Sentences

Sentence # Location ▲ Words Excerpt
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 28 Denn da ergötzt man sich auch an sauren und bittern Dingen, deren keines von Natur und schlechthin angenehm ist, daher es auch die Lustgefühle oder Ergötzungen nicht sind.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 16 Denn wie sich die angenehmen Dinge zu einander verhalten, so auch die aus ihnen entspringenden Lustgefühle.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 26 Drittens, es besteht keine Notwendigkeit, daß ein anderes besser sei als die Lust, wie da einige Philosophen behaupten, daß das Ziel besser sei als das Werden.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 56 Denn die Lüste sind nicht alle ein Werden, sondern manche sind auch Tätigkeiten und Ziel; auch stellen diese sich ein, nicht wenn ein Habitus in uns wird, sondern wenn wir aus ihm…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 32 Darum ist es auch nicht zutreffend, wenn man sagt, die Lust sei ein fühlbares Werden; man muß vielmehr sagen, sie sei Tätigkeit des naturgemäßen Habitus, und statt »fühlbar« muß m…
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 14 Sie scheint eine Art Werden zu sein, weil sie im eigentlichen Sinne gut ist.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 12 Man meint nämlich, die Tätigkeit sei Werden, sie ist aber etwas anderes.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 594 28 Daß die Lüste schlecht sein sollen, weil manches Lustbringende krank macht, heißt grade so viel, wie wenn manche Kuren darum schlecht sein sollten, weil sie die Kasse angreifen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 594 67 In dieser Beziehung sind ja beide schlecht, aber doch wohl nicht insofern, als sie ergötzen oder heilen; denn auch das Denken schadet einem zuweilen an der Gesundheit, dagegen wir…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 595 42 Daß aber keine Lust ein Werk der Kunst ist, hat seinen guten Grund; denn es gibt auch für sonst keine Tätigkeit eine Kunst, sondern nur für ein Vermögen; immerhin hat scheints die…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 596 31 Für die Einwürfe ferner, daß der Mäßige die Lust fliehe, der Kluge nur nach einem schmerzlosen Leben trachte und Kinder und Tiere der Lust nachgehen, gilt insgesamt eine und diese…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 596 15 Wir haben erklärt, inwiefern die Lüste schlechthin gut und inwiefern sie dies nicht alle sind.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 596 43 Solchen nun gehen die Tiere und die Kinder nach – und vor ihnen will der Kluge Ruhe haben –, den mit Begierde und Unlust verbundenen und den sinnlichen Lüsten – denn diese sind eb…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 596 16 Darum flieht der Mäßige diese Lust; es gibt dafür andere, die auch für ihn vorhanden sind.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 17 (1153b) Es ist aber auch ohne Zweifel zugestanden, daß die Unlust ein Übel und zu fliehen ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 20 Sie ist teils schlechthin ein Übel, teils nur insofern, als sie für ein anderes in irgend einer Hinsicht hinderlich ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 19 Das Gegenteil dessen aber, was zu fliehen ist, insofern es zu fliehen und ein Übel ist, ist das Gute.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 7 Mithin muß die Lust ein Gut sein.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 13 Die Weise, wie SpeusippusSpeusippus, Platos Neffe und Nachfolger in der Leitung der Akademie.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 32 dieser Folgerung zu entgehen suchte, indem er sagte, das Größere sei das Gegenteil vom Kleineren und vom Gleichen, ist unzulässig, da er doch nicht sagen kann, die Lust sei wesent…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 51 Daß aber eine bestimmte Lust das höchste Gut sei, verträgt sich mit der Tatsache, daß manche Lüste schlecht sind, sehr wohl, wie ja auch eine Wissenschaft die beste sein kann, wen…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 1 B.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 2 die Giftmischerkunst.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 5 So heißt es auch Metaph.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 20 XII, 9, daß es besser sei, manches nicht zu sehen, weshalb von Gott jedes mit Unvollkommenheit verbundene Denken auszuschließen sei.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 598 35 Vielleicht ist es aber auch notwendig, daß, wenn anders es ungehemmte Tätigkeiten eines jeden Habitus gibt, sei nun die ungehemmte Tätigkeit ihrer aller die Glückseligkeit oder di…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 598 4 Das ist aber Lust.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 598 17 Und so wäre denn eine Lust das höchste Gut, mögen auch die meisten Lüste einfachhin schlecht sein.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 598 33 Darum halten alle Menschen das glückselige Leben für lustvoll und verbinden die Glückseligkeit mit der Lust: mit Recht, denn keine Tätigkeit ist vollkommen, wenn sie gehemmt ist, …
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 598 23 Daher bedarf der Glückselige auch noch der leiblichen und der äußerlichen und Glücksgüter, auf daß die Tätigkeit und die Glückseligkeit nicht gehindert werde.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 598 30 Die aber erklären, ein Mensch, der aufs Rad geflochten werde oder der ins größte Elend gerate, sei glückselig, wenn er tugendhaft sei, stellen absichtlich oder unabsichtlich eine …
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 598 64 Weil es aber zum glückseligen Leben auch noch der Glücksgüter bedarf, so scheint manchen das zufällige äußere Glück dasselbe zu sein wie die Glückseligkeit; dies ist jedoch nicht …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 599 26 Auch der Umstand, daß alles, Tier und Mensch, nach der Lust verlangt und strebt, ist ein Zeichen, daß sie in gewissem Sinne das höchste Gut ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 600 21 »Nicht kann völlig ersterben die Kunde, welche die Völker Melden von Munde zu Mund.«Hesiod, Werke und Tage, Vers 763 ff.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 601 37 Weil aber nicht dieselbe Natur und derselbe Habitus für alle ohne Unterschied der beste ist oder dafür gehalten wird, so trachten auch nicht alle nach derselben Lust, und doch ist…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 601 26 Vielleicht trachten sie auch nicht nach der, die sie zu begehren meinen oder auch zu begehren vorgeben würden, sondern in Wirklichkeit immer nach einer und derselben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 601 11 Denn alle Wesen haben von Natur etwas GöttlichesEin schönes, tiefsinniges Wort!
