Sentences

Sentence # Location ▲ Words Excerpt
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 394 14 Dieses gilt in gleicher Weise von dem Beweggrund und allen anderen Umständen einer Handlung.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 394 23 Demnach ist unfreiwillig was man unwissentlich tut oder zwar nicht unwissentlich, aber doch ohne anders zu können, oder was man aus Zwang tut.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 394 29 Denn auch manches, was die Natur mit sich bringt, tun und leiden wir wissentlich, was doch weder (1135b) freiwillig noch unfreiwillig ist, wie daß wir alt werden und sterben.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 395 14 Ebenso ist es mit der Zufälligkeit, wenn es sich um Recht und Unrecht handelt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 395 32 Einer kann ein Pfand unfreiwillig und aus Furcht zurückgeben, und doch darf man darum nicht sagen, der Betreffende tue was recht ist oder verrichte eine gerechte Handlung, außer z…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 395 28 Ebenso ist von einem, der ein Pfand nur gezwungen und unfreiwillig nicht ausfolgt, zu sagen, daß er nur mitfolgend eine ungerechte Handlung begeht und tut was unrecht ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 396 21 Das Freiwillige tun wir teils vorsätzlich, teils unvorsätzlich: vorsätzlich was wir vorher überlegt haben, unvorsätzlich was wir nicht vorher überlegt haben.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 396 42 Von den drei Arten von Schädigungen nun, die im Verkehre vorkommen, liegen die unwissentlichen Verfehlungen dann vor, wenn die Person, der man etwas tut, und ebenso der Inhalt, da…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 396 25 Er mag nämlich gedacht haben, er werfe oder stoße überhaupt nicht, oder nicht mit dem betreffenden Instrument, oder den nicht, oder nicht mit dem Ausgang.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 396 16 Nun aber geschieht es mit einem Erfolg, an den er nicht gedacht hat, daß er z.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 396 1 B.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 396 34 eine Wunde schlägt, wo er nur die Haut ritzen wollte, oder es geschieht an jemanden, den er nicht gemeint hat, oder in einer Art und in einem Grade, die nicht in seiner Absicht la…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 396 32 Ist die Schädigung ohne irgend welche Absicht herbeigeführt worden, so liegt ein Unglück vor; ist sie aber nicht ganz unabsichtlich, aber doch nicht aus böser Absicht geschehen, s…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 396 23 Denn eine Verfehlung liegt vor, wenn die erste Ursache des Vorgangs im Handelnden selbst liegt, ein Unglück dagegen, wo sie außer ihm liegt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 397 16 Hat man zwar wissentlich gehandelt, aber ohne vorherige Überlegung, so ist es eine ungerechte Handlung, z.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 397 1 B.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 397 17 alles, was dem Menschen im Zorn oder in anderen notwendigen oder natürlichen Affekten zu tun begegnen kann.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 397 41 Denn wenn man in dieser Weise einen schädigt und sich verfehlt, so tut man zwar unrecht und liegt eine ungerechte Handlung vor, aber man ist doch deswegen noch kein Ungerechter un…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 398 13 Handelt man aber mit Vorsatz, so ist man ein ungerechter und böser Mensch.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 399 33 Daher heißt es treffend: »Im Zorn getan, gilt nicht als vorbedacht getan.« Denn der Anfang der Handlung liegt nicht in dem, der im Zorn handelt, sondern in dem, der ihn zornig gem…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 399 22 Ferner streitet man auch in solchen Fällen nicht darüber, ob etwas wirklich geschehen ist oder nicht, sondern darüber, ob es recht war.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 399 9 Denn der Zorn wird durch eine vermeintliche Ungerechtigkeit hervorgerufen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 399 51 Man streitet ja hier nicht über die Tatsache wie bei Verträgen, wo der eine der Kontrahenten ein schlechter Mensch sein muß, wenn er nicht etwa seine entgegengesetzte Behauptung a…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 399 20 Der Betrüger aber weiß den Sachverhalt recht wohl, und so meint der eine wirklich Unrecht zu leiden, der andere nicht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 400 12 (1136a) Wenn man einen aber vorsätzlich schädigt, so begeht man eine Ungerechtigkeit.