß« ist ja Erstes und Prinzip.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 12 / Paragraph 60 21 Mithin möchte unsere Begriffsbestimmung zutreffend sein, wenn anders jene alte, auch von den Philosophen allgemein adoptierte Schätzung der Güter etwas beweist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 13 / Paragraph 63 21 Auch alle Erfordernisse zur Glückseligkeit, die man von den verschiedenen Seiten geltend gemacht hat, scheinen sich in unserer Bestimmung zu finden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 84 21 Jedes Lobenswerte scheint darum gelobt zu werden, weil es eine bestimmte Qualität hat und sich zu etwas in bestimmter Weise verhält.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 21 So unterscheidet er denn den rationalen und den irrationalen Seelenteil, das ist einerseits Verstand und Willen, anderseits Sinnlichkeit und vegetatives Vermögen.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 21 Die beiden Seiten des rationalen Teils entsprechen den beiden Klassen der Tugend, den dianoëtischen und den Charaktertugenden, die er vom 2.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90 21 Aber die Erfahrung lehrt, daß den Genannten noch ein anderes Prinzip außer der Vernunft eingepflanzt ist, das dieser widerstrebt und widerstreitet.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90 21 Trotzdem mögen wir überzeugt sein, daß auch in der Seele etwas außer der Vernunft vorhanden ist, was dieser entgegensteht und widerstreitet.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 96 21 Ferner entsteht jede Tugend aus denselben Ursachen, durch die sie zerstört wird, gerade wie es bei den Künsten der Fall ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 98 21 Darum haben wir ja auch gleich eingangs bemerkt, daß die Anforderungen an eine Erörterung sich je nach dem Stoffe richten müssen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 108 21 Um das Schwerere aber bemüht sich allezeit wie die Kunst so die Tugend, und durch dieses wird das Gute zum Besseren.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 122 21 Wenn für (1106b) jemanden zehn Pfund zu verzehren viel sind und zwei Pfund wenig, so wird der Ringmeister nicht sechs vorschreiben.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 138 21 Bezüglich der Annehmlichkeit im Verkehr überhaupt heiße wer sie uns in der rechten Weise bereitet, freundlich und die Mitte FreundlichkeitFreundlichkeit, φιλία.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 146 21 Wer daher die Mitte treffen will, muß sich vor allem von dem stärkeren Gegensatz zu ihr entfernen, wie auch Kalypso rät:
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 21 Erzwungen oder gewaltsam ist dasjenige, dessen Prinzip außen liegt, und wo der Handelnde oder der Gewalt Leidende nichts dazu tut, z.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 156 21 Auch sind die erzwungenen und unfreien Handlungen schmerzlich, während das um der Lust und des Guten willen Getane uns Freude macht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 182 21 Und wir erwählen das, von dessen Güte wir vorzüglich gewiß sind; dagegen meinen wir etwas, wenn wir es nicht genau wissen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 186 21 – Natürlich kann nicht das als ihr Gegenstand gelten, was etwa ein Thor oder Narr, sondern nur das, was der Verständige überlegt.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 200 21 Ebenso stand es dem Ungerechten und dem Zügellosen ursprünglich zwar frei, dies nicht zu werden, und deswegen sind sie es freiwillig.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 37 / Paragraph 207 21 Damit stimmen denn auch die Ehren überein, die in den Freistaaten und von den Fürsten den im Kampfe Gefallenen zuerkannt werden.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 37 / Paragraph 208 21 Indessen ist der mutige Mann auch auf dem Meere oder in Krankheiten (1115b) ohne Furcht, aber nicht so wie die Seeleute.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 21 Die Tiere aber werden durch das Schmerzgefühl bestimmt, und ihr Verhalten rührt daher, daß sie verwundet worden sind oder dies fürchten.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 226 21 So ist denn nicht bei allen Tugenden insgesamt das Moment der lustbringenden Tätigkeit zu finden, außer insofern sie ihr Ziel erreicht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 232 21 Die Hunde freuen sich nicht am Geruch des Hasen, sondern an seinem Fraße, aber der Geruch brachte sie auf seine Fährte.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 232 21 Seine Nähe aber wurde er durch seine Stimme gewahr, und darum sieht es so aus, als freute er sich an ihm.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 239 21 Solche, die es in betreff der Lust ermangeln lassen und sich weniger als recht ist daran freuen, kommen wohl selten vor.