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Paragraph 167
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Nikomachische Ethik / Chapter 31
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1 |
12 |
Also ist es ungereimt, Handlungen, die im Affekt geschehen, für unfreiwillig auszugeben. |
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Paragraph 168
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Nikomachische Ethik / Chapter 32
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10 |
129 |
Nachdem wir das Freiwillige und Unfreiwillige erklärt haben, ist das nächstfolgende, daß wir den Begriff der Entschließung oder der Willenswahl erörternMit Willenswahl, lateinisch… |
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Paragraph 169
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Nikomachische Ethik / Chapter 32
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2 |
56 |
Die Willenswahl ist etwas freiwilliges, fällt aber nicht mit dem Freiwilligen zusammen, sondern letzteres hat einen weiteren Umfang. Das Freiwillige oder Spontane findet sich auch… |
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Paragraph 170
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Nikomachische Ethik / Chapter 32
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1 |
18 |
Die aber sagen, sie sei Begierde oder Zorn oder Wille oder eine Meinung, scheinen nicht recht zu reden. |
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Paragraph 171
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Nikomachische Ethik / Chapter 32
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1 |
16 |
Denn die unvernünftigen Wesen haben an der Willenswahl keinen Teil, an Begierde und Zorn aber wohl. |
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Paragraph 172
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Nikomachische Ethik / Chapter 32
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1 |
29 |
Und wer an sittlicher Kraftlosigkeit leidet, handelt zwar aus Begierde, aber nicht aus vorbedachter Wahl, und umgekehrt handelt der Enthaltsame zwar aus freier Wahl, aber doch nic… |
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Paragraph 173
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Nikomachische Ethik / Chapter 32
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1 |
14 |
Und die Begierde streitet mit der Willenswahl, doch die Begierde nicht mit der Begierde. |
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Paragraph 174
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Nikomachische Ethik / Chapter 32
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1 |
23 |
Und die Begierde hat es zu tun mit Lust und Unlust, die Willenswahl aber mit dem einen so wenig als mit dem anderen. |
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Paragraph 175
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Nikomachische Ethik / Chapter 32
|
2 |
23 |
Noch weniger ist die Willenswahl mit Zorn oder Eifer identisch. Denn was im Zorn geschieht, scheint am allerwenigsten auf vorbedachter Wahl zu beruhen. |
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Paragraph 176
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Nikomachische Ethik / Chapter 32
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13 |
148 |
Aber auch Wille ist sie nicht, wenn auch anscheinend ihm verwandt. Denn es gibt keine Wahl des Unmöglichen, und sagte jemand, er erwähle es, so würde er für einen Thoren gelten. D… |
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Paragraph 177
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Nikomachische Ethik / Chapter 32
|
4 |
65 |
Doch auch Meinung kann sie nicht gut sein. Eine Meinung scheint man von allem haben zu können, von dem Ewigen und dem Unmöglichen sowohl, wie von dem, was in unserer Gewalt steht.… |
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Paragraph 178
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Nikomachische Ethik / Chapter 32
|
1 |
9 |
Sie ist aber auch mit keiner bestimmten Meinung dasselbe. |
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Paragraph 179
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Nikomachische Ethik / Chapter 32
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1 |
22 |
Denn je nachdem wir das Gute oder das Böse wählen, haben wir eine bestimmte sittliche Qualität, aber nicht je nach unseren Meinungen. |
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Paragraph 180
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Nikomachische Ethik / Chapter 32
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1 |
57 |
Und durch die Willenswahl bestimmen wir uns, etwas uns eigen zu machen oder ihm aus dem Wege zu gehen oder zu sonst etwas dergleichen, eine Meinung aber haben wir darüber, was etw… |
