|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 226
|
64 |
Denn den Faustkämpfern macht das Ziel, dessentwegen sie fechten, der Kranz und die Ehre, Freude, die Schläge aber, die sie erhalten, thuen ihnen, da sie doch menschliches Fleisch … |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 226
|
36 |
Steht es nun der Art auch mit dem Mute, so müssen Tod und Wunden dem Mutigen schmerzlich und unwillkommen sein, und doch wird er sie willig hinnehmen, weil dieses sittlich schön u… |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 226
|
20 |
Und je mehr er die ganze Tugend besitzt und je glücklicher er ist, um so schmerzlicher fällt ihm das Sterben. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 226
|
52 |
Denn einem Manne wie ihm gebührt es am meisten zu leben, und der Tugendhafte wird mit offenen Augen der höchsten Güter beraubt, und dieses muß ihn schmerzenAristoteles redet hier … |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 226
|
44 |
Daß der Tugendhafte, wie Sokrates, in der Hoffnung auf die jenseitige Vergeltung auch gern sterben kann, läßt er unberücksichtigt, entweder weil das auch die von ihm befehdeten Ge… |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 226
|
0 |
. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 226
|
20 |
Darum aber ist sein Mut nicht geringer, sondern eher wohl größer, weil er das Ruhmvolle im Kriege jenen Gütern vorzieht. |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 226
|
21 |
So ist denn nicht bei allen Tugenden insgesamt das Moment der lustbringenden Tätigkeit zu finden, außer insofern sie ihr Ziel erreicht. |
|
Sentence 10
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 226
|
31 |
Die besten Lohnsoldaten mögen aber Männer der beschriebenen Art nicht sein, sondern das sind eher solche, die von dem wahren Mute weniger als sie, von sonstigen sittlichen Werten … |
|
Sentence 11
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 226
|
17 |
Derlei Leute sind bereit, allen Gefahren entgegenzugehen und ihr Leben für eine Kleinigkeit aufs Spiel zu setzen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 227
|
7 |
Über den Mut sei denn soviel gesagt. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 227
|
33 |
Sein Wesen wenigstens im Umriß zu bestimmen, kann nach dem Obigen nicht schwer fallenAristoteles scheint sagen zu wollen, nach dem Obigen könne es nicht schwer fallen, eine förmli… |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 227
|
10 |
Daher dürfte es auch nicht angehen, den Anfang des 3. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 227
|
22 |
Absatzes dieses Kapitels: έστι μὲν ου̃ν η ανδρεία τοιου̃τον τι zu übersetzen: »das ist also das Wesen des Mutes«. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 227
|
0 |
. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228
|
24 |
Nach dem Mute wollen wir von der Mäßigkeit handeln, da diese beiden die Tugenden des unvernünftigen Seelenteils sindMit Mäßigkeit geben wir σωφροσύνη wieder; vgl. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228
|
2 |
oben II. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228
|
2 |
Buch, 7. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228
|
2 |
Kapitel, Anm. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228
|
12 |
48; wobei wir uns freilich der Inkongruenz der Begriffe wohl bewußt sind. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228
|
27 |
Unter unvernünftigem Seelenteil ist nach I, 13 das sinnliche Strebevermögen zu verstehen, das im Menschen der Vernunft gehorchen soll und so an der Tugend teil haben kann. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228
|
45 |
Die Mäßigkeit kommt gegenüber den Dingen zur Geltung, die das menschliche Leben erhalten, sei es das individuelle, sei es das der Gattung, also gegenüber dem, was der Ernährung un… |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228
|
26 |
Man bemerke aber, daß beide, Mäßigkeit und Mut, es mit solchen suchenden und fliehenden Strebungen zu tun haben, die uns mit den unvernünftigen Tieren gemeinsam sind. |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228
|
20 |
Denn auch bei ihnen findet sich der Zug zur Befriedigung des Nahrungs- und Geschlechtstriebes und die Flucht vor dem Tode. |
|
Sentence 10
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228
|
46 |
