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Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 242 15 Jedoch scheint die Feigheit in ganz anderem Maße freiwillig zu sein wie ihre einzelnen Äußerungen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 242 32 Sie ist ohne Unlustgefühl, diese aber bringen den Feigen durch dieses Gefühl so außer sich, daß er die Waffen wegwirft und sich sonst schmachvoll benimmt, weshalb solche Handlunge…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 242 30 Bei dem Unmäßigen sind umgekehrt die jedesmaligen Betätigungen seines Fehlers freiwillig, da sie mit Begierde und Verlangen erfolgen, und das Ganze ist es weniger, da niemand unmä…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 243 26 Das (mit Unmäßigkeit gleichbedeutende) Wort Zuchtlosigkeit (oder das verwandte Ungezogenheit) gebrauchen (1119b) wir auch von den Fehlern der Knaben, da beide Verkehrtheiten einig…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 243 36 Ob der Name von diesem auf jenes oder umgekehrt übergegangen ist, macht hier nichts aus; jedenfalls hat das von beiden, das ihn zuerst bekommen hat, ihn dem späteren gegeben, eine…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 243 13 Was nämlich nach dem Bösen trachtet und stark wachsen kann, bedarf der Züchtigung.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 243 13 Dieses beide findet sich aber vorzüglich bei der Begierde und bei den Knaben.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 243 15 Auch die Knaben leben nach ihren Begierden, und am meisten verlangen sie nach der Lust.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 243 15 Ist nun die Begierde nicht gehorsam und dem Herrschenden untertan, so wächst sie ins Unermäßliche.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 243 40 Denn das Verlangen nach der Lust ist unersättlich und kommt dem Unverständigen von allen Seiten; die Befriedigung der Begierde steigert die angeborene Neigung, und wenn die Begier…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 243 16 Darum dürfen die Begierden nur mäßig und gering an Zahl sein und keineswegs der Vernunft widerstreiten.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 243 13 Wo sich aber ein solches findet, da reden wir von Folgsamkeit und Wohlgezogenheit.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 243 25 Wie nämlich ein Knabe nach der Vorschrift seines Erziehers leben muß, so muß sich das begehrende Vermögen im Menschen an die Vorschrift der Vernunft halten.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 243 44 Daher muß beim Mäßigen der begehrende Seelenteil mit der Vernunft übereinstimmen; denn beide haben das sittlich Schöne zum Ziele, und nun begehrt einerseits der Mäßige was er soll…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 244 8 So weit denn unsere Erörterung über die Mäßigkeit.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 245 31 Im Anschluß hieran wollen wir von der FreigebigkeitDie bisher behandelten Tugenden des Mutes und der Mäßigkeit beziehen sich auf die Güter und Übel, die das menschliche Leben dire…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 245 52 Die nun zu behandelnden Tugenden beziehen sich auf Güter und Übel zweiter Ordnung, die nicht in derselben Weise zum Leben notwendig sind oder es in Frage stellen, so die Freigebig…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 245 1 handeln.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 245 45 Sie erscheint als die Mitte in Bezug auf Vermögensobjekte; denn der Freigebige wird nicht wegen kriegerischer Tüchtigkeit oder wegen der Vorzüge des Mäßigen oder auch wegen gerech…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 245 10 Vermögensobjekt ist uns alles, dessen Wert nach Geld bemessen wird.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 245 15 Die Verschwendung und der Geiz ist Übermaß und Mangel in dem die Vermögensobjekte betreffenden Verhalten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 246 43 Geiz sagt man immer von solchen aus, die sich mehr als recht ist um Geld und Gut bemühen, mit der Bezeichnung Verschwendung aber verbindet man manchmal noch einen Nebengedanken, i…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 246 14 Diese scheinen darum auch am schlimmsten zu sein, da sie viele Untugenden zugleich haben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 246 9 Indessen paßt eigentlich für sie die Bezeichnung Verschwender nicht.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 246 14 Ein Verschwender möchte sein wer (1120a) die eine Untugend hat, seinen Besitz zu zerstören.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 246 30 Verschwender ist wer durch sich selbst zugrunde geht, und die Zerstörung des eigenen Besitzes scheint auch so eine Art Selbstruinierung zu sein, weil der Besitz die Grundlage der …