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 400 21 Und erst wer in diesem Sinne Unrecht begeht, ist ungerecht, wenn was er tut, gegen die Proportionalität oder die Gleichheit anläuft.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 400 9 Ebenso ist man gerecht, wenn man vorsätzlich gerecht handelt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 400 9 Gerecht handelt man aber, wenn man nur freiwillig handelt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 400 16 Die unfreiwilligen Handlungen aber sind teils solche, die Nachsicht verdienen, teils solche, die Nachsicht nicht verdienen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 400 15 Nachsicht verdienen fehlerhafte Handlungen, wenn sie nicht blos in Unwissenheit, sondern auch aus Unwissenheit geschehen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 400 29 Keine Nachsicht dagegen verdienen jene fehlerhaften Handlungen, die nicht aus Unwissenheit geschehen, sondern zwar in Unwissenheit, aber einer solchen, die durch eine weder natürl…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 401 32 Man könnte aber zweifeln, ob die gegebenen Bestimmungen über Unrechtleiden und Unrechttun zutreffend sind, wenn es für's erste einen Fall geben kann, wie den, den EuripidesMan wei…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 401 5 in den ungereimten Worten vorträgt:
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 402 17 »Getödtet hab' ich meine Mutter, kurz gesagt, Sie wollt', ich wollte – nein, sie wollt', ich wollte nicht«;
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 403 24 ob es nämlich in Wahrheit möglich ist, mit Willen Unrecht zu leiden, oder ob nicht vielmehr alles Unrechtleiden unfreiwillig ist, wie alles Unrechttun freiwillig.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 403 20 Und ist etwa alles (Unrechtleiden) dies, oder (alles) jenes, wie alles Unrechttun freiwillig, oder ist es bald freiwillig, bald unfreiwillig?
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 404 9 Sodann wirft die gleiche Frage sich beim Rechtleiden auf.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 404 32 Alles Rechttun ist nämlich freiwillig, und so scheint die Annahme begründet, daß zu beidem (dem Unrecht- und Rechttun) das Unrecht- und Rechtleiden in Bezug auf Freiwilligkeit und…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 404 22 Es erschiene auch beim Rechtleiden als Ungereimtheit, wenn es immer freiwillig sein sollte, da manche auch ihr Recht gar nicht freiwillig erleiden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 405 39 Es liegt auch noch insofern Anlaß zu Bedenken vor, als man zweifeln kann, ob jeder, der erlitten hat was Unrecht ist, auch Unrecht leidet, oder ob es sich nicht vielmehr mit dem E…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 405 23 Man kann ja an beiden Weisen des Rechts (dem Tun und Leiden) mitfolgend Anteil haben, wie auch an den beiden Weisen des Unrechts.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 405 16 Etwas Unrechtes tun ist ja nicht dasselbe mit Unrechttun, etwas Unrechtes erleiden nicht dasselbe mit Unrechtleiden.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 405 10 Und dieselbe Bewandtnis hat es mit dem Rechttun und Rechtleiden.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 405 24 Denn es ist unmöglich, Unrecht zu leiden, wenn niemand ist, der Unrecht tut oder sein Recht zu leiden, wenn niemand ist, der recht tut.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 406 34 Und, wenn Unrechttun nichts weiter ist, als freiwillig einen schädigen, und freiwillig schädigen so viel ist, als schädigen mit Erkenntnis der geschädigten Person und des Mittels …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 406 1 B.