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Sentence 5
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 542
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13 |
der Sieg, die Ehre, der Reichtum und ähnliche Güter und Annehmlichkeiten zu verstehen. |
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Sentence 6
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 542
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25 |
Wer nun hierin die Grenzen der in ihm selbst liegenden rechten Vernunft überschreitet, den bezeichnen wir nicht als schlechthin unenthaltsam, sondern mit einem Zusatze, z. |
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Sentence 7
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 542
|
1 |
B. |
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Sentence 8
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 542
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41 |
unenthaltsam in bezug auf Geld, Gewinn, Ehre, Zorn, aber nicht schlechthin, als einen Mann also, der von anderer Art ist und nur der Ähnlichkeit wegen so genannt wird, wie jener M… |
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Sentence 9
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 542
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18 |
Bei ihm unterschied sich ja der gemeinsame Begriff von dem singulären nur wenig, aber immerhin unterschied er sich. |
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Sentence 10
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 542
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47 |
Ein Zeichen des vorhandenen Unterschiedes ist, daß man die Unenthaltsamkeit nicht nur als einen Fehler tadelt, sondern auch als eine Schlechtigkeit, sei sie nun wirklich eine solc… |
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Sentence 1
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 543
|
87 |
Von denen aber, die es mit den körperlichen Genüssen zu tun haben, auf die sich die Mäßigkeit und die Unmäßigkeit bezieht, wird derjenige, der nicht mit Vorsatz dem Übermaß der Lu… |
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Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 543
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1 |
B. |
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Sentence 3
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 543
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5 |
Zorn, sondern nur schlechthin unenthaltsam. |
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Sentence 4
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 543
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29 |
Ein Zeichen dessen ist, daß man auch von Weichlichen mit bezug auf Dinge wie Hunger und Durst redet, doch nie mit bezug auf solche Dinge wie Armut oder Ehrverlust. |
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Sentence 5
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 543
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60 |
Und darum stellen wir den Unenthaltsamen und den Unmäßigen sowie den Enthaltsamen und den Mäßigen zusammen, aber keinen der anderen Art, weil sie es gewissermaßen mit denselben Ar… |
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Sentence 6
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 543
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47 |
Darum könnten wir eher den unmäßig nennen, der ohne Begierde oder nur mit schwacher Begierde dem Übermaß nachgeht oder selbst kleine Schmerzen flieht, als den der aus heftiger Beg… |
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Sentence 1
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 544
|
76 |
Da aber die Begierden und Ergötzungen teils ihrer Art nach gut und lobenswert sind – denn manches Lustbringende ist von Natur begehrenswert, anderes aber ist das Gegenteil davon, … |
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Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 544
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20 |
Wer sich darum wider die Vernunft von einem natürlich schönen und guten Dinge einnehmen läßt oder ihm nachgeht, wer z. |
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Sentence 3
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 544
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1 |
B. |
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Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 544
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38 |
über Gebühr an der Ehre oder den Kindern oder den Eltern hängt – auch sie sind ja ein Gut und wem sie am Herzen liegen, der erntet Lob, und doch gibt es auch hier ein Zuviel, wenn… |
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Sentence 5
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 544
|
1 |
B. |
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Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 544
|
66 |
wie Niobe selbst die Götter zum Kampfe (1148b) herausforderte oder wie Satyrus, mit dem Beinamen der Vaterliebende, die Anhänglichkeit an seinen Vater übertriebe; denn er schien i… |
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Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 544
|
22 |
Im gleichen gibt es hier keine Unenthaltsamkeit; denn die Unenthaltsamkeit ist nicht blos zu meiden, sondern auch als sittlich häßlich zu tadeln. |
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Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 544
|
41 |
Doch brauchen wir wegen Ähnlichkeit der Gemütsverfassung im Hinblick auf jedes von den gedachten Objekten den Ausdruck Unenthaltsamkeit mit einem Zusatz, ähnlich wie wir einen ein… |