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 246 9 In diesem Sinne also nehmen wir das Wort Verschwendung.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 247 12 Man kann alles, wovon es einen Gebrauch gibt, gut und schlecht gebrauchen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 247 43 Der Reichtum gehört aber zu den für den Gebrauch bestimmten Dingen, und da nun jedes Ding am besten gebraucht wer die darauf bezügliche Tugend besitzt, so wird auch den Reichtum a…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 247 5 Das ist aber der Freigebige.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 247 22 Der Gebrauch von Geld und Gut scheint aber im Aufwenden und Ausgeben, der Besitz dagegen mehr im Einnehmen und Zusammenhalten zu bestehen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 247 28 Daher kommt es dem Freigebigen mehr zu, zu geben wem man soll, als zu nehmen von wem man soll, und nicht zu nehmen von wem man nicht soll.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 247 35 Denn es gehört mehr zur Tugend, daß sie in der rechten Weise handelt, als daß sie in der rechten Weise leidet, und es ist ihr eigentümlicher, das Gute zu tun, als das Schlechte zu…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 247 35 Nun gehört aber offenbar das Geben auf die Seite des richtigen Handelns und der Vollbringung des Guten, das Nehmen und Empfangen dagegen auf die Seite der rechten Art des Leidens …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 248 15 Auch wird Dank und höheres Lob dem zuteil, der gibt, nicht dem, der nicht nimmt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 249 23 Und es ist leichter, nicht zu nehmen als zu geben, da man sich eher dazu entschließt, Fremdes nicht zu nehmen als Eigenes wegzugeben.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 250 33 Und freigebig heißt wer gibt; wer aber nicht nimmt, erhält nicht das Lob der Freigebigkeit und des Edelsinns, obwohl er nichtsdestoweniger ob seiner Gerechtigkeit gelobt wird; wer…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 251 19 Liebe aber und Freundschaft gewinnt kaum einer durch eine Tugend sosehr als der Freigebige, da er sich nützlich erweist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 251 5 Das geschieht aber durch Geben.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 252 14 Die tugendhaften Handlungen sind sittlich schön und werden um des sittlich Schönen willen verrichtet.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 252 72 So wird denn auch der Freigebige und Edelgesinnte um des sittlich Schönen oder des Guten willen und auf die rechte Weise geben; er wird also geben denen er soll und soviel und wan…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 252 2 III, 12.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 252 2 Absatz 2.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 252 6 ; am allerwenigsten ruft es Unlust hervor.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 253 28 Wer gibt wem er nicht soll, oder wer nicht aus einem sittlichen, sondern aus einem anderen Beweggrunde gibt, kann nicht freigebig heißen, sondern muß einen anderen Namen bekommen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 253 21 Ebensowenig wer mit Unlust gibt; ihm ist das Geld lieber als die edle Tat; so ist aber der Freigebige nicht gesinnt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 254 27 Er wird auch nicht da nehmen, wo er nicht soll, da ein solches Nehmen nicht nach der Art eines Mannes ist, der Geld und Gut nicht achtet.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 254 7 Auch bittet er nicht leicht um etwas.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 254 13 Denn wer gern Wohltaten spendet, versteht sich nicht leicht dazu, solche zu empfangen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 254 26 Nehmen wird er woher er soll, das heißt aus Eigenem, nicht als ob (1120b) Nehmen schön wäre, sondern weil es notwendig ist, damit er geben kann.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 254 16 Er wird auch sein Vermögen nicht vernachlässigen, da er ja mit demselben Anderen nützlich sein will.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 254 22 Auch wird er nicht dem ersten Besten geben, um geben zu können, wem er soll, und wann und wo es gut ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 255 35 Es ist auch die Weise des Freigebigen und Edelgesinnten, im Geben die Mitte so stark zu überschreiten, daß er für sich das Geringere behält, da es ihm eigen ist, nicht auf sich se…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 256 7 Man schätzt die Freigebigkeit nach dem Vermögen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 256 32 Denn sie beruht nicht auf der Größe der Gabe, sondern auf der Gesinnung des Gebers, und mit der steht es bei dem Freigebigen so, daß er nach dem Maße seines Vermögens gibt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 256 21 Darum kann es gar wohl geschehen, daß die kleinere Gabe einer größeren Freigebigkeit entspringt, weil sie aus geringeren Mitteln verabreicht wird.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 257 13 Freigebiger scheinen die zu sein, die ihr Vermögen nicht erworben, sondern ererbt haben.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 257 18 Sie haben keine Erfahrung von der Not, und jedermann hängt mehr an dem, was von ihm selber kommt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 257 16 So haben es ja auch die Eltern mit ihren Kindern und die Dichter mit ihren Werken.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 258 6 Der Freigebige ist nicht leicht reich.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 258 27 Er legt es ja nicht darauf an, zu empfangen und zusammenzuhalten, sondern neigt eher zur Verschwendung, da er das Geld nicht seinerselbst, sondern des Gebens wegen schätzt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 258 17 Deshalb schilt man auch das Schicksal, weil die, die es am meisten verdienen, am wenigsten reich sind.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 258 7 Und doch geht das ganz natürlich zu.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 258 25 Denn man kann nicht reich werden, wenn man auf das Erwerben keine Sorge verwendet, wie das ja auch bei allen anderen Gütern der Fall ist.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 258 23 Darum wird der Freigebige aber doch nicht geben wem er nicht soll und wann er nicht soll, und wie die Fehler alle heißen..