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 253 21 Ebensowenig wer mit Unlust gibt; ihm ist das Geld lieber als die edle Tat; so ist aber der Freigebige nicht gesinnt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 256 21 Darum kann es gar wohl geschehen, daß die kleinere Gabe einer größeren Freigebigkeit entspringt, weil sie aus geringeren Mitteln verabreicht wird.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 261 21 Denn er besitzt die Eigenschaften des Freigebigen, indem er gibt und nicht nimmt, freilich beides nicht auf rechte und geziemende Weise.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 267 21 Er ist unsittlicher als die Verschwendung, und man fehlt in dieser Beziehung mehr als durch die Verschwendung, die wir beschrieben haben.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 49 / Paragraph 272 21 Er hat ja nicht wovon er schicklich und geziemend Aufwand machen könnte, und wollte er es versuchen, so wäre er töricht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 282 21 Dagegen der Aufgeblasene bewertet sich zu hoch, wenn er nach sich selbst, nicht aber, wenn er nach dem Hochgesinnten gemessen wirdd.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 21 Der Hochgesinnte bringt sich nicht für kleines in Gefahr und ist nicht waghalsig, weil er dafür wenige Dinge hoch genug achtet.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 54 / Paragraph 297 21 Denn diese beiden Tugenden halten sich vom Großen fern, geben uns aber in betreff des Mittelmäßigen und Kleinen die rechte Verfassung.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 304 21 Man kann zürnen wem man nicht soll, und worüber man nicht soll, und ärger und schneller und länger als man soll.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 56 / Paragraph 311 21 Er wird dies gleichmäßig gegen Unbekannte und Bekannte, gegen Nahestehende und Fernstehende tun, nur freilich gegen jeden, wie es sich paßt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 57 / Paragraph 318 21 Die also prahlen, um sich ein Ansehen zu geben, schreiben sich Eigenschaften zu, wegen deren man gelobt oder glücklich gepriesen wird.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 328 21 Ihr Unterschied liegt darin, daß es sich bei der einen um die Wahrheit, bei den beiden anderen um das Lustbringende handelt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 59 / Paragraph 333 21 Antw.: a) er tut nichts böses, b) es könnte ihm auch wegen eines eventuellen Schamgefühls dieses Gefühl nicht wirklich beigelegt werden.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 21 Die Klugheit ist die Verstandestugend, die die Vernunft über das rechte Handeln belehrt, die anderen drei sind die Hauptgenera der Charaktertugenden.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 340 21 Sie sollten vielmehr beten, daß das schlechthin Gute auch ihnen gut sein möge, und sollten erwählen was für sie gut ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 343 21 Und so nennen wir in einem Sinne gerecht was in der staatlichen Gemeinschaft die Glückseligkeit und ihre Bestandteile hervorbringt und erhält.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 344 21 Das Gesetz schreibt aber vor, sowohlDas καί heißt nicht auch, sondern sowohl, und ihm entspricht das καί vor έργα του σώφρονος.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 345 21 Eben darum scheint auch die Gerechtigkeit allein unter den Tugenden ein fremdes Gut zu sein, weil sie sich auf andere bezieht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 66 / Paragraph 356 21 Nun muß das Recht ein Mittleres, Gleiches und Relatives [Die Klammern um και πρός τι 1131a 16 lassen wir mit Sus.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 66 / Paragraph 356 21 Denn zwei sind der Personen, für die es ein Recht gibt, und zwei der Sachen, in denen ihnen ihr Recht wird.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 21 Wenn aber das Ganze in zwei Teile geteilt ist, so sagt man; »jeder hat sein Teil«, wenn sie gleiches bekommen haben.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 21 Hieraus also mögen wir erkennen, was man dem, der zu viel hat, wegnehmen und dem, der zu wenig hat, hinzugeben muß.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 370 21 Darum errichtet man auch das Heiligtum der Chariten auf öffentlichen Plätzen, damit man der Gegenleistung gedenke, die der Dankbarkeit eigen ist.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 372 21 Denn wenn die Menschen nichts bedürften oder nicht die gleichen Bedürfnisse hätten, so würde entweder kein Austausch sein oder kein gegenseitiger.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 384 21 Das Unrecht aber besteht darin, daß man sich selbst zu viel des schlechthin Guten und zu wenig des schlechthin Übeln zuteilt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 386 21 Das Recht des Herrn über den Sklaven und des Vaters über das Kind ist dem politischen Rechte nicht gleich, sondern ähnlich.