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Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 212 27 Wer also erträgt und fürchtet was man soll und weswegen man es soll, und wie und wann, und wer in gleicher Weise Zuversicht hat, der ist mutig.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 212 15 Denn der mutige Mann leidet und handelt, wie es sich gebührt und die Vernunft vorschreibt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 212 10 Das Ziel jedes Aktus aber ist ein dem Habitus Gemäßes.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 212 33 So ist es also der Mut, der dem mutigen Manne als das sittlich Gute vorschwebt, und dieses Gute ist denn auch für ihn das Ziel, von dem ja jedes Ding seine Bestimmtheit erhält.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 212 19 Und so ist es des sittlich Guten wegen, daß der Mutige erträgt und tut was dem Mute gemäß ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 213 57 Was diejenigen betrifft, die hier durch Übermaß fehlen, so hat wer es durch Furchtlosigkeit tut, keinen eigenen Namen, wie wir ja schon oben bemerkt haben, daß vieles keinen eigen…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 213 12 Wer durch ein Übermaß von Zuversicht dem Furchtbaren gegenüber fehlt, ist tollkühn.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 213 15 Es scheint aber auch Tollkühne zu geben, die Prahler sind und den Mut nur affektieren.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 213 25 Demnach wollen sie sich dem Furchterregenden gegenüber nur so zu verhalten scheinen, wie jener es wirklich tut, und ahmen ihm, wo sie irgend können, nach.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 213 9 Darum sind auch die meisten unter den Tollkühnen Poltrons.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 213 20 Denn während sie, wo es geht, sich übertrieben mutig zeigen, halten sie vor dem, was wirklich furchtbar ist, nicht stand.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 214 6 Wer sich übermäßig fürchtet, ist feig.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 214 20 Auf ihn trifft zu, daß er fürchtet was er nicht soll, und wie er nicht soll, (1116a) und alles dergleichen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 214 19 Es mangelt ihm auch an Zuversicht, aber an dem Übermaß von Furcht vor allem Unangenehmen wird er besser erkannt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 214 11 Der Feige hofft also zu wenig, weil er vor allem zurückschreckt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 214 6 Von dem Mutigen gilt das Gegenteil.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 214 9 Denn die Zuversicht verrät den Mann der frohen Hoffnung.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 215 25 Die Dinge also, mit denen der Feige, der Tollkühne und der Mutige es zu tun haben, sind dieselben, aber ihr Verhalten zu ihnen ist verschieden.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 215 20 Die einen haben ein Zuviel und Zuwenig, der andere hält sich in der Mitte und handelt, wie es sich gehört.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 215 17 Die Tollkühnen sind voreilig und voll Entschiedenheit vor der Gefahr, in der Gefahr aber lassen sie nach.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 215 11 Die Mutigen aber sind bei der Tat wacker, vorher dagegen ruhig.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 216 34 Wie gesagt also, der Mut ist Mitte in Bezug auf solches, was bei den bezeichneten Gefahren Zuversicht und Furcht einflößt; er wählt und duldet, weil es so sittlich gut und das Geg…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 217 26 Wenn man aber stirbt, um der Armut oder einer unglücklichen Liebe oder einem Schmerze zu entgehen, so verrät das nicht den mutigen, sondern den feigen Mann.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 217 28 Es ist Weichlichkeit, die Widerwärtigkeiten zu fliehen, und man erleidet in dem gedachten Falle den Tod nicht aus einem sittlichen Beweggrunde, sondern blos um einem Übel zu entri…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 218 10 Der Mut ist also eine Eigenschaft von der angegebenen Art.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 218 14 Man spricht aber noch von weiteren Arten des Mutes, und zwar in fünffacher Weise.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 4 Erstens vom bürgerlichen Mute.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 7 Er ist dem eigentlichen Mute am ähnlichsten.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 15 Denn die Bürger halten in den Gefahren Stand wegen der gesetzlichen Strafen, Ehrenverluste und Auszeichnungen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 22 Und darum gelten auch die Bürger derjenigen Gemeinwesen für die mannhaftesten und mutigsten, wo die Feiglinge ehrlos und die Mutigen geehrt sind.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 24 Von dieser Art sind die Tapferen, von denen Homer singt, wie Diomedes und Hektor: »Alsbald würde Polydamas mich mit Schmähung belasten«Ilias XXII, 100.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 27 ; und Diomedes spricht: »Hektor sagt ja vielleicht vor den Troern in der Versammlung: Tydeus Sohn ist vor mir (in Angst zu den Schiffen geflohen)«Ilias VIII, 148.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 0 .
