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Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 374 16 Ließe sich die Wiedervergeltung nicht in dieser Weise durchführen, so gäbe es keine Gemeinschaft des VerkehrsVgl.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 374 1 Anm.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 374 1 131.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 374 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 375 50 Daß aber das Bedürfnis als eine verbindende Einheit die Menschen zusammenhält, erhellt daraus, daß wenn kein Teil des anderen bedarf, oder auch nur der eine des anderen nicht, sie…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 375 1 B.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 375 6 Wein, und darum die Getreideausfuhr freigibt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 375 6 Hier ist also eine Gleichheit herzustellen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 376 23 Für einen späteren Austausch ist uns, wenn kein augenblickliches Bedürfnis dafür vorliegt, das Geld gleichsam Bürge, daß wir ihn im Bedürfnisfalle vornehmen können.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 376 10 Denn wer mit Geld kommt, muß nach Bedarf erhalten können.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 376 17 Freilich geht es mit dem Gelde, wie mit anderen Dingen: es behält nicht immer genau seinen Wert.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 376 8 Jedoch ist derselbe naturgemäß mehr den Schwankungen entzogen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 377 16 Daher muß alles seinen Preis haben; denn so wird immer Austausch und somit Verkehrsgemeinschaft sein können.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 377 18 Das Geld macht also wie ein Maß alle Dinge kommensurabel und stellt dadurch eine Gleichheit unter ihnen her.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 377 16 Denn ohne Austausch wäre keine Gemeinschaft und ohne Gleichheit kein Austausch und ohne Kommensurabilität keine Gleichheit.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 377 24 In Wahrheit können freilich Dinge, die so sehr von einander verschieden sind, nicht kommensurabel sein, für das Bedürfnis aber ist es ganz gut möglich.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 377 28 Es muß also ein Eines geben, welches das gemeinsame Maß vorstellt, und zwar kraft positiver Übereinkunft vorstellt, weshalb es auch Nomisma heißt, gleichsam vom Gesetz, Nomos, auf…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 377 6 Denn alles wird nach ihm gemessen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 378 25 a sei ein Haus, b zehn Minen, c ein Bett, a ist nun ½ b, wenn das Haus fünf Minen wert oder ihnen gleich ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 378 7 Das Bett c sei 1/10 b.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 378 13 So sieht man denn, wie viel Betten dem Hause gleich sind, nämlich fünf.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 378 15 Daß in dieser Weise der Austausch vor sich ging, bevor das Geld aufkam, ist klar.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 378 19 Denn es trägt nichts aus, ob man fünf Betten für ein Haus gibt oder den Geldwert der fünf Betten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 69 / Paragraph 379 12 So wäre denn erklärt, was das Unrecht und was das Recht ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 69 / Paragraph 379 23 – Auf grund der gegebenen Bestimmungen sieht man nun auch, daß die Ausübung der Gerechtigkeit die Mitte ist zwischen Unrecht tun und Unrecht leiden.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 69 / Paragraph 379 8 Jenes heißt zu viel, dieses zu wenig haben.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 69 / Paragraph 379 30 Die Gerechtigkeit ist aber nicht in derselben Weise eine Mitte wie die übrigen Tugenden, doch ist sie es insofern, als sie die Mitte herstellt, während die Ungerechtigkeit die Ext…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 69 / Paragraph 380 84 (1134a) Näherhin ist die Gerechtigkeit jene Tugend, kraft deren der Gerechte nach freier Wahl gerecht handelt und bei der Austeilung, handele es sich nun um sein eigenes Verhältni…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 69 / Paragraph 381 14 Die Ungerechtigkeit ist umgekehrt jenes Laster, das freiwillig ungerecht handeln und ungerecht austeilen macht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 69 / Paragraph 381 16 Das Ungerechte liegt aber in einem der Proportionalität zuwiderlaufenden Zuviel und Zuwenig des Nützlichen oder Schädlichen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 69 / Paragraph 381 62 Darum ist die Ungerechtigkeit gleichzeitig ein Zuviel und ein Zuwenig, weil sie nämlich auf das Zuviel und das Zuwenig gerichtet ist, so zwar, daß sie für sich selbst ein Plus des…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 69 / Paragraph 381 12 Beim ungerechten Hergang liegt das Zuwenig im Unrechtleiden, das Zuviel im Unrechttun.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 69 / Paragraph 382 22 So viel sei denn gesagt über die Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit und die Natur beider, und ebenso über Recht und Unrecht im allgemeinen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 383 34 Da man ein Unrecht begehen kann, ohne schon ein Ungerechter zu sein, so fragt es sich, durch was für ungerechte Handlungen man nach den einzelnen Arten der Ungerechtigkeit ein Ung…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 383 1 B.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 383 6 oder ein Ehebrecher oder ein Räuber.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 383 9 Oder sollte etwa der Unterschied überhaupt darin nicht liegen?