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Paragraph 181
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Nikomachische Ethik / Chapter 32
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1 |
24 |
Auch wird die Willenswahl mehr deshalb gelobt, weil sie auf das Rechte gerichtet oder recht beschaffen, die Meinung aber deshalb, weil sie wahr ist. |
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Paragraph 182
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Nikomachische Ethik / Chapter 32
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1 |
21 |
Und wir erwählen das, von dessen Güte wir vorzüglich gewiß sind; dagegen meinen wir etwas, wenn wir es nicht genau wissen. |
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Paragraph 183
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Nikomachische Ethik / Chapter 32
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1 |
30 |
Auch trifft nicht derselbe Mensch die beste Willenswahl, der die besten Meinungen hat, sondern bei Manchen sind die Meinungen besser, während sie aus Schlechtigkeit das wählen, wa… |
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Paragraph 184
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Nikomachische Ethik / Chapter 32
|
1 |
29 |
Übrigens ist es gleichgültig, ob die Meinung der Willenswahl vorausgeht oder ihr nachfolgt; denn dies steht nicht in Frage, sondern ob die Willenswahl dasselbe ist, wie eine gewis… |
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Paragraph 185
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Nikomachische Ethik / Chapter 32
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5 |
66 |
Was ist also nun die Willenswahl und welcher Art, da sie keines der genannten Dinge ist? Offenbar etwas Freiwilliges. Aber nicht alles Freiwillige ist frei gewählt. Sollte sie als… |
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Paragraph 186
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Nikomachische Ethik / Chapter 33
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5 |
49 |
ÜberlegtβουλεύεσΦαι, überlegen. Andere geben es mit beratschlagen;. lateinisch consiliari oder consultare. man alles, und kann jedes Ding überlegt werden, oder hat die Überlegung … |
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Paragraph 187
|
Nikomachische Ethik / Chapter 33
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10 |
117 |
Das Ewige nimmt niemand in Überlegung, z. B. die Welt oder die Inkommensurabilität der Diagonale und der Seite. Auch nicht das, was im Bereich des Bewegten liegt, aber immer in de… |
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Paragraph 188
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Nikomachische Ethik / Chapter 33
|
9 |
168 |
Als Ursachen gelten nämlich die Natur, die Notwendigkeit und der Zufall, sodann der Verstand und alles menschliche Tun. Jeder Mensch aber überlegt das, was durch ihn selbst (1112b… |
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Paragraph 189
|
Nikomachische Ethik / Chapter 33
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16 |
320 |
Unsere Überlegung betrifft nicht das Ziel, sondern die Mittel, es zu erreichen. Der Arzt überlegt nicht, ob er heilen, der Redner nicht, ob er überzeugen, der Staatsmann nicht, ob… |
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Paragraph 190
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Nikomachische Ethik / Chapter 33
|
15 |
186 |
Der Mensch ist also wie gesagt Prinzip der Handlungen. Die Überlegung aber bezieht sich auf das, was er selbst tun kann. Was er aber tut, ist Mittel zum Zwecke. Mithin fällt der Z… |
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Paragraph 191
|
Nikomachische Ethik / Chapter 33
|
5 |
91 |
Gegenstand der Überlegung und der Willenswahl ist eines und dasselbe nur mit dem Unterschied, daß das Gewählte schon bestimmt ist. Denn das, wofür die Überlegung sich entschieden … |
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Paragraph 192
|
Nikomachische Ethik / Chapter 33
|
2 |
46 |
Da also Gegenstand der Willenswahl etwas von uns Abhängiges ist, das wir mit Überlegung begehren, so ist auch die Willenswahl ein überlegtes Begehren von etwas, was in unserer Mac… |
|
Paragraph 193
|
Nikomachische Ethik / Chapter 33
|
1 |
25 |
So hätten wir denn die Willenswahl in allgemeinen beschrieben, auch gesagt, welcherlei Dinge sie umfaßt, und daß sie sich auf die Mittel zum Zwecke bezieht. |
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Paragraph 194
|
Nikomachische Ethik / Chapter 34
|
4 |
128 |
Was den Willen betrifft, so wurde bereits gesagt, daß er auf den Zweck geht. Doch meinen die einen, er gehe auf das Gute, die anderen, er gehe auf das gut Scheinende. Für die, wel… |
