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Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 198 20 Auch die, welche eine Bestimmung der Gesetze nicht kennen, die sie kennen sollten (1114a) und unschwer kennen könnten, trifft Strafe.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 201 20 Wenn dem aber so ist, so müssen auch in den anderen Dingen diejenigen Fehler, die dem Tadel unterliegen, verschuldet sein.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 211 20 Man kann diese Dinge mehr oder weniger fürchten und auch was nicht schrecklich ist, fürchten, als wenn es schrecklich wäre.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 213 20 Denn während sie, wo es geht, sich übertrieben mutig zeigen, halten sie vor dem, was wirklich furchtbar ist, nicht stand.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 214 20 Auf ihn trifft zu, daß er fürchtet was er nicht soll, und wie er nicht soll, (1116a) und alles dergleichen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 215 20 Die einen haben ein Zuviel und Zuwenig, der andere hält sich in der Mitte und handelt, wie es sich gehört.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 223 20 Die aber nur getauscht sind, wenden sich, wenn sie merken, daß es anders steht, als sie meinten, alsbald zur Flucht.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 226 20 Und je mehr er die ganze Tugend besitzt und je glücklicher er ist, um so schmerzlicher fällt ihm das Sterben.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 226 20 Darum aber ist sein Mut nicht geringer, sondern eher wohl größer, weil er das Ruhmvolle im Kriege jenen Gütern vorzieht.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228 20 Denn auch bei ihnen findet sich der Zug zur Befriedigung des Nahrungs- und Geschlechtstriebes und die Flucht vor dem Tode.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 238 20 Denn die Begierde ist mit Schmerz verknüpft, obschon es ungereimt erscheinen könnte, daß man der Lust wegen Unlust empfinden soll.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 239 20 Sogar die anderen Sinnenwesen machen einen Unterschied bezüglich der Nahrungsmittel und nehmen die einen gern zu sich, die anderen nicht.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 281 20 So wird es also die Ehre und die Unehre sein, denen gegenüber der Hochgesinnte sich verhält wie es recht ist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 283 20 Würde es doch zu hoher Gesinnung keineswegs passen, Hals über Kopf die Flucht zu ergreifen oder eine Ungerechtigkeit zu begehen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 20 Er erwiedert die Wohltaten durch größere, so daß der Spender der ersten Wohltat ihm verpflichtet wird und den Vorteil hat.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 20 will, daß seine Mutter Thetis dem Zeus die großen Dienste, die sie ihm geleistet und die er daselbst aufzählt (v.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 288 20 Es ist nicht seine Art, sich an Dinge heranzumachen, die in Ansehen bringen, oder wo Andere die erste Rolle spielen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 289 20 Es ist ihm auch eigen, daß er nicht in fremder Abhängigkeit (1125a) leben kann als nur in der von Freunden.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 289 20 Denn er hält sich nicht viel mit Erinnerungen auf, besonders nicht mit solchen an erlittene Unbilde, sondern sieht darüber hinweg.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 291 20 Am wenigsten hat er die Neigung, über des Lebens Notdurft und täglichen Anspruch zu jammern und um Abhilfe zu bitten.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 53 / Paragraph 294 20 Indessen scheinen solche Personen nicht dumm zu sein, sondern sie machen sich vielmehr zu viele Gedanken und sind darum ängstlich.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 54 / Paragraph 299 20 Da nun die Mitte keine eigene Bezeichnung hat, so scheinen die Extreme um sie, als wäre sie unbesetzt, zu streiten.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 56 / Paragraph 313 20 Wer aber gegen jedermann unangenehm ist, der ist, wir haben es schon gesagt, eigensinnig oder launenhaft und streitsüchtig oder zänkisch.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 323 20 Es verrät den anständigen Menschen, nur solches zu sagen und anzuhören, was sich für einen gesitteten und vornehmen Mann paßt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 324 20 Ist doch dem dies, dem jenes unangenehm und angenehm, wonach sich dann auch die Aufnahme richtet, die das Gehörte findet.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 324 20 So wird denn gelten müssen, daß unser Mann sich nur solches zu sagen erlaubt, was er selbst gern mit anhört.