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Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 544
|
85 |
Wie wir also hier an keine eigentliche Schlechtigkeit denken, weil es sich beidemal nicht um eine solche, sondern nur um etwas ihr durch Analogie Ähnliches handelt, so müssen wir … |
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Sentence 1
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 545
|
53 |
Da aber manches von Natur lustbringend ist, und zwar teils schlechthin, teils je nach den verschiedenen Gattungen von Tieren und Menschen, anderes dagegen es nicht von Natur ist, … |
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Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 545
|
78 |
Ich denke hier einmal an die Erscheinungen tierischer Wildheit wie bei jenem Weibe, die die Schwangeren aufgeschlitzt und die Kinder verzehrt haben soll, oder an das, was man von … |
|
Sentence 3
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 545
|
9 |
Siehe die Bemerkung über ihn am Schluß des K. |
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Sentence 4
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 545
|
1 |
berichtet. |
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Sentence 5
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 545
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47 |
Das sind also Erscheinungen, in denen eine tierische Art zutage tritt, andere treten hie und da in folge von Krankheiten und Wahnsinn auf, wie es bei jenem Menschen der Fall war, … |
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Sentence 6
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 545
|
29 |
Wieder andere Abnormitäten haben Ähnlichkeit mit krankhaften Zuständen oder kommen von der Gewohnheit her, so das Ausraufen der Haare, das Verzehren der Nägel, das Verschlingen vo… |
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Sentence 7
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 545
|
17 |
Auch die Päderastie gehört hieher, zu der den einen die Neigung von Natur anhaftet, den anderen, z. |
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Sentence 8
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 545
|
1 |
B. |
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Sentence 9
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 545
|
30 |
solchen, die von Jugend auf mißbraucht worden sind, in folge der GewohnheitNach der Art, wie hier die Päderastie in die Gesellschaft krankhafter Zustände gebracht wird, scheint es… |
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Sentence 10
|
Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 545
|
16 |
von dem wir zufällig keine bestimmte Erklärung über sie haben, gut auf sie zu sprechen war. |
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Sentence 11
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 545
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0 |
. |
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Sentence 1
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 546
|
51 |
Diejenigen nun, bei denen die Natur an solchen Dingen schuld ist, nennt wohl niemand unenthaltsam, so wenig man etwa die Frauen darum so nennen würde, weil sie sich bei der Beiwoh… |
|
Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 546
|
22 |
Was also diese Dispositionen selbst angeht, so überschreiten sie (1149a) jede für sich, wie auch die tierische Wildheit, die Grenzen menschlicher Verkehrtheit. |
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Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 546
|
46 |
Wenn aber der mit ihnen Behaftete sie bemeistert oder von ihnen bemeistert wird, so ist das nicht Enthaltsamkeit oder Unenthaltsamkeit schlechthin, sondern beides nur der Ähnlichk… |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 546
|
15 |
Nämlich jedes Übermaß von Dummheit, Feigheit, Unmäßigkeit und Grausamkeit ist teils tierischer teils krankhafter Art. |
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Sentence 5
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 546
|
67 |
Wer von Natur so ist, daß er sich vor allem fürchtet, auch wenn eine Maus raschelt, der hat eine tierische Feigheit; ein anderer fürchtet die Katzen infolge von Krankheit; und die… |
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Sentence 6
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 546
|
30 |
Es kommt aber mitunter vor, daß einer zwar die eine oder die andere Disposition der gedachten Art hat, ohne jedoch sich von ihr bemeistern zu lassen; denken wir uns z. |
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Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 546
|
1 |
B. |
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Sentence 8
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Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 546
|
39 |
den Fall, daß ein Phalaris, wenn ihn die Begierde ankömmt, ein Kind aufzuessen, oder in Versuchung zu ungeziemender geschlechtlichen Befriedigung, Enthaltung übt; und wieder kommt… |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 546
|
50 |
Wie nun bei der Schlechtigkeit die menschliche als Schlechtigkeit einfachhin bezeichnet wird, die andere aber nicht, sondern vielmehr durch den Zusatz tierisch oder krankhaft unte… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 547
|
40 |
Wie haben gesehen, daß Unenthaltsamkeit und Enthaltsamkeit es ausschließlich mit denselben Dingen zu tun haben wie Unmäßigkeit und Mäßigkeit, und daß es den anderen Dingen gegenüb… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 547
|
17 |
Betrachten wir nun auch, daß die Unenthaltsamkeit im Zorn weniger schimpflich ist als die in den Begierden. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 548
|
84 |
