|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 489
|
35 |
Denn die Meinung ist kein Suchen, sondern schon ein Behaupten, wohl aber ist es von dem, der sich berät, tue er dieses nun gut oder schlecht, wahr, daß er nach etwas sucht und Übe… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 490
|
34 |
Die Wohlberatenheit ist also vielmehr Richtigkeit des Rates oder der Überlegung, daher zuerst untersucht werden müßte, was Rat und Überlegung ist, und worauf sie sich beziehenWas … |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 490
|
18 |
Dies ist hier stillschweigend gesagt, so daß kein Grund vorliegt, den Satz mit »daher« mit Rassow zu streichen. |
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Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 490
|
19 |
Man suche doch zuerst seinen Autor zu verstehen, dann wird die Integrität des Textes nicht so leicht verdächtig werden. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 490
|
0 |
. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 491
|
22 |
Was aber das Moment der Richtigkeit angeht, so hat dieselbe viele Bedeutungen, so daß hier offenbar nicht jede Richtigkeit gemeint sein kann. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 492
|
31 |
Der Unenthaltsame nämlich und der Schlechte wird was er zu erkennen sich vorgesetzt hat, durch seine Überlegung treffen und wird sich somit richtig beraten und doch dabei großen S… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 492
|
7 |
Das Wohlberatensein gilt aber für etwas Gutes. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 492
|
15 |
Denn nur eine solche Richtigkeit des Rates, die uns das Gute treffen läßt, ist Wohlberatenheit. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 493
|
28 |
Aber auch dieses kann man mittelst eines falschen Schlusses treffen, und so zwar treffen was man tun soll, aber nicht durch den rechten Mittelbegriff, sondern durch einen falschen. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 493
|
24 |
Und so ist auch das noch nicht Wohlberatenheit, wenn man zwar trifft was man soll, aber nicht durch den Mittelbegriff, durch den man sollte. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 494
|
19 |
Ferner kann man sich lange Zeit beraten, bis man das Rechte trifft, während ein Anderer schnell damit zustande kommt. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 494
|
28 |
So ist denn auch dieses noch keine Wohlberatenheit, sondern das ist vielmehr eine Richtigkeit im Sinne des Ersprießlichen, die gleichzeitig das Was, das Wie und das Wann umfaßt. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 495
|
14 |
Endlich kann man teils schlechthin wohlberaten sein, teils mit Beziehung auf ein einzelnes Geschäft. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 495
|
29 |
Mithin ist Wohlberatenheit schlechthin diejenige, die für den Zweck des Lebens schlechthin das Richtige trifft, dagegen Wohlberatenheit in einer bestimmten Hinsicht jene, die es f… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 496
|
36 |
Wenn demnach wohlberaten zu sein ein Merkmal des klugen Mannes ist, so kann man sagen: die Wohlberatenheit ist Richtigkeit in Bezug auf das, was zu einem Zweck frommt, von dem die… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 497
|
35 |
Auch die Verständigkeit und die Unverständigkeit, wonach (1143a) man von verständigen und unverständigen Leuten spricht, ist einerseits nicht mit Wissenschaft oder Meinung ganz id… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 497
|
25 |
noch ist sie anderseits eine einzelne, partikuläre Wissenschaft, wie die Medizin die Wissenschaft von dem Gesunden oder die Geometrie die Wissenschaft von der Größe ist. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 497
|
30 |
Denn die Verständigkeit hat es weder mit dem immer Seienden und Unbewegten, noch mit irgend einem Enstehenden zu tun, sondern mit dem, was Gegenstand des Zweifelns und Überlegens … |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 497
|
82 |
Daher hat sie einerlei Gebiet mit der Klugheit, ohne daß jedoch Verständigkeit und Klugheit dasselbe ist; denn die Klugheit ist gebietend, da es ihr Ziel ist, zu bestimmen, was ma… |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 497
|
12 |
Demnach wäre die aufsteigende Rangfolge dieser drei Tugenden diese: ευβουλία, σύνεσις, φρόνησις. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 497
|
0 |
. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 498
|
52 |
Verständigkeit ist weder der Besitz noch die Erlangung der Klugheit, sondern wie man beim Lernen von Verstehen spricht, wenn einer die Wissenschaft, die er schon hat, entsprechend… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 498
|
6 |
Denn wohl und zutreffend ist einerlei. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 498
|
18 |
Und der Name der Verständigkeit, durch die man wohlverständig ist, kommt daher, nämlich von dem Verstehen beim Lernen. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 498
|
7 |
Denn wir sagen oft Verstehen für LernenAr. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 498
|
10 |
will nicht, daß die σύνεσις ein Erwerben der Klugheit sei. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 498
|
12 |
Man braucht das Zeitwort συνιέναι, wohl für Lernen, also Erwerben der Wissenschaft. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 498
|
23 |
Darum ist aber σύνεσις kein Erwerben der Klugheit, sondern Bildung einer δόξα, eines iudicium practicum, gegenüber einer vorgetragenen Meinung oder einem gemachten Vorschlag. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 498
|
36 |