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 383 24 Kann man doch mit einem Weibe verkehren, wohl wissend, daß sie einem Anderen angehört, aber nicht aus prinzipieller Schlechtigkeit, sondern von der Leidenschaft verführt.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 383 66 Man begeht dann ein Unrecht und ist doch kein Ungerechter: man kann also stehlen, ohne ein Dieb, die Ehe brechen, ohne ein Ehebrecher zu sein, und so weiterEiner kann einen Ehebru…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 383 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 384 12 Wie nun die Wiedervergeltung sich zum Recht verhält, ist vorhin erklärt worden.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 384 15 Man bemerke aber, daß es sich um das Recht schlechthin, nämlich das politische Recht, fragt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 384 64 Dieses Recht hat seine Stelle, wo eine Anzahl freier und gleichgestellter Menschen zwecks vollkommenen Selbstgenügens in Lebensgemeinschaft stehen, und richtet sich teils nach der…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 384 42 Ein eigentliches Recht ist da vorhanden, wo ein Gesetz ist, das das gegenseitige Verhältnis bestimmt; ein Gesetz wieder da, wo Personen sind, bei denen sich Ungerechtigkeit finden…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 384 25 Bei wem sich aber Ungerechtigkeit findet, bei dem findet sich auch Unrechttun, wenn auch nicht immer umgekehrt bei dem, der Unrecht tut, Ungerechtigkeit vorhanden ist.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 384 21 Das Unrecht aber besteht darin, daß man sich selbst zu viel des schlechthin Guten und zu wenig des schlechthin Übeln zuteilt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 385 23 Darum lassen wir keinen Menschen, sondern die Vernunft herrschen, weil der Mensch sich in der bezeichneten Weise (1134b) zuteilt und ein Tyrann wird.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 385 14 Der wahre Herrscher ist Wächter des Rechtes und mit dem Rechte auch der Gleichheit.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 385 72 Und da er vor den Anderen nichts voraus zu haben meint, wenn er anders gerecht ist – denn er teilt sich selber kein Plus vom schlechthin Guten zu, außer etwa nach dem bei ihm in B…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 385 9 Wem aber dieses nicht genügt, der wird ein Tyrann.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 386 21 Das Recht des Herrn über den Sklaven und des Vaters über das Kind ist dem politischen Rechte nicht gleich, sondern ähnlich.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 386 15 Gibt es ja doch keine Ungerechtigkeit in Bezug auf das, was schlechthin unser eigen ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 386 26 Der häusliche Besitz und das Kind, solange es noch in einem bestimmten Alter steht und nicht selbständig geworden ist, sind wie ein Teil der eigenen Person.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 386 9 Sich selbst aber zu schaden hat niemand die Absicht.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 386 25 Darum kann man auch gegen sich selbst nicht eigentlich ungerecht sein, und kann es in Bezug auf einen selbst kein politisches Recht oder Unrecht geben.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 386 41 Denn ein solches beruhte uns ja auf dem Gesetze und galt uns nur für solche, bei denen es nach der Natur der Sache ein Gesetz geben kann, das heißt für Personen, die sich in Bezug…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 387 29 Daher gibt es eher ein Recht gegenüber der Frau als gegenüber den Kindern und Sklaven, das ökonomische oder häusliche Recht nämlich, das aber auch von dem politischen verschieden …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 388 21 Das politische RechtDas politische Recht, τὸ πολιτικὸν δίκαιον, ist jenes, das im Staate gilt, nicht jenes, das vom Staate kommt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 388 36 Aristoteles verficht die sehr wichtige und einzig wahre Lehre, daß nicht alles Recht positiv und Menschensatzung ist, sondern auch ein natürliches Recht und Gesetz besteht, das in…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 388 9 Er ist also ein Zeuge für die lex aeterna.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 388 8 zerfällt in das natürliche und das gesetzliche (positive).