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 406 39 der Unenthaltsame freiwillig sich selber schädigt, so leidet er demnach freiwillig Unrecht, und so wäre es möglich, sich selbst Unrecht zu tun – das ist auch noch eine Schwierigke…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 407 29 (1136b) Ferner, man kann sich aus Unenthaltsamkeit freiwillig von einem anderen, der ebenfalls freiwillig handelt, Schaden zufügen lassen, so daß es also möglich wäre, mit Willen …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 408 42 Oder sollte etwa die gegebene Bestimmung nicht richtig sein, sondern zu der Bedingung, daß die Schädigung mit Erkenntnis der geschädigten Person und des Werkzeugs und des Wie gesc…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 408 18 Geschädigt werden demnach und materielles Unrecht leiden kann man mit Willen, aber förmliches Unrecht leidet niemand mit Willen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 408 16 Denn das will niemand, auch der Unenthaltsame nicht, vielmehr handelt derselbe nur gegen seinen eigenen Willen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 408 24 Einerseits will ja niemand solches, was er nicht für tugendhaft hält, und anderseits tut der Unenthaltsame nicht, was er selber glaubt tun zu sollen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 408 13 Wer aber das Seinige hingibt, wie Homer den Glaukus dem Diomedes geben läßt:
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 409 18 »Die goldene Rüstung für Erz; Jene war hundert Ochsen an Wert gleich, diese nur neunen«Ilias VI, 236.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 409 0 ,
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 410 28 der leidet kein Unrecht; denn es steht bei ihm zu geben, Unrecht zu leiden aber steht nicht bei uns, sondern dazu gehört, daß Einer sei, der Unrecht tut.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 411 9 So erhellt denn, daß das Unrechtleiden nicht freiwillig ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 412 42 Noch sind von den Fragen, die wir uns zur Besprechung vorgesetzt haben, zwei zu erledigen, die eine, ob etwa Unrecht tut wer mehr als billig austeilt, oder wer mehr als billig emp…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413 8 Bezüglich der ersten Frage erhebt sich folgendes Bedenken.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413 40 Wenn es so sein kann, wie wir oben gesagt haben, daß der, der zuviel austeilt, nicht der, der zuviel erhält, Unrecht tut, so tut einer, wenn er dem anderen mit Wissen und Willen m…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413 14 Nun aber sind es erfahrungsmäßig grade die bescheidenen Charaktere, die so zu handeln pflegen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413 10 Der billige Mann ist ja sich selbst zu verkürzen geneigt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413 11 Oder ist es mit der Selbstverkürzung doch nicht so schlechthin richtig?
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413 15 Der Betreffende gewinnt nämlich etwa bei Gelegenheit ein Mehr an anderem Gut, an Ehre z.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413 1 B.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413 3 oder sittlichem Verdienste.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413 14 Eine weitere Lösung dieser Schwierigkeit ergibt sich aus der gegebenen genaueren Bestimmung des Unrechttuns.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413 29 Dem Manne, an den wir denken, geschieht nichts gegen seinen vernünftigen Willen, daher er auch wegen seiner Liberalität kein Unrecht, sondern, wenn man denn will, nur einen Schade…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 414 18 Es ist aber auch aus positiven Gründen klar, daß immer der zuviel Austeilende, nicht der Empfänger, Unrecht tut.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 415 23 Nicht der, bei dem sich Ungerechtes vorfindet, sondern der, von dem es wahr ist, daß er dies mit Willen herbeigeführt hat, tut Unrecht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 415 25 Das ist aber der, in dem der Anfang der Handlung liegt, ein Anfang, der eben in dem Austeilenden, nicht in dem Empfänger zu suchen ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 416 11 Da ferner das Tun vieldeutig ausgesagt wird, und eine Tödtung z.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 416 1 B.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 416 45 auch durch Unbeseeltes und durch die Hand und durch einen von seinem Herrn beauftragten Diener geschehen kann, so tun Diener, Hand und Seelenloses kein Unrecht, sondern blos was u…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 417 79 Ein Richter endlich, der unwissentlich ein Urteil gefällt hat, begeht kein gesetzliches Unrecht, und sein Urteil ist nicht ungerecht, wenn es auch so gut wie ungerecht ist – denn …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 417 26 Gerade so nun, wie wenn einer sich in ungerechtes Gut mit anderen teilte, hat der, der aus solchen Rücksichten einen ungerechten Spruch gefällt hat, zu viel.