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 40 Dieser Mut ist dem von uns beschriebenen am ähnlichsten, weil er seinen Beweggrund in der Tugend hat, in dem Ehrgefühl nämlich, in dem Verlangen nach dem sittlich Schönen, der Ehr…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 12 Hieher kann man auch diejenigen rechnen, die von ihren Gebietern gezwungen werden.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 27 Sie sind jedoch geringer, weil sie nicht aus Scham, sondern aus Furcht sich mutig zeigen, indem sie nicht das Schimpfliche oder sittlich Häßliche, sondern das Schmerzbringende sch…
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 30 Denn ihre Herren zwingen sie, wie Hektor spricht: »Doch wen fern vor dem Kampfgewühl sich bergen ich sehe, nicht soll helfen ihm das, zu entfliehen den Hunden«Ilias II, 391.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 15 Nicht Hektor, sondern Agamemnon spricht diese Worte, wie es auch Politik III, 14 richtig heißt.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 0 .
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 30 Dasselbe tun diejenigen, welche bestimmte Soldaten in die erste Reihe stellen und, wenn sie zurückweichen, sie schlagen, ebenso diejenigen, (1116b) welche sie vor Gräben und ähnli…
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 4 Das ist alles Zwang.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 15 Man soll aber nicht aus Zwang mutig sein, sondern darum, weil es sittlich schön ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 220 65 Auch die Erfahrung auf den verschiedenen Gebieten scheint eine Art Mut zu sein, weshalb Sokrates meinte, der Mut sei ein WissenLetzthin wollte Sokrates wohl sagen, rechter Mut sei…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 220 1 Vgl.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 220 3 Kapitel 7, Anm.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 220 1 66.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 220 0 .
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 220 18 Solchen Mut hat der eine in diesem, der andere in jenem Dinge, im Kriegswesen haben ihn die Soldaten.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 220 28 Der Krieg scheint nämlich viel leere Schrecken zu haben, was diese Leute am besten wissen, und darum erscheinen sie den anderen, die hierüber kein Urteil haben, als mutig.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 220 43 Sodann sind sie Dank ihrer Erfahrung und Übung vorzugsweise befähigt, Wunden beizubringen und sich selbst davor zu schützen, weil sie die Waffen zu gebrauchen verstehen und eine A…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 220 14 Sie kämpfen also gleichsam wie Bewaffnete mit Waffenlosen und wie gelernte Ringkämpfer mit Ungeübten.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 220 17 Denn auch in solchen Wettkämpfen sind nicht die Mutigsten die Kampfestüchtigsten, sondern die Kräftigsten und körperlich Bestgebauten.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 220 15 Soldaten werden feige, wenn die Gefahr Oberhand nimmt und sie an Zahl und Ausrüstung zurückstehen.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 220 39 Sie ergreifen zuerst die Flucht, während ein Bürgerheer stand hält und stirbt, wie es bei Hermäus geschahDort blieben im letzten Heiligen Kriege die Bürger von Koronea sämtlich au…
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 220 0 .
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 220 18 Denn die Bürger halten die Flucht für schimpflich, und der Tod ist ihnen lieber als eine solche Rettung.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 220 34 Jene aber setzen sich von vornherein nur in der Annahme ihrer Überlegenheit der Gefahr aus und ergreifen, wenn sie ihren Irrtum gewahr werden, die Flucht, weil sie den Tod mehr fü…
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 220 5 So ist der Mutige nicht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 9 Auch den Zorn führt man auf den Mut zurück.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 28 Denn mutig scheinen auch die zu sein, die im Zorn, wie die Tiere auf die, die sie verwundet haben, losfahren, weil auch die Mutigen zum Zorne geneigt sind.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 43 Der Zorn ist ja am ersten bereit, in Gefahren drauf los zu gehen, weshalb auch Homer sagt: »Und flößte Kraft seinem Zorn ein« und: »Regte ihm Unmut und Zorn auf« und: »Grimmiger M…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 8 Ilias XVI, 529; V, 510; Odyssee XXIV, 318.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 3 Das an 4.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 8 Stelle angeführte Wort steht nicht in unserem Homer.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 13 , lauter Ausdrücke, die das Erwachen und den Drang des Zornes zu bezeichnen scheinen.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 16 Der mutige Mann handelt nun aus dem Beweggrund der Sittlichkeit, aber der Zorn hilft ihm dabei.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 21 Die Tiere aber werden durch das Schmerzgefühl bestimmt, und ihr Verhalten rührt daher, daß sie verwundet worden sind oder dies fürchten.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 13 Denn wenn sie unbehelligt in Wald und Sumpf sind, greifen sie keinen an.