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 258 28 Denn da handelte er nicht mehr nach der Regel der Freigebigkeit, und bei einer derartigen Verwendung seines Geldes bliebe ihm nichts mehr zur Verwendung am rechten Orte übrig.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 258 15 Denn, wie gesagt, freigebig ist wer nach Maß seines Vermögens und am rechten Orte austeilt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 8 Wer hier durch Übermaß fehlt, ist ein Verschwender.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 25 Darum nennen wir die Gewaltherrscher nicht Verschwender, da es nicht leicht erscheint, daß sie bei ihren großen Mitteln mit ihren Geschenken und Aufwendungen sich übernehmen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 42 Der Freigebige wird nun, da die Freigebigkeit die Mitte beim Geben und Nehmen von Geld und Gut ist, am rechten Ort und im rechten Maße geben und aufwenden, und zwar gleichmäßig im…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 11 Und nehmen wird er woher er soll, und wie er soll.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 19 Denn da seine Tugend in beiden Beziehungen die Mitte ist, so wird er beides so tun, wie er soll.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 16 Dem geziemenden Geben entspricht ja ein eben solches NehmenDieses Nehmen besonders im Unterschied von dem Verschwender.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 7 , während das nicht geziemende Nehmen ihm widerspricht.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 15 Die entsprechenden Eigenschaften treten also gleichzeitig in derselben Person auf, die widersprechenden aber selbstverständlich nicht.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 27 Wenn der Freigebige einmal wider Gebühr (1121a) und Schicklichkeit eine Ausgabe gemacht hat, so wird er Unlust darüber empfinden, mit Maß jedoch und auf die rechte Art.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 18 Denn es gehört zur Tugend, am rechten Ort und auf die rechte Art Lust und Unlust zu empfinden.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 8 Mit ihm ist auch in Geldsachen gut verkehren.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 36 Denn er kann sich ein Unrecht gefallen lassen, da er das Geld nicht hochschätzt, und es ihn mehr verdrießt, wenn er eine geschuldete Ausgabe unterlassen, als er Unlust empfindet, …
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 9 Einem SimonidesDer Dichter Simonides war wegen seines Geizes berüchtigt.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 1 Vgl.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 61 Rhetorik II, 16: »Simonides antwortete auf die Frage, ob es besser sei, reich oder weise zu sein, reich; denn er sehe die Weisen in den Vorhöfen der Reichen verweilen.« Ein Philos…
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 6 machte ein solcher Mann keine Freude.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 260 29 Der Verschwender aber fehlt auch hierin, da er Lust und Unlust nicht am rechten Ort und auf die rechte Art empfindet, wie uns im folgenden noch deutlicher werden wird.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 261 25 Wir haben gesagt, daß die Verschwendung und der Geiz ein Übermaß und ein Mangel sind, und zwar in zwei Dingen, dem Geben und dem Nehmen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 261 7 Auch den Aufwand rechnen wir zum Geben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 261 35 Die Verschwendung tut nun im Geben und Nichtnehmen zu viel und im Nehmen zu wenig, der Geiz dagegen im Geben zu wenig und im Nehmen zu viel, außer es müßte sich um eine Kleinigkei…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 261 57 Die beiden Seiten der Verschwendung bleiben nun nicht lange mit einander verbunden, da es nicht leicht ist, allen zu geben, wenn man von niemanden nimmt – Privatleuten gehen ja be…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 261 17 Er kann ja leicht durch das Alter und durch den Mängel gebessert werden und zur Mitte gelangen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 261 21 Denn er besitzt die Eigenschaften des Freigebigen, indem er gibt und nicht nimmt, freilich beides nicht auf rechte und geziemende Weise.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 261 19 Gewöhnte er sich hieran oder würde er sonst wie zu einer Änderung seines Verhaltens vermocht, so wäre er freigebig.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 261 14 Er würde geben wem er soll, und nicht nehmen von wem er nicht soll.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 261 9 Er scheint also auch keinen schlechten Charakter zu haben.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 261 18 Im Geben und Nichtnehmen zu viel zu tun, verrät keinen schlechten und gemeinen, sondern nur einen törichten Mann.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 261 36 Jedenfalls gilt ein Verschwender dieser Art für viel besser als ein Geizhals, nicht blos aus den schon angegebenen Gründen, sondern auch darum, weil er vielen Menschen gutes erwei…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 262 24 Die meisten Verschwender freilich nehmen, wie gesagt, da, wo sie es nicht sollen, und sind insofern nicht edelgesinnt, sondern den Geizigen gleich zu achten.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 262 28 Sie lernen zugreifen, weil sie ausgeben wollen, aber es nicht leicht können, indem ihnen die Mittel schnell ausgehen und sie sich dieselben darum von anderer Seite verschaffen müs…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 262 23 (1121b) Zugleich nehmen sie auch, da sie sich über die Erlaubtheit ihrer Handlungen keine Rechenschaft geben, ohne Rücksicht, wo sie nur bekommen können.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 262 11 Sie wollen nur geben; das Wie und Woher kümmert sie nicht.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 262 28 Darum sind ihre Gaben auch keine Erweise von Freigebigkeit, weil sie nicht sittlich gut sind, aus keinem sittlichen Beweggrunde entspringen und auch nicht in rechter Weise verteil…