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Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 93 / Paragraph 524 6 Dies also sind die gangbaren Ansichten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 525 15 Man könnte es aber bedenklich finden, daß einer trotz richtiger Ansichten sollte unenthaltsam sein können.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 525 17 Und daher behaupten Einige, bei Einem, der ein wahres Wissen in einer Sache habe, sei dieses unmöglich.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 525 26 So meinte Sokrates, es sei entsetzlich, wenn Jemanden wirkliches Wissen inne wohnte, und doch etwas anderes stärker wäre und ihn wie einen Sklaven hin- und herzöge.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 525 13 Sokrates nämlich bekämpfte überhaupt den Begriff, wie wenn es Unmäßigkeit gar nicht gäbe.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 525 14 Niemand sollte ihm zufolge wissentlich gegen das Beste handeln, sondern immer nur aus Unwissenheit.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 525 36 Allein diese Vorstellung ist mit den klaren Tatsachen entzweit, und man muß nur sein Augenmerk auf den Affekt, die Leidenschaft, richten und wenn wirklich unwissentlich gefehlt wi…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 525 22 Liegt es doch auf der Hand, daß der Unenthaltsame erst dann meint, das Verbotene tun zu sollen, wenn die Leidenschaft ihn übermanntVgl.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 525 2 III, Kap.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 525 2 7, Anm.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 525 1 66.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 525 15 In dem letzten Satze unseres Absatzes möchte der Ausgleich der aristotelischen und sokratischen Meinung liegen.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 525 26 Wenn die Leidenschaft das Urteil der Vernunft verkehrt, so liegt ja wirklich mit dem verkehrten und irrigen Urteil Unwissenheit, freilich selbst verschuldete und darum zurechenbar…
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 525 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 526 13 Einige pflichten nun dem sokratischen Standpunkt in einer Hinsicht bei, in anderer nicht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 526 45 Sie geben zu, daß nichts stärker sei als die Wissenschaft, daß aber niemand gegen das nach seiner Meinung Bessere handele, geben sie nicht zu, und deshalb behaupten sie, wenn der …
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 526 48 – Aber, sollte uns bedünken, wenn es sich um Meinen, nicht um Wissen handelt, und die der Lust ungünstige Annahme nicht auf starken, sondern auf schwachen Füßen steht und (1146a) …
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 526 13 Nun aber gebührt der Schlechtigkeit wie allem, was sonst Tadel verdient, keine Nachsicht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 527 20 So wäre es also die Klugheit, die hier Einspruch erhöbe; denn sie ist im Besitze der sichersten und festesten Meinung.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 527 29 Aber das ist ungereimt; denn da würde einer klug und unenthaltsam zugleich sein; und doch würde niemand es für des klugen Mannes Art ausgeben, freiwillig das schlechteste zu tun.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 527 35 Zudem ist vorhin gezeigt worden, daß der Kluge sich im Handeln zeigt; denn er ist ein Mann, der es mit dem Letzten, dem Einzelnen, zu tun hat und außerdem die anderen Tugenden, di…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 528 19 Ferner, wenn man darum enthaltsam sein soll, weil man starke und schlechte Begierden hatErgänze: und ihnen doch nicht nachgibt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 528 12 , so wird der Mäßige nicht enthaltsam und der Enthaltsame nicht mäßig sein.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 528 14 Denn es ist weder des mäßigen Mannes Art, heftige Begierden zu haben noch schlechte.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 528 6 Und doch müßte dies so sein.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 528 57 Denn wenn die Begierden gut sind, so ist der Habitus, der uns abhält, ihnen Folge zu geben, schlecht, so daß also nicht jede Enthaltsamkeit gut wäre; wenn sie aber schwach und nic…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 529 19 Ferner, wenn die Enthaltsamkeit macht, daß man bei jeder Meinung beharrt, so ist sie schlecht, wenn sie einen z.