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 24 Sie sind also nicht mutig, weil sie von Schmerz und Zorn getrieben werden, hervorzubrechen und gegen die Gefahr anzugehn ohne Voraussicht des drohenden Unheils.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 16 Sonst müßte auch der hungrige Esel mutig sein, der trotz der Schläge nicht vom Fressen abläßt.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 12 Bestehen doch (1117a) auch die Ehebrecher ihrer Begierde zu Liebe manches Wagnis.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 16 Also: ein Wesen, das von Schmerz oder Zorn getrieben gegen die Gefahr angeht, ist nicht mutig.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 27 Doch scheint der Mut aus Zorn der natürlichste zu sein, und er mag, wenn sich noch vernünftige Überlegung und der rechte Beweggrund hinzugesellen, als wirklicher Mut gelten.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 13 Auch die Menschen empfinden nun im Zorne Schmerz und bei der Rache Freude.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 26 Wer aber deshalb kämpft, ist zwar streitbar, aber nicht mutig, weil er nicht aus sittlichem Beweggrund und nach der Vorschrift der Vernunft, sondern aus Leidenschaft handelt.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 10 Immerhin hat er etwas von dem mutigen Manne an sich.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 222 11 Auch die sind nicht eigentlich mutig, die es aus Hoffnungsfreudigkeit sind.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 222 19 Ihre Zuversicht in Gefahren beruht darauf, daß sie schon oft und über viele Gegner den Sieg davon getragen haben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 222 13 Sie sind aber mit den Mutigen verwandt, weil beiden die Zuversicht eigen ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 222 27 Doch besitzen die Mutigen sie aus den angegebenen Gründen, solche Leute aber nur darum, weil sie meinen, sie seien die Stärkeren und hätten kein Unheil zu befahren.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 222 12 So machen es aber auch diejenigen, die sich einen Rausch angetrunken haben.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 222 17 Sie werden hoffnungsfreudig; kommt es aber anders, als sie denken, so machen sie sich aus dem Staube.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 222 33 Dagegen galt es uns für die Art des Mutigen, dem, was für einen Menschen furchtbar ist oder scheint, darum die Stirne zu bieten, weil es so sittlich schön und das Gegenteil häßlic…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 222 18 Darum gehört auch gewiß größerer Mut dazu, in plötzlichen Gefahren furchtlos und unerschrocken zu sein, als in vorhergesehenen.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 222 14 Denn jenes entspringt mehr aus einem festen Habitus oder beruht auch weniger auf Vorbereitung.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 222 19 Für Vorausgewußtes entscheidet man sich wohl auch auf Grund von vernünftiger Überlegung, für Unvorhergesehenes dagegen nach seinem besonderen Habitus.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 223 26 Mutig scheinen auch die Unwissenden zu sein, und sie stehen nicht weit von den Hoffnungsfreudigen ab, sind aber doch schlechter, weil sie gar keine Selbstachtung haben.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 223 11 Jene dagegen haben sie und halten darum auch eine Zeitlang stand.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 223 20 Die aber nur getauscht sind, wenden sich, wenn sie merken, daß es anders steht, als sie meinten, alsbald zur Flucht.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 223 24 So erging es den Argivern, als sie auf die Lakoner stießen, während sie meinten, es seien die SikyonierDie Begebenheit erzählt Xenophon, Hellenica IV, 4.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 223 7 Sie fällt in das Jahr 392 v.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 223 1 Chr.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 223 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 224 16 So wäre denn dargelegt, von welcher Beschaffenheit die Mutigen sind samt denen, die nur so scheinen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 225 28 Obgleich der Mut es mit den Affekten der Zuversicht und der Furcht zu tun hat, so doch nicht mit beiden gleich sehr, sondern mehr mit den furchterregenden Dingen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 225 22 Wer bei solchen sich nicht beunruhigt und ihnen gegenüber sich recht verhält, ist mutiger, als wer es den muterweckenden Dingen gegenüber tut.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 225 14 Demnach wird man, wie gesagt worden, darum mutig genannt, weil man das Schmerzliche erträgt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 225 11 Deshalb ist der Mut mit Schmerz verknüpft und erhält gerechtes Lob.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 225 13 Denn es ist schwerer, Schmerzliches zu ertragen, als sich des Lustbringenden zu enthalten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 226 31 (1117b) Nun erscheint ja freilich das Ziel des Mutes als lustbringend, jedoch möchte die Lust leicht vor dem, was sie rings umgibt, verschwinden, wie es bei den Wettkämpfen der Fa…