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Paragraph 195
|
Nikomachische Ethik / Chapter 34
|
8 |
178 |
Wenn dieses also keinen Beifall findet, soll man da nicht sagen, schlechthin und in Wahrheit sei das Gute Gegenstand des Wollens, für den Einzelnen aber das ihm gut Scheinende? Fü… |
|
Paragraph 196
|
Nikomachische Ethik / Chapter 35
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10 |
154 |
Da nun also der Zweck Gegenstand des Wollens ist und die Mittel zum Zweck Gegenstand der Überlegung und Willenswahl, so sind wohl die auf diese Mittel gerichteten Handlungen frei … |
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Paragraph 197
|
Nikomachische Ethik / Chapter 35
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20 |
330 |
Demnach ist der Ausspruch, daß »mit Willen schlecht und ungern glücklich keiner ist«, teils falsch, teils wahrMan weiß nicht, von wem dieser Ausspruch ist. – Die Ausführungen in d… |
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Paragraph 198
|
Nikomachische Ethik / Chapter 35
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14 |
326 |
Dafür legen nicht blos die Einzelnen für sich, sondern auch die Gesetzgeber selbst Zeugnis ab. Denn sie züchtigen und strafen die, welche Böses tun, so weit es nicht aus Zwang ode… |
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Paragraph 199
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Nikomachische Ethik / Chapter 35
|
5 |
103 |
Aber vielleicht ist er nun einmal so, daß er keine Sorgfalt anwendet. – Aber, daß man ein solcher geworden ist, ist man selber schuld, indem man sich gehen läßt; und daß man unger… |
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Paragraph 200
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Nikomachische Ethik / Chapter 35
|
11 |
210 |
Wenn man nicht weiß, daß Akte, die in bestimmter Richtung erfolgen, einen entsprechenden Habitus erzeugen, so nimmt sich das beinahe wie Stumpfsinn aus. Es ist aber auch unvernünf… |
|
Paragraph 201
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Nikomachische Ethik / Chapter 35
|
7 |
126 |
Aber nicht blos die fehlerhaften Beschaffenheiten der Seele sind freiwillig, bei manchen sind es auch die des Leibes, und diese Menschen tadeln wir denn auch. Wer von Natur mißges… |
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Paragraph 202
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Nikomachische Ethik / Chapter 35
|
5 |
354 |
Wollte man aber sagen, Alle strebten nach dem, was ihnen gut scheint oder was sie sich als gut vorstellen, sie seien aber nicht Herr ihrer Vorstellung, sondern wie einer (1114b) s… |
|
Paragraph 203
|
Nikomachische Ethik / Chapter 36
|
3 |
138 |
Wir haben also bisher von den Tugenden im allgemeinen gehandelt und sie sowohl der Gattung nach im Umriß dahin bestimmt, daß sie eine Mitte und ein Habitus sind, wie auch angegebe… |
|
Paragraph 204
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Nikomachische Ethik / Chapter 37
|
1 |
34 |
Nunmehr wollen wir uns wieder zu den einzelnen Tugenden wenden und angeben, was sie sind, was sie zum Gegenstande haben und wie sie geübt werden, woraus sich auch ergeben wird, wi… |
|
Paragraph 205
|
Nikomachische Ethik / Chapter 37
|
1 |
7 |
Zuerst wollen wir von dem Mute handeln. |
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Paragraph 206
|
Nikomachische Ethik / Chapter 37
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13 |
230 |
Daß er die Mitte im Gebiete der Affekte der Furcht und Zuversicht ist, wurde schon oben bemerkt. Was wir aber fürchten, ist natürlich das Furchterregende, und dieses ist einfach g… |
|
Paragraph 207
|
Nikomachische Ethik / Chapter 37
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18 |
225 |
Was für Schrecknisse wären es also, mit denen der Mutige es zu tun hat? Sollten es nicht die größten sein? Niemand ist ja mehr als er im stande das Schreckliche zu ertragenJede Kr… |
|
Paragraph 208
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Nikomachische Ethik / Chapter 37
|
3 |
76 |
Demnach wird mutig im eigentlichen Sinne heißen wer angesichts eines rühmlichen Todes und alles dessen, was auf einmal den Tod nahe bringt, also besonders in Krieg und Schlacht, f… |
|
Paragraph 209
|
Nikomachische Ethik / Chapter 37
|
2 |
28 |
Auch bewährt sich die Mannhaftigkeit unter Umständen, wo eine Abwehr möglich ist, oder das Sterben Ruhm bringt. Bei den angezeigten Todesarten aber ist keines von beiden der Fall. |
|
Paragraph 210
|
Nikomachische Ethik / Chapter 38
|
4 |
52 |
Das Furchterregende ist nicht für alle Menschen dasselbe. Auch sprechen wir von Furchterregendem und Schrecklichem, was über Menschliches hinausgeht. Dieses ist für jedermann schr… |
|
Paragraph 211
|
Nikomachische Ethik / Chapter 38