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 529 1 B.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 529 37 auch bei einer falschen Meinung beharren läßt; und wenn umgekehrt die Unenthaltsamkeit macht, daß man bei keiner Meinung beharrt, so muß es eine gute Unenthaltsamkeit geben, wie d…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 529 2 eine war.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 529 22 Denn er verdiente Lob, weil er aus Abscheu vor der Lüge nicht bei dem blieb, wozu er von Odysseus überredet werden war.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 529 15 Auch muß der sophistische Trugschluß für den, der den gedachten Standpunkt vertritt, eine Schwierigkeit sein.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 529 60 Weil man nämlich etwas Paradoxes zu erweisen sucht, um sich, wenns gerät, einen großen Schein zu geben, so bringt der Schluß, der herauskommt, den Hörer in Verlegenheit; denn das …
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 529 18 Auch würde es eine Erwägung geben, die zu der Folgerung führte, daß Unverstand gepaart mit Unenthaltsamkeit Tugend wäre.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 529 32 Man tut nämlich das Gegenteil von dem vermeintlich Rechten aus Unenthaltsamkeit, meint aber, das Gute sei schlecht und dürfe nicht geschehn, und so wird man denn das Gute, nicht d…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 530 30 Ferner, wer in gutem Glauben handelt und so das Lustbringende erstrebt und wählt, darf wohl als besser gelten denn jener, der das nicht in gutem Glauben, sondern aus Unenthaltsamk…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 530 17 Denn er ist leichter zu heilen, weil es möglich ist, daß er sich eines besseren belehren läßt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 530 50 Dagegen paßt auf den Unenthaltsamen das Sprüchwort, worin wir sagen: »Wenn das Wasser würgt, was soll man drauf trinken?« Denn wenn er von der Verkehrtheit seines Tuns nicht überz…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 531 28 Ferner, wenn es in allem Unenthaltsamkeit und Enthaltsamkeit gibt, wer ist dann der Unenthaltsame an sich, und doch sagen wir von gewissen Leuten, daß sie schlechthin unenthaltsam…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 95 / Paragraph 532 17 Derart sind etwa die sich erhebenden Schwierigkeiten, die wir nunmehr teils zu lösen, teils zu bestätigen haben.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 95 / Paragraph 532 8 Denn die Lösung einer Schwierigkeit ist ein Finden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 95 / Paragraph 533 60 Zuerst müssen wir sehen, ob der Unenthaltsame wissentlich oder unwissentlich, und inwiefern oder wie unwissentlich handelt, darauf dann, was man als Gegenstand der Unenthaltsamkei…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 95 / Paragraph 534 59 Der erste Ausgangspunkt dieser Erörterung ist die Frage, ob der Unterschied zwischen dem Enthaltsamen und dem Unenthaltsamen in dem Gegenstande oder in dem Wie liegt, das heißt ob…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 95 / Paragraph 534 23 An zweiter Stelle ist die Frage zu beantworten, ob die Unenthaltsamkeit und die Enthaltsamkeit es mit allen Dingen zu tun hat oder nicht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 95 / Paragraph 535 50 Der schlechthin Unenthaltsame hat es nämlich nicht mit allem zu tun, sondern vielmehr mit eben dem, worauf die Unmäßigkeit sich bezieht, und er ist unenthaltsam, nicht insofern er…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 95 / Paragraph 535 38 Der eine nämlich gibt sich mit Vorsatz und aus freier Wahl der Begierde hin und hat dabei die Meinung, daß man immer die Lust des Augenblicks genießen müsse; der andere meint das …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 25 Was nun die Ansicht betrifft, es sei wahre Meinung, nicht Wissen, was bei der Unenthaltsamkeit verläugnet wird, so ist dieses für unsere Untersuchung ganz gleichgültig.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 16 Mancher meint nur und hat doch keinen Zweifel, sondern glaubt seiner Sache ganz sicher zu sein.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 27 Soll also der Meinende darum, weil seine Überzeugung nur schwach ist, eher und leichter gegen seine Ansicht handeln, so kann zwischen Wissen und Meinen kein Unterschied sein.