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Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671
|
15 |
Denn beide Freunde erreichen zugleich was sie begehren, wenn ihnen der gegenseitige Verkehr Freude macht. |
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Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671
|
31 |
Es wäre doch auch lächerlich, wenn jemand einem anderen einen Vorwurf darüber machen wollte, daß ihm sein Umgang keine Unterhaltung gewähre, da es ihm ja freisteht, den Verkehr mi… |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671
|
12 |
Dagegen kommt es in der Interessenfreundschaft naturgemäß oft zu Klagen und Vorwürfen. |
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Sentence 10
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Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671
|
51 |
Denn da hier der Vorteil die Leute zusammenführt, so begehren sie immer mehr und meinen weniger zu bekommen, als ihnen gebührt, und schimpfen, daß ihnen nicht soviel zugestanden w… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672
|
26 |
Man darf aber annehmen, daß, wie es ein doppeltes Recht gibt, ein ungeschriebenes und ein gesetzliches, so auch die Interessenfreundschaft teils ethischer teils legaler Natur ist. |
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Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672
|
17 |
Die Klagen kommen nun meistens daher, daß Leistung und Gegenleistung nicht beiderseits im Sinne derselben Freundschaft erfolgt. |
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Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672
|
41 |
Die legale Freundschaft ist die auf ausdrückliche Bedingungen eingegangene, teils die ganz gemeine, wo Leistung und Gegenleistung Zug um Zug erfolgt, teils die von vornehmerer For… |
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Sentence 4
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Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672
|
25 |
Hier ist die Verpflichtung deutlich und dem Streit entzogen, und die Freundschaft kommt nur so weit in betracht, daß sie einen Aufschub der Leistung gestattet. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672
|
24 |
Daher gibt es mancherorts in solchen Dingen kein Rechtsverfahren, indem man meint, daß diejenigen, die auf Treu und Glauben Verbindungen eingehen, sich vertragen müssen. |
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Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672
|
86 |
Die ethische Freundschaft dagegen wird nicht auf ausdrückliche Bedingungen gestellt, vielmehr gibt sich in ihr jede Leistung, sei es eine Schenkung oder sonst was, als eine Bekund… |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672
|
22 |
Sittlich schön aber ist es, gutes zu tun, (1163a) nicht um gutes dafür zu empfangen, nützlich aber, sich gutes antun zu lassen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 673
|
26 |
Wer also kann, muß nach dem Werte des Empfangenen vergelten, und zwar freiwillig, weil man niemanden zumuten darf, einem wider Willen Freund und Wohltäter zu sein. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 673
|
58 |
Man tue also lieber, als habe man sich von vornherein in dem anderen geirrt und Wohltat angenommen, wo es nicht am Platze war, nämlich nicht von einem Freunde und nicht von einem,… |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 673
|
31 |
Ja, man wird gut tun, gerade heraus zu sagen, man wolle Vergeltung leisten, wenn man könne; wenn man es aber nicht kann, so wird selbst der andere Teil es nicht verlangen. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 673
|
17 |
Das Ergebnis ist also: wenn man dazu im stande ist, so muß man die empfangene Leistung erwidern. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 673
|
26 |
Von Anfang an aber möge man wohl zusehen, von wem und unter welchen Bedingungen man eine Wohltat empfängt, damit man sie hiernach entweder annehme oder ablehne. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674
|
33 |
Hier entsteht der Zweifel, ob man die Gegenleistung nach dem Nutzen, den die Leistung für den Empfänger hatte, bemessen und einrichten soll, oder nach dem Werte, den die Leistung … |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674
|
28 |
Denn die Empfänger verkleinern die Sache und wollen nur solches erhalten haben, was für die Geber ein kleines war, und was man auch von anderen hätte haben können. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674
|
23 |
Die Geber aber wollen umgekehrt das höchste ihnen mögliche geleistet haben, was kein anderer gekonnt hätte, und das in Gefahren und gefährlichen Bedrängnissen. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674
|
23 |
Sollte nun, da es sich um eine Interessenfreundschaft handelt, nicht der Nutzen, den die Leistung für den Empfänger hatte, der richtige Maßstab sein? |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674
|
21 |
Er ist ja der Bedürftige und der andere hilft seinem Bedürfnisse in der Meinung ab, daß er gleiches dafür empfangen werde. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674
|
33 |
Die Hülfe ist also so groß geworden als der Nutzen des Empfängers, und so hat er dem Geber soviel zu vergelten, als er Hülfe erfahren, oder auch mehr, da dies sittlich schöner ist. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 675
|
19 |