|
4 |
103 |
Der Mutige ist unerschrocken, wie es ein Mensch zu sein hat. Er wird sonach auch solche über menschliche Kraft hinausgehende Dinge fürchten, sie jedoch so, wie man soll und die Ve… |
|
Paragraph 212
|
Nikomachische Ethik / Chapter 38
|
5 |
104 |
Wer also erträgt und fürchtet was man soll und weswegen man es soll, und wie und wann, und wer in gleicher Weise Zuversicht hat, der ist mutig. Denn der mutige Mann leidet und han… |
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Paragraph 213
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Nikomachische Ethik / Chapter 38
|
6 |
138 |
Was diejenigen betrifft, die hier durch Übermaß fehlen, so hat wer es durch Furchtlosigkeit tut, keinen eigenen Namen, wie wir ja schon oben bemerkt haben, daß vieles keinen eigen… |
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Paragraph 214
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Nikomachische Ethik / Chapter 38
|
6 |
71 |
Wer sich übermäßig fürchtet, ist feig. Auf ihn trifft zu, daß er fürchtet was er nicht soll, und wie er nicht soll, (1116a) und alles dergleichen. Es mangelt ihm auch an Zuversich… |
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Paragraph 215
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Nikomachische Ethik / Chapter 38
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4 |
73 |
Die Dinge also, mit denen der Feige, der Tollkühne und der Mutige es zu tun haben, sind dieselben, aber ihr Verhalten zu ihnen ist verschieden. Die einen haben ein Zuviel und Zuwe… |
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Paragraph 216
|
Nikomachische Ethik / Chapter 39
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1 |
34 |
Wie gesagt also, der Mut ist Mitte in Bezug auf solches, was bei den bezeichneten Gefahren Zuversicht und Furcht einflößt; er wählt und duldet, weil es so sittlich gut und das Geg… |
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Paragraph 217
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Nikomachische Ethik / Chapter 39
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2 |
54 |
Wenn man aber stirbt, um der Armut oder einer unglücklichen Liebe oder einem Schmerze zu entgehen, so verrät das nicht den mutigen, sondern den feigen Mann. Es ist Weichlichkeit, … |
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Paragraph 218
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Nikomachische Ethik / Chapter 39
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2 |
24 |
Der Mut ist also eine Eigenschaft von der angegebenen Art. Man spricht aber noch von weiteren Arten des Mutes, und zwar in fünffacher Weise. |
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Paragraph 219
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Nikomachische Ethik / Chapter 39
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16 |
272 |
Erstens vom bürgerlichen Mute. Er ist dem eigentlichen Mute am ähnlichsten. Denn die Bürger halten in den Gefahren Stand wegen der gesetzlichen Strafen, Ehrenverluste und Auszeich… |
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Paragraph 220
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Nikomachische Ethik / Chapter 39
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16 |
301 |
Auch die Erfahrung auf den verschiedenen Gebieten scheint eine Art Mut zu sein, weshalb Sokrates meinte, der Mut sei ein WissenLetzthin wollte Sokrates wohl sagen, rechter Mut sei… |
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Paragraph 221
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Nikomachische Ethik / Chapter 39
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18 |
306 |
Auch den Zorn führt man auf den Mut zurück. Denn mutig scheinen auch die zu sein, die im Zorn, wie die Tiere auf die, die sie verwundet haben, losfahren, weil auch die Mutigen zum… |
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Paragraph 222
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Nikomachische Ethik / Chapter 39
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10 |
183 |
Auch die sind nicht eigentlich mutig, die es aus Hoffnungsfreudigkeit sind. Ihre Zuversicht in Gefahren beruht darauf, daß sie schon oft und über viele Gegner den Sieg davon getra… |
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Paragraph 223
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Nikomachische Ethik / Chapter 39
|
7 |
89 |
Mutig scheinen auch die Unwissenden zu sein, und sie stehen nicht weit von den Hoffnungsfreudigen ab, sind aber doch schlechter, weil sie gar keine Selbstachtung haben. Jene dageg… |
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Paragraph 224
|
Nikomachische Ethik / Chapter 39
|
1 |
16 |
So wäre denn dargelegt, von welcher Beschaffenheit die Mutigen sind samt denen, die nur so scheinen. |
