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Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 644 0 .
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 644 61 Diese Freundschaften sind auch unter sich verschieden; die Freundschaft der Eltern mit ihren Kindern ist nicht die nämliche wie die der Vorgesetzten mit ihren Untergebenen, aber a…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 644 30 Jede dieser Personen hat nämlich eine andere Tugend und eigentümliche Verrichtung und jede ein anderes Motiv der Liebe, und darum ist auch die Liebe und die Freundschaft jedesmal …
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 644 52 So leisten denn hier beide Teile einander nicht das Gleiche, und man darf das auch nicht verlangen; wenn vielmehr die Kinder den Eltern erweisen was den Erzeugern gebührt, und die…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 644 37 In allen diesen auf einer Überlegenheit beruhenden Freundschaften muß die Liebe eine verhältnismäßige sein, muß der Bessere, Nützlichere und sonst Überlegene mehr geliebt werden a…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 644 12 Tatsächlich geschieht es jedoch nicht immer, noch kann es eigentlich immer geschehen.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 644 3 So lieben z.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 644 1 B.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 644 11 die Eltern ihre Kinder mehr als die Kinder ihre Eltern; vgl.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 644 1 K.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 644 11 14, Absatz 2; obschon sie aus Dankbarkeit mehr geliebt werden sollten.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 644 8 Dafür werden sie aber von den Kindern geehrt.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 644 0 .
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 644 19 Denn dann, wenn beide Teile nach Würden geliebt werden, entsteht gewissermaßen Gleichheit, was ja als Grundzug aller Freundschaft gilt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 16 Mit der Gleichheit hat es aber nicht die nämliche Bewandtnis im Recht und in der Freundschaft.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 16 Im Recht steht die Gleichheit nach der Würdigkeit zuerst, und die quantitative Gleichheit folgt auf sie.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 17 Dagegen in der Freundschaft steht die quantitative Gleichheit zuerst, und die nach der Würdigkeit folgt auf sie.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 46 Man sieht das deutlich, wenn unter verschiedenen Personen ein großer Abstand bezüglich der Tugend oder Schlechtigkeit, des Wohlstandes oder sonst einer Sache herrscht: da ist man …
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 21 Und so handelt es sich denn bei ihr nur noch darum, daß die Gleichheit der Leistungen nach dem rechten Verhältnisse, d.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 1 h.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 4 nach der Würdigkeit, stattfinde.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 13 Dagegen im Verkehr muß nach den Ausführungen über die kommutative Gerechtigkeit im 5.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 19 Buche zuerst die Würdigkeit oder der Anspruch beider Teile bestimmt werden, und dann erst kann jedem das gleiche, d.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 1 h.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 6 das gebührende Quantum zu teil werden.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 0 .
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 24 Am klarsten aber sieht man es an den Göttern, die uns an allen Gütern so sehr überlegen sindMit den Göttern sind die Sphärengeister gemeint.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 15 Sie haben keine Freundschaft mit den Menschen, insofern sie nicht mit ihnen verkehren und zusammenleben.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 5 Man vergleiche in der Heil.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 28 Schrift im Buche Daniel II, 11: »exceptis diis, quorum non est cum hominibus conversatio.« Davon daß Gott die Liebe des Menschen nicht mit Gegenliebe erwiedere, ist keine Rede.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 28 Wir lesen vielmehr 1162a 5: »Das Verhältnis der Kinder zu den Eltern ist wie das Verhältnis der Menschen zu den Göttern eine Freundschaft mit dem Guten und Überlegenen.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 23 Denn sie sind ihre größten Wohltäter«; und 1163b 16: »Das Gebührende dem Freunde zu erweisen ist nicht in allen Verhältnissen möglich, wie z.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 1 B.
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 89 bei der Ehre, die den Göttern zu erweisen ist und den Eltern: da kann keiner nach Würden vergelten«; und 1164b 5: »Bei gewissen Freundschaften läßt sich der gebührende Dank nicht …
Sentence 21 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 67 Denn wenn die Götter, wie man doch allgemein glaubt, um unsere menschlichen Dinge irgend welche Sorge haben, muß man ja vernünftiger Weise urteilen, daß sie an dem Besten und ihne…
Sentence 22 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 14 Es ist aber unverkennbar, daß dies alles vorzüglich bei dem Weisen zu finden ist.
Sentence 23 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 9 Mithin ist er von der Gottheit am meisten geliebt«.
Sentence 24 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 96 – Man urteile hiernach, ob es wahr ist, was Zeller über die aristotelische Gotteslehre in seiner Philosophie der Griechen schreibt: »Die Gottheit steht dem Aristoteles in einsamer…
Sentence 25 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 1 Aufl.
Sentence 26 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 0 .