Daher ist speziell gesagt, daß Mäßigkeit und Mut die Tugenden des unvernünftigen Seelenteils sind; sie sind es nicht blos mit Rücksicht auf die Affekte, die ja immer die Beteiligu… |
|
Sentence 11
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228
|
11 |
Gibt es doch Affekte, deren Gegenstände die Tiere nicht berühren, z. |
|
Sentence 12
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228
|
1 |
B. |
|
Sentence 13
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228
|
3 |
Ehrgeiz und Habsucht. |
|
Sentence 14
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228
|
0 |
. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 229
|
15 |
Wir haben schon bemerkt, daß die Mäßigkeit die Mitte in Bezug auf die Lust ist. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 229
|
14 |
Mit der Unlust hat sie es weniger und nicht in gleicher Weise zu tun. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 229
|
7 |
In demselben Bereiche bewegt sich die Unmäßigkeit. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 230
|
14 |
Wir wollen also nun bestimmen, auf was für Lüste und Ergötzungen sie sich bezieht. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 230
|
12 |
Man muß zwischen seelischen und leiblichen Lüsten unterscheiden; den ersteren gehören z. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 230
|
1 |
B. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 230
|
6 |
der Ehrgeiz und die Wißbegierde an. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 230
|
103 |
Man freut sich da beide Male, das zu haben, was man liebt, wobei nicht der Leib, sondern vielmehr die Seele, der Geist, affiziert wirdAristoteles sagt: »jeder von diesen beiden (a… |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 230
|
17 |
Jede Gemütsbewegung setzt die Tätigkeit der ganzen strebenden Kraft im Menschen, der höheren und der niederen, voraus. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 230
|
0 |
. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 230
|
12 |
Mit Bezug auf solche Lust wird aber niemand mäßig oder unmäßig genannt. |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 230
|
9 |
Ebensowenig mit Bezug auf eine andere nicht leibliche Lust. |
|
Sentence 10
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 230
|
2 |
Wer z. |
|
Sentence 11
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 230
|
1 |
B. |
|
Sentence 12
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 230
|
41 |
gern allerlei Geschichten hört und erzählt und sich über alles Mögliche tagelang unterhält, den nennen wir wohl einen Schwätzer, (1118a) aber nicht unmäßig, und auch den nennen wi… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 231
|
17 |
Die Mäßigkeit im Gegenteil bezieht sich auf die leiblichen Lüste, aber auch hier wieder nicht auf alle. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 231
|
37 |
Wer an Dingen, die unter den Gesichtssinn fallen, wie Farben, Gestalten, Bildern, Freude hat, wird weder mäßig noch unmäßig genannt, und doch gibt es auch bei solcher Art Freude e… |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 231
|
10 |
Ebenso ist es mit dem, was unter das Gehör fällt. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 231
|
24 |
Wer übermäßiges Vergnügen an Musik oder am Theater hat, den nennt niemand unmäßig, so wenig wie man einen, der hier Maß hält, mäßig nennt. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 231
|
18 |
Auch das Verhalten in Bezug auf den Geruchssinn wird nicht so bezeichnet, es sei denn blos mitfolgender Weise. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 231
|
34 |
Den nämlich, der Freude an dem Dufte von Äpfeln, Rosen und Rauchwerk hat, nennen wir nicht unmäßig sondern vielmehr den, der sie hat am Geruch von Leckereien und Salben (wie die W… |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 231
|
17 |
An solchem Geruch freut der Unmäßige sich, weil er dadurch an die Gegenstände seiner Begierde erinnert wird. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 231
|
33 |
Auch sonst sieht man wohl, wie ein Hungriger am Geruch von Speisen sich freut; aber sich an Dingen von jener Art zu ergötzen, verrät den Unmäßigen; denn dessen Begierde ist auf si… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 232
|
14 |
Die anderen lebenden Wesen ergötzen sich in Rücksicht auf die bezeichneten Sinne nur mitfolgend. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 232
