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Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 359 12 Denn das Proportionale ist die Mitte, und das Gerechte ist das Proportionale.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 359 8 Eine solche Proportion nennen die Mathematiker eine geometrische.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 359 16 Denn in der geometrischen Proportion verhält sich das Ganze zum Ganzen wie das Glied zum Gliede.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 359 23 Diese Proportionalität ist keine kontinuierliche, da die Person, der zugeteilt wird, und die Sache, die zugeteilt wird, nicht der Zahl nach eines sind.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 360 15 Das Recht ist also dieses Proportionale, das Unrecht aber ist was wider die Proportionalität anläuft.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 360 14 Es ist also teils ein Mehr, teils ein Weniger, wie es auch tatsächlich zutrifft.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 360 17 Denn wer Unrecht tut, eignet sich vom Guten zuviel an, und wer Unrecht leidet, bekommt davon zuwenig.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 360 6 Beim Übel aber ist es umgekehrt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 360 44 Denn das kleinere Übel kann im Vergleich zum größeren Übel als ein Gut gelten, da das kleinere Übel vor dem größeren der Vorzug hat, und was den Vorzug hat, ein Gut ist, und zwar …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 361 8 Das ist also die eine Art des Rechtes.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 361 47 Die noch übrige ist die ausgleichende, die im Verkehr, dem freiwilligen wie dem unfreiwilligen, Anwendung findetAristoteles nennt dieses Recht τὸ διορθωτικόν mit dem Zusatz εν το…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 361 0 .
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 361 9 Dieses Recht hat eine andere Form als das erstere.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 361 13 Die das Gemeinsame austeilende Gerechtigkeit verfährt immer nach der angegebenen Proportionalität; wenn z.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 361 1 B.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 361 32 eine Geldverteilung aus öffentlichen Mitteln stattfindet, so muß sie nach dem Verhältnisse geschehen, das die Leistungen der Bürger zu einander haben; und das diesem Rechte entgeg…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 361 29 Dagegen ist das Recht im Verkehr zwar auch ein Gleiches und das Unrecht im Verkehr ein Ungleiches, aber nicht nach Maßgabe (1132a) der genannten, sondern gemäß der arithmetischen …
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 361 64 Es trägt ja nichts aus, ob ein guter Mann einen schlechten verkürzt oder ein schlechter einen guten, oder ob ein guter oder ein schlechter Mann einen Ehebruch begeht; vielmehr sie…
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 361 13 Daher versucht der Richter dieses Unrecht, als welches in der Ungleichheit besteht, auszugleichen.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 361 50 Denn wenn der eine geschlagen worden ist, der andere geschlagen hat, oder auch der eine getödtet hat, der andere getödtet worden ist, so ist dieses Leiden und jenes Tun in ungleic…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 362 23 In diesen Dingen redet man nämlich ganz allgemein von Vorteil, wenn auch der Ausdruck für einzelne Verhältnisse nicht eigentlich paßt, wie wenn z.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 362 1 B.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 362 29 der Schläger Vorteil und der Geschlagene Nachteil haben soll; aber bei Abmessung erlittenen Unrechtes ist es nun einmal so, daß man dasselbe Nachteil, das zugefügte Unrecht aber V…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 363 45 So ist denn das Gleiche die Mitte zwischen dem Zuviel und dem Zuwenig, der Vorteil und Nachteil aber sind in entgegengesetzter Weise ein Zuviel und ein Zuwenig, indem der Vorteil …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 363 13 Zwischen ihnen war die Mitte das Gleiche, das wir als das Recht bezeichnen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 363 17 Und so wäre denn das ausgleichende oder wiederherstellende RechtDas ausgleichende Recht heißt hier τὸ επανορθωτικὸν δίκαιον.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 363 6 die Mitte zwischen Nachteil und Vorteil.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 11 Deshalb nimmt man auch in zweifelhaften Fällen seine Zuflucht zum Richter.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 19 Zum Richter gehen heißt aber soviel, als zur Gerechtigkeit gehen, da der Richter gleichsam die lebendige Gerechtigkeit sein soll.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 16 Auch sucht man in dem Richter einen Mann der Mitte, und Manche nennen sie MittelsmännerMittelsmänner = μεσιδίους.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 10 , als träfen sie, wenn sie die Mitte treffen, das Recht.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 14 So ist denn das Recht ein Mittleres, wie es ja auch der Richter ist.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 43 Der Richter stellt die Gleichheit her und macht es, wie wenn er eine in ungleiche Teile geteilte Linie vor sich hätte, von deren größerem Teile er das Stück, um welches derselbe g…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 21 Wenn aber das Ganze in zwei Teile geteilt ist, so sagt man; »jeder hat sein Teil«, wenn sie gleiches bekommen haben.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 18 Das Gleiche aber ist die Mitte zwischen dem zu Großen und dem zu Kleinen nach der arithmetischen Proportion.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 22 Darum heißt es auch »dikaion« (gerecht), weil es »dicha« (zweiteilig) ist, wie wenn man sagte »dichaion« und statt »dikastes« (Richter) »dichastes« (Zweiteiler).