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 53 Denn mancher glaubt so fest an das, was er meint, wie andere an das, was sie wissen; das sieht man an HeraklitHeraklit hing mit größter Zähigkeit an seiner falschen und verstiegen…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 6 Von seinen Schülern lesen wir Metaph.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 116 IV, 5: »Aus solcher Anschauung (daß nämlich bei der allgemeinen Wandelbarkeit nichts mit Wahrheit ausgesagt werden könne), erwuchs die extremste unter den erwähnten Meinungen, die…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 30 Oder auch, er wollte kein Ding mit Namen nennen, weil es schon sein Wesen im Flusse der Dinge eingebüßt haben konnte, und darum zeigte er nur mit dem Finger darauf.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 28 – Wenn diese Bemerkungen den Grund, warum Heraklit hier zitiert wird, nicht ganz verfehlen, so sieht man, daß er weder von Schleiermacher noch auch von Lassalle getroffen worden i…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 9 Man liest nämlich über diese beiden bei Stahr, Nik.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 3 Ethik 236, Anm.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 8 4: »Schleiermacher in seiner Schrift über Heraklit S.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 20 340 führt diese aristotelische Stelle unter denen an, welche beweisen sollen, daß Aristoteles den Heraklit für einen Autodidakten gehalten habe.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 1 S.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 5 jedoch Lassalle, Heraklit I, S.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 5 12 ff.; 130 und S.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 1 304.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 12 Was Aristoteles bei Heraklit vermißt, ist nach Lassalle »der Mangel vermittelnder Beweisführung«.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 24 Heraklitos zeichnete unmittelbar und in positiver Form seine Gedanken auf, als verwirklicht in den Erscheinungen der Natur, ohne sie durch Gründe ausführlich zu beweisen.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 7 Dies war mit ein Grund seiner Dunkelheit.« .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 70 Man wird vielmehr, da Wissen ein doppelsinniger Ausdruck ist – gilt doch als Wissender ebensowohl wer die Wissenschaft hat und sie nicht anwendet, als wer sie anwendet –, untersch…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 43 Da es ferner zwei (1147a) Arten von Vordersätzen gibt, so steht nichts im Wege, daß man im Besitze beider dennoch gegen sein Wissen handelt, indem man nämlich den allgemeinen Vord…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 30 Aber auch beim allgemeinen ist ein Unterschied: man kann es nehmen, wie es für sich und wie es in den Dingen ist; in der ersten Weise nimmt man es z.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 1 B.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 40 in dem Satze: allen Menschen frommt trockene Nahrung; in der zweiten in dem Satze: das ist ein Mensch, oder: diese Speise von dieser konkreten Beschaffenheit ist trockenDas Allgem…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 23 In den Sätzen: das ist ein Mensch, das ist trockene Speise, wird der allgemeine Begriff Mensch oder trockene Speise auf ein Einzelnes bezogen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 0 .
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 21 Daß aber dieses bestimmte Ding die und die Beschaffenheit hat, das weiß man entweder nicht, oder man denkt nicht aktuell daran.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 63 So bekommen wir denn einmal gemäß diesen Arten der Geistesverfassung einen gar großen Unterschied, so daß es durchaus nicht ungereimt scheinen kann, wenn man sich in dem einen Fal…
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 37 Es tritt uns nämlich ein Unterschied des Habitus insofern entgegen, als man ihn zwar hat, aber nicht anwendet, so daß man ihn gleichsam hat und nicht hat, wie im Zustande des Schl…
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 10 In solcher Verfassung befindet sich nun eben der leidenschaftlich Erregte.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 64 Zorn, fleischliche Begierde und dergleichen verändern ja offenbar sogar den Körper und versetzen manche selbst in RasereiAristoteles unterscheidet also ein dreifaches Wissen bei d…
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 0 .