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 59 / Paragraph 329 20 So scheinen denn beide in gewissem Sinne etwas Körperliches zu sein, was wohl mehr einen Affekt als einen Habitus verrät.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 59 / Paragraph 333 20 Hier spricht er nicht von ihr, weil von ihr das gleiche gilt wie von dem Gefühl der Scham und Scheu.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 337 20 Wird das eine Glied eines Gegensatzes vieldeutig ausgesagt, so folgt meistens, daß auch das andere so ausgesagt wird; ist z.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 338 20 , nicht groß ist und sich darum versteckt oder nicht so offen hervortritt wie bei Dingen, die weit von einander liegen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 339 20 Ungerecht scheint zu sein: einmal der Gesetzesübertreter, sodann zweitens der Habsüchtige, der andere übervorteilt, endlich drittens der Feind der Gleichheit.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 343 20 Was nämlich von der gesetzgebenden Gewalt vorgeschrieben ist, ist gesetzlich, und jede gesetzliche Vorschrift bezeichnen wir als gerecht oder Recht.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 345 20 Vollkommen ist sie aber, weil ihr Inhaber die Tugend auch gegen andere ausüben kann und nicht bloß für sich selbst.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 66 / Paragraph 355 20 Da aber der Ungerechte wie das Unrecht die Gleichheit verletzen, so gibt es offenbar auch ein Mittleres zwischen dem Ungleichen.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 66 / Paragraph 356 20 Von den vier bei jeder Proportion erforderlichen Gliedern werden zwei aus der Sache und zwei von den beteiligten Personen abgeleitet.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 66 / Paragraph 357 20 Daß die diskrete Proportionalität sich in mindestens vier Gliedern finden muß, ist klar; aber es gilt ebenso von der kontinuierlichen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 374 20 Gesetzt wir haben Bauer a, einen Schäffel Getreide c, Schuster b, seine nach der Regel des Ausgleichs bemessene Leistung d.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 391 20 Als gemeinsame Bezeichnung ist das Wort »Dikaiopragema« gebräuchlicher, während der Ausdruck »Dikaioma« speziell für die Berichtigung des Unrechts gebraucht wird.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 399 20 Der Betrüger aber weiß den Sachverhalt recht wohl, und so meint der eine wirklich Unrecht zu leiden, der andere nicht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 403 20 Und ist etwa alles (Unrechtleiden) dies, oder (alles) jenes, wie alles Unrechttun freiwillig, oder ist es bald freiwillig, bald unfreiwillig?
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 418 20 Die Leute meinen nun, es stehe bei ihnen, Unrecht zu tun, und deshalb sei es auch leicht gerecht zu sein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423 20 Allein alles ist in gewisser Weise richtig, und von einem verborgenen Widerspruch, den es etwa einschlösse, kann keine Rede sein.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423 20 Recht und Billigkeit sind also einerlei, und obschon beide trefflich und gut sind, so ist doch die Billigkeit das Bessere.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423 20 Das Unbestimmte hat ja auch ein unbestimmtes Richtmaß, ähnlich wie bei der lesbischen Bauart ein bleiernes Richtmaß zur Verwendung kommt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 424 20 So ist denn klar, was das Billige ist, und daß es ein Recht ist, und besser als ein gewisses Recht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 427 20 Ferner, wenn man jemanden freiwillig wider das Gesetz schädigt, ohne damit eine erlittene Schädigung zu rächen, so tut man Unrecht.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 77 / Paragraph 438 20 So geben uns denn die Verstandestugenden, die der Vernunft die rechte Verfassung verleihen, die praktische Antwort auf die gestellte Frage.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 78 / Paragraph 442 20 Überlegen nämlich und Gedanken in bestimmter »Folge« verknüpfen ist dasselbe, nun überlegt aber niemand was sich nicht anders verhalten kann.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 78 / Paragraph 442 20 So ist denn ein Teil der vernunftbegabten Seele der ratiocinierendeAristoteles sagt: nach den Objekten sind auch die erkennenden Seelenteile verschieden.