Wie also beim Lernen ein rechter Gebrauch vorhandenen Wissens stattfindet, denn jeder neue Wissenserwerb knüpft an altes Wissen an; so findet bei der σύνεσις gegenüber fremder Red… |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 498
|
10 |
Daher in beiden Fällen dieselbe sprachliche Bezeichnung σύνεσις oder συνιέναι. |
|
Sentence 10
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 498
|
0 |
. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 499
|
23 |
Die sogenannte Gnome, Diskretion oder Unterscheidung, dergemäß wir von diskreten Personen reden, und sagen, man besitze Diskretion, ist die richtige Beurteilung des Billigen. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 499
|
5 |
Ein Zeichen dessen ist dieses. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 499
|
23 |
Dem Mann der Billigkeit sagen wir nach, er neige vorzüglich zur Nachsicht (Syggnome), und Billigkeit ist uns soviel als mit manchem Nachsicht haben. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 499
|
11 |
Nun ist aber die Nachsicht eben eine richtige Beurteilung des Billigen. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 499
|
29 |
Richtig aber ist jenes Urteil, das der Wahrhafte fälltDie Gnome ist es also, die uns sagt, wo und wann die Epikie gegenüber dem gesetzlichen Rechte zur Geltung kommt; vgl. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 499
|
2 |
V, 14. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 499
|
0 |
. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 500
|
16 |
Man kann aber von allen diesen Eigenschaften mit Recht behaupten, daß sie auf dasselbe Objekt hinzielen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
29 |
Denn wir sprechen von Diskretion, Verständigkeit, Klugheit und Verstand, indem wir unbedenklich denselben Personen die Eigenschaft der Diskretion und des Verstandes zuschreiben un… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
25 |
K., hörten wir, daß der Verstand, der νου̃ς, auf die Prinzipien gehe, die doch allgemein sind, hier hören wir, daß er das Einzelne umfaßt. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
7 |
Der scheinbare Widerspruch wird sich gleich lösen. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
11 |
Es gibt einen zweifachen νου̃ς, einen theoretischen und einen praktischen. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
0 |
. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
70 |
Denn alle diese Potenzen befassen das Letzte und das Einzelne, und einmal zeigt sich der Wohlverständige und der Diskrete oder Nachsichtige darin, daß er über die Dinge, mit denen… |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
8 |
, das ein fremdes Interesse berührt, in betracht kommt. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
40 |
Alles Praktische aber gehört zum Einzelnen und zum Letzten, da sowohl der Kluge das, was zu tun ist, kennen muß, als auch die Verständigkeit und die Diskretion es mit dem Praktisc… |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
13 |
Sodann ist aber auch der Verstand nach beiden Seiten mit dem Letzten befaßt. |
|
Sentence 10
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
54 |
(1143b) Denn auf die ersten und auf die letzten Begriffe geht der Nus, der Verstand, und nicht der Logos, das Vermögen der Schlußfolgerung; und der eine Verstand, der es mit den D… |
|
Sentence 11
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
23 |
Solches ist Prinzip im Sinne des Zweckes oder des Beweggrundes; das Einzelne kann ja Prinzip sein, weil man aus ihm das Allgemeine gewinnt. |
|
Sentence 12
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
18 |
Dieses Einzelne muß nun durch Wahrnehmung erfaßt werden, diese aber ist VerstandDie Wahrnehmung oder diese Wahrnehmung ist Verstand. |
|
Sentence 13
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
11 |
Dieser Satz klingt wie ein Rätsel, hat aber seinen guten Sinn. |
|
Sentence 14
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
5 |
Diese Wahrnehmung ist praktischer Verstand. |
|
Sentence 15
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
3 |
Man sieht z. |
|
Sentence 16
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
11 |
B., daß dieses singuläre Kraut in diesem singulären Fall geheilt hat. |
|
Sentence 17
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
3 |
Das ist Wahrnehmung. |
|
Sentence 18
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
23 |
Daraus folgert man, daß diese Art Kraut heilt, und gewinnt so ein praktisches Prinzip, das einen unter Umständen zum Gebrauche dieses Krautes bestimmt. |
|
Sentence 19
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
27 |
Das Prinzip fällt aber unter den Verstand, den νου̃ς, und so ist die Wahrnehmung insofern Verstand, als sie einem jenes praktische Prinzip an die Hand gibt. |
|
Sentence 20
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
0 |
. |
|
Sentence 21
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
33 |
Darum scheinen diese Vorzüge auch physischer Art zu sein, und während man Niemanden von Natur für weise hält, nimmt man dagegen an, daß man Diskretion, Verständigkeit und praktisc… |
|
Sentence 22
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
46 |
Ein Zeichen dessen liegt in der Vorstellung, die wir haben, als folgten diese Eigenschaften den verschiedenen Lebensaltern, und darin, daß ein bestimmtes Alter Verstand und Diskre… |
|
Sentence 23
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501
|
0 |
. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 502
|
14 |
Daher ist der (praktische) Verstand (von Seite seines Gegenstandes) wie Anfang so auch Ende. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 502