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 13 So sieht man denn, daß der Zustand des Unenthaltsamen ganz ähnlich aufzufassen ist.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 14 Daß man dabei Reden führen kann, die aus dem Wissen stammen, ist kein Gegenbeweis.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 32 Es führen ja wohl auch die, die sich in den bezeichneten Zuständen befinden, Sprüche und Beweise des EmpedoklesEmpedokles hat eine Dichtung über das Universum im Sinne der materia…
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 18 an, und auch die Schüler der Anfangsstufe reihen Worte an einander, wissen aber noch nicht, was sie bedeuten.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 17 Denn die Sache muß ihnen zuerst in Fleisch und Blut übergegangen sein, und das bedarf der Zeit.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 20 Man muß also annehmen, daß ein Mensch, der sich nicht beherrschen kann, Worte macht wie ein Schauspieler auf der Bühne.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 538 23 Man kann sich die Ursache der Erscheinung, die uns beschäftigt, auch in folgender Weise nach dem natürlichen Hergang in der Seele klar machen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 538 20 Die eine das Handeln bestimmende Meinung ist allgemein, die andere geht auf das einzelne, das als solches der Sinnlichkeit untersteht.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 538 39 Wird nun aus den beiden Meinungen durch logische Verknüpfung eine, so muß die Folgerung da, wo es sich blos um die Erkenntnis handelt, von der Seele bejaht, dagegen im Praktischen…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 538 35 B., wenn man alles Süße verkosten muß und dieses bestimmte Ding, als ein im Allgemeinen befaßtes Einzelnes, süß ist, der Mensch, wenn er es kann und nicht gehindert oder abgehalte…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 538 72 Wenn demnach zwar die eine allgemeine Meinung, die das Verkosten verbietet, in der Seele vorhanden ist, daneben aber eine andere, daß alles Süße angenehm und dieses bestimmte Ding…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 538 67 , und (1147b) so geschieht es, daß man gewissermaßen durch Schuld der Vernunft und der Meinung unenthaltsam ist, einer Meinung aber, die nicht an sich, sondern mitfolgend mit der …
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 538 48 – Was die Weise betrifft, wie die Unwissenheit gehoben wird und der Unenthaltsame wieder zur Vernunft kommt, so verhält es sich damit ebenso wie mit denen, die betrunken sind oder…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 539 50 Da aber die zweite Prämisse im praktischen Schlußverfahren eine Meinung über etwas Sinnenfälliges und Herrin der Handlungen ist, so ist der leidenschaftlich Erregte entweder nicht…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 539 34 Und weil der letzte Begriff, der das Handeln bestimmt, nicht allgemein und nicht ähnlich wissenschaftlich wie ein allgemeiner erscheint, so gewinnt es auch das Ansehen, als ob das…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 539 32 Denn nicht im Angesicht der eigentlich als solche erscheinenden Wissenschaft tritt die Leidenschaft auf, noch ist es Wissenschaft, die durch sie verkehrt wird, sondern nur der sin…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 540 25 So viel sei denn gesagt über die Frage, ob man wissend oder nicht wissend unenthaltsam ist, und bei welcher Art Wissen man es sein kann.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 541 23 Hiernächst ist zu erörtern, ob jemand schlechthin unenthaltsam ist, oder jeder nur teilweise, und wenn schlechthin, in was für Dingen er es ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 542 20 Daß der Enthaltsame und Abgehärtete sowie der Unenthaltsame und Weichliche es mit Lust und Unlust zu tun haben, ist klar.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 542 56 Da aber das Lustbringende teils notwendig teils an sich begehrenswert, aber eines Übermaßes fähig ist, so ist notwendig jenes Lustbringende, das sich auf den Körper bezieht, und h…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 542 11 Anderes ist nicht notwendig, aber an sich begehrenswert; darunter sind z.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 542 1 B.