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Paragraph 225
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40
|
5 |
88 |
Obgleich der Mut es mit den Affekten der Zuversicht und der Furcht zu tun hat, so doch nicht mit beiden gleich sehr, sondern mehr mit den furchterregenden Dingen. Wer bei solchen … |
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Paragraph 226
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40
|
11 |
336 |
(1117b) Nun erscheint ja freilich das Ziel des Mutes als lustbringend, jedoch möchte die Lust leicht vor dem, was sie rings umgibt, verschwinden, wie es bei den Wettkämpfen der Fa… |
|
Paragraph 227
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40
|
5 |
72 |
Über den Mut sei denn soviel gesagt. Sein Wesen wenigstens im Umriß zu bestimmen, kann nach dem Obigen nicht schwer fallenAristoteles scheint sagen zu wollen, nach dem Obigen könn… |
|
Paragraph 228
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41
|
14 |
221 |
Nach dem Mute wollen wir von der Mäßigkeit handeln, da diese beiden die Tugenden des unvernünftigen Seelenteils sindMit Mäßigkeit geben wir σωφροσύνη wieder; vgl. oben II. Buch, 7… |
|
Paragraph 229
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41
|
3 |
36 |
Wir haben schon bemerkt, daß die Mäßigkeit die Mitte in Bezug auf die Lust ist. Mit der Unlust hat sie es weniger und nicht in gleicher Weise zu tun. In demselben Bereiche bewegt … |
|
Paragraph 230
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41
|
12 |
218 |
Wir wollen also nun bestimmen, auf was für Lüste und Ergötzungen sie sich bezieht. Man muß zwischen seelischen und leiblichen Lüsten unterscheiden; den ersteren gehören z. B. der … |
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Paragraph 231
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41
|
8 |
190 |
Die Mäßigkeit im Gegenteil bezieht sich auf die leiblichen Lüste, aber auch hier wieder nicht auf alle. Wer an Dingen, die unter den Gesichtssinn fallen, wie Farben, Gestalten, Bi… |
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Paragraph 232
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41
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7 |
137 |
Die anderen lebenden Wesen ergötzen sich in Rücksicht auf die bezeichneten Sinne nur mitfolgend. Die Hunde freuen sich nicht am Geruch des Hasen, sondern an seinem Fraße, aber der… |
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Paragraph 233
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Nikomachische Ethik / Chapter 41
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10 |
209 |
Freilich scheint für die Unmäßigen auch der Geschmack wenig oder gar nicht in Betracht zu kommen. Denn die eigentliche Geschmacksfunktion ist das Kosten der Geschmäcke, wie es bei… |
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Paragraph 234
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Nikomachische Ethik / Chapter 41
|
6 |
104 |
Die Begierden scheinen teils allen Menschen gemeinsame, teils eigentümliche und willkürlich angenommene zu sein. So ist die Begierde nach Nahrung natürlich; denn jeder Mensch bege… |
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Paragraph 235
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Nikomachische Ethik / Chapter 41
|
4 |
69 |
Bezüglich der natürlichen Begierden fehlen nun Wenige und immer nur in einer Hinsicht, nämlich nach seiten des Zuviel. Denn jedes Beliebige unterschiedslos essen und trinken bis z… |
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Paragraph 236
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Nikomachische Ethik / Chapter 41
|
3 |
102 |
Dagegen bezüglich der den Einzelnen eigentümlichen Lüste wird von Vielen und in vielerlei Weise gefehlt. Denn während man von besonderen Liebhabereien spricht entweder da, wo man … |
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Paragraph 237
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41
|
2 |
92 |
Daß also das Übermaß in betreff der Lust Unmäßigkeit ist und dem Tadel unterliegt, ist klar. Was aber die Unlust angeht, so wird man nicht wie bei dem Mute darum, weil man sie ert… |
|
Paragraph 238
|
Nikomachische Ethik / Chapter 42
|
3 |
64 |
Der Unmäßige begehrt also alles Lustbringende oder (1119a) das am meisten Lustbringende und wird von der Begierde dermaßen getrieben, daß ihm die Lüste lieber sind als alles ander… |
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Paragraph 239
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Nikomachische Ethik / Chapter 42
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5 |
91 |
Solche, die es in betreff der Lust ermangeln lassen und sich weniger als recht ist daran freuen, kommen wohl selten vor. Eine derartige Empfindungslosigkeit ist nicht menschlich. … |