Bei Freundschaften, die auf der Tugend beruhen, gibt es keine Klagen und gilt als Maßstab die Absicht des Gebers. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 675
|
12 |
Denn bei der Tugend und Sittlichkeit liegt das Entscheidende in der Absicht. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676
|
11 |
Zu Differenzen kommt es auch in den auf Überlegenheit beruhenden Freundschaften. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676
|
15 |
Jeder verlangt da, mehr zu bekommen, und wenn das geschieht, löst sich die Freundschaft auf. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676
|
24 |
Der Bessere meint, ihm gebühre es, mehr zu erhalten, da dem Guten und Tüchtigen mehr zugeteilt werde; dasselbe meint der, der mehr Nutzen gewährt. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676
|
39 |
Wer nichts leiste, so heißt es, dürfe auch nicht das gleiche haben; es sei ein Ehrendienst, wie man ihn wohl dem Staate leistet, aber kein Freundesverhältnis, wenn die Beweise der… |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676
|
26 |
Nämlich man stellt sich vor, es müsse in der Freundschaft zugehen wie bei einem gemeinschaftlichen Handel, wo auf den größeren Einsatz auch der größere Gewinn trifft. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676
|
25 |
Der Bedürftige dagegen und der minder Gute und Tüchtige nimmt die Sache umgekehrt: er denkt, ein guter Freund sei verpflichtet, dem bedürftigen Freunde zu helfen. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676
|
22 |
Denn, so sagt man, was nützt es, einem trefflichen oder einflußreichen Mann befreundet zu sein, wenn man keinen Vorteil davon haben soll? |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677
|
45 |
(1163b) Hier kann man nun den Anspruch beider Teile für begründet ansehen und sagen, daß jeder auf Grund des Freundschaftsverhältnisses dem anderen mehr leisten muß; aber der Gege… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677
|
19 |
Denn der Lohn der Tugend und Wohltat ist die Ehre; was aber der Bedürftigkeit Hülfe bringt, ist der Gewinn. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677
|
20 |
Daß dem so ist, zeigt sich auch im staatlichen Leben: wer der Gemeinschaft nichts gutes leistet, genießt auch keine Ehre. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677
|
21 |
Denn was das Gemeinwesen gewähren kann, wird dem zuteil, der um das Gemeinwesen sich verdient macht, das aber ist die Ehre. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677
|
26 |
Es geht nämlich nicht an, daß einer vom Gemeinwesen Geldvorteil und Ehre zugleich erhält, und ebenso erträgt es niemand, in allen Stücken zu kurz zu kommen. |
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Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677
|
20 |
Wer darum bei dem Gelde zu kurz gekommen ist, wird durch Ehre entschädigt, und wer gern Geschenke nimmt, erhält Geld. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677
|
15 |
Denn das Verhältnismäßige stellt den Ausgleich her und erhält die Freundschaft, wie wir gesagt haben. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677
|
44 |
In dieser Weise müssen also auch die Beziehungen unter ungleichen Freunden geregelt werden, und wer aus der Freundschaft materielle Vorteile zieht oder durch sie in der Tugend und… |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677
|
10 |
Denn die Freundschaft verlangt nur das Mögliche, nicht das Gebührende. |
|
Sentence 10
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677
|
11 |
Letzteres ist auch gar nicht in allen Verhältnissen möglich, wie z. |
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Sentence 11
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677
|
1 |
B. |
|
Sentence 12
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677
|
31 |
bei der Ehre, die den Göttern zu erweisen ist und den Eltern; da kann niemand nach Würden vergelten, und wer ihnen gegenüber nur nach Kräften seine Schuldigkeit tut, gilt für rech… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 678
|
25 |
Darum muß es auch als unstatthaft gelten, daß ein Sohn sich von seinem Vater lossagt, wohl aber darf ein Vater sich von seinem Sohne lossagen. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 678
|
29 |
Denn wer schuldet, muß bezahlen, der Sohn aber kann mit allem, was er tut, die empfangenen Wohltaten nicht nach Würden vergelten, und so bleibt er immer in der Schuld. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 678
|
17 |
Dem Schuldherrn dagegen steht es frei, den Schuldner aus der Pflicht zu entlassen, mithin auch dem Vater. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 678
|
22 |
Gleichzeitig kommt hier in betracht, daß vielleicht kein Vater sich von seinem Sohne trennt, wenn derselbe nicht ein ausgesucht lasterhafter Mensch ist. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 678
|
20 |
Denn abgesehen von der natürlichen Liebe und Freundschaft, ist es den Menschen angetan, eine Hilfe nicht von sich zu stoßen. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 678
|
30 |
Wenn der Sohn dagegen nichtswürdig ist, so erscheint ihm die seinem Vater zu leistende Hilfe als etwas, dem man sich entziehen oder wofür man sich doch nicht besonders erwärmen mu… |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 678
|
16 |
Denn Gutes empfangen wollen alle, aber gutes zu tun hütet man sich, weil es nichts einbringt. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 679