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 28 Denn wenn man von zwei gleichen Großen die eine um ein Stück vermindert und die andere um dasselbe Stück vermehrt, so übertrifft diese jene um diese beiden Stücke.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 22 Würde die eine nur vermindert, ohne daß die andere vermehrt (1132b) würde, so würde diese jene nur um das einfache Stück übertreffen.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 19 So aber übertrifft sie die Mitte um das einfache Stück, und die Mitte wieder die verminderte Größe um dasselbe.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 21 Hieraus also mögen wir erkennen, was man dem, der zu viel hat, wegnehmen und dem, der zu wenig hat, hinzugeben muß.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 33 Dem, der zu wenig hat, muß man so viel hinzugeben, als die Mitte sein Teil übertrifft, und dem, der das Meiste hat, so viel wegnehmen, als die Mitte von seinem Teil übertroffen wi…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 365 8 Die Linien aa, bb, cc seien einander gleich.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 365 36 Von aa werde ae genommen und zu cc als cd hinzugesetzt, so daß die ganze Linie dcc die Linie ea um das Stück cd und ef übertrifft, und mithin die Linie bb um das Stück cd.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 366 18 Das Gesagte muß auch noch in anderer Hinsicht, bei den Leistungen der verschiedenen Künste, vor Augen gehalten werden.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 366 62 Es wäre um sie geschehen, wenn der Künstler nicht tätig ein Produkt schüfe, das sich quantitativ und qualitativ bewerten ließe, und nicht leidend dafür sowohl quantitativ als qual…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 366 9 Der Grieche sagt ja: ευ̃ πάσχω, ich empfange Wohltaten.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 366 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 367 16 Die Ausdrücke Verlust (Einbuße, Nachteil) einerseits und Gewinn (Zubuße, Vorteil) anderseits stammen aus dem freiwilligen Verkehr.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 367 29 Gewinnen bedeutet nämlich eigentlich mehr erhalten, als man hatte, und Verlieren bedeutet weniger erhalten, als man vorher besaß, wie bei Kauf und Verkauf und jedem solchen gesetz…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 367 28 Und wenn nicht mehr und nicht weniger vereinnahmt wird, sondern gleiches um gleiches, dann sagt man, man erhalte das Seinige und erleide weder Verlust noch mache man Gewinn.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 368 41 So ist denn dieses Recht eine Mitte zwischen einem nicht auf freiem Willen beruhenden Gewinn und Verlust, also dies, daß man vor wie nach das Gleiche hatDie kommutative Gerechtigk…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 368 7 Sie schützt also vor unfreiwilligem Schaden, bzw.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 368 6 nicht gewolltem Gewinn des anderen Teils.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 368 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 369 13 Einige Philosophen vertreten aber auch die Ansicht, die Wiedervergeltung sei das Recht schlechthin.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 369 16 So die Pythagoreer, die schlechthin das Recht als das bestimmten, was man von einem anderen wiedererleide.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 369 45 Allein die Wiedervergeltung stimmt mit der ausgleichenden Gerechtigkeit so wenig wie mit der austeilenden überein, obschon man in diesem Sinne das Recht des Rhadamanthys deuten mö…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 369 2 Wenn z.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 369 1 B.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 369 32 eine obrigkeitliche Person jemanden geschlagen hat, so darf sie nicht wiedergeschlagen werden, und wenn jemand eine solche Person geschlagen hat, so muß er nicht blos geschlagen, …
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 369 12 Sodann trägt auch das Freiwillige und das Unfreiwillige der Handlung viel aus.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 370 27 In jedem auf Gegenseitigkeit beruhenden Verkehr freilich begreift die Wiedervergeltung das fragliche Recht in sich, jedoch eine Wiedervergeltung nach Maßgabe der Proportionalität,…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 370 13 Denn dadurch, daß nach Verhältnis vergolten wird, bleibt der Bürgerschaft ihr Zusammenhalt gewahrt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 370 34 Entweder nämlich sucht man das Böse zu vergelten, und ohne diese Vergeltung hätte (1133a) man den Zustand der Knechtschaft, oder das Gute, und ohne das wäre keine Gegenleistung, a…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 370 21 Darum errichtet man auch das Heiligtum der Chariten auf öffentlichen Plätzen, damit man der Gegenleistung gedenke, die der Dankbarkeit eigen ist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 370 19 Denn man muß dem, der uns gefällig gewesen ist, Gegendienste erweisen und auch selbst wieder zuerst ihm gefällig sein.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 371 16 Der Entgelt nach Verhältnis kommt zustande durch eine Verbindung der Daten nach Maßgabe der Diagonale; z.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 371 1 B.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 371 10 a sei Baumeister, b Schuster, c Haus und d Schuh.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 371 56 Der Baumeister muß nun vom Schuster dessen Arbeit bekommen und selbst ihm die seinige dafür zukommen lassenIn dem Quadrat abcd mit den Diagonalen ad und bc sei ac die Leistung des…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 371 16 Im Verhältnis der Leistung eines jeden wachsen seine Ansprüche, wie die Diagonale im Verhältnis der Kathete.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 371 14 Nun muß ermittelt werden, was ein Haus gegenüber einem Schuh wert ist und umgekehrt.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 371 13 Daraus ergibt sich, was der Schuster und was der Baumeister zu leisten hat.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 371 23 Ist das Haus hundertmal so viel wert als der Schuh, so hat der Schuster hundert Schuhe und der Baumeister ein Haus zu liefern.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 371 0 .
