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Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 600 21 »Nicht kann völlig ersterben die Kunde, welche die Völker Melden von Munde zu Mund.«Hesiod, Werke und Tage, Vers 763 ff.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 602 21 (1155a) Offenbar könnte auch, wenn Lust und lustbringende Tätigkeit kein Gut wäre, das Leben des Glückseligen nicht mit Lust verbunden sein.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 602 21 – Auch kann gewiß das Leben des Tugendhaften nicht lustbringender sein als das des Lasterhaften, wenn nicht auch seine Tätigkeiten es sind.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 626 21 Daher lieben und erkalten sie schnell, oft so, daß sie noch am selben Tage eine Neigung fassen und wieder fahren lassen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 632 21 In dieser Freundschaft herrscht auch das Vertrauen und stete Enthaltung von Kränkungen sowie alles andere, was zur wahren Freundschaft erfordert wird.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 638 21 2 und 3, die uns zeigen, daß der Text gut zusammenhängt, sieht man, daß die Klammern und der Stern bei Sus.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 640 21 Freund im Sinne der vollkommenen Freundschaft kann man nicht mit vielen sein, so wenig man gleichzeitig in viele verliebt sein kann.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 640 21 Denn solche Freundschaft hat etwas vom Übermaße an sich, und das Übermaß der Neigung ist seiner Natur nach auf einen gerichtet.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 21 Und so handelt es sich denn bei ihr nur noch darum, daß die Gleichheit der Leistungen nach dem rechten Verhältnisse, d.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 646 21 Sie wären dann ja ihre Freunde nicht mehr und also auch kein Gut mehr für sie, was der Freund doch ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 653 21 Der Nutzen scheint es aber auch zu sein, der die staatliche Gemeinschaft ursprünglich ins Leben gerufen hat und sie seitdem erhält.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 21 Denn sie sind einander gleich an Stellung und Alter, und die so sind, stimmen auch meistens in Gemütsanlage und Charakter überein.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 663 21 Auch die verwandtschaftliche Freundschaft hat offenbar wieder viele Arten, doch hängt sie ihrem ganzen Umfange nach von der väterlichen Freundschaft ab.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674 21 Er ist ja der Bedürftige und der andere hilft seinem Bedürfnisse in der Meinung ab, daß er gleiches dafür empfangen werde.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 21 Denn was das Gemeinwesen gewähren kann, wird dem zuteil, der um das Gemeinwesen sich verdient macht, das aber ist die Ehre.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682 21 In solchen Fällen aber sagt vielen mehr das Wort zu: »dem Manne sein Lohn«Aus Hesiod, Werke und Tage, Vers 368.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 128 / Paragraph 686 21 Da vielmehr Eltern, Brüder, Jugendgenossen und Wohltäter verschiedene Ansprüche haben, so muß man jedem das grade ihm Gebührende und Angemessene erweisen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 694 21 Andere wieder scheuen sich aus Feigheit und Trägheit, das zu tun, was nach ihrer eigenen Überzeugung das beste für sie wäre.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 132 / Paragraph 695 21 So kann es nun auch zu keiner Freundschaft kommen, ohne daß ein Wohlwollen vorangeht, darum ist aber Wohlwollen noch keine Freundschaft.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 698 21 So wird denn Zwietracht unter ihnen die Folge sein, da niemand selbst recht tun, wohl aber den anderen dazu zwingen will.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 700 21 Denn was der Gläubiger gegen den Schuldner fühlt, ist nicht Liebe, sondern der Wunsch, ihn erhalten zu sehen, wegen der Wiedererstattung.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 701 21 – Und die Erinnerung an edle Taten ist genußreich, aber die Erinnerung an gehabte Vorteile ist es nicht eben oder doch weniger.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 21 Gemeinhin hat man für die, die am meisten sich selbst lieben, nur Tadel und wirft ihnen den Fehler der Eigenliebe vor.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 21 In diesem Sinne also soll man, wie gesagt, Selbstliebe haben, doch so wie der große Haufe darf man sie nicht haben.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 21 Auch gestaltet sich das Zusammenleben mit trefflichen Menschen zu einer Art Tugendschule, wie schon TheognisTheognis, berühmter griechischer Spruchdichter aus dem 6.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 713 21 Das Leben aber bestimmt man bei den Sinnenwesen als Vermögen der Wahrnehmung, beim Menschen als Vermögen der Wahrnehmung und des Denkens.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 140 / Paragraph 729 21 Endlich will jeder was immer ihm als eigentliches Sein oder als des Lebens Endzweck gilt, in Gemeinschaft mit den Freunden treiben.