Sentence 27 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 31 Aber auch an den Königen sieht (1159a) man es; auch ihre Freundschaft sucht nicht wer tief unter ihnen steht, so wenig wie minderwertige Leute die Freundschaft der Besten und Weis…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 646 51 Eine genaue Bestimmung, wie weit der Unterschied gehen darf, um noch für eine Freundschaft Raum zu lassen, ist freilich nicht möglich: sie kann sich behaupten, wenn ein Teil auch …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 646 0 .
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 646 23 Man wirft darum auch die Frage auf, ob nicht etwa Freunde den Freunden die allergrößten Güter mißgönnen, das Glück und die Ehre z.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 646 7 B., unter die Götter versetzt zu werden.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 646 21 Sie wären dann ja ihre Freunde nicht mehr und also auch kein Gut mehr für sie, was der Freund doch ist.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 646 77 Die Lösung ist diese: wenn die Bestimmung, daß der Freund dem Freunde Gutes um des Freundes willen wünscht, richtig getroffen ist, so liegt ihr die Voraussetzung zugrunde, daß der…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 646 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 647 19 In der Regel, scheints, will man aus Ehrgeiz mehr geliebt sein als lieben und ist daher der Schmeichelei zugänglich.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 647 29 Denn der Schmeichler ist ein Freund, der einem untergeordnet ist oder sich so stellt, als ob er es wäre, und als ob er uns mehr liebte als wir ihn.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 647 19 Das Geliebtwerden scheint aber dem Geehrtwerden verwandt zu sein, und das letztere ist es ja, wonach die meisten trachten.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 647 12 Doch scheint man die Ehre nicht an sich, sondern mitfolgend zu begehren.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 647 40 In der Regel freut man sich an der Ehre, die man von Hochgestellten empfängt, aus Hoffnung, da man meint, man werde, wenn man etwas bedarf, es von ihnen erlangen, und so erfreut e…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 647 44 Diejenigen hinwieder, die nach der Ehre von Seiten tugendhafter und urteilsfähiger Personen verlangen, haben dabei den Wunsch, in ihrer eigenen Meinung von sich bestärkt zu werden…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 647 37 Dagegen an der Liebe, die man erfährt, erfreut man sich um ihrer selbst willen, und so sieht man denn, daß sie besser ist als die Ehre, die man empfängt, und daß die Freundschaft …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 648 9 Sie liegt aber mehr im Lieben als im Geliebtwerden.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 648 10 Das zeigen die Mütter, deren Freude es ist, zu lieben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 648 58 Manche Mütter lassen ihre Kinder von anderen ernähren und schenken ihnen bewußte Liebe, verlangen aber keine Gegenliebe, wenn beides zusammen nicht sein kann, sondern halten sich …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 649 43 Da aber die Freundschaft mehr im Lieben liegt und diejenigen Lob ernten, die ihre Freunde lieben, so erscheint als die Tugend der Freunde das Lieben, daher die, bei denen das nach…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 649 18 So kann es noch am ehesten geschehen, daß Ungleiche Freunde sind, weil so unter ihnen Gleichheit hergestellt wird.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 649 12 Gleichheit und Übereinstimmung ist aber Freundschaft, besonders die Übereinstimmung in der Tugend.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 649 38 Da nämlich die Tugendhaften an sich beständig sind, bleiben sie es auch gegen einander und bedürfen so wenig des Schlechten, als sie dazu helfen, ja, sie würden, wenn überhaupt un…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 649 16 Ist es doch den Tugendhaften eigen, weder selbst zu fehlen, noch es ihren Freunden zu gestatten.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 649 32 Die Lasterhaften haben keine Beständigkeit, da sie nicht einmal sich selbst gleich bleiben, doch werden sie auf kurze Zeit Freunde unter sich, da der eine an der Schlechtigkeit de…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 649 22 Länger dauert die Freundschaft derer, die einander nützlich oder angenehm sind, so lange nämlich, als sie sich gegenseitig Vergnügen oder Vorteile gewähren.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650 30 Unter Personen von entgegengesetzten Verhältnissen und Eigenschaften scheint besonders die auf dem Nutzen beruhende Freundschaft vorzukommen, wie die Freundschaft zwischen dem Rei…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650 14 Denn jeder begehrt nach dem, was ihm mangelt, und gibt dafür anderes als Gegengabe.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650 15 Man kann dahin auch den Liebhaber und den Liebling, den Schönen und den Häßlichen zählen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650 17 Daher machen sich auch die Liebhaber mitunter lächerlich, wenn sie so geliebt sein wollen, wie sie lieben.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650 22 Das kann man ja vielleicht verlangen, wenn man gleich liebenswert ist; hat man aber nichts derartiges an sich, so ist es lächerlich.