Der Zorn scheint nämlich noch in etwa ein Ohr für die Vernunft zu haben, nur daß er nicht richtig hört, gleich einem behenden Diener, der, ohne seinen Herrn ganz ausreden zu lasse… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 548
|
35 |
Der Verstand oder die Einbildung haben ihm gesagt, es liege übermütige oder geringschätzige Behandlung vor, der Zorn aber, gleichsam schlußfolgernd, daß man sich gegen ein solches… |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 548
|
35 |
Die Begierde dagegen stürmt, wenn nur Verstand oder Sinn (1149b) anzeigen, daß etwas angenehm sei, zum Genuß, und so folgt der Zorn gewissermaßen der Vernunft, die Begierde aber n… |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 548
|
1 |
h. |
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Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 548
|
2 |
sittlich häßlicher. |
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Sentence 6
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Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 548
|
24 |
Denn der im Zorne Unenthaltsame unterliegt in gewissem Sinne der Vernunft, der Sinnenmensch aber wird nicht von der Vernunft, sondern von der Begierde überwunden. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 549
|
26 |
Ferner, es ist verzeihlicher dem natürlichen Verlangen zu folgen, wie es auch eher verzeihlich ist, den allen Menschen gemeinsamen sinnlichen Begierden, insofern sie gemeinsame si… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 549
|
109 |
Der Zorn aber und die Heftigkeit ist naturgemäßer als die Begierden nach dem Übermaß und nach dem, was nicht notwendig ist, und, in diesem Sinne auf die ererbte Natur sich berufen… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 550
|
11 |
Ferner, die Größe des Unrechts wächst mit dem Grade der Hinterlistigkeit. |
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Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 550
|
20 |
Nun ist aber der Zornmütige und der Zorn nicht hinterlistig, sondern offen, wohl aber ist es die BegierdeDie Begierde d. |
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Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 550
|
1 |
i. |
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Sentence 4
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Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 550
|
3 |
der sie hat. |
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Sentence 5
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Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 550
|
0 |
. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 550
|
20 |
Darum heißt Aphrodite bei den Dichtern »die ränkesüchtige Tochter Cyperns«, und Homer sagt von ihrem gestickten Gürtel, es wohne darin |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 551
|
12 |
»Schmeichelnde Bitte, die auch des Verständigsten Sinne betöret.«Ilias XIV, 214 ff. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 552
|
22 |
Wenn also diese Unenthaltsamkeit ungerechter und häßlicher ist als die im Zorn, so ist sie auch Unenthaltsamkeit schlechthin und gewissermaßen ein Laster. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 553
|
22 |
Endlich verübt niemand mit Trauer Frevel und Unrecht; jeder aber, der im Zorn handelt, handelt mit Trauer, dagegen der Frevler mit Lust. |
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Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 553
|
43 |
Wenn nun also die Dinge, worüber wir uns mit Recht am ärgsten entrüsten, auch die Gerechtigkeit ärger verletzen, so muß das auch von der aus der Begierde entspringenden Unenthalts… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 554
|
33 |
So haben wir denn gesehen, daß die Unenthaltsamkeit des Lüstlings schimpflicher ist als die des Zornmütigen, und daß die Enthaltsamkeit und die Unenthaltsamkeit es mit den körperl… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 554
|
10 |
Nehmen wir nun auch die Unterschiede dieser letzteren in betracht. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 555
|
33 |
Wie anfangs gesagt worden, sind die Begierden und Lüste teils nach Art und Grad menschlich und natürlich, teils sind sie tierischer Art oder endlich drittens auch Folgeerscheinung… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 555
|
19 |
Von diesen drei Arten ist es nur die erste, womit die Mäßigkeit und die Unmäßigkeit es zu tun hat. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 555
|
33 |
Daher nennen wir auch die Tiere nicht mäßig oder unmäßig, es müßte denn im übertragenen Sinne sein, oder wenn eine Tiergattung es der anderen ganz und gar in Wildheit, Geilheit un… |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 555
|
22 |
Denn das Tier hat nicht (1150a) Willenswahl und Vernunft, sondern es fällt wohl einmal von seiner Natur ab wie ein rasender Mensch. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 556
|
10 |
Vertiertheit ist im Vergleich zur Schlechtigkeit ein Minus, aber furchtbarer. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 556
|
20 |
Denn bei ihr ist nicht das Beste verderbt, wie bei dem, der noch Mensch bleibt, sondern man hat es nicht. |
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Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 556
|
17 |
Es ist also ähnlich, wie wenn man Unbeseeltes und Beseeltes mit Rücksicht darauf vergleicht, was schlechter ist. |
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Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 556
|
20 |
Die Schlechtigkeit dessen, was kein seiner selbst mächtiges Prinzip hat, ist immer harmloser, ein solches Prinzip ist aber der Verstand. |