Sentence 26 Nikomachische Ethik / Chapter 142 / Paragraph 733 21 Einen so weittragenden Gegenstand darf man daher gewiß nicht mit Stillschweigen übergehen, besonders da über ihn großer Streit der Meinungen herrscht.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 737 21 So beweise denn die Erscheinung, daß alles zu dem Einen und Selben hingezogen wird, daß dieses für alle das Beste sei.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 744 21 – Auch liegt uns manches sehr am Herzen, das für uns keine Lust im Gefolge hat, wie Sehen, Gedenken, Wissen, Tugenden Haben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 751 21 Kein menschliches Vermögen kann ja beständig tätig sein, und so bleibt denn auch die Lust, als welche der Tätigkeit folgt, aus.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 759 21 Sie erheischen die unmittelbare Verbindung des Sinnes mit dem Objekt und ihre Wahrnehmungen sind mit der stärksten Alteration des Sinnesorgans verbunden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 760 21 Man kann auch sagen, daß jedes Sinnenwesen, wie eine eigene Verrichtung, so eine eigene Lust hat, nämlich die seiner Tätigkeit entsprechende.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 766 21 Das Spiel ist ja eine Art Erholung, und der Erholung bedürfen wir darum, weil wir nicht in einem fort arbeiten können.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 777 21 Ja, man darf sagen: dieses Göttliche in uns ist unser wahres Selbst, wenn anders es unser vornehmster und bester Teil ist.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 780 21 Nun bedarf sie aber, um zu handeln, vieler Dinge und bedarf ihrer desto mehr, je großer und schöner ihre Handlungen sind.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 780 21 Der Mann des Denkens aber hat, wenigstens für diese seine Tätigkeit, keines dieser Dinge nötig, ja, sie hindern ihn eher daran.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 21 Und so mögen wir nehmen was wir wollen, alles was zur Tugendübung gehört, muß als klein und der Götter unwürdig erscheinen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 788 21 Von dem sittlich Schönen aber und der wahren Freude hat sie nicht einmal einen Begriff, da sie es nicht gekostet hat.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 790 21 Denn mäßig und abgehärtet zu leben, ist nicht nach dem Geschmack der Menge, und am wenigsten nach dem Geschmack der Jugend.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 796 21 Oder sollte es sich mit der Staatskunst etwa doch nicht in gleicher Weise verhalten wie mit den anderen Wissenschaften und Künsten?
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 797 21 , als ob nicht grade eine solche Auswahl Verstand erforderte, und das richtige Urteil die Hauptsache wäre, wie bei einer musikalischen Komposition.
Sentence 5 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 6 20 Höret also, und vielleicht wird manchen von euch bedünken, ich scherzte: glaubet indes sicher, daß ich die reine Wahrheit rede!
Sentence 10 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 6 20 Und ich bitte euch, ihr Athener, erregt mir kein Getümmel, selbst wenn ich euch etwas vorlaut zu reden dünken sollte!
Sentence 11 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 6 20 Denn nicht meine Rede ist es, die ich vorbringe; sondern auf einen ganz glaubwürdigen Urheber will ich sie euch zurückführen.
Sentence 7 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 8 20 Um es nämlich geradeheraus zu sagen, fast sprachen alle Anwesenden besser als sie selbst über das, was sie gedichtet hatten.
Sentence 11 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 8 20 Fort ging ich also auch von ihnen mit dem Glauben, sie um das nämliche zu übertreffen wie auch die Staatsmänner.
Sentence 3 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 9 20 Und darin betrog ich mich nun auch nicht; sondern sie wußten wirklich, was ich nicht wußte, und waren insofern weiser.
Sentence 2 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 16 20 Was ich aber bereits im vorigen sagte, daß ich bei vielen gar viel verhaßt bin, – wißt nur, das ist wahr!
Sentence 3 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 18 20 Denn ich bin im Begriff, euch noch manches andere zu sagen, worüber ihr vielleicht schreien möchtet; aber keineswegs tut das!