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Paragraph 240
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Nikomachische Ethik / Chapter 42
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5 |
125 |
Der Mäßige hält in diesen Dingen die Mitte ein. An den Ausschweifungen, die den Unmäßigen zu höchst erfreuen, erfreut er sich nicht, eher ekeln sie ihn; sodann erfreut er sich an … |
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Paragraph 241
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Nikomachische Ethik / Chapter 43
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3 |
107 |
Von dem Freiwilligen scheint die Unmäßigkeit mehr an sich zu haben als die Feigheit, da die eine auf der Lust, die andere auf der Unlust beruht und die Lust Gegenstand einer streb… |
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Paragraph 242
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Nikomachische Ethik / Chapter 43
|
3 |
77 |
Jedoch scheint die Feigheit in ganz anderem Maße freiwillig zu sein wie ihre einzelnen Äußerungen. Sie ist ohne Unlustgefühl, diese aber bringen den Feigen durch dieses Gefühl so … |
|
Paragraph 243
|
Nikomachische Ethik / Chapter 43
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11 |
256 |
Das (mit Unmäßigkeit gleichbedeutende) Wort Zuchtlosigkeit (oder das verwandte Ungezogenheit) gebrauchen (1119b) wir auch von den Fehlern der Knaben, da beide Verkehrtheiten einig… |
|
Paragraph 244
|
Nikomachische Ethik / Chapter 43
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1 |
8 |
So weit denn unsere Erörterung über die Mäßigkeit. |
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Paragraph 245
|
Nikomachische Ethik / Chapter 45
|
6 |
154 |
Im Anschluß hieran wollen wir von der FreigebigkeitDie bisher behandelten Tugenden des Mutes und der Mäßigkeit beziehen sich auf die Güter und Übel, die das menschliche Leben dire… |
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Paragraph 246
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Nikomachische Ethik / Chapter 45
|
6 |
119 |
Geiz sagt man immer von solchen aus, die sich mehr als recht ist um Geld und Gut bemühen, mit der Bezeichnung Verschwendung aber verbindet man manchmal noch einen Nebengedanken, i… |
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Paragraph 247
|
Nikomachische Ethik / Chapter 45
|
7 |
180 |
Man kann alles, wovon es einen Gebrauch gibt, gut und schlecht gebrauchen. Der Reichtum gehört aber zu den für den Gebrauch bestimmten Dingen, und da nun jedes Ding am besten gebr… |
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Paragraph 248
|
Nikomachische Ethik / Chapter 45
|
1 |
15 |
Auch wird Dank und höheres Lob dem zuteil, der gibt, nicht dem, der nicht nimmt. |
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Paragraph 249
|
Nikomachische Ethik / Chapter 45
|
1 |
23 |
Und es ist leichter, nicht zu nehmen als zu geben, da man sich eher dazu entschließt, Fremdes nicht zu nehmen als Eigenes wegzugeben. |
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Paragraph 250
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Nikomachische Ethik / Chapter 45
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1 |
33 |
Und freigebig heißt wer gibt; wer aber nicht nimmt, erhält nicht das Lob der Freigebigkeit und des Edelsinns, obwohl er nichtsdestoweniger ob seiner Gerechtigkeit gelobt wird; wer… |
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Paragraph 251
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Nikomachische Ethik / Chapter 45
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2 |
24 |
Liebe aber und Freundschaft gewinnt kaum einer durch eine Tugend sosehr als der Freigebige, da er sich nützlich erweist. Das geschieht aber durch Geben. |
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Paragraph 252
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Nikomachische Ethik / Chapter 46
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5 |
96 |
Die tugendhaften Handlungen sind sittlich schön und werden um des sittlich Schönen willen verrichtet. So wird denn auch der Freigebige und Edelgesinnte um des sittlich Schönen ode… |
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Paragraph 253
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Nikomachische Ethik / Chapter 46
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2 |
49 |
Wer gibt wem er nicht soll, oder wer nicht aus einem sittlichen, sondern aus einem anderen Beweggrunde gibt, kann nicht freigebig heißen, sondern muß einen anderen Namen bekommen.… |
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Paragraph 254
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Nikomachische Ethik / Chapter 46