|
21 |
Die Hunde freuen sich nicht am Geruch des Hasen, sondern an seinem Fraße, aber der Geruch brachte sie auf seine Fährte. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 232
|
17 |
Und der Löwe freut sich nicht am Brüllen des Ochsen, sondern daran, daß er ihn verzehren kann. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 232
|
21 |
Seine Nähe aber wurde er durch seine Stimme gewahr, und darum sieht es so aus, als freute er sich an ihm. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 232
|
25 |
Desgleichen freut er sich nicht darum, weil er einen Hirsch oder eine wilde Ziege gesehen oder aufgespürt hat, sondern weil er einen Fraß haben wird. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 232
|
30 |
Mithin hat es die Mäßigkeit und die Unmäßigkeit mit denjenigen Lüsten zu tun, an denen auch die anderen Sinnenwesen Anteil haben, weshalb solche Lust auch als knechtisch und tieri… |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 232
|
9 |
Das ist die Lust des Gefühls und des Geschmacks. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 233
|
16 |
Freilich scheint für die Unmäßigen auch der Geschmack wenig oder gar nicht in Betracht zu kommen. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 233
|
22 |
Denn die eigentliche Geschmacksfunktion ist das Kosten der Geschmäcke, wie es beim Proben der Weine und dem Bereiten der Speisen üblich ist. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 233
|
72 |
Hieran aber ergötzt man sich nicht allzusehr, wenigstens hat der Unmäßige es hiermit nicht zu tun, sondern mit dem Sinnenkitzel, der ganz durch das Gefühl vermittelt ist, beim Ess… |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 233
|
0 |
. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 233
|
39 |
(1118b) Es ist also der gemeinste Sinn, mit dem es die Unmäßigkeit zu tun hat, und mit Recht gilt sie als schimpflich, weil sie uns nicht anhaftet, insofern wir Menschen, sondern … |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 233
|
16 |
Darum ist es tierisch, sich an solchen Dingen zu erfreuen und sie am meisten zu lieben. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 233
|
19 |
Die edelsten auf dem Gefühl beruhenden Genüsse fallen freilich nicht in den Bereich der Mäßigkeit und Unmäßigkeit, wie z. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 233
|
1 |
B. |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 233
|
11 |
die, die in den Gymnasien durch Frottieren und Erwärmung ausgelöst werden. |
|
Sentence 10
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 233
|
13 |
Denn das Gefühl des Unmäßigen umfaßt nicht den ganzen Körper, sondern einzelne Teile. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 234
|
14 |
Die Begierden scheinen teils allen Menschen gemeinsame, teils eigentümliche und willkürlich angenommene zu sein. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 234
|
31 |
So ist die Begierde nach Nahrung natürlich; denn jeder Mensch begehrt im Bedürfnisfalle nach trockener oder flüssiger Nahrung, und mitunter nach beiden; und nach dem Beilager bege… |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 234
|
6 |
sagt, der junge und kräftige Mann. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 234
|
18 |
Nach der oder der Nahrung aber begehrt schon nicht mehr jeder und auch derselbe nicht immer nach derselben. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 234
|
16 |
Deshalb scheint dies an unserem freien Willen zu liegen, wiewohl es auch einen natürlichen Grund hat. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 234
|
19 |
Denn dem Einen ist dieses, dem Anderen jenes angenehm, und manches ist für Alle angenehmer als das erste Beste. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 235
|
18 |
Bezüglich der natürlichen Begierden fehlen nun Wenige und immer nur in einer Hinsicht, nämlich nach seiten des Zuviel. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 235
|
28 |
Denn jedes Beliebige unterschiedslos essen und trinken bis zur Überfüllung heißt das natürliche Maß durch die Menge überschreiten, da die natürliche Begierde nur auf Ausfüllung de… |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 235
|
13 |
Darum heißt ein solcher Mensch ein Vielfraß, weil er sich über Gebühr anfüllt. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 235
|
10 |