Sentence 15 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 18 20 Und wenn ich hiervon noch einen Genuß hätte und um Lohn andere so ermahnte, so hätte ich noch einen Grund.
Sentence 6 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 19 20 Staatsgeschäfte zu betreiben, so wäre ich auch schon längst umgekommen und hätte weder euch etwas genutzt noch auch mir selbst.
Sentence 4 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 20 20 Ich nämlich, ihr Athener, habe niemals irgend ein anderes Amt im Staate bekleidet, als nur im Rate bin ich gesessen.
Sentence 4 Apologie des Sokrates / Chapter 7 / Paragraph 23 20 Vielleicht wird mancher, dies bedenkend, seine Eitelkeit von mir gekränkt fühlen und, eben hierüber erzürnt, im Zorn seine Stimme abgeben.
Sentence 4 Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 28 20 Aber gewiß verhält sich dies so, wie ich es vortrage, ihr Männer; nur euch davon zu überzeugen ist nicht leicht.
Sentence 3 Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 29 20 Nun aber, ich habe eben keins; wenn ihr nicht etwa so viel, als ich zu entrichten vermag, mir zuerkennen wollt.
Sentence 2 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 30 20 Denn behaupten werden die nun freilich, daß ich weise bin, wenn ich es auch nicht bin, die euch lästern wollen.
Sentence 2 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 31 20 Denn ich stehe ja auch schon da, wo vorzüglich die Menschen weissagen, wenn sie nämlich im Begriff sind zu sterben.
Sentence 10 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 31 20 Sondern jene ist die edelste und leichteste: nicht anderen wehren, sondern sich selbst so einrichten, daß man möglichst gut sei.
Sentence 12 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 32 20 Denn unmöglich würde mir das gewohnte Zeichen nicht widerstanden haben, wenn ich nicht im Begriff gewesen wäre, etwas Gutes auszurichten.
Sentence 8 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 33 20 Oder auch mit dem Orpheus umzugehen und mit Musaios und Hesiodos und Homeros, – wie teuer möchtet ihr das wohl erkaufen?
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 12 20 Die Dinge haben eine erste Vollkommenheit auf grund ihrer Natur, ihrer Wesensform, eine zweite und höhere auf grund ihrer Tätigkeit.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 13 20 Sie ist Tätigkeit der Vernunft und des Willens, nur daß sie in rechter Weise, nach der Norm der Sittlichkeit, geschieht.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 20 20 Grade dieser Kommentar aber ist für die Erklärung der Ethik, wie überhaupt die Thomaskommentare für die Aristoteleserklärung, von unschätzbarem Werte.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 31 20 , an, welches man als das Zielgut der Staatskunst bezeichnen muß, und welches im Gebiete des Handelns das höchste Gut ist.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 31 20 Was aber die Glückseligkeit sein soll, darüber entzweit man sich, und die Menge erklärt sie ganz anders als die Weisen.
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 33 20 Bei wem aber weder das eine noch das andere gilt, der höre, was HesiodHesiod, Werke und Tage, Vers 291 ff.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 7 / Paragraph 37 20 Denn man sucht seitens der Einsichtigen und derer, die einen kennen, geehrt zu werden, und zwar um der Tugend willen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 40 20 Besser ist es vielleicht auf das Universelle das Augenmerk zu richten und die Frage zu erörtern, wie dasselbe gemeint ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 46 20 Trennen wir denn das an sich Gute von dem Nützlichen und sehen wir, ob es nach einer Idee benannt wird.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 48 20 Es hat aber doch wohl wenig Schein, daß alle Künstler ein derartiges Hilfsmittel nicht kennen und nicht einmal vermissen sollten.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 9 / Paragraph 51 20 Als sich selbst genügend gilt uns demnach das, was für sich allein das Leben begehrenswert macht und keines weiteren bedarf.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 9 / Paragraph 52 20 Also: die Glückseligkeit stellt sich dar als ein Vollendetes und sich selbst Genügendes, da sie das Endziel alles Handelns ist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 11 / Paragraph 57 20 Ebenso ist auf allen anderen Gebieten zu verfahren, damit nicht das Beiwerk zuletzt das Werk überwuchertEin solcher Fehler würde z.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 20 Zu der Stelle der Ethik, die wir kommentieren, vergleiche man ferner in eben unserer Ethik weiter unten X, 9 Schluß.