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 601 38 Alle Wesen sind von Gott ausgegangen und streben nach Gott zurück, und so liegt allem Verlangen nach Freude zuletzt das Verlangen nach der Gottheit, dem θει̃ον, und nach der Teiln…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 601 0 .
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 601 41 Jedoch ist ihr Name wie durch Erbschaft auf die körperlichen Lüste übergegangen, weil wir zu ihnen uns so oft verleiten lassen und alle an ihnen teil haben, und so hält man diese …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 602 21 (1155a) Offenbar könnte auch, wenn Lust und lustbringende Tätigkeit kein Gut wäre, das Leben des Glückseligen nicht mit Lust verbunden sein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 602 12 Denn weswegen bedürfte er ihrer, da sie doch kein Gut sein soll?
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 602 9 – Aber der Glückselige würde auch mit Unlust leben können.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 602 16 Denn sie wäre weder ein Übel noch ein Gut, wenn auch die Lust es nicht wäre.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 602 6 Warum sollte er sie also fliehen?
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 602 21 – Auch kann gewiß das Leben des Tugendhaften nicht lustbringender sein als das des Lasterhaften, wenn nicht auch seine Tätigkeiten es sind.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 603 42 In bezug auf die körperlichen Lüste nun aber gilt es acht zu geben, wenn man Wort haben will, daß einige Lüste sehr begehrenswert sind, nämlich die schönen, die sittlich guten, ab…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 603 16 – Warum sind denn die diesen entgegengesetzten Unlustgefühle schlecht, da doch dem Schlechten das Gute entgegengesetzt ist?
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 603 12 Oder sind die notwendigen Lustgefühle gut wie das, was nicht schlecht ist?
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 603 9 Oder sind sie bis zu einer bestimmten Grenze gut?
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 603 42 Denn ist in einem Habitus oder einer Bewegung kein Überschreiten des rechten Maßes möglich, so ist auch in der entsprechenden Lust kein Übermaß möglich; überall aber, wo der Habit…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 603 25 Nun gibt es aber in den sinnlichen Gütern ein Übermaß, und der Schlechte ist schlecht, weil er das Übermaß und nicht die notwendige Lust begehrt.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 603 18 Denn alle Menschen erfreuen sich einigermaßen an guten Speisen, Weinen und Geschlechtsgenuß, aber nicht alle in gebührender Weise.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 603 17 Mit der Unlust ist es entgegengesetzt: nicht ihr Übermaß flieht der Unmäßige, sondern er flieht sie gänzlich.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 603 61 Denn die Unlust ist nicht dem Übermaße entgegengesetzt, außer für den, der das Übermaß begehrtDie Unlust ist nur für den das Gegenteil vom Übermaß, der das Übermaß begehrt; für de…
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 603 13 – Die leibliche Lust ist quadantenus gut, so die Lust an den von Ar.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 603 25 genannten Dingen; sie ist von der Natur um der Handlungen willen, die sie begleitet, intendiert und kann darum sittlich erlaubter Weise genossen und begehrt werden.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 603 22 – Andere Lüste oder Genüsse sind unbedingt gut, so die Freude des Geistes an der Wahrheit, und darum gibt es hier kein Übermaß.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 603 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 604 50 Man muß aber nicht blos die Wahrheit darlegen, sondern auch die Ursache des Irrtums, da das die Glaubhaftigkeit der Behauptungen mehrt; denn wenn man den Grund eingesehen hat, aus…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 604 15 Wir wollen daher erklären, warum die körperlichen Lüste und Ergötzungen vor den anderen begehrenswert erscheinen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 605 30 Der erste Grund ist also, daß die körperliche Lust die Unlust vertreibt und man wegen des Übermaßes der Unlust die übermäßige und überhaupt die körperliche Lust als eine Arznei be…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 605 25 Die Arzneien aber erhalten die Intensität ihrer Wirkung, die sie gerade zum Gegenstande des Verlangens macht, dadurch, daß sie neben und gegenüber ihrem Gegenteil erscheinen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 605 68 So sind es denn auch diese beiden Gründe, weshalb die Lust einigen Philosophen wie gesagt nichts gutes zu sein scheint: die auf sie gerichteten Handlungen kommen teils von einer s…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 605 18 (1154b) Die Lust aber begleitet in diesem Falle den Durchgang zur Vollendung und ist darum nur mitfolgend gut.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 606 33 Der zweite Grund ist, daß diese Lustgefühle wegen ihrer Stärke oder Heftigkeit von denen erstrebt werden, die sich an anderen Freuden nicht ergötzen können, daher sie sich selbst …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 606 22 Sind sie nun unschädlich, so mag man es nicht grade tadeln, und nur, wenn sie schädlich sind, ist es schlimm und verwerflich.