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Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 610
|
10 |
Es ist ja um so unsicherer, je größer es ist. |
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Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 610
|
13 |
In Armut und sonstiger Not aber gilt der Freund als die einzige Zuflucht. |
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Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 610
|
33 |
Den Jünglingen erwächst aus der Freundschaft Bewahrung vor Fehltritten, den Greisen die wünschenswerte Pflege und Ersatz für das, was ihre Schwäche selbst nicht mehr vermag, dem s… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 611
|
4 |
»Gehn zwei Männer gesellt . |
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Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 611
|
0 |
. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 611
|
0 |
. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 611
|
0 |
.« |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 612
|
25 |
heißts bei HomerIn der Ilias X, 224 spricht Diomedes: »Zwei auf dem Marsche vereint, da sieht der eine vorm andern, wie den Erfolg man erreicht. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 612
|
16 |
Soll einer allein es bedenken, zeigt sein Verstand sich weniger stark und schwächer die Einsicht!« Übers. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 612
|
2 |
nach Lasson.. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 612
|
10 |
Denn zu zweien ist man fähiger zu Rat und Tat. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 613
|
52 |
Ja, die Natur selbst scheint sie dem Erzeuger gegen das Erzeugte, und umgekehrt, eingepflanzt zu haben, nicht nur unter den Menschen, sondern auch unter den Vögeln und den meisten… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 613
|
17 |
In der Fremde kann man's sehen, wie nah verwandt der Mensch dem Menschen ist und wie befreundet. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 614
|
18 |
Freundschaft ist es auch, die die Staaten erhält und den Gesetzgebern mehr am Herzen liegt als die Gerechtigkeit. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 614
|
30 |
Denn die Eintracht ist offenbar mit ihr verwandt, und auf diese ist das Hauptaugenmerk der Staatslenker gerichtet, während sie die Zwietracht als eine Feindschaft am meisten zu ve… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 615
|
27 |
Auch bedarf es unter Freunden der Gerechtigkeit nicht, wohl aber unter Gerechten der Freundschaft als einer Ergänzung der Gerechtigkeit, und das höchste Recht wird unter Freunden … |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 616
|
11 |
Doch nicht blos notwendig ist sie, auch schön, auch sittlich gut. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 616
|
27 |
Den Sinn für Freundschaft erheben wir mit Lob, und den Besitz vieler Freunde halten wir für schön, und mancher glaubt, die braven Männer müßten auch Freunde sein. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617
|
8 |
Es bestehen aber nicht wenige Zweifel über sie. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617
|
30 |
Die einen erklären sie für eine Gleichheit und für Freunde solche, die sich gleich sind; daher das Wort: »Gleich und Gleich«, und »Dohle zur Dohle«, und was dergleichen mehr ist. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617
|
44 |
Andere sagen umgekehrt, alle solche seien gegen einander (1155b) wie ein Töpfer gegenüber dem anderenNach Hesiod, Werke und Tage, Vers 25 f.: »Wie der Töpfer dem Töpfer grollt, de… |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617
|
2 |
nach Lasson.. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617
|
20 |
Manche gehen in der Untersuchung über eben diese Frage weiter zurück und suchen sie mehr aus der Naturwissenschaft zu beantworten. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617
|
7 |
So sagt EuripidesEin Fragment aus dem Ödipus. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617
|
24 |
, dürres Land liebe den Regen, und den hehren Himmel treibe die Liebe, wenn er regenschwanger sei, zur Erde sich zu senken, und HeraklitHeraklits 8. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617
|
3 |
Fragment bei Diels. |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617
|
19 |
sagt, Widerstrebendes tauge zusammen, aus dem Verschiedenen entspringe die schönste Harmonie, und alles entstehe auf dem Wege des Streites. |
|
Sentence 10
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617
|
29 |
Umgekehrt wie sie äußert sich unter anderen EmpedoklesEmpedokles meinte, daß unter dem Einflüsse der φιλία sich Erde zu Erde, Luft zu Luft geselle und so jedes der vier Elemente. |
|
Sentence 11
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617
|
1 |
Vgl. |
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Sentence 12
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617
|
4 |
über ihn besonders Met. |
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Sentence 13
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Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617
|
1 |
I. |
|
Sentence 14
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617
|
8 |
, wenn er behauptet, daß Gleiches nach Gleichem verlangt. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 618
|
33 |
Wir werden die physikalische Seite der Sache, als der gegenwärtigen Untersuchung fremd, aus dem Spiele lassen, dagegen das, was den Menschen angeht und mit der Sinnesweise und den… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 618
|
1 |
B. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 618
|
26 |
die Frage, ob Freundschaft unter allen Menschen vorkommt, oder schlechte Menschen keine Freunde sein können, und ob es nur eine Art von Freundschaft gibt oder mehrere. |