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 371 25 Wenn nun zuerst die Gleichheit im Sinne der Proportionalität bestimmt ist, und dann der Ausgleich nach diesem Verhältnisse stattfindet, so geschieht das, was wir meinen.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 371 18 Geschieht jenes aber nicht, so ist keine Gleichheit da, und ein geordneter Verkehr und Austausch kann nicht stattfinden.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 371 22 Denn nichts hindert, daß die Leistung des einen wertvoller sei als die des anderen, und folglich muß hier ein Ausgleich geschafft werden.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 371 10 Dasselbe Verhältnis findet sich bei den anderen Künsten und Handwerken.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 371 31 Es wäre um sie geschehen, wenn der Werkmeister nicht tätig ein Produkt schüfe, das sich quantitativ und qualitativ bewerten ließe, und nicht leidend dafür sowohl quantitativ als q…
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 371 27 Denn aus zwei Ärzten wird keine Gemeinschaft, sondern aus Arzt und Bauer, und überhaupt aus verschiedenen und ungleichen Personen, zwischen denen aber eine Gleichheit hergestellt …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 372 26 Daher muß alles, was untereinander ausgetauscht wird, gewissermaßen gleich den Zahlen addierbar sein, und dazu ist nun das Geld bestimmt, das sozusagen zu einer Mitte wird.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 372 17 Denn das Geld mißt alles und demnach auch den Überschuß und den Mangel; es dient also z.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 372 1 B.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 372 15 zur Berechnung, wie viel Schuhe einem Hause oder einem gewissen Maße von Lebensmitteln gleich kommen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 372 27 Es kommen also nach Maßgabe des Verhältnisses eines Baumeisters zu einem Schuster so und so viel Schuhe auf ein Haus oder auf ein gewisses Maß von Lebensmitteln.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 372 10 Ohne solche Berechnung kann kein Austausch und keine Gemeinschaft sein.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 372 17 Die Berechnung ließe sich aber nicht anwenden, wenn nicht die fraglichen Werte in gewissem Sinne gleich wären.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 372 15 So muß denn für alles ein Eines als Maß bestehen, wie vorhin bemerkt worden ist.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 372 10 Dieses Eine ist in Wahrheit das Bedürfnis, das alles zusammenhält.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 372 21 Denn wenn die Menschen nichts bedürften oder nicht die gleichen Bedürfnisse hätten, so würde entweder kein Austausch sein oder kein gegenseitiger.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 372 47 Nun ist aber kraft Übereinkunft das Geld gleichsam Stellvertreter des Bedürfnisses geworden, und darum trägt es den Namen Nomisma (Geld), weil es seinen Wert nicht von Natur hat, …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 373 32 So hat man denn eine wirkliche Wiedervergeltung, wenn eine Gleichung von der Art durchgeführt wird, daß wie der Bauer zum Schuster, so die Leistung des Schusters sich zu der des B…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 373 31 Man muß aber bei Herstellung (1133b) des Ausgleiches die verschiedenen Glieder des Verhältnisses nach dem Schema der Proportionalität einsetzen [Das ου in Bekkers und Susemihls Te…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 373 3 Auch bei W.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 373 1 v.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 373 51 Moorbeck fehlt es.], weil sonst auf das eine der beiden Extreme ein doppeltes Plus entfieleGäbe der Bauer einen Schäffel Weizen für einen Schuh, so hätte er erstens ein Plus an Ar…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 373 0 .
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 373 26 Dagegen wenn jeder das Seine bekommt, dann stehen sie sich gleich, und es kann ein geregelter Verkehr stattfinden, weil diese Gleichheit zwischen ihnen verwirklicht werden kann.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 374 20 Gesetzt wir haben Bauer a, einen Schäffel Getreide c, Schuster b, seine nach der Regel des Ausgleichs bemessene Leistung d.