|
5 |
So viel über diese Dinge. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680
|
54 |
In allen ungleichartigen Freundschaften stellt wie gesagt das Verhältnißmäßige den Ausgleich her und erhält die Freundschaft; so empfängt auch im bürgerlichen Verkehr der Schuster… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680
|
12 |
Von dem ersten handeln die beiden ersten, vom zweiten das dritte Kapitel. |
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Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680
|
23 |
Die Erörterung über das zur Erhaltung der Freundschaft Erforderliche beginnt mit der Erklärung, daß die ungleichartigen Freundschaften durch Leistungen nach Verhältnis Bestand beh… |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680
|
41 |
Das ist nicht so zu nehmen, als ob nur von ihrer Erhaltung die Rede sein sollte, sondern bei den Freundschaften unter Gleichen versteht es sich von selbst, daß sie durch gleiche L… |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680
|
9 |
Zur Veranschaulichung der Leistung nach Verhältnis bezieht sich Ar. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680
|
12 |
auf das früher, V, 8, Absatz 3 über die kommutative Gerechtigkeit Gesagte. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680
|
0 |
. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680
|
45 |
(1164a) Hier ist nun freilich ein gemeinsames Maß an dem Gelde gegeben, und so wird alles auf dieses zurückgeführt und danach bemessenDas soll heißen, im bürgerlichen Verkehr wehr… |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680
|
10 |
Dagegen gibt es in den Freundschaften manche Ursachen von Meinungsverschiedenheiten. |
|
Sentence 10
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680
|
5 |
Diese werden also im 1. |
|
Sentence 11
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680
|
2 |
und 2. |
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Sentence 12
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Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680
|
9 |
Absatz besprochen und dann die Weise ihrer Begleichung gelehrt. |
|
Sentence 13
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680
|
0 |
. |
|
Sentence 14
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680
|
41 |
Dagegen in Liebesverhältnissen beklagt sich mancher Liebhaber, der vielleicht gar nichts Liebenswürdiges an sich hat, daß er trotz seiner übergroßen Liebe keine Gegenliebe finde, … |
|
Sentence 15
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680
|
25 |
Dies kommt da vor, wo der eine der Lust, der andere des Nutzens wegen Freundschaft hält, und beide finden, daß sie ihre Absicht nicht erreichen. |
|
Sentence 16
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680
|
22 |
Denn wenn die Freundschaft darauf beruht, so muß es zur Trennung kommen, sobald ihnen das nicht zuteil wird, weswegen sie sich liebten. |
|
Sentence 17
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680
|
27 |
Ihre Neigung galt ja nicht ihnen selbst, sondern dem, was sie besaßen, und was nicht von Dauer war, daher auch ihre Freundschaft die gleiche Beschaffenheit haben mußte. |
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Sentence 18
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680
|
18 |
Dagegen die Freundschaft, die auf dem Charakter beruht, die an sich Freundschaft ist, hat wie gesagt, festen Bestand. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 681
|
19 |
Indessen kommt es auch zu Zerwürfnissen, wenn einem der Freunde statt dessen, was er begehrt, etwas anderes zuteil wird. |
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Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 681
|
16 |
Denn erlangt er nicht was er wünscht, so ist es, wie wenn er gar nichts erhielte. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 681
|
38 |
So ging es jenem Citherspieler, dem jemand versprochen hatte, je besser er spiele, desto höher werde seine Belohnung sein: als er am anderen Tage um Erfüllung des Versprechens anh… |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 681
|
66 |
Wenn hier jeder von beiden dies gewollt hätte, so wäre die Sache in Ordnung gewesen; war es aber dem einen um Unterhaltung, dem anderen um Gewinn zu tun und hat jener seinen Zweck… |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 681
|
6 |
Allein die Eudemische Ethik, VII, 10. |
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Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 681
|
20 |
1243b 27, wo dieselbe Geschichte erzählt wird, zeigt, daß die durch das Versprechen in dem Virtuosen hervorgerufene Erwartung gemeint war. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 681
|
0 |
. |
|
Sentence 8
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Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 681
|
30 |
Denn man hat doch seine Absicht auf das gerichtet, was man gerade nötig hat, und das wird denn auch das Motiv zu jener Leistung gewesen sein, deren wir Meldung getan. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682
|
17 |
Wer von beiden hat aber den Lohn festzusetzen, derjenige, der zuerst gibt, oder derjenige, der zuerst empfängt? |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682
|
11 |
Wer zuerst gibt, scheint damit gewiß die Vergütung dem anderen anheimzustellen. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682