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650 24 Vielleicht strebt aber auch Entgegengesetztes nicht an sich nach Entgegengesetztem, sondern mitfolgend, und geht das Verlangen eigentlich nach dem Mittleren; denn dieses ist gut.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650 25 So ist es dem Trockenen nicht gut, wenn es naß wird, sondern wenn es den Zustand der Mitte gewinnt, ähnlich dem Warmen und so weiter.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650 16 Doch wollen wir uns hierauf nicht weiter einlassen, da es weniger in den gegenwärtigen Zusammenhang gehört.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 651 26 Man darf aber, wie wir schon eingangs bemerkt haben, wohl annehmen, daß die Freundschaft es mit denselben Dingen und Personen zu tun hat wie das Recht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 651 15 Denn in jeder Gemeinschaft scheint es, wie ein Recht, so auch eine Freundschaft zu geben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 651 20 Reden sich doch die Gefährten einer Seereise, die Kriegsgenossen und gleicherweise wer in sonst einer Gemeinschaft steht, als Freunde an.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 651 16 So weit man in Gemeinschaft steht, so weit gibt es eine Freundschaft, weil auch ein Recht.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 651 16 Darum ist das Sprüchwort ein wahres Wort: »Freundesgut, gemeinsam Gut«; denn die Freundschaft besteht in Gemeinschaft.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 652 33 Unter Brüdern und solchen, die sich wie Brüder sind, ist alles, unter anderen sind nur bestimmte Dinge gemeinsam, teils ihrer mehr teils weniger, wie ja auch die Freundschaften te…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 652 10 So ist auch (1160a) das Recht nicht überall das Gleiche.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 652 35 Das Recht der Eltern gegenüber den Kindern ist ein anderes als das Recht unter Brüdern, das Recht unter engverbundenen Gefährten ein anderes als das unter Mitbürgern, und ähnlich …
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 652 61 Folgerichtig ist auch das Unrecht gegen jede dieser Klassen von Personen ein anderes und wird um so größer, je näher einem die Freunde sind, gegen die es sich richtet; so ist es e…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 652 32 Daß das Recht in dieser Weise zugleich mit der Freundschaft wächst, liegt in der Natur der Sache, da beide es mit denselben Personen zu tun haben und sich sachlich gleich weit ers…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 653 10 Alle Gemeinschaften haben aber Ähnlichkeit mit Teilen der staatlichen Gemeinschaft.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 653 22 Denn man vereinigt sich in ihnen um eines bestimmten Nutzens willen, und um sich etwas zu verschaffen, was man zum Leben bedarf.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 653 21 Der Nutzen scheint es aber auch zu sein, der die staatliche Gemeinschaft ursprünglich ins Leben gerufen hat und sie seitdem erhält.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 653 18 Denn der Nutzen ist das Ziel der Gesetzgeber, und als Recht bezeichnet man was dem gemeinen Wesen frommt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 653 58 Die anderen Gemeinschaften nun verfolgen je einen besonderen oder partikulären Vorteil, so die Schiffahrtsgenossen den aus der Seefahrt erwachsenden Gewinn, Gelderwerb und derglei…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 654 22 Einige Gemeinschaften scheinen des Vergnügens halber zu bestehen; so die Kult- und Gastmahlsverbände, die der Opfer und der Geselligkeit wegen da sind.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 654 15 Von allen diesen Verbindungen kann man aber sagen, daß sie unter der staatlichen Gemeinschaft stehen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 654 42 Denn diese zielt nicht auf den Nutzen des Augenblicks ab, sondern umfaßt das gesamte Leben (die Zwecke der anderen Verbände aber ordnen sich insgesamt dem Staatszwecke unter, und …
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 654 7 Die Parenthese soll das etwa Ausgefallene geben.]
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 654 28 Man bringt da Opfer dar, findet sich im Anschluß daran freundschaftlich zusammen und weiß so gleichzeitig die Götter zu ehren und sich selbst eine angenehme Erholung zu verschaffe…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 654 30 Man scheint nämlich die alten Opfer und Festversammlungen als eine Art Erstlingsfeier auf die Zeit nach dem Einbringen der Früchte verlegt zu haben, weil man da am meisten Muße ha…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 655 12 So sieht man denn, daß alle Gemeinschaften Teile der staatlichen Gemeinschaft sind.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 655 12 Nach ihnen aber müssen sich je und je die entsprechenden Freundschaften richten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 656 17 Der Staat aber hat drei Arten oder Formen, und es gibt ebensoviele Ausartungen, gleichsam Verderbnisse dieser Formen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 656 31 Die Staatsformen sind das Königtum, die Aristokratie und drittens die auf dem Zensus beruhende Verfassung, die man eigentlich als Timokratie bezeichnen sollte, die aber meistens V…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657 11 Von diesen ist die beste das Königtum, die schlechteste die Timokratie.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657 10 Die Ausartung des Königtums ist die (1160b) Tyrannis, die Gewaltherrschaft.