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Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 556
|
48 |
Es ist also ähnlich, wie wenn man die Ungerechtigkeit und den Ungerechten vergleicht; beides ist in gewissem Sinne schlechter; denn ein schlechter Mensch kann tausendmal mehr Schl… |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 556
|
7 |
Die Bosheit ist bei der Schlechtigkeit größer. |
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Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 556
|
12 |
Bei der Vertiertheit fehlt einfach die Möglichkeit zum Guten wie beim Unbeseelten. |
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Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 556
|
13 |
Auf der anderen Seite ist die Vertiertheit im allgemeinen in ihren Äußerungen furchtbarer. |
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Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 556
|
14 |
Ein Vergleich zwischen beiden ist analog einem Vergleich zwischen dem Ungerechten und der Ungerechtigkeit. |
|
Sentence 10
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 556
|
36 |
Die Ungerechtigkeit ist in einer Beziehung schlimmer, da sie von Natur Schlechtes hervorbringt, wie das Tier Tierisches tut; in anderer minder schlimm, da der Ungerechte, seine Ve… |
|
Sentence 11
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 556
|
0 |
. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 557
|
59 |
Zu den auf dem Gefühl und dem Geschmack beruhenden Arten von Lust und Unlust, Begehren und Fliehen, die weiter oben als die Sphäre der Unmäßigkeit und der Mäßigkeit bezeichnet wor… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 557
|
26 |
Hier heißt der, der es mit der Lust zu tun hat, unenthaltsam oder enthaltsam, und der es mit der Unlust zu tun hat, weichlich oder abgehärtet. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 557
|
18 |
In der Mitte hält sich der Habitus der meisten, wenn sie auch mehr nach der schlechten Seite neigen. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 558
|
82 |
Da aber die verschiedenen Arten der Lust teils notwendig sind teils nicht, und die notwendigen es bis zu einem gewissen Grade sind, während das Übermaß und der Mangel es nicht ist… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 558
|
9 |
Denn er ist der Reue unfähig und mithin unheilbar. |
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Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 558
|
9 |
Denn wo keine Reue, da keine Möglichkeit der Besserung. |
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Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 558
|
19 |
Das Gegenteil ist wer darin zu wenig tut, und in der Mitte steht der Mäßige, der Mann der Selbstzucht. |
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Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 558
|
30 |
Ihm steht gleich wer die körperliche Unlust flieht, nicht aus Schwäche, sondern vorsätzlichWer aus Charakter enthaltsam ist, um nicht diejenige körperliche Unlust zu befahren, die… |
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Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 558
|
0 |
. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 558
|
33 |
Von denen, die nicht vorsätzlich handeln, wird der eine durch die Lust verleitet, der andere durch die Scheu vor der Unlust der nicht gestillten Begierde, und so unterscheiden sie… |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 559
|
39 |
Jedermann aber hält den für schlimmer, der ohne Begierde oder mit schwacher Begierde Schändliches tut, als den, der es im Zustande heftiger Begierde tut, und den, der ohne Zorn sc… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 559
|
8 |
Denn was täte er erst in der Leidenschaft? |
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Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 559
|
8 |
Daher ist der Unmäßige schlimmer als der Unenthaltsame. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 560
|
14 |
Von den Unterarten dieser Klasse ist die eine mehr weichlich, die andere mehr unenthaltsam. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 560
|
10 |
Dem Unenthaltsamen steht der Enthaltsame, dem Weichling der Abgehärtete gegenüber. |
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Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 560
|
11 |
Die Abgehärtetheit zeigt sich nämlich im Widerstehen, die Enthaltsamkeit im Beherrschen. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 560
|
22 |
Das Widerstehen ist aber vom Beherrschen wie das nicht Unterliegen vom Siegen verschieden; daher ist auch die Enthaltsamkeit begehrenswerter als die Abgehärtetheit. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 560
|
64 |
(1150b) Wer sich in Dingen schwach zeigt, in denen die meisten widerstehen und widerstehen können, ist weichlich und verzärtelt – denn auch die Verzärtelung ist eine Art Weichlich… |
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Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 560
|
10 |
Ebenso verhält es sich mit der Enthaltsamkeit und der Unenthaltsamkeit. |
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Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 560
|
67 |
Nicht wenn einer von starker und übermäßiger Lust oder Unlust überwältigt wird, liegt ein Grund zur Verwunderung vor, vielmehr ist solches verzeihlich, wenn man eine Zeitlang Wide… |
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Sentence 8
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Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 560
|
9 |
– Karkinus, der jüngere von zwei tragischen Dichtern dieses Namens. |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 560
|
8 |
Er lebte um das Jahr 400 vor Chr. |