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Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 138 20 ; wer hier zu viel tut, wird, wenn es ohne Eigennutz geschieht, gefallsüchtig, und wenn es aus Selbstsucht geschieht, schmeichlerisch genannt.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 138 16 Wer endlich hierin zurückbleibt und in allen Stücken widerwärtig ist, wird als streitsüchtig und eigensinnig bezeichnet.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 139 14 Auch bei den Affekten und dem durch sie bestimmten Verhalten gibt es eine Mitte.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 139 12 So ist die Scham keine Tugend, und doch wird der Schamhafte gelobt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 139 40 Denn auch hier redet man von einem, der die Mitte hält, von einem anderen, der die Sache übertreibt, wie der Blöde, der sich über alles schämt, und von einem dritten, der zu wenig…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 139 8 Wer aber die Mitte (1108b) beobachtet, ist schamhaft.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 139 9 Ferner ist Entrüstung die Mitte zwischen Neid und Schadenfreude.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 139 19 Alle diese drei Affekte führen sich auf die Freude und die Betrübnis über das, was dem Nächsten begegnet, zurück.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 139 45 Wem die Entrüstung eigen ist, der betrübt sich, wenn es denen, die es nicht verdienen, gut geht; der Neidische, ihn überbietend, betrübt sich über alle, denen es gut geht, und der…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 140 12 Doch hierüber zu reden wird sich an einem anderen Orte Gelegenheit bieten.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 140 31 Von der Gerechtigkeit aber werden wir erst weiterhin handeln, indem wir sie, die einen doppelten Sinn hat, in ihre beiden Seiten zerlegen und von jeder zeigen, wie sie eine Mitte …
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 140 11 Desgleichen werden wir von den logischen oder Verstandestugenden erst später sprechen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 141 30 Da es somit dreierlei Eigenschaften gibt, zwei verkehrte, die eine an Übermaß krankend, die andere an Mangel, und eine gute, die Mitte, so ist jede jeder in gewisser Weise entgege…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 141 19 Die Extreme sind der Gegensatz zur Mitte und zu einander, und die Mitte ist der Gegensatz zu den Extremen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 141 41 Denn wie Gleiches gegen Kleineres gehalten größer und gegen Größeres gehalten kleiner ist, so ist die Mitte im Vergleich zum Mangel ein Übermaß und im Vergleich zum Übermaß ein Ma…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 141 42 Der Mutige erscheint gegen den Feigling als tollkühn und gegen den Tollkühnen als feig; desgleichen der Mäßige gegen den Unempfindlichen als zügellos und gegen den Zügellosen als …
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 141 39 Daher schieben die Extremen den Mittleren von sich weg je einer dem anderen zu und nennen den Mutigen, wenn es der Feigling ist, tollkühn, und wenn es der Tollkühne ist, feig, und…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 142 23 Während diese Dinge in der angegebenen Weise einander entgegengesetzt sind, stehen die Extreme doch in einem größeren Gegensatze zu einander als zur Mitte.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 142 27 Denn sie stehen von einander weiter ab als von der Mitte, wie das Große vom Kleinen und das Kleine vom Großen weiter absteht als beide vom Gleichen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 142 22 Auch zeigen manche Extreme eine gewisse Ähnlichkeit mit der Mitte, so die Tollkühnheit mit dem Mute, und die Verschwendung mit der Freigebigkeit.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 142 9 Dagegen haben die Extreme mit einander die größte Unähnlichkeit.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 142 32 Was aber am weitesten von einander absteht, bestimmt man als Gegenteil oder als konträren Gegensatz, und so muß denn auch was weiter von einander absteht, in vollkommenerem Sinn G…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 143 42 Zu der Mitte bildet bald der Mangel bald das Übermaß (1109a) den größeren Gegensatz, so bei dem Mute nicht die Tollkühnheit, ein Übermaß, sondern die Feigheit, ein Mangel, dagegen…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 143 7 Dieses rührt von einer doppelten Ursache her.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 143 7 Die eine liegt in der Sache selbst.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 143 58 Weil das eine Extrem der Mitte näher und ähnlicher ist, so stellen wir nicht es selbst, sondern sein Gegenteil zu ihr in Gegensatz; so stellen wir, weil dem Mute die Tollkühnheit …
