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Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 510 1 Vgl.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 510 3 X, 7 ff.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 510 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 511 17 Ferner kommen die menschlichen Handlungen unter dem maßgebenden Einflusse der Klugheit und der sittlichen Tugend zu stande.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 511 19 Die Tugend macht, daß man sich das rechte Ziel setzt, die Klugheit, daß man die rechten Mittel dazu wählt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 511 48 Der vierte Seelenteil, der vegetative, hat keine solche Tugend, weil es nicht bei ihm steht, zu handeln oder nicht zu handelnDie Klugheit ist die Vollkommenheit der praktischen Ve…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 511 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 512 31 Was aber den Einwand angeht, daß niemand wegen der Klugheit in höherem Grade sittliche und gerechte Handlungen verrichte, so müssen wir zu seiner Entkräftung etwas weiter zurückgr…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 512 14 Manche Personen, die gerechte Handlungen vollbringen, nennen wir darum noch nicht gerecht, solche z.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 512 1 B.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 512 34 nicht, die die gesetzlichen Vorschriften unfreiwillig oder unwissentlich oder aus sonst einem Grunde, nicht aber wegen der Vorschriften selbst beobachten, ob sie gleich das tun, w…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 512 36 Ebenso nun, scheints, gibt es auch eine bestimmte Verfassung, die erst jegliches so zur Ausführung gelangen läßt, daß es wahrhaft gut ist, ich meine ein Handeln aus freier Willens…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 512 39 Daß nun die Willenswahl die rechte sei, ist das Werk der Tugend, daß aber alles das geschehe, was von Natur zur Erreichung des von der Tugend gewählten Zieles dient, ist nicht das…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 512 15 Wir müssen uns das noch deutlicher zum Verständnis bringen und noch etwas ausführlicher davon reden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 513 9 Es gibt ein Vermögen, das man als Geschicklichkeit bezeichnet.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 513 20 Der Geschicklichkeit ist es eigen, daß sie das, was zum vorgesetzten Ziele führt, zu tun versteht und zu treffen weiß.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 513 18 Ist nun das Ziel gut, so ist sie löblich; ist es schlecht, so ist sie Schlauheit und Durchtriebenheit.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 513 9 Daher nennen wir die Klugen wie die Schlauen geschickt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 513 13 Die Klugheit ist nicht die Geschicklichkeit, aber sie ist nicht ohne dieses Vermögen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 513 23 Die Entfaltung zum Habitus aber wird diesem Auge der Seele nicht ohne Tugend zuteil, wie wir gesagt haben und auch leicht einzusehen ist.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 513 40 Denn die Schlüsse, die dem Handeln als Prinzip vorangehen, lauten: »Weil das und das das Ziel und das Beste ist – was es ist, ist gleichgültig; als Beispiel diene das erste Beste …
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 513 41 Denn die Schlechtigkeit verkehrt das Urteil der Vernunft und führt hinsichtlich der Prinzipien des Handelns in die Irre, und so ist es offenbar unmöglich klug zu sein, ohne tugend…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 513 1 Vgl.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 513 1 Kap.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 513 2 1 Anm.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 513 2 141 u.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 513 1 Kap.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 513 2 5 Anm.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 513 1 152.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 513 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 514 10 (1144b) Wenden wir nun wieder der Tugend unser Augenmerk zu.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 514 21 Auch sie verhält sich zur Geschicklichkeit ähnlich wie die Klugheit: ohne mit ihr eins zu sein, ist sie ihr doch ähnlich.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 514 12 Ebenso verhält sich die natürliche Tugend zu der Tugend im eigentlichen Sinne.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 514 14 Denn jedermann scheint die einzelnen Charaktereigenschaften, die er hat, gewissermaßen von Natur zu besitzen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 514 41 Die Eigenschaften der Gerechtigkeit, der Mäßigkeit, des Mutes und so weiter haben wir gleich von Geburt an, und dennoch fordern wir, daß das eigentliche Gute noch etwas anderes se…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 514 28 Denn die natürlichen Dispositionen sind auch Kindern und Tieren eigen; da sie aber bei ihnen ohne das Geleite des Verstandes erscheinen, so richten sie leicht auch Schaden an.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 514 33 Jedenfalls ist, scheints, soviel ersichtlich, daß wie es einem starken Körper, der sich ohne Sehkraft bewegt, begegnen kann, daß er stark anstößt, weil ihm das Gesicht fehlt, es s…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 514 13 Wenn aber zu einem solchen Körper der Verstand hinzutritt, so leistet er Ausgezeichnetes.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 514 15 Der Habitus aber wird dann eigentliche Tugend, da er bis dahin ihr nur ähnlich war.