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Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 59 / Paragraph 334 31 Aristoteles berührt sie hier passend, weil auch Scheu und Scham keine eigentliche Tugend ist, aber Lob verdient und in dem Alter an der Stelle ist, wo Begierde und Lust mächtig si…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 59 / Paragraph 334 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 22 (1129a) In Bezug auf die GerechtigkeitBisher sind die Tugenden behandelt worden, die sich auf die Affekte, die fliehenden wie die strebenden, beziehen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 72 Jetzt kommt diejenige an die Reihe, die es mit den Handlungen zu tun hat, die Gerechtigkeit, nicht als ob nicht auch jene mit dem Handeln befaßt wären, aber es kommt bei ihnen doc…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 11 – Da hier eine dritte Haupttugend behandelt wird, und später, im 6.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 28 Buche, auch noch die einzig übrige, die Klugheit, so dürfte eine Bemerkung über die verschiedene Stellung angebracht sein, die diesen Tugenden bei Aristoteles und bei anderen Auto…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 1 B.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 5 Cicero und Seneka, angewiesen wird.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 19 Bei den genannten beiden sind sie die Hauptgenera der Tugenden, denen die anderen Tugenden je und je untergeordnet sind.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 21 Die Klugheit ist die Verstandestugend, die die Vernunft über das rechte Handeln belehrt, die anderen drei sind die Hauptgenera der Charaktertugenden.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 34 Die Gerechtigkeit ist die Tugend, die die Vernunft bestimmt, in allem Handeln die Gleichheit zu beobachten; die Mäßigkeit und der Starkmut bestimmen die Vernunft zum rechten Verha…
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 13 Aber dieser Auffassung der Haupttugenden als höchster Gattungen stehen zwei Bedenken im Wege.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 35 Einmal, daß sie zu jeder Tugend gehören und so keinen Einteilungsgrund der Tugenden abgeben können, sodann, daß die einzelnen Tugenden und Laster aus den Objekten und nicht aus de…
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 50 So erscheint denn die Systematik des Aristoteles als besser, der die Tugenden wirklich nach den Objekten unterscheidet und einteilt und den vier Haupttugenden insofern eine bevorz…
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 70 Die Klugheit ist ihm nicht die Lehrerin jeder praktischen Erkenntnis ohne Unterschied, sondern sie gibt für jeden praktischen Fall die rechte Vorschrift; die Gerechtigkeit beobach…
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 23 So verhalten sich denn zu diesen vier Haupttugenden die andern Tugenden nicht wie die Arten zur Gattung, sondern wie das Sekundäre zum Primären.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 8 Nach Thomas von Aquin, Kommentar zur Ethik, II.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 2 Buch, 8.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 1 Lektion.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 87 und die Ungerechtigkeit ist zu untersuchen, mit was für Handlungen sie es zu tun hat, was für eine Mitte die Gerechtigkeit ist, und wovon das Gerechte die Mitte istHier treten dre…
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 0 .
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 39 Bei dieser Untersuchung wollen wir dasselbe Verfahren wie bei den vorhergehenden beobachtenDasselbe Verfahren, einmal indem das Wahre nur allgemein und ohne den Anspruch auf absol…
Sentence 21 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 1 Vgl.
Sentence 22 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 2 I, Kap.
Sentence 23 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 2 2, Anm.
Sentence 24 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 1 16.