|
8 |
So soll es auch ProtagorasProtagoras aus Abdera, gest. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682
|
4 |
um 410 vor Chr. |
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Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682
|
19 |
Er war der Erste, der sich einen Sophisten nannte und sich als Lehrer der Weisheit ein Honorar zahlen ließ. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682
|
31 |
Der kluge Mann ließ seine Schüler ihr erlangtes Wissen selbst bewerten und dann dem entsprechend zahlen, indem er zu ihrer Bescheidenheit das Vertrauen hegte, daß ihre Schätzung n… |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682
|
11 |
Ihn hat Plato in dem gleichnamigen Dialog in köstlicher Weise persiffliert. |
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Sentence 8
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Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682
|
23 |
gemacht haben: wenn er irgend etwas gelehrt hatte, ließ er den Schüler sein erlangtes Wissen abschätzen und nahm nach dessen Schätzung seinen Lohn. |
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Sentence 9
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Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682
|
21 |
In solchen Fällen aber sagt vielen mehr das Wort zu: »dem Manne sein Lohn«Aus Hesiod, Werke und Tage, Vers 368. |
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Sentence 10
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Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682
|
29 |
Das Wort will sagen, der Lohn müsse sich nach dem Manne und seinen wirklichen Leistungen, nicht nach der Einbildung eines aufgeblasenen Empfängers der Leistung wie im Falle Protag… |
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Sentence 11
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682
|
0 |
. |
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Sentence 12
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Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682
|
33 |
Die aber im voraus sich bezahlen lassen und hernach, weil sie zu viel versprochen haben, ihr Wort nicht halten können, verfallen gerechtem Tadel, weil sie nicht dasjenige leisten,… |
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Sentence 13
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Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682
|
19 |
So sind vielleicht die Sophisten zu handeln gezwungen, weil ihnen niemand für das, was sie wissen, Geld geben würde. |
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Sentence 14
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Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682
|
15 |
Diejenigen also, die das nicht leisten, wofür sie bezahlt worden sind, unterliegen billig dem Tadel. |
|
Sentence 1
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Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 683
|
33 |
Wo aber keine Verständigung über die Dienstleistung stattfindet, da kommt es, wie schon bemerkt worden ist, in dem Falle, daß der eine Teil dem anderen in ganz uneigennütziger Abs… |
|
Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 683
|
9 |
Eine solche Freundschaft ist nämlich die auf Tugend beruhende. |
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Sentence 3
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Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 683
|
25 |
(1164b) Hier muß die Gegenleistung nach der Absicht des anderen Teils bemessen werden; denn so geziemt es sich für einen Freund und für die Tugend. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 683
|
13 |
Dasselbe gilt für das Verhältnis zwischen einem Lehrer der Philosophie und seinen Schülern. |
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Sentence 5
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Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 683
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35 |
Der gebührende Dank läßt sich da nicht in Geld abschätzen, und einen würdigen Lohn gibt es da nicht, sondern es wird, wie bei den Göttern und Eltern genügen, wenn der Einzelne tut… |
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Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 683
|
31 |
Ist aber der Dienst nicht von dieser Art, sondern auf Gegendienst berechnet, so ist es wohl das beste, wenn die Gegenleistung in einer Weise erfolgt, die beide Teile für angemesse… |
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Sentence 7
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Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 683
|
25 |
Sollte dies aber nicht gehen, so muß es nicht blos als notwendig, sondern auch als gerecht erscheinen, daß der Empfänger des Dienstes seinen Wert festsetzt. |
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Sentence 8
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Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 683
|
36 |
Denn wenn er dem anderen soviel leistet, als er Nutzen von ihm gezogen, oder als er für den Genuß gegeben hätte, der ihm durch ihn zu teil geworden, so hat er ihm den gebührenden … |
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Sentence 9
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Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 683
|
11 |
So geht es ja offenbar auch bei Kauf und Verkauf zu. |