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 514 52 Wie es also in dem meinenden und theoretisch urteilenden Seelenteil zwei Arten von Prinzipien des Handelns gibt, die Geschicklichkeit und die Klugheit, so gibt es auch im appetiti…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 30 Daher begegnet man hier und da der Behauptung, alle Tugenden seine ebensoviele Arten der Klugheit, und die sokratische Forschung hatte mit dieser Ansicht teils Recht, teils war si…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 3 Darin daß SokratesVgl.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 2 III, Kap.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 2 7, Anm.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 1 66.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 26 die Tugenden insgesamt für besondere Arten der Klugheit ansah, irrte er; daß er sie aber als untrennbar von der Klugheit dachte, darin urteilte er durchaus zutreffend.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 40 Ein Zeichen dafür liegt darin: heutzutage unterläßt niemand, der die Tugend definieren will, bei dem Moment des Habitus, das er einsetzt, dessen Richtung anzugeben, daß dieselbe n…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 18 Jedermann scheint also gleichsam zu ahnen, daß die Tugend ein solcher Habitus ist, der der Klugheit gemäß ist.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 9 Man muß aber noch einen kleinen Schritt weiter gehen.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 28 Nicht der Habitus, der blos der rechten Vernunft gemäß istSonst könnte man die fehlende Klugheit, wie ein Einwand wollte, dadurch wett machen, daß man sich kluger Leitung unterste…
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 12 , ist Tugend, sondern der mit der rechten Vernunft verbundene Habitus ist es.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 10 Rechte Vernunft aber ist eben die Klugheit in diesen Dingen.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 26 Sokrates meinte also, die Tugenden seien je besondere Äußerungen der Vernunft – sie sollten ja insgesamt Wissenschaften sein –, wir dagegen sagen, sie seien mit der Vernunft verbu…
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 23 So erhellt denn aus dem Gesagten, daß man nicht im eigentlichen Sinne tugendhaft sein kann ohne Klugheit, noch klug ohne die sittliche Tugend.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 516 51 Hiermit ist auch der Grund widerlegt, auf den hin man die Tugenden für getrennt von einander erklären könnte, da nicht eine und dieselbe Person von Natur zu allen Tugenden die gle…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 516 33 Dies ist nämlich zwar in Ansehung der natürlichen Tugenden möglich, aber nicht in Ansehung derjenigen Tugenden, auf grund deren man schlechthin tugendhaft heißt: diese werden mit …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 517 34 Aber auch wenn die Klugheit zum Handeln nichts beitrüge, bedürfte man ihrer offenbar doch, weil sie die Vollkommenheit eines Seelenvermögens ist, und weil die Willenswahl ohne Klu…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 517 11 Diese läßt uns das Ziel bestimmen, jene die Mittel dazu gebrauchen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 518 15 Dennoch steht die Klugheit nicht über der Weisheit, noch ist sie Eigenschaft eines höheren Vermögens.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 518 9 Die Heilkunde steht ja auch nicht über der Gesundheit.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 518 12 Denn sie bedient sich derselben nicht, sondern ist darauf bedacht sie herzustellen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 518 9 Sie gibt also ihre Vorschriften nicht ihr, sondern ihretwegen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 518 33 Auch könnte man eben sogut sagen, die Staatskunst herrsche über die Götter, weil sie für alles im Staate (mit Einschluß des Kultus) ihre Anordnungen trifftDie Klugheit soll uns he…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 518 13 Die letztere ist das menschliche Endziel und nimmt also die höchste Stelle ein.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 518 49 Auch die Staatskunst, die hier freilich nur zufällig erwähnt wird, aber doch ein Teil der Klugheit ist, dient diesem Ziele, teils dadurch, daß sie soziale und ökonomische Verhältn…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 518 34 So wenig die Staatskunst darum über der Gottheit steht, weil sie Kultusvorschriften gibt, nämlich im heidnischen Staate, so wenig steht sie darum über der Weisheit, weil sie über …
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 518 33 Aristoteles muß übrigens auch aus dem Grunde konsequenter Weise die Weisheit und die Philosophie über die Politik stellen, weil diese die Eudämonie der Gesamtheit anstrebt, die Eu…
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 518 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 519 40 Hiernach haben wir einen anderen Ausgangspunkt zu nehmen und zu sagen, daß es drei Arten dessen gibt, was man auf dem sittlichen Gebiete meiden muß: Schlechtigkeit, Unenthaltsamke…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 519 14 Zum sittlichen Handeln gehört nach VI, 2 die rechte Vernunft und das rechte Begehren.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 519 39 Werden diese verkehrt, so tritt, wenn es nur das Begehren ist, während die Vernunft die rechte bleibt, die Unenthaltsamkeit als Folge ein, die nämlich darin besteht, daß man zwar …
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 519 34 Wird aber auch die Vernunft verdorben, so daß diese sich das Schlechte, als wäre es gut, zum Ziele setzt, so haben wir die Schlechtigkeit oder Lasterhaftigkeit, die κακία, als Geg…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 519 17 Geht endlich die Verkehrung von Vernunft und Begehren über menschliches Maß hinaus, so haben wir die Vertiertheit.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 519 0 .