Sentence 25 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 336 49 Wir sehen, daß jedermann mit dem Worte Gerechtigkeit einen Habitus bezeichnen will, vermöge dessen man fähig und geneigt ist, gerecht zu handeln, und vermöge dessen man gerecht ha…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 336 10 Dieses gelte denn auch uns als erste und allgemeinste Voraussetzung.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 336 15 Denn mit einem Habitus hat es eine andere Bewandtnis als mit den Wissenschaften und Vermögen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 336 33 Ein und dasselbe Vermögen und ein und dasselbe Wissen umfaßt die GegensätzeDas Gesicht sieht das Schwarze wie das Weiße, und die Medizin ist Wissenschaft wie von der Gesundheit, s…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 336 23 ; ein Habitus aber, der es mit dem einen Glied des Gegensatzes zu tun hat, hat es nicht auch mit dem anderen zu tun.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 336 4 Von der Gesundheit z.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 336 1 B.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 336 7 kann nicht Entgegengesetztes ausgehen, sondern nur Gesundes.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 336 15 Wir sprechen von gesundem Gange, wenn Einer so geht, wie es ein gesunder Mensch tut.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 336 14 Demgemäß wird ein Habitus bald aus dem entgegengesetzten Habitus, bald aus seinem Subjekt erkannt.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 336 33 Weiß man was guter Stand der Gesundheit ist, so weiß man auch was schlechter Stand der Gesundheit ist, und ebenso wird aus dem was Gesundheit schafft, die Gesundheit und aus diese…
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 336 30 Ist guter Stand der Gesundheit so viel als Festigkeit des Fleisches, so muß ihr schlechter Stand Schwammigkeit des Fleisches, und was Gesundheit schafft das sein, was dem Fleische…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 337 20 Wird das eine Glied eines Gegensatzes vieldeutig ausgesagt, so folgt meistens, daß auch das andere so ausgesagt wird; ist z.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 337 1 B.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 337 9 das Wort RechtDas Recht, το δίκαιον, eigentlich das Gerechte.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 337 14 Ein eigenes Wort für unser deutsches Recht, wie das lateinische ius, hat Aristoteles nicht.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 337 8 vieldeutig, so ist es auch das Wort Unrecht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 338 42 Man scheint nun tatsächlich von Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit in mehrfachem Sinne zu sprechen, nur daß diese Homonymie, diese Verschiedenheit der Bedeutung bei Gleichheit des …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 338 19 Ein Beispiel fürs erste ist κλείς, Hausschlüssel und Schlüsselbein, fürs zweite σπουδαι̃ος und επιεικής, die beide tugendhaft bedeuten.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 338 20 , nicht groß ist und sich darum versteckt oder nicht so offen hervortritt wie bei Dingen, die weit von einander liegen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 338 13 Der Unterschied ist ja groß, wenn er in der Gestalt liegt, wenn z.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 338 1 B.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 338 19 das Wort Schlüssel gleichzeitig den Knochen unter dem Halse der Tiere und das Werkzeug zum Schließen der Türen bezeichnet.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 339 11 Bestimmen wir also, wie viele Bedeutungen der Ausdruck »der Ungerechte« hat.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 339 20 Ungerecht scheint zu sein: einmal der Gesetzesübertreter, sodann zweitens der Habsüchtige, der andere übervorteilt, endlich drittens der Feind der Gleichheit.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 339 17 Hieraus erhellt denn auch, daß gerecht sein wird wer die Gesetze beobachtet und Freund der Gleichheit ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 339 68 Mithin ist das Recht das Gesetzliche und das der Gleichheit (1129b) Entsprechende, das Unrecht das Ungesetzliche und das der Gleichheit ZuwiderlaufendeEs gibt dreierlei Ungerechte…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 339 25 Der Satz mit »mithin« ist eine Anwendung der Bemerkung im vorigen Kapitel, Absatz 2, daß der Habitus es je mit einem Objekt zu tun hat.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 339 6 Also wird dieses aus ihm abgenommen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 339 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 340 48 Da nun in der einen Klasse der Ungerechten der Habsüchtige steht, so wird derselbe es mit den Gütern zu tun haben, nicht mit allen, sondern mit denen, die äußeres Glück und Unglüc…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 340 10 Die Leute aber beten und bemühen sich einzig um sie.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 340 4 Das sollte nicht sein.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 340 21 Sie sollten vielmehr beten, daß das schlechthin Gute auch ihnen gut sein möge, und sollten erwählen was für sie gut ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 341 24 Der Ungerechte will aber nicht immer zu viel haben, sondern unter Umständen auch zu wenig, nämlich von dem, was an sich ein Übel ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 341 25 Da aber das kleinere Übel gewissermaßen als ein Gut erscheint und die Habsucht auf Güter gerichtet ist, so scheint ein solcher Mensch habsüchtig zu sein.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 341 9 In Wirklichkeit aber ist er ein Freund der Ungleichheit.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 341 28 Das ist nämlich der weitere und gemeinsame BegriffFreund der Ungleichheit, άνισος, wörtlich der Ungleiche, kann beides bedeuten, einen der zu viel, und einen der zu wenig haben wi…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 341 24 Da nun für das erste ein eigenes Wort vorhanden ist, πλεονέκτης, so empfiehlt es sich, das άνισος dem, der zu wenig haben will, vorzubehalten.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 341 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 342 5 Auch der Gesetzesübertreter ist ungerecht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 342 22 Dieses, die Gesetzwidrigkeit oder die Ungleichheit, umfaßt jede Ungerechtigkeit und ist jeder Ungerechtigkeit gemeinsam [Abweichend von Bekker nach den dort angegebenen Handschrif…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 342 14 Die Ungleichheit umfaßt die Habsucht und die Ungleichheit in dem engeren Sinne der Anm.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 342 1 114].