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 78 / Paragraph 442 20 So ist der Mensch ein geistig sinnliches Wesen, und demnach ist der eigentliche Gegenstand seiner Erkenntnis das Intelligible im Sinnlichen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 78 / Paragraph 449 20 Und so, wenn es uns gestattet ist, dies im Vorübergehen zu bemerken, mußte er ihm prinzipiell auch die Freiheit zusprechen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 80 / Paragraph 459 20 Da nun das Hervorbringen vom Handeln verschieden ist, so muß die Kunst auf das Hervorbringen, nicht auf das Handeln gehen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 83 / Paragraph 469 20 Mithin muß der Weise nicht blos die Folgerungen aus den Prinzipien wissen, sondern auch bezüglich der Prinzipien die Wahrheit erkennen.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 83 / Paragraph 470 20 sieht, den nennt man klug, und dem vertraut man derartige Dinge anDie Klugheit verhält sich bald so bald so, z.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 84 / Paragraph 472 20 Die Klugheit aber hat es mit den irdischen und menschlichen Dingen zu tun, mit Dingen, die Gegenstand der Überlegung sind.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 84 / Paragraph 474 20 Diejenige aber, die sich mit dem Einzelnen befaßt, hat den gemeinsamen Namen Staatskunst, und sie ist praktische und überlegende Klugheit.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 85 / Paragraph 480 20 Freilich könnte man auch die Frage aufwerfen, warum eigentlich ein Knabe ein Mathematikus werden kann, aber kein Weiser oder Naturphilosoph.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 483 20 Die Klugheit unterscheidet sich aber vom Verstände dadurch, daß sie sucht und überlegt, da ja das Überlegen ein Suchen istS.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 487 20 Bei der Überlegung aber fehlt auch das Stillestehn bei einem festen Entschluß, und so kann gute Überlegung keinerlei Meinung sein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 513 20 Der Geschicklichkeit ist es eigen, daß sie das, was zum vorgesetzten Ziele führt, zu tun versteht und zu treffen weiß.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 521 20 Jede dieser beiden Klassen von Eigenschaften ist nämlich weder als ein und dasselbe mit der Tugend und dem (1145b) LasterVgl.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 527 20 So wäre es also die Klugheit, die hier Einspruch erhöbe; denn sie ist im Besitze der sichersten und festesten Meinung.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 20 340 führt diese aristotelische Stelle unter denen an, welche beweisen sollen, daß Aristoteles den Heraklit für einen Autodidakten gehalten habe.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 20 Man muß also annehmen, daß ein Mensch, der sich nicht beherrschen kann, Worte macht wie ein Schauspieler auf der Bühne.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 538 20 Die eine das Handeln bestimmende Meinung ist allgemein, die andere geht auf das einzelne, das als solches der Sinnlichkeit untersteht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 542 20 Daß der Enthaltsame und Abgehärtete sowie der Unenthaltsame und Weichliche es mit Lust und Unlust zu tun haben, ist klar.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 544 20 Wer sich darum wider die Vernunft von einem natürlich schönen und guten Dinge einnehmen läßt oder ihm nachgeht, wer z.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 550 20 Nun ist aber der Zornmütige und der Zorn nicht hinterlistig, sondern offen, wohl aber ist es die BegierdeDie Begierde d.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 550 20 Darum heißt Aphrodite bei den Dichtern »die ränkesüchtige Tochter Cyperns«, und Homer sagt von ihrem gestickten Gürtel, es wohne darin
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 556 20 Denn bei ihr ist nicht das Beste verderbt, wie bei dem, der noch Mensch bleibt, sondern man hat es nicht.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 556 20 Die Schlechtigkeit dessen, was kein seiner selbst mächtiges Prinzip hat, ist immer harmloser, ein solches Prinzip ist aber der Verstand.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 578 20 Denn nur darum wird auch die Gewohnheit so schwer geändert, weil sie der Natur gleicht, wie EuenusEuenus, Spruchdichter aus Paros.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 20 Sie ist teils schlechthin ein Übel, teils nur insofern, als sie für ein anderes in irgend einer Hinsicht hinderlich ist.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 20 XII, 9, daß es besser sei, manches nicht zu sehen, weshalb von Gott jedes mit Unvollkommenheit verbundene Denken auszuschließen sei.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 606 20 Denn ihr Körper erleidet wegen der Säftemischung beständig eine Art Nagen und sie befinden sich stets im Zustande heftiger Begierde.