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 388 21 Das politische RechtDas politische Recht, τὸ πολιτικὸν δίκαιον, ist jenes, das im Staate gilt, nicht jenes, das vom Staate kommt.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 389 21 (1135a) Mit denjenigen Rechtsbestimmungen aber, die auf der Übereinkunft und dem Nutzen beruhen, verhält es sich ähnlich wie mit den Maßen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 391 21 Eben dieses ist, wenn es getan wird, eine ungerechte Handlung; bevor es getan wird, ist es das noch nicht, sondern Unrecht.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 394 21 einer meine Hand nimmt und damit einen Dritten schlägt, so tue ich das nicht freiwillig, weil es nicht bei mir stand.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 396 21 Das Freiwillige tun wir teils vorsätzlich, teils unvorsätzlich: vorsätzlich was wir vorher überlegt haben, unvorsätzlich was wir nicht vorher überlegt haben.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 400 21 Und erst wer in diesem Sinne Unrecht begeht, ist ungerecht, wenn was er tut, gegen die Proportionalität oder die Gleichheit anläuft.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 419 21 Aber das ist ja nur mitfolgend das Recht: Recht an sich ist was in konkret bestimmter Weise getan und zugeteilt wird.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 427 21 Wer aber aus Zorn sich selbst entleibt, tut freiwillig gegen die rechte Vernunft was das Gesetz nicht zuläßt, tut also Unrecht.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 436 21 Wie es sonach ein Recht zwischen Herrscher und Untertan gibt, so soll es auch ein Recht zwischen den verschiedenen Seelenteilen geben.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 78 / Paragraph 449 21 nicht imstande ist, ein Gebet zu erhören, weil er nur nach notwendigen und unüberschreitbaren Gesetzen wirkt, ist nichts weniger als allmächtig.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 79 / Paragraph 453 21 Sehe ich ihn nicht mehr, so kann er sich erhoben haben, und dann ist es nicht mehr wahr, daß er sitzt.
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 79 / Paragraph 454 21 einen mathematischen Satz gut kenne und weiß, seine Vordersätze aber nicht weiß, so wäre mir dieses Wissen nur durch Zufall gekommen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 81 / Paragraph 465 21 ; und in der Kunst ist der freiwillig Fehlende vorzüglicher, bei der Klugheit aber wie bei den sittlichen Tugenden ist er schlimmerGewiß!
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 83 / Paragraph 469 21 Sie umfaßt die ehrwürdigsten Objekte, τὰ τιμιώτατα, besonders die Erkenntnis Gottes, des ersten und vorzüglichsten Prinzips, πρώτη καὶ κυριωτάτη αρχή, Met.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 84 / Paragraph 472 21 Der Mann der guten Überlegung schlechthin aber ist wer durch Nachdenken das größte durch Handeln erreichbare menschliche Gut zu treffen weiß.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 486 21 Auch von der schnellen Auffassung oder Findigkeit ist die Wohlberatenheit verschieden, da doch die Findigkeit eine Art von richtigem Takt ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 505 21 Denn die Weisheit betrachtet nichts, wodurch der Mensch glücklich werden kann – sie hat es ja mit keinem Werden zu tun –Ar.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 514 21 Auch sie verhält sich zur Geschicklichkeit ähnlich wie die Klugheit: ohne mit ihr eins zu sein, ist sie ihr doch ähnlich.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 21 Daß aber dieses bestimmte Ding die und die Beschaffenheit hat, das weiß man entweder nicht, oder man denkt nicht aktuell daran.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 100 / Paragraph 564 21 Es ist darum nicht so, wie wir zuvor in den Aporien meinten, sondern der eine ist unheilbar, der andere ist heilbar.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 101 / Paragraph 571 21 Einige gibt es auch, die an ihrer Meinung und Absicht nicht festhalten nicht aus Unenthaltsamkeit, wie Neoptolemus im Philoktet des Sophokles.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 101 / Paragraph 571 21 Denn nicht jeder, der etwas aus Lust tut, ist unmäßig oder schlecht oder unenthaltsam, sondern wer es aus böser Lust tut.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 579 21 »Lange, glaube mir, Freund, muß dauern die Übung; sie wird dann Sich als die zweite Natur der Menschen am Ende erweisen.«
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 580 21 So wäre denn erklärt, was Enthaltsamkeit und Unenthaltsamkeit, was Abgehärtetheit und Weichlichkeit ist, und wie sich diese Eigenschaften zu einander verhalten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 592 21 Daß sich aber aus diesem mit nichten ergibt, die Lust sei kein Gut oder nicht das höchste Gut, erhellt aus folgendem.