In diese Art Ausschreitung verfallen überaus knechtische und niedrige Naturen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 236
|
15 |
Dagegen bezüglich der den Einzelnen eigentümlichen Lüste wird von Vielen und in vielerlei Weise gefehlt. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 236
|
51 |
Denn während man von besonderen Liebhabereien spricht entweder da, wo man sich an Dingen freut, die nicht die rechten sind, oder wo man sich zu viel oder in gemeiner, pöbelhafter … |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 236
|
36 |
Sie haben ihre Freude entweder an Dingen, die nicht die rechten, vielmehr hassenswert sind, oder wenn man sich auch an dergleichen freuen darf, so tun sie es doch mehr als man dar… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 237
|
16 |
Daß also das Übermaß in betreff der Lust Unmäßigkeit ist und dem Tadel unterliegt, ist klar. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 237
|
76 |
Was aber die Unlust angeht, so wird man nicht wie bei dem Mute darum, weil man sie erträgt, tugendhaft, in unserem Falle also mäßig genannt, und im entgegengesetzten Falle unmäßig… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 238
|
28 |
Der Unmäßige begehrt also alles Lustbringende oder (1119a) das am meisten Lustbringende und wird von der Begierde dermaßen getrieben, daß ihm die Lüste lieber sind als alles ander… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 238
|
16 |
Deshalb empfindet er nicht weniger Schmerz, wenn er sie begehrt, als wenn er sie entbehren muß. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 238
|
20 |
Denn die Begierde ist mit Schmerz verknüpft, obschon es ungereimt erscheinen könnte, daß man der Lust wegen Unlust empfinden soll. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 239
|
21 |
Solche, die es in betreff der Lust ermangeln lassen und sich weniger als recht ist daran freuen, kommen wohl selten vor. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 239
|
6 |
Eine derartige Empfindungslosigkeit ist nicht menschlich. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 239
|
20 |
Sogar die anderen Sinnenwesen machen einen Unterschied bezüglich der Nahrungsmittel und nehmen die einen gern zu sich, die anderen nicht. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 239
|
32 |
Wenn aber für einen nichts lustbringend ist und kein Unterschied zwischen dem einen und dem anderen sinnlichen Eindruck für ihn besteht, so ist er wohl weit davon entfernt, ein Me… |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 239
|
12 |
Ein solcher hat auch keinen Namen erhalten, weil er nicht leicht vorkommt. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 240
|
9 |
Der Mäßige hält in diesen Dingen die Mitte ein. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 240
|
31 |
An den Ausschweifungen, die den Unmäßigen zu höchst erfreuen, erfreut er sich nicht, eher ekeln sie ihn; sodann erfreut er sich an unerlaubten Dingen überhaupt nicht und an erlaub… |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 240
|
26 |
Ihre Abwesenheit schmerzt ihn und nach ihrem Genüsse verlangt ihn nur mäßig, nicht mehr als recht ist, noch zur unrechten Zeit, noch sonst in ungehöriger Weise. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 240
|
36 |
Jenes Lustbringende, das zur Gesundheit oder zum Wohlbefinden gehört, begehrt er mit Maß und wie es recht ist, ebenso was sonst noch angenehm ist, soweit es nicht diesem hinderlic… |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 240
|
23 |
Wer diese Rücksichten hintansetzt, liebt solche Genüsse mehr als schicklich, der Mäßige aber ist nicht so, sondern wie die rechte Vernunft es vorschreibt. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 241
|
39 |
Von dem Freiwilligen scheint die Unmäßigkeit mehr an sich zu haben als die Feigheit, da die eine auf der Lust, die andere auf der Unlust beruht und die Lust Gegenstand einer streb… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 241
|
32 |
Die Unlust bringt auch aus dem Gleichgewicht und verdirbt die Natur dessen, der sie hat, die Lust aber bewirkt solches am Menschen nicht, sondern steigert seine Freiwilligkeit; da… |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 241
|
36 |
Man kann sich in betreff der Lust ja auch leichter an das Richtige gewöhnen, weil sich soviele Gelegenheiten dazu bieten und die Gewöhnung mit keiner Gefahr verbunden ist, während… |