|
14 |
Denn seine Schlußfolgerungen gehen vom Letzten und Einzelnen aus und beziehen sich auch darauf. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 503
|
23 |
Deswegen muß man auf die ohne Beweis ausgesprochenen Behauptungen und Meinungen der Erfahrenen, Alten und Klugen nicht weniger achten als auf die Demonstrationen. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 503
|
13 |
Denn weil sie ein durch Erfahrung geschärftes Auge haben, so sehen sie richtig. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 504
|
55 |
So hätten wir denn dargelegt, was die Klugheit und die Weisheit ist, womit jede von beiden es zu tun hat, und daß jede von ihnen die Tugend eines anderen Seelenteils istDie Klughe… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 504
|
1 |
Kap. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 504
|
6 |
2, Absatz 2 und die Anm. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 504
|
3 |
143 im 2. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 504
|
1 |
Kapitel. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 504
|
14 |
– Daraus daß hier nur von zwei Verstandestugenden die Rede ist, sieht man, daß Ar. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 504
|
18 |
ihrer auch nur zwei kennt und die anderen drei Dinge: Wissenschaft, Verstand, Kunst, nicht zu den Tugenden rechnet. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 504
|
24 |
Man sieht es auch daraus, daß im folgenden Kapitel nur nach dem Nutzen dieser beiden Tugenden gefragt wird, nicht nach dem der andern Eigenschaften. |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 504
|
9 |
Die ευβουλία, σύνεσις und γνώμη sind natürlich nicht ausgeschlossen. |
|
Sentence 10
|
Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 504
|
0 |
. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 505
|
11 |
Man könnte aber betreffs ihrer fragen, zu was sie nütze sind. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 505
|
21 |
Denn die Weisheit betrachtet nichts, wodurch der Mensch glücklich werden kann – sie hat es ja mit keinem Werden zu tun –Ar. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 505
|
6 |
wird uns gleich unten, im 6. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 505
|
12 |
Absatz, sagen, daß die Betrachtung selbst, als Funktion der Weisheit, glücklich macht. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 505
|
6 |
Sie ist das Ziel des Menschen. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 505
|
11 |
, die Klugheit aber tut das zwar, aber wozu bedarf es ihrer? |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 505
|
71 |
Sie lehrt uns zwar das Gerechte, sittlich Gute und dem Menschen Ersprießliche – das heißt eben das, was der tugendhafte Mann zu tun hat –, aber wegen des Wissens, das wir davon ha… |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 505
|
46 |
Wir sind ja darum, weil wir die Heilkunde und die gymnastische Methode inne haben, noch um nichts tätigerDas Wissen hilft uns, das Rechte zu tun, aber es handelt sich uns um ein T… |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 505
|
0 |
. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 506
|
40 |
Wollte man aber sagen, die Klugheit sei nicht dafür da, um die Tugenden besser zu äußern, sondern um tugendhaft zu werden, so wäre sie dem, der tugendhaft ist, zu nichts nütze; ab… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 506
|
17 |
Denn ob einer die Klugheit selbst besitzt oder Anderen, die sie besitzen, Folge leistet, möchte nichts austragen. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 506
|
15 |
Das letztere könnte uns genügen, wie es ja auch bezüglich der Gesundheit der Fall ist. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 506
|
12 |
Wir wollen alle gesund sein und studieren darum doch nicht alle Medizin. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 507
|
22 |
Zudem scheint es ungereimt, wenn sie (die Klugheit), die doch geringer ist als die Weisheit, wichtiger und maßgebender sein soll als sie. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 507
|
10 |
Denn die hervorbringende Tugend herrscht und befiehlt in allen Dingen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 508
|
6 |
Hierüber also müssen wir uns erklären. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 508
|
10 |
Denn bis jetzt haben wir nur Fragen und Bedenken aufgeworfen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 509
|
36 |
(1144a) Wir sagen also zuerst, daß diese beiden Tugenden, selbst wenn keine von ihnen etwas hervorbrächte, doch notwendig an und für sich begehrenswert wären, insofern jede von ih… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 510
|
25 |
Sodann bringen sie aber auch wirklich etwas hervor; aber nicht wie die Medizin, sondern wie die Gesundheit die Gesundheit hervorbringt, so die Weisheit die Glückseligkeit. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 510
|
32 |
Denn als Teil der ganzen Tugend macht sie durch ihren Besitz und ihre Tätigkeit glücklichDie Gesundheit wirkt Gesundheit als inneres, vitales Prinzip gesunder Funktionen, nicht al… |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 510
|
17 |
Und so wirkt die Weisheit Glückseligkeit, insofern ihr Aktus die Theorie, die Betrachtung der ewigen Wahrheiten ist. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 510
|
1 |
Ar. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 510
|
37 |
redet hier von der Weisheit allein und nicht auch von der Klugheit, weil ihre Funktion an erster Stelle das Glück des Menschen ausmacht, die Übung der von der Klugheit geleiteten … |