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 417 22 Denn auch wer in einem Prozesse über den Besitz eines Ackers (in gewinnsüchtiger Absicht) entschieden hat, bekommt nicht den Acker, sondern Geld.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 418 20 Die Leute meinen nun, es stehe bei ihnen, Unrecht zu tun, und deshalb sei es auch leicht gerecht zu sein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 418 5 Aber dem ist nicht so.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 418 45 Der Frau des Nachbars beiwohnen, seinen Nächsten schlagen, ihm mit der Hand das geschuldete Geld geben ist leicht und steht in des Menschen Gewalt, aber aus einem festen Habitus h…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 419 23 Desgleichen meint man, Recht und Unrecht zu kennen sei keine besondere Weisheit, da es nicht schwer sei, zu verstehen wovon die Gesetze reden.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 419 21 Aber das ist ja nur mitfolgend das Recht: Recht an sich ist was in konkret bestimmter Weise getan und zugeteilt wird.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 419 12 Und hier immer das Richtige heraus zu finden, erfordert mehr, als z.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 419 1 B.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 419 5 die medizinischen Heilmittel zu kennen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 419 46 Denn auch hier ist es leicht, die Wirkung von Honig, Wein und Nießwurz, vom Brennen und Schneiden zu kennen; aber zu wissen, wie und bei wem und wann man alles dieses anwenden muß…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 420 58 Eben darum meint man auch, der Gerechte sei ebenso gut im Stande, Unrecht zu tun, weil der Gerechte ebenso gut, ja, noch besser, die einzelnen Handlungen der Ungerechtigkeit ausfü…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 420 49 Aber feige sein und Unrecht tun heißt nicht eben Handlungen der Feigheit und Ungerechtigkeit begehen außer mitfolgend, sondern sie aus einem bestimmten Habitus heraus begehen, gra…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 421 22 Das Recht hat seine Stelle unter Wesen, die an den Gütern schlechthin teilhaben und davon ein Zuviel und ein Zuwenig haben können.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 421 42 Es gibt Wesen, die kein Zuviel davon haben können, und dies sind vielleicht die Götter, und wieder Andere gibt es, unheilbar Schlechte, denen kein Teil davon frommt, sondern alles…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 421 7 Darum ist das Recht ein menschliches Ding.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 422 26 Hiernächst ist von der Billigkeit (Epikie) und dem Billigen zu handeln und zu erklären, wie sich die Billigkeit zur Gerechtigkeit und das Billige zum Recht verhält.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 422 105 Denn bei näherer Betrachtung erscheinen beide weder als schlechthin einerlei, noch als der Gattung nach von einander verschieden; und einerseits loben wir das Billige und den bill…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 422 19 Dank der Aussprache des ει in επιεικής wie i und der Zusammenziehung der beiden i entstand das Wort Epikie.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 422 0 .
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 422 28 Denn entweder ist das Recht nicht trefflich und gut, oder das Billige, wenn vom Recht verschieden, nicht gerecht, oder wenn beide trefflich und gut sind, sind sie einerlei.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423 14 Das ist es so ziemlich, weshalb sich für den Begriff der Billigkeit Schwierigkeiten ergeben.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423 20 Allein alles ist in gewisser Weise richtig, und von einem verborgenen Widerspruch, den es etwa einschlösse, kann keine Rede sein.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423 30 Einerseits nämlich ist das Billige, mit einem gewissen Recht verglichen, ein besseres Recht, anderseits ist es nicht in dem Sinne besser als das Recht, als wäre es eine andere Gat…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423 20 Recht und Billigkeit sind also einerlei, und obschon beide trefflich und gut sind, so ist doch die Billigkeit das Bessere.