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 72 20 Auch stimmt dies mit dem anfänglich Gesagten, wo wir das Ziel der Staatskunst für das beste und höchste erklärt haben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 87 20 Ein Beispiel dafür haben wir an den Gesetzgebern der Kreter und Lacedämonier und wohl noch an einigen anderen dieser Art.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90 20 Doch genug hiervon und lassen wir das vegetative Vermögen, da es von Natur an der menschlichen Tugend keinen Teil hat.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 91 20 Daß aber der unvernünftige Teil gewissermaßen von der Vernunft überredet wird, beweisen auch die Ermahnungen, (1103a) alle Zurechtweisung und Ermunterung.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 95 20 Ebenso werden wir aber (1103b) auch durch gerechtes Handeln gerecht, durch Beobachtung der Mäßigkeit mäßig, durch Werke des Starkmuths starkmüthig.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 96 20 Wäre dem nicht so, so bedürfte es keines Lehrers, sondern jeder käme als Meister oder als Stümper auf die Welt.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 99 20 Wer alles flieht und fürchtet und nichts erträgt, wird feig, dagegen wer gar nichts fürchtet und gegen alles angeht, tollkühn.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 108 20 Und so dreht sich auch aus diesem Grunde das ganze Geschäft der Tugend und der Staatskunst um Lust und Unlust.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 21 / Paragraph 113 20 Und so macht man es wie die Kranken, die den Arzt zwar aufmerksam anhören, aber von seinen Anordnungen nichts befolgen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 22 / Paragraph 117 20 Überdies sind die Vermögen Naturgabe, gut oder böse aber sind wir nicht von Natur, wie wir schon oben ausgeführt haben.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 22 / Paragraph 118 20 Wenn nun die Tugenden keine Affekte und auch keine Vermögen sind, so bleibt nur übrig, daß sie ein Habitus sind.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 120 20 Aber diese Bestimmung, daß die Tugend ein Habitus ist, reicht nicht hin; wir müssen auch angeben, welcher Art derselbe ist.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 24 / Paragraph 127 20 Ebensowenig nun darf man bei der Ungerechtigkeit, Feigheit und Zuchtlosigkeit nach einer Mitte oder nach einem Zuviel oder Zuwenig fragen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 24 / Paragraph 127 20 Denn so bekämen wir eine Mitte des Zuviel und Zuwenig und ein Zuviel des Zuviel und ein Zuwenig des Zuwenig.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 130 20 Wir können den Begriff aber auch nicht mit Tapferkeit wiedergeben, weil dieses speziell den Mut in Kampf und Krieg bedeutet.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 130 20 – Aristoteles unterscheidet beim Mute Furchtlosigkeit und Zuversicht als Abwesenheit der Angst und Vorhandensein des Sinnes zu wagen und zu trotzen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 135 20 Es gibt auch noch drei andere Mitten, die zwar in einer Hinsicht mit einander übereinstimmen, aber im übrigen verschieden sind.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 138 20 ; wer hier zu viel tut, wird, wenn es ohne Eigennutz geschieht, gefallsüchtig, und wenn es aus Selbstsucht geschieht, schmeichlerisch genannt.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 143 20 So neigen wir von Hause aus mehr zur Lust, weshalb wir leichter den Weg der Zuchtlosigkeit als der Wohlanständigkeit betreten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 30 / Paragraph 160 20 Es ist nun wohl nicht unpassend, anzugeben, welche und wie viele Einzelheiten überhaupt bei einer Handlung in Betracht kommen können.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 176 20 Denn es gibt keine Wahl des Unmöglichen, und sagte jemand, er erwähle es, so würde er für einen Thoren gelten.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 187 20 Ebensowenig das, was bald so eintrifft bald anders, wie Dürre und Regen, und das Zufällige, wie das Auffinden eines Schatzes.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 191 20 Gegenstand der Überlegung und der Willenswahl ist eines und dasselbe nur mit dem Unterschied, daß das Gewählte schon bestimmt ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 34 / Paragraph 194 20 Das ist aber bei dem einen dies, bei dem anderen ist es das, und unter Umständen das Gegenteil vom ersten.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 198 20 So trifft die, die sich in der Trunkenheit vergehen, ein doppeltes Strafmaß, weil die Ursache in dem Betrunkenen selbst liegtVgl.