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6 |
111 |
Er wird auch nicht da nehmen, wo er nicht soll, da ein solches Nehmen nicht nach der Art eines Mannes ist, der Geld und Gut nicht achtet. Auch bittet er nicht leicht um etwas. Den… |
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Paragraph 255
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Nikomachische Ethik / Chapter 46
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1 |
35 |
Es ist auch die Weise des Freigebigen und Edelgesinnten, im Geben die Mitte so stark zu überschreiten, daß er für sich das Geringere behält, da es ihm eigen ist, nicht auf sich se… |
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Paragraph 256
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Nikomachische Ethik / Chapter 46
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3 |
60 |
Man schätzt die Freigebigkeit nach dem Vermögen. Denn sie beruht nicht auf der Größe der Gabe, sondern auf der Gesinnung des Gebers, und mit der steht es bei dem Freigebigen so, d… |
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Paragraph 257
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Nikomachische Ethik / Chapter 46
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3 |
47 |
Freigebiger scheinen die zu sein, die ihr Vermögen nicht erworben, sondern ererbt haben. Sie haben keine Erfahrung von der Not, und jedermann hängt mehr an dem, was von ihm selber… |
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Paragraph 258
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Nikomachische Ethik / Chapter 46
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8 |
148 |
Der Freigebige ist nicht leicht reich. Er legt es ja nicht darauf an, zu empfangen und zusammenzuhalten, sondern neigt eher zur Verschwendung, da er das Geld nicht seinerselbst, s… |
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Paragraph 259
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Nikomachische Ethik / Chapter 46
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16 |
309 |
Wer hier durch Übermaß fehlt, ist ein Verschwender. Darum nennen wir die Gewaltherrscher nicht Verschwender, da es nicht leicht erscheint, daß sie bei ihren großen Mitteln mit ihr… |
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Paragraph 260
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Nikomachische Ethik / Chapter 47
|
1 |
29 |
Der Verschwender aber fehlt auch hierin, da er Lust und Unlust nicht am rechten Ort und auf die rechte Art empfindet, wie uns im folgenden noch deutlicher werden wird. |
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Paragraph 261
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Nikomachische Ethik / Chapter 47
|
11 |
258 |
Wir haben gesagt, daß die Verschwendung und der Geiz ein Übermaß und ein Mangel sind, und zwar in zwei Dingen, dem Geben und dem Nehmen. Auch den Aufwand rechnen wir zum Geben. Di… |
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Paragraph 262
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Nikomachische Ethik / Chapter 47
|
8 |
182 |
Die meisten Verschwender freilich nehmen, wie gesagt, da, wo sie es nicht sollen, und sind insofern nicht edelgesinnt, sondern den Geizigen gleich zu achten. Sie lernen zugreifen,… |
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Paragraph 263
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Nikomachische Ethik / Chapter 47
|
1 |
33 |
Auf solche Abwege gerät der Verschwender, wenn er keine rechte Leitung hat; trifft er aber auf jemanden, der sich seiner annimmt, so kann er wohl noch zur Mitte und zu dem Schickl… |
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Paragraph 264
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Nikomachische Ethik / Chapter 47
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3 |
39 |
Dagegen ist der Geiz unheilbar. Denn das Alter und jede Schwäche scheint geizig zu machen. Und der Geiz liegt mehr in der menschlichen Natur als die Verschwendung, da die meisten … |
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Paragraph 265
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Nikomachische Ethik / Chapter 47
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6 |
191 |
Der Geiz hat einen weiten Umfang und viele Formen, da man auf vielerlei Weise geizig sein kann. Während er nämlich in zwei Dingen besteht, einem Zuwenig im Geben und einem Zuviel … |
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Paragraph 266
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Nikomachische Ethik / Chapter 47
|
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Andere wiederum tun im Nehmen zu viel und nehmen woher sie können und was sie können, wie die, die schimpfliche Gewerbe betreiben: Hurenwirte und dergleichen, und Wucherer, die kl… |