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 20 Wenn daher die Natur eines Wesens einfach ist, so muß eine und dieselbe Handlung ihm beständig die größte Lust erwecken.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617 20 Manche gehen in der Untersuchung über eben diese Frage weiter zurück und suchen sie mehr aus der Naturwissenschaft zu beantworten.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 618 20 So hat die auf Tugend gegründete Freundschaft gegenüber der auf Annehmlichkeit und Vorteil basierenden ein Plus an Wert und Dauerhaftigkeit.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 623 20 Da diese Ursachen der Art nach von einander verschieden sind, so sind es folgerichtig auch die Zuneigungen und die Freundschaften.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 629 20 Daß solche Freundschaft beständig ist, hat seinen guten Grund, da in ihr alles zusammentrifft, was unter Freunden vorhanden sein muß.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 638 20 Denn ein Lieben gibt es auch gegenüber dem Unbeseelten, Gegenliebe aber erfordert Willenswahl, und Willenswahl geht von einem Habitus aus.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 643 20 Sie scheinen wegen der Ähnlichkeit und der Unähnlichkeit mit demselben Verhältnis zugleich Freundschaften zu sein und es nicht zu sein.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 651 20 Reden sich doch die Gefährten einer Seereise, die Kriegsgenossen und gleicherweise wer in sonst einer Gemeinschaft steht, als Freunde an.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 20 Bei den Persern dagegen ist die Herrschaft des Vaters tyrannisch, da bei ihnen der Vater seine Söhne als Sklaven behandelt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 20 Dieser Art ist auch die väterliche Freundschaft, nur daß sie sich von der königlichen durch die Größe der Wohltaten unterscheidet.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661 20 Auch in der Tyrannis ist also Freundschaft und Recht nur wenig zu finden, in der Demokratie aber noch am meisten.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 20 Die Aufgaben und Verrichtungen der beiden Geschlechter sind von vornherein geteilt und bei dem Manne andere als bei der Frau.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 20 Daß dem so ist, zeigt sich auch im staatlichen Leben: wer der Gemeinschaft nichts gutes leistet, genießt auch keine Ehre.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 20 Wer darum bei dem Gelde zu kurz gekommen ist, wird durch Ehre entschädigt, und wer gern Geschenke nimmt, erhält Geld.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 678 20 Denn abgesehen von der natürlichen Liebe und Freundschaft, ist es den Menschen angetan, eine Hilfe nicht von sich zu stoßen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 681 20 1243b 27, wo dieselbe Geschichte erzählt wird, zeigt, daß die durch das Versprechen in dem Virtuosen hervorgerufene Erwartung gemeint war.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 688 20 Aber man hat nicht blos keine Verpflichtung, einen schlechten Mann wie einen Freund zu lieben, man darf es auch nicht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 694 20 Hat man nun wirklich teil an ihnen, insofern als man an sich selbst Gefallen findet und sich für vortrefflich hält?
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 132 / Paragraph 695 20 Denn wie gesagt das Wohlwollen ist die Geburt des Augenblicks, und die Liebe, die es einschließt, bleibt an der Oberfläche.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 697 20 Auch die Eintracht scheint eine Art von Freundschaft zu sein, daher sie nicht mit Gleichheit der Ansichten verwechselt werden darf.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 700 20 Was ihre Wohltat empfangen hat, ist gleichsam ihr Werk, und das liebt man ja mehr als das Werk den Meister.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 20 Und ebenso (1169a) gilt das am meisten als von uns und freiwillig getan, was wir mit vernünftiger Überlegung getan haben.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 713 20 Betrachtet man die Sache mehr vom naturphilosophischen Standpunkt, so erscheint ein tugendhafter Freund für einen Tugendhaften als von Natur begehrenswert.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 721 20 Weiber jedoch und weibische Männer haben Freude an dem Mitgeseufze anderer und lieben sie als wahre Freunde und mitleidige Seelen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 140 / Paragraph 730 20 Leichtlebig wie sie sind, nimmt der eine das Schlechte von dem anderen an, und so werden sie beide gleich böse.