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 343 26 Da uns der Gesetzesübertreter als ungerecht und der Beobachter des Gesetzes als gerecht galt, so ist offenbar alles Gesetzliche in einem bestimmten Sinne gerecht und Recht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 343 20 Was nämlich von der gesetzgebenden Gewalt vorgeschrieben ist, ist gesetzlich, und jede gesetzliche Vorschrift bezeichnen wir als gerecht oder Recht.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 343 34 Die Gesetze handeln aber von allem, indem sie entweder den allgemeinen Nutzen verfolgen oder den Nutzen der Aristokraten oder den der Herrscher, mögen sie dies dank ihrer Tugend o…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 343 21 Und so nennen wir in einem Sinne gerecht was in der staatlichen Gemeinschaft die Glückseligkeit und ihre Bestandteile hervorbringt und erhält.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 344 21 Das Gesetz schreibt aber vor, sowohlDas καί heißt nicht auch, sondern sowohl, und ihm entspricht das καί vor έργα του σώφρονος.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 344 15 Dieser Absatz erklärt nämlich, was das Gesetz vorschreibt, wie der vorige, wozu es das tut.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 344 48 Dem μὲν im letzten Satze des vorigen Absatzes: ένα μὲν τρόπον, entspricht nicht das δὲ im ersten des gegenwärtigen Absatzes, sondern nachdem es im folgenden, 1129b 25 und 1130a…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 344 1 Kap.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 344 7 die Werke des Mutigen zu verrichten, z.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 344 1 B.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 344 22 seinen Posten nicht zu verlassen, nicht zu fliehen, nicht die Waffen von sich zu werfen, als auch die Werke des Mäßigen, z.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 344 1 B.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 344 14 nicht Ehebruch zu treiben und keine Gewalttat zu begehen, und die des Sanftmütigen, z.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 344 1 B.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 344 6 nicht zu schlagen oder zu schimpfen.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 344 40 Und ebenso verfährt es bezüglich der anderen Tugenden und Laster, hier gebietend, dort verbietend, und zwar tut es das in der rechten Weise, wenn es selbst gut gefaßt ist, dagegen…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 345 66 Diese Gerechtigkeit ist die vollkommene Tugend, nicht die vollkommene Tugend überhaupt, sondern so weit sie auf andere Bezug hat – deshalb gilt sie oft für die vorzüglichste unter…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 345 15 ; daher auch das Sprüchwort: in der Gerechtigkeit ist jegliche Tugend enthaltenUrsprünglich ein Vers des Theognis.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 345 13 ; und für die vollkommenste Tugend, weil sie die Anwendung der vollkommenen Tugend ist –.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 345 20 Vollkommen ist sie aber, weil ihr Inhaber die Tugend auch gegen andere ausüben kann und nicht bloß für sich selbst.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 345 23 Denn viele können die Tugend in ihren eigenen Angelegenheiten ausüben, aber in dem, was auf andere (1130a) Bezug hat, können sie es nicht.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 345 17 Darum scheint es ein treffender Spruch von BiasBias von Priene bei Milet, einer der sieben Weisen Griechenlands.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 345 8 zu sein: »Erst das Amt zeigt den Mann«.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 345 15 Denn der Amtsinhaber hat es ja mit anderen zu tun und gehört der Gemeinschaft an.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 345 21 Eben darum scheint auch die Gerechtigkeit allein unter den Tugenden ein fremdes Gut zu sein, weil sie sich auf andere bezieht.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 345 15 Denn sie tut was anderen frommt, sei es dem Herrscher, sei es dem gemeinen Wesen.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 345 30 Der Schlimmste ist also wer seine Schlechtigkeit sowohl gegen sich selbst wie gegen seine Freunde kehrt, der Beste aber wer seine Tugend nicht sowohl sich als anderen zugute komme…
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 345 6 Denn dieses ist ein schweres Ding.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 346 26 Die gesetzliche Gerechtigkeit ist demnach klein bloßer Teil der Tugend, sondern sie ganz, und die ihr entgegengesetzte Ungerechtigkeit kein Teil der Schlechtigkeit, sondern wieder…