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 143 10 Das ist also die eine, in der Sache liegende Ursache.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 143 6 Die andere liegt in uns selbst.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 143 16 Das, wozu wir von Natur irgend wie mehr geneigt sind, erscheint als der Mitte mehr entgegengesetzt.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 143 20 So neigen wir von Hause aus mehr zur Lust, weshalb wir leichter den Weg der Zuchtlosigkeit als der Wohlanständigkeit betreten.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 143 28 Diejenige Seite nun, nach der wir leichter zunehmen, gilt uns als der stärkere Gegensatz, und deshalb ist die Zuchtlosigkeit, ein Übermaß also, in höherem Grade der Mäßigkeit entg…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 144 49 Daß also die sittliche Tugend eine Mitte ist und in welchem Sinne, daß sie ferner eine Mitte zwischen zwei Fehlern, dem des Übermaßes und dem des Mangels ist, daß sie das endlich …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 145 8 Daher ist es auch schwer, tugendhaft zu sein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 145 10 Denn in jedem Dinge die Mitte zu treffen ist schwer.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 145 3 So kann z.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 145 1 B.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 145 11 nicht jedweder den Mittelpunkt eines Kreises finden, sondern nur der Wissende.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 145 19 So ist es auch jedermans Sache und ein Leichtes, zornig zu werden und Geld zu verschenken und zu verzehren.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 145 28 Aber das Geld zu geben, wem man soll und wie viel man soll, und wann und weswegen und wie, das ist nicht mehr jedermans Sache und nicht leicht.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 145 12 Darum ist das Gute auch so selten, so lobenswert und so schön.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 146 21 Wer daher die Mitte treffen will, muß sich vor allem von dem stärkeren Gegensatz zu ihr entfernen, wie auch Kalypso rät:
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 147 19 »Dort von dem dampfenden Gischt und dem Wirbel halte das Fahrzeug fern!«Die Worte stehen Odyssee 12, 219 f.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 147 36 und werden von Odysseus im Sinne, nicht der Kalypso, sondern der Zirze an den Steuermann gerichtet als Mahnung, bei der Durchfahrt durch die Meerenge sich mehr von der Charybdis a…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 148 11 Denn von den Extremen ist das eine schlimmer als das andere.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 148 43 Da es nun schwer ist, das Mittlere ganz genau zu treffen, so muß man nach dem Sprüchwort mit der zweitbesten Fahrt zufrieden sein und das kleinere Übel wählen, (1109b) und das wir…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 148 22 Auch muß man beachten, wozu man selbst am meisten neigt, und in dieser Beziehung sind die Einzelnen von Haus aus sehr verschieden.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 148 14 Wohin jedoch unsere Neigung steht, verrät unsere besondere Art, Lust und Unlust zu empfinden.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 148 14 Da müssen wir uns mit eigener Anstrengung auf die andere Seite zu bringen suchen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 148 28 Denn indem wir so dem Verkehrten recht weit aus dem Wege gehen, werden wir zur Mitte gelangen, ähnlich wie man es macht, um krummes Holz grade zu biegen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 27 Bei allen Dingen müssen wir am meisten vor der Lust und dem, was sie hervorruft, auf der Hut sein, da wir hier nicht als unbestochene Richter urteilen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 31 Wie die Volksältesten sich der Helena gegenüber verhielten, so müssen wir es der Lust gegenüber tun und uns das Wort der troïschen Greise immer wiederholenDie Worte stehen Ilias 3…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 11 und lauten: »Gleicht sie an Schönheit doch der unsterblichen Göttinnen einer.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 23 Aber so schön sie auch ist, so mag sie doch lieber nach Hause Segeln, daß nur kein Unheil uns und die Unsern betreffe.«.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 15 Denn wenn wir sie in dieser Art von uns weisen, werden wir am wenigsten fehlen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 14 Dies also ist, summarisch gesprochen, das Verfahren, um nach Möglichkeit die Mitte zu treffen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 9 Das mag, besonders in den einzelnen Fällen, schwer sein.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 41 Es ist nicht leicht, zu bestimmen, wie und wem und aus welcher Veranlassung und wie lange man zürnen soll, und wir loben bald die, die darin zu wenig tun, und nennen sie sanftmüti…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 34 Wer aber das rechte Maß nur um ein kleines verfehlt, sei es durch ein Zuviel oder ein Zuwenig, den trifft kein Tadel, wohl aber den, der es bedeutend verfehlt, weil er nicht unbem…
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 28 Von welchem Punkte und Grade an man aber Tadel verdient, läßt sich nicht leicht in Worte fassen, wie das ja überhaupt in der Natur des sinnlich Wahrnehmbaren liegt.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 32 Solches aber, was dem Bereich des Handelns angehört, ist singulär und konkret und untersteht deshalb dem Urteil des SinnesHier ist keiner von den fünf äußeren Sinnen, sondern die …