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Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 618
|
34 |
Denn die darum nur eine Art annehmen, weil sie ein Mehr und Minder zuläßt, stützen ihre Ansicht auf ein unzureichendes Kennzeichen, da auch was der Art nach verschieden ist, ein M… |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 618
|
13 |
Von solchem war vorhin die RedeDie Freundschaft läßt ein Mehr und Minder zu. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 618
|
20 |
So hat die auf Tugend gegründete Freundschaft gegenüber der auf Annehmlichkeit und Vorteil basierenden ein Plus an Wert und Dauerhaftigkeit. |
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Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 618
|
11 |
Daraus folgt aber keineswegs, daß alle Freundschaften zu einer Art gehören. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 618
|
3 |
So ist z. |
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Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 618
|
1 |
B. |
|
Sentence 10
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 618
|
14 |
auch die Weisheit der Klugheit voraus, ohne mit ihr von derselben Art zu sein. |
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Sentence 11
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 618
|
5 |
Davon war vorhin die Rede. |
|
Sentence 12
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 618
|
10 |
Ebenso ist die Unmäßigkeit der Unenthaltsamkeit an sittlicher Schlechtigkeit voraus. |
|
Sentence 13
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 618
|
13 |
Auf dieses und ähnliches scheint die Verweisung auf früheres, das έμπροσθεν, bei Ar. |
|
Sentence 14
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 618
|
9 |
zu zielen, das sonst den Ausleger in Verlegenheit bringt. |
|
Sentence 15
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 618
|
0 |
. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619
|
18 |
Vielleicht können wir hierüber ins klare kommen, wenn wir zuvor erkannt haben, was das Liebenswerte istDas Liebenswerte, φιλητόν. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619
|
6 |
φιλία, Freundschaft, kommt von φιλειν, lieben. |
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Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619
|
0 |
. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619
|
24 |
Denn nicht alles wird geliebt und ist demnach Gegenstand der Freundschaft, sondern nur das Liebenswerte, dieses aber ist entweder gut oder lustbringend oder nützlich. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619
|
25 |
Nützlich aber kann man nennen woraus uns ein Gutes oder eine Lust zufließt, und so ist als Zweck nur das Gute und das Lustbringende liebenswert. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619
|
11 |
Liebt der Mensch nun was gut oder was ihm gut ist? |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619
|
12 |
Denn beides widerstreitet sich manchmal; und die gleiche Frage trifft das Lustbringende. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619
|
24 |
Es liebt also jedermann scheints was ihm gut ist, und schlechthin liebenswert ist das Gute, und für den Einzelnen liebenswert das dem Einzelnen Gute. |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619
|
16 |
Aber nun liebt doch jedermann nicht was ihm gut ist, sondern was ihm als gut erscheint. |
|
Sentence 10
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619
|
15 |
Aber das trägt nichts aus: wir können eben sagen: liebenswert ist was als gut erscheint. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 620
|
8 |
Es sind also drei Dinge, derentwegen man liebt. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 620
|
13 |
Nun spricht man aber bei der Liebe zu leblosen Dingen nicht von Freundschaft. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 620
|
8 |
Denn hier ist keine Gegenliebe noch Wohlwollen vorhanden. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 620
|
18 |
Es wäre ja wohl lächerlich, dem Wein wohlzuwollen, höchstens will man ihn erhalten, um ihn selbst zu haben. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 620
|
14 |
Dem Freunde aber, sagt man, muß man um seiner selbst willen das Gute wünschen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 621
|
27 |
Denjenigen aber, der jemanden in dieser Weise das Gute wünscht, nennt man wohlwollend, wenn nicht seitens des anderen dasselbe geschieht; denn erst gegenseitiges Wohlwollen nennt … |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 622
|
14 |
Oder muß man noch hinzufügen, daß keinem diese Gesinnung des anderen verborgen bleiben dürfe? |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 622
|
29 |
Viele sind wohlwollend gegen solche, die sie nie gesehen haben, aber für tugendhaft und tüchtig halten, und ebenso kann (1156a) es den letzteren wieder mit bezug auf jene gehen. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 622
|
7 |
Somit herrscht augenscheinlich zwischen ihnen gegenseitiges Wohlwollen. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 622
|
16 |
Aber wie könnte man sie Freunde nennen, da dem einen die Gesinnung des anderen verborgen bleibt? |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 622
|
27 |
Mithin gehört zur Freundschaft, daß man sich gegenseitig wohlwolle und Gutes wünsche, ohne daß einem diese gegenseitige Gesinnung verborgen bleibt, und zwar aus einer der angeführ… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 623
|
20 |
Da diese Ursachen der Art nach von einander verschieden sind, so sind es folgerichtig auch die Zuneigungen und die Freundschaften. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 623
|
39 |
Demnach sind drei Arten der Freundschaft, entsprechend der dreifachen Beschaffenheit des Liebenswerten, da es bei jedem Liebenswerten eine Gegenliebe gibt, die nicht verborgen ble… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624