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 606 39 Denn die Menschen haben einerseits nichts anderes, um sich daran zu ergötzen, und auf der anderen Seite ist ein Zustand, wo man weder Lust noch Unlust fühlt, für viele wegen der E…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 606 29 Denn das Sinnenwesen ist immer angestrengt, wie auch die Physiologen bezeugen, die uns sagen, das Sehen und Hören errege Unlust, nur daß wir, wie sie meinen, daran gewöhnt sind.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 606 31 Gleicherweise ist man in der Jugend wegen des Wachsens in einer ähnlichen Verfassung wie ein Betrunkener; auch ist die Jugend süß und weckt so schon von selbst das Verlangen nach …
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 606 8 Die melancholischen Naturen aber bedürfen stets einer Arznei.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 606 20 Denn ihr Körper erleidet wegen der Säftemischung beständig eine Art Nagen und sie befinden sich stets im Zustande heftiger Begierde.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 606 31 Die Unlust aber wird durch die Lust verdrängt, durch die entgegengesetzte und jede andere, wenn sie nur stark ist, und so kommt es, daß der Melancholiker leicht unmäßig und schlec…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 10 Diejenige Lust aber, der keine Unlust gegenübersteht, hat kein Übermaß.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 11 Das ist die Lust an dem von Natur, nicht mitfolgend Lustbringenden.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 10 Unter dem mitfolgend Lustbringenden verstehe ich das als Arznei Dienende.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 22 Denn weil die Heilung durch eine Wirkung dessen, was am Organismus gesund geblieben ist, zustande kommt, so erscheint sie deswegen als lustbringend.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 15 Dagegen ist mir von Natur lustbringend das, wodurch die Tätigkeit der betreffenden Natur hervorgerufen wird.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 63 Nun gibt es aber für uns nichts, was gleichmäßig immer Lust erweckte, weil unsere Natur nicht einfach ist, sondern noch etwas anderes in sich hat, was den Grund der Korruptibilitä…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 20 Wenn daher die Natur eines Wesens einfach ist, so muß eine und dieselbe Handlung ihm beständig die größte Lust erwecken.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 12 Darum besteht die Seligkeit Gottes ewig in einer einen und einfachen Freude.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 62 Denn es gibt nicht nur eine Tätigkeit in der Bewegung, sondern auch eine solche in der Freiheit von Bewegung, und die Lust findet sich mehr in der Ruhe als in der BewegungDie Lehr…
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 17 Sie bildet den schärfsten Gegensatz zu der pantheistischen Lehre Hegels von Gott dem Absoluten als ewigem Prozeß.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 0 .
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 22 Die Veränderung aber kann nur darum nach des Dichters Wort das süsseste aller Dinge sein, weil unserer Natur eine Art Schlechtigkeit anklebt.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 24 Denn wie der wankelmütige Mensch der schlechte ist, so auch die der Veränderung bedürftige Natur, weil sie nicht einfach ist und nicht vollkommen gut.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 608 33 Von Enthaltsamkeit und Unenthaltsamkeit also und von Lust und Unlust hätten wir jetzt gehandelt und hätten erklärt, was jedes ihrer ist, und wie das eine darunter ein Gutes, das a…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 608 9 Nun bleibt uns noch die Freundschaft zu erörtern übrig.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 609 8 (1155a) Nach diesem kommt die Erörterung der FreundschaftFreundschaft.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 609 7 Über die mannigfache Bedeutung von φιλία vgl.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 609 2 II, Kap.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 609 2 7, Anm.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 609 1 52.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 609 13 an die Reihe; denn sie ist eine Tugend oder mit der Tugend verbunden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 610 7 Ferner ist sie fürs Leben das Notwendigste.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 610 11 Ohne Freundschaft möchte niemand leben, hätte er auch alle anderen Güter.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 610 14 Der Reiche, der Herrscher und der Mächtige scheint der Freunde ganz besonders zu bedürfen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 610 27 Denn was nützte ihm die Gunst des Schicksals, wenn ihm die Möglichkeit entzogen würde, jenes Wohltun zu üben, das man am besten und lobenswürdigsten gegen Freunde beweist?
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 610 11 Oder wie ließe sich das Glück ohne Freunde hüten und wahren?