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 19 Man vergleiche das VI, 8 Absatz 2 über die Klugheit Gesagte; ebenso VI, 9 letzter Absatz nebst der Anm.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 1 168.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 150 40 Soviel jedoch gelte nun als ausgemacht, daß der mittlere Habitus zwar in allen Dingen lobenswert ist, daß man aber hin und wieder nach seiten des Zuviel oder des Zuwenig abweichen…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 151 44 Da die Tugend es mit Affekten und Handlungen zu tun hat und diese, wenn sie freiwillig sind, Lob und Tadel finden, wenn aber unfreiwillig, Verzeihung, zuweilen auch Mitleid, so ka…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 151 16 Aber auch für die Gesetzgeber ist dieses von Nutzen behufs der Feststellung von Belohnungen und Strafen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 11 Unfreiwillig scheint zu sein was aus Zwang oder Unwissenheit (1110a) geschieht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 21 Erzwungen oder gewaltsam ist dasjenige, dessen Prinzip außen liegt, und wo der Handelnde oder der Gewalt Leidende nichts dazu tut, z.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 1 B.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 14 wenn ihn der Wind oder Menschen, in deren Gewalt er ist, irgend wohin führen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 15 Wenn aber etwas aus Furcht vor größeren Übeln oder wegen etwas Gutem getan wird – z.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 1 B.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 46 wenn ein Tyrann, der unsere Eltern und Kinder in seiner Gewalt hat, eine schimpfliche Handlung von uns verlangte und jene geschont würden, wenn wir die Handlung verrichteten, dage…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 16 Die gleiche Bewandtnis hat es mit den Gütern, die man bei einem Seesturm über Bord wirft.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 19 Schlechthin freiwillig tut das niemand, dagegen um sich und die Anderen zu retten, tut es jeder, der Vernunft besitzt.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 16 Derartige Handlungen sind also gemischter Natur, indessen neigen sie sich mehr auf die Seite des Freiwilligen.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 23 Denn im Augenblicke ihrer Ausübung sind sie frei gewählte, und das Ziel und die Vollendung einer Handlung richtet sich jedesmal nach der Zeit.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 17 Und darum muß etwas mit Rücksicht auf die Zeit der Handlung als freiwillig und unfreiwillig bezeichnet werden.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 8 Nun geschieht sie aber, wann sie geschieht, freiwillig.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 18 Denn auch das Prinzip, das bei derartigen Handlungen die Glieder des Leibes bewegt, liegt in dem Handelnden selbst.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 18 Liegt aber das Prinzip der Handlung in ihm, so steht es bei ihm sie zu verrichten oder nicht.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 17 Mithin ist solches freiwillig, schlechthin aber vielleicht unfreiwillig, da niemand sich für derartiges an sich entscheiden würde.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 153 31 Man wird aber auch wegen solcher Handlungen bisweilen gelobt, wenn man nämlich Schimpfliches oder Schmerzliches erträgt, wo es für Großes und Schönes geschieht; fehlt aber diese B…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 153 19 Denn das Schimpflichste ertragen, wo keinerlei Gut oder nur ein kleines auf dem Spiele steht, verrät den schlechten Mann.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 153 36 Für manche Dinge erhält man zwar kein Lob, aber Verzeihung, wenn man nämlich tut, was man nicht sollte, aus Furcht vor Dingen, die über das Vermögen der menschlichen Natur hinausg…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 153 26 Indessen mag es auch solche Handlungen geben, zu denen man sich nicht zwingen lassen darf und denen man den Tod unter den größten Qualen vorziehen muß.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 153 2 Was z.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 153 1 B.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 153 43 den Alkmäon des Euripides zum Muttermorde gezwungen hat, ist offenbar lächerlichIn der nun verlorenen Tragödie des Euripides erschlug Alkmäon seine Mutter, um dem Fluche seines Va…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 153 28 – Daß man eher sterben als gewisse Handlungen begehen soll, ist entweder wegen der jenseitigen Vergeltung gesagt oder deswegen, weil die Pflichttreue ein höheres Gut ist als das L…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 153 14 »Das Leben ist der Güter höchstes nicht, jedoch der Übel größtes ist die Schuld«.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 153 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 154 33 Es ist aber zuweilen schwer zu entscheiden, welches von zwei Dingen man wählen, und welches von zwei Übeln man ertragen soll; noch schwerer aber ist es, bei dem als Pflicht Erkann…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 154 18 Denn meistens ist das, was man zu erwarten hat, schmerzlich und das, wozu man gezwungen werden soll, schimpflich.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 154 18 Darum hat man für jemanden Lob oder Tadel, je nachdem er dem Zwange (1110b) nachgegeben hat oder nicht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 155 7 Was soll nun also als erzwungen gelten?
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 155 14 Das, antworten wir, dessen Ursache außen ist und wo der Handelnde nichts dazu tut.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 155 40 Was an sich unfreiwillig ist, aber für den Augenblick und aus der und der Rücksicht gewählt wird und sein Prinzip in dem Handelnden hat, ist an sich zwar unfreiwillig, jedoch für …
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 155 26 Doch hat es mehr von der Art des Freiwilligen, da die Handlungen stets in bestimmten Fällen erfolgen und die Tat im bestimmten Falle eben freiwillig ist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 155 26 Welche Wahl aber jedesmal zu treffen ist, läßt sich nicht leicht bestimmen, weil es von Fall zu Fall zahlreiche Verschiedenheiten gibtDieser Absatz faßt das Vorige zusammen.