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 519 37 Das Gegenteil der beiden ersten ist klar: das eine nennen wir Tugend, das andere Enthaltsamkeit; das Gegenteil der tierischen Rohheit würde am passendsten eine übermenschliche, ge…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 519 8 – Zu dem θει̃ος ανήρ im folgenden vgl.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 519 4 Platos Meno 99 D.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 519 10 den Priamus von Hektor wegen seiner hohen Vortrefflichkeit sagen läßt:
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 520 13 »– schien er doch nimmer Wie einem sterblichen Mann, nein, wie einem Gotte entsprossen.«
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 521 27 Wenn daher, wie man sagt, aus Menschen durch ein Übermaß der Tugend Götter werden, so wäre offenbar der der tierischen Rohheit entgegengesetzte Habitus gleichsam von solcher Art.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 521 32 Denn wie dem Tiere weder Schlechtigkeit noch Tugend zukommt, so auch Gott nicht, sondern die göttliche Vollkommenheit ist etwas Ehrwürdigeres als Tugend, die tierische Bosheit abe…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 521 33 Wie aber ein göttlicher Mann – ein Ausdruck, den die Lacedämonier gebrauchen, wenn sie jemanden sehr bewundern; ein seios aner sagen sie – selten vorkommt, so ist auch ein tierisc…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 521 22 Am häufigsten noch kommen solche bestialische Naturen unter den Barbaren vor; einzelne Individuen werden auch infolge von Krankheiten und Verstümmelungen soweit gebracht.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 521 12 Aber auch Menschen von ganz besonderer Lasterhaftigkeit bezeichnen wir mit diesem Schmähwort.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 521 19 Indessen werden wir dieser Gemütsbeschaffenheit noch weiter unten kurz gedenken, die Schlechtigkeit dagegen ist schon früher zur Sprache gekommen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 521 16 Jetzt wollen wir von der Unenthaltsamkeit, Weichlichkeit und Üppigkeit, sowie von der Enthaltsamkeit und Abgehärtetheit handeln.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 521 20 Jede dieser beiden Klassen von Eigenschaften ist nämlich weder als ein und dasselbe mit der Tugend und dem (1145b) LasterVgl.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 521 2 IV, Kap.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 521 2 15, Anm.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 521 1 106.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 521 10 , noch als von ihnen der Gattung nach verschieden zu denken.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 522 41 Auch hier müssen wir wie sonst die Ansichten, die einen Schein haben, hersetzen und zuerst die Zweifel über sie vortragen, um dann entweder wo möglich alles, was bezüglich der ged…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 522 17 Denn wenn die Schwierigkeiten gelöst sind und das Annehmbare übrig bleibt, hat die Untersuchung das Ihrige getan.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 93 / Paragraph 523 25 Die Enthaltsamkeit also wie die Abgehärtetheit scheint zu den trefflichen und lobenswerten Dingen, die Unenthaltsamkeit und Weichlichkeit dagegen zu den schlechten und tadelnswert…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 93 / Paragraph 523 22 Ebenso scheint Enthaltsamkeit soviel als Beharren bei dem einmal gefällten Urteil der Vernunft und Unenthaltsamkeit soviel als Abfall von demselben zu sein.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 93 / Paragraph 523 33 Endlich weiß der Unenthaltsame, daß das, was er tut, verkehrt ist, und tut es aus Leidenschaft doch; der Enthaltsame aber weiß, daß seine Begierden böse sind, und gibt ihnen aus V…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 93 / Paragraph 524 27 Auch sagt man, der Mäßige sei enthaltsam und starkmütig; umgekehrt aber meint man teils, jeder, der die beiden letzten Eigenschaften habe, sei mäßig, teils bestreitet man es.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 93 / Paragraph 524 22 Ebenso gilt den einen der Zuchtlose unterschiedslos für unenthaltsam und der Unenthaltsame für zuchtlos, während die anderen zwischen beiden einen Unterschied machen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 93 / Paragraph 524 25 – Von dem Klugen aber bestreitet man bald, daß er unenthaltsam sein könne, bald behauptet man, daß Einige zwar klug und geschickt, aber doch unenthaltsam sind.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 93 / Paragraph 524 14 Endlich spricht man von Unenthaltsamen nach seiten des Zornes, der Ehre und des Gewinnes.