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 388 37 Natürlich ist jenes, das überall die nämliche Geltung hat, unabhängig davon, ob es den Menschen gut scheint oder nicht; gesetzlich jenes, dessen Inhalt ursprünglich indifferent is…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 388 1 B.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 388 31 die Anordnung, daß das Lösegeld für einen Gefangenen eine Mine betragen, oder daß man eine Ziege, keine zwei Schafe, opfern soll, ferner gesetzliche Bestimmungen, die für einzelne…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 388 1 B.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 388 14 daß dem Brasides geopfert werden soll, und endlich alles, was durch Plebiscite festgesetzt wird.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 389 24 Einige sind aber der Meinung, alles Recht sei von dieser letzteren Art, weil alles Natürliche unbeweglich ist und überall dieselbe Kraft hat – wie z.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 389 1 B.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 389 22 das Feuer bei uns so gut wie bei den Persern brennt –, während man das Recht der Bewegung und dem Wandel unterworfen sieht.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 389 15 Allein es ist damit doch nicht grade so, wie man sagt, sondern nur mit Unterschied.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 389 10 Bei den Göttern freilich mag sich gar keine Bewegung finden.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 389 17 Bei uns dagegen ist zwar auch ein Naturbereich, derselbe steht aber ganz unter dem Gesetze der Bewegung.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 389 17 Und doch bleibt der Unterschied dessen, was von Natur und dessen, was nicht von Natur ist, aufrecht.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 389 33 Welches Recht aber in den Dingen, die auch anders sein können, natürlich ist und welches es nicht ist, sondern auf Gesetz und Übereinkunft beruht, obschon beides gleichermaßen bew…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 389 6 Diese Unterscheidung gilt ja auch sonst.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 389 5 Die rechte Hand ist z.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 389 1 B.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 389 15 von Natur stärker, und doch kann es Menschen geben, die beide Hände gleich gut gebrauchen.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 389 21 (1135a) Mit denjenigen Rechtsbestimmungen aber, die auf der Übereinkunft und dem Nutzen beruhen, verhält es sich ähnlich wie mit den Maßen.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 389 31 Die Maße für Öl und Getreide sind nicht überall gleich, sondern da, wo diese Erzeugnisse gekauft werden, sind sie (wegen des größeren Vorrats) größer, dagegen wo sie wieder verkau…
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 389 38 Ebenso sind die nicht natürlichen, sondern vom menschlichen Willen getroffenen Rechtsbestimmungen nicht allerorts dieselben, grade so, wie es auch die Staatsverfassungen nicht sin…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 390 14 Jede einzelne Bestimmung des Rechtes und Gesetzes verhält sich wie das Allgemeine zum Besonderen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 390 22 Der konkreten praktischen Fälle sind ja viele, jene Bestimmungen sind aber je eine einzelne, weil sie allgemein für alle einschlägigen Fälle gelten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 391 16 Es ist ein Unterschied zwischen ungerechter Handlung und Unrecht, so wie zwischen gerechter Handlung und Recht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 391 8 Unrecht ist etwas von Natur oder kraft Verordnung.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 391 21 Eben dieses ist, wenn es getan wird, eine ungerechte Handlung; bevor es getan wird, ist es das noch nicht, sondern Unrecht.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 391 6 Dasselbe gilt von der gerechten Handlung.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 391 20 Als gemeinsame Bezeichnung ist das Wort »Dikaiopragema« gebräuchlicher, während der Ausdruck »Dikaioma« speziell für die Berichtigung des Unrechts gebraucht wird.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 392 29 Welcherlei und wie viele Unter-Arten der beiden Rechte es im einzelnen gibt, und mit was für Gegenständen diese es zu tun haben, werden wir später (in der Politik) betrachten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 393 27 Da es mit Recht und Unrecht so bestellt ist, so wird eine ungerechte oder eine gerechte Handlung nur dann begangen, wenn man freiwillig recht oder unrecht tut.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 393 26 Geschieht es unfreiwillig, so kommt nur zufällig oder mitfolgend eine ungerechte oder eine gerechte Handlung zustande, indem man nämlich tut was mitfolgend recht oder unrecht ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 393 14 Über die ungerechte und gerechte Handlung aber entscheidet das Moment der Freiwilligkeit und Unfreiwilligkeit.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 393 36 Erst wenn ein Unrecht freiwillig ist, unterliegt es dem Tadel, und dann liegt zugleich eine ungerechte Handlung vor, so daß etwas so lange blos Unrecht und noch keine ungerechte H…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 394 38 Als freiwillig gilt mir, wie schon früher erklärt worden, eine Handlung, die zu verrichten bei ihrem Urheber steht, und die man mit Wissen verrichtet, ohne bezüglich der Person, d…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 394 1 B.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 394 35 darüber, wen man schlägt, und womit und weshalb man ihn schlägt, in einem Irrtum befangen zu sein; auch muß man alles dieses an sich und nicht blos mitfolgend wissen und muß frei …
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 394 2 Wenn z.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 394 1 B.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 394 21 einer meine Hand nimmt und damit einen Dritten schlägt, so tue ich das nicht freiwillig, weil es nicht bei mir stand.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 394 34 Es kann auch geschehen, daß der Geschlagene der Vater des Schlägers ist und der letztere zwar weiß, daß der Geschlagene ein Mensch oder einer der Anwesenden ist, nicht aber, daß e…