|
51 |
Die sich also des Nutzens wegen lieben, lieben nicht einer den anderen an sich, sondern insofern, als ihnen von einander Gutes widerfährt, und ebenso ist es mit denen, die sich de… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624
|
46 |
Wo demnach die Liebe auf dem Nutzen beruht, da wird sie durch den Nutzen des Liebenden, und wo sie auf der Lust beruht, durch die Lust des Liebenden bestimmt und gilt dem Geliebte… |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624
|
7 |
Diese Freundschaften sind demnach nur mitfolgend solche. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624
|
48 |
Denn in ihnen wird der Geliebte nicht darum geliebt, weil er ist der er ist, sondern weil er in einem Falle Gutes, im anderen Falle Lust gewährtDiese Bestimmungen über Freundschaf… |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624
|
18 |
Es ist klar, daß man auch Gott um seiner selbst willen lieben muß, um Ihn überhaupt zu lieben. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624
|
23 |
Als eben so klar erscheint aber auch, daß der beste Weg, um zu dieser Liebe Gottes zu gelangen, die Betrachtung seiner Wohltaten ist. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624
|
25 |
Diese Wohltaten zeigen uns, wie gut und der Liebe würdig, φιλητός, Er an sich ist, und machen das Gemüt am ehesten für diese Liebe empfänglich. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624
|
0 |
. |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624
|
41 |
Daher sind solche Freundschaften leicht lösbar, wenn die Personen sich nicht gleich bleiben: sind sie nicht mehr angenehm oder nützlich, so hört man auf, sie zu lieben; das Nützli… |
|
Sentence 10
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624
|
22 |
Fällt also dasjenige weg, weshalb solche Menschen Freunde waren, so löst sich auch die Freundschaft auf, weil sie durch jenes bedingt war. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 625
|
39 |
Eine derartige Freundschaft kommt wohl zumeist unter alten Leuten vor, da es solchen nicht um das Lustbringende, sondern um das Vorteilhafte zu tun ist, bei reifen Männern und jun… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 625
|
51 |
Freunde dieses Schlages pflegen auch auf das Zusammenleben nicht eben viel zu geben; denn manchmal erwecken sie nicht einmal bei dem anderen Gefallen; daher vermissen sie den gege… |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 625
|
10 |
Zu dieser Art von Freundschaft zählt man auch die Gastfreundschaft. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 626
|
27 |
Die Freundschaft der jungen Leute aber scheint auf der Lust zu beruhen; denn die Jugend wird vom Affekt beherrscht und lebt vorwiegend der Freude und der Gegenwart. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 626
|
18 |
Mit den Jahren wird aber auch das Lustbringende ein Anderes, daher die Jugendfreundschaften sich schnell schließen und lösen. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 626
|
17 |
Denn mit dem Lustbringenden schlägt (1156b) auch die Freundschaft um, und die jugendliche Freude unterliegt raschem Wechsel. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 626
|
19 |
Dann sind die jungen Leute aber auch stark zur Liebe geneigt, sofern in dieser eben Affekt und Lust vorwiegen. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 626
|
21 |
Daher lieben und erkalten sie schnell, oft so, daß sie noch am selben Tage eine Neigung fassen und wieder fahren lassen. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 626
|
23 |
So lange dieselbe aber anhält, wollen sie mit dem Freunde zusammen sein und zusammen leben; denn so gestaltet sich bei ihnen das Freundschaftsverhältnis. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 627
|
12 |
Vollkommen aber ist die Freundschaft guter und an Tugend sich ähnlicher Menschen. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 627
|
15 |
Denn sie wünschen einander gleichmäßig Gutes, insofern sie gut sind, und sind gut an sich. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 627
|
24 |
Die aber dem Freunde um seiner selbst willen Gutes wünschen, sind Freunde im vollkommenen Sinne, weil sie diese Gesinnung an sich, nicht mitfolgend, haben. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 627
|
16 |
Daher bleibt die Freundschaft zwischen solchen Menschen bestehen, solange sie tugendhaft sind, Tugend aber ist beständig. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 628
|
15 |
In solchem Freundschaftsverhältnis ist jeder der beiden Freunde schlechthin gut und gut für den Freund. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 628
|
30 |
Denn die Tugendhaften sind gleichzeitig schlechthin gut und einander nützlich, und in der nämlichen Weise sind sie lustbringend, sofern der Tugendhafte wie schlechthin so auch ein… |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 628
|
19 |
Denn ein jeder hat Freude an seiner und verwandter Handlungsweise: Tugendhafte aber haben die gleiche oder eine ähnliche Handlungsweise. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 629
|
20 |
Daß solche Freundschaft beständig ist, hat seinen guten Grund, da in ihr alles zusammentrifft, was unter Freunden vorhanden sein muß. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 629
|
29 |
Denn jegliche Freundschaft fußt auf einem Gute oder einer Lust, die beide dies entweder schlechthin sind, oder blos für den Freund, und setzt außerdem noch eine gewisse Ähnlichkei… |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 629
|
11 |
In ihr aber hat man alles Genannte an und für sich. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 629
|
16 |
Denn in ihr stimmt auch sonst alles zusammen, und